PURPLE PATH – Im Museum! Hans Witten auf der Spur

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Ein Vortrag von Dr. Stefan Thiele, Kurator am Schloßbergmuseum

Schon immer gab es Kunst am heutigen PURPLE PATH, der Bildhauer-Poet des späten Mittelalters HW bildet eine auch historische Referenz zur zeitgenössischen Kunst am PURPLE PATH. Wer verbirgt sich hinter HW?

Ganze Generationen von Gelehrten haben sich um die Erforschung des Werkes und die Identifizierung dieses Künstlers bemüht. Hans Witten – so könnte sein voller Name gelautet haben. Zunächst in Niedersachsen ansässig, zog es ihn nach 1500 in die florierende Bergbauregion des Erzgebirges, wo er bis gegen 1520 tätig war. Hier entstanden prachtvolle Kirchenbauten, die von reichen Bürgergemeinden aufs Kostbarste ausgestattet wurden – eine hervorragende Auftragslage lockte. In vielen Kloster-, Stadt- und Wallfahrtskirchen finden wir den Meister am Werk.

Zu den herausragenden Objekten zählen der Hochaltar von St. Niklas in Ehrenfriedersdorf, die „Schöne Tür“ der Annenkirche in Annaberg, die Geißelsäule in der Chemnitzer Klosterkirche und – als absoluter Höhepunkt – die „Tulpenkanzel“ in St. Marien in Freiberg. Eine originäre Erfindungsgabe bei der Wahl der Bildmotive sowie eine qualitätvolle künstlerische und handwerkliche Ausführung sind kennzeichnend für sein umfassendes Oeuvre.

Wo?

Chemnitz
Schloßbergmuseum
Schloßberg 12, 09113 Chemnitz

38 Kommunen und Gemeinden bilden gemeinsam mit Chemnitz die Kulturregion, die im Jahr 2025 Europäische Kulturhauptstadt sein wird. Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen- und Kunstweg und Flagship der Kulturhauptstadt, in der Region entstehen.

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