Veranstaltungsreihe des Garagen-Campus und der Stadt Chemnitz zur Baukultur auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025:

Wo? Hörsaalzentrum TU ChemnitzWann? Freitag, 19. Januar 2024 // 18.30 – 21:30 Uhr

Eintritt frei.

Nähere Informationen und Tickets  für die Veranstaltung gibt’s hier.Über die Veranstaltungsreihe „100 Jahre Frei Otto“:Frei Otto gehört zu den Persönlichkeiten, die in der Regel wenig mit seinem Geburtsort Chemnitz Siegmar und Sachsen in Verbindung gebracht werden. Seinen 100. Geburtstag im europäischen Kulturhauptstadtjahr nehmen wir zum Anlass, diese Verbindung sichtbarer zu machen – getreu dem Chemnitzer Kulturhauptstadtmotto „C the unseen“.  Der Garagen-Campus und die Stadt Chemnitz stellen dafür mit zahlreichen Partner:innen und Unterstützer:innen ein mehrteiliges, aufeinander aufbauendes Programm zusammen, das aus Veranstaltungen, Workshops, Ausstellungen, Vernetzungsformaten und konkreten Projekten besteht. In der ersten Jahreshälfte 2024 sind drei Veranstaltungen geplant. Den Anfang macht im Januar 2024 der international renommierte japanische Architekt Kengo Kuma, der am Freitag, 19. Januar einen Vortrag im Höhrsaalzentrum der TU Chemnitz halten wird.

Im Vorfeld und Anschluss freuen wir uns auf Kurzbeiträge von BELINDA RUKSCHCIO, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur, TONIA SCHMITZ, wissenschaftliche Koordinatorin für Projekte im Rahmen der Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“ und Sustainability Lead an der Bauhaus-Universität Weimar und dem Dresdner Architekten und Hochschullehrer Prof. TOBIAS MAISCH. Den Abend moderieren wird DIRK DOBIÉY, Mitgründer von Age of Artists und Mitglied des Garagen-Campus Kernteams.

Über den Architekten Kengo Kuma:

Mit seinen Bauten fühlt sich Kengo Kuma der Natur und Tradition Asiens verpflichtet: „Das Wesen meiner Arbeit ist die Verwendung von natürlichen Materialien, um luftige, offene Räume, gefüllt mit Sonnenlicht, zu gestalten“, beschreibt Kengo Kuma sein Anliegen. In seiner Architektur gelingt es Kengo Kuma archaische Materialien, traditionelle japanische Baukunst und innovativen Technologien wirksam zu verbinden.

Neben nachhaltiger Gestaltung und fortschrittlichem Denken verbindet Kengo Kuma und Frei Otto eine gleiche Aufgabenstellung zu unterschiedlichen Zeiten: Die Planung eines Olympiastadions. Frei Otto hat gemeinsam mit dem in Chemnitz aufgewachsenen Günther Benesch das Stadion für die Olympiade 1972 in München geplant. Kengo Kuma wiederrum durfte das olympische Stadion von Tokyo 2020 nach eigener Aussage im Sinne von „Menschlichkeit, Natur und Intimität“ gestalten. Am Freitag, dem 19.01.2024, wird Kengo Kuma einen öffentlichen Vortrag (in englisch)  im großen Hörsaal der Technischen Universität Chemnitz mit dem Titel “Go back to nature“ zu seinen Arbeiten und Prinzipien halten.

Die Reihe wird gefördert vom Freistaat Sachsen und unterstützt durch das EU-Japan Fest.

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