„Altarverhüllungen – Interventionen zur Passion“ geht zu Ende

Ostern steht vor der Tür und die am Aschermittwoch durch Sabine Herrmann und Michael Morgner verhüllten Altäre in der Katholischen Propsteikirche St. Johannes Nepomuk in Chemnitz und im Dom St. Marien in Freiberg werden wieder enthüllt.

Mit Ende der Fastenzeit endet somit auch die Ausstellungsreihe „Altarverhüllungen – Interventionen zur Passion“, welche durch die Kulturkirche 2025 gemeinsam mit der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH und dem Regionalmanagement Europäische Kulturregion Chemnitz, dem Team PURPLE PATH und lokalen Partner:innen initiiert und umgesetzt wurde.

Sabine Herrmann schuf für die Apsis der Katholischen Propsteikirche St. Johannes Nepomuk auf dem Chemnitzer Kaßberg das großformatige Werk „Zeuginnen ohne Text“. Michael Morgner verdeckt mit seiner hierfür geschaffenen, raumgreifenden Arbeit „Ecce Homo – Siehe, der Mensch!“ das 1560 entstandene Altarretabel im Freiberger Dom St. Marien. Die Reihe Passion ist kuratiert von DAS KOLLEKTIV Herrmann Killisch Rheinfurth.

Zu Ostern werden die Altäre wieder enthüllt

Am Karsamstag (08. April 2023) beginnt die Altarenthüllung in der Propsteikirche St. Johannes Nepomuk mit einer knapp einstündigen Ökumenischen Vigilfeier (nächtliche Gebetsfeier) um 21 Uhr. Gestaltet wird diese Feier unter anderem von der ukrainischen Tänzerin Anastasiya Borisenko, der Künstlerin Sabine Herrmann, dem ökumenischen Jubilatechor und Matthias Böhm an der Orgel.

Das Friedenslicht von Betlehem wird dann nach einem Lichtritus in Prozession aller Beteiligten ins Freie getragen. Das Osterfeuer wird mit dem Friedenslicht entzündet und dann gesegnet. Interessierte können bis zum Beginn der Osternacht um 5 Uhr Feuerwache halten. Vor Ort ist für warmen Tee, Kaffee und eine kleine Nachtverpflegung gesorgt.

Die Enthüllung des Altars Freiberg im Dom St. Marien findet in der Osternacht (09. April 2023) um 5 Uhr statt.

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