Der „Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V.“ (WkB) ist ein gemeinnütziger Chemnitzer Verein, der im Jahre 2006 von hiesigen Studierenden und freischaffenden KünstlerInnen gegründet wurde und seitdem in Chemnitz aktiv ist.

Das hauptsächliche Anliegen des Vereins besteht darin, den kulturellen Standard in der Stadt Chemnitz und deren Umgebung anzuheben. Zudem setzt er sich für die Intensivierung des Verhältnisses von Mensch und zeitgemäßer Kunst und Kultur ein und wirkt damit aufklärerisch für die Darstellung von Kulturproblemen und deren Lösungsmöglichkeiten.

Kulturelle Probleme in Chemnitz und Umgebung erhalten dabei einen erhöhten Stellenwert, wobei es bei den Vereinsaktivitäten darum geht, die kulturelle Verständigung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu ermöglichen. Vor allem letzteres ist wichtig, denn bei der kulturellen Arbeit werden vornehmlich sozial benachteiligte bzw. von Benachteiligung bedrohte Menschen berücksichtigt und integriert.

Die Verwirklichung der Ziele des Vereins geschieht praktisch durch die Trägerschaft von selbst organisierten und selbst verwalteten Wohn- und Kulturprojekten in Chemnitz, durch die Organisation und Durchführung schwerpunktbezogener Arbeitsgemeinschaften, Zirkel, Freizeiten und Veranstaltungen, durch Öffentlichkeitsarbeit mit dem Fokus auf tolerantes Zusammenleben, den Abbau von Vorurteilen und die Vermittlung der Notwendigkeit von Kultur im Alltag sowie durch kontinuierliche Kooperation mit Vereinen, Gruppen, Gesellschaften und Trägern, die dem Sinn des eben Dargestellten entsprechen.

Seit nunmehr neun Jahren trägt der Verein zur kulturellen Belebung des urbanen Raums Chemnitz und seiner ausbaufähigen alternativen (Jugend-)Kulturlandschaft bei.

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