Das ehemalige KZ-Flossenbürg und dessen Außenlager an den Orten des Kunst und Skulpturenweges PURPLE PATH 
Gespräch in Vorbereitung einer Ausstellung für Chemnitz 2025

Mittelsachsen und das Erzgebirge brachten zahlreiche geniale Ingenieure, Techniker und Erfinder wie August Horch, Jørgen Skafte Rasmussen oder Robert Hermann Pfauter hervor, die oder deren Familien nach 1943 kriegswichtige Güter produzierten. Vielfach arbeiteten in ihren Fabriken Häftlinge des Konzentrationslagers Flossenbürg, viele von ihnen kamen in Folge unmenschlicher Bedingungen zu Tode. In zahlreichen Kommunen in der Kulturregion wie Aue-Bad Schlema, Chemnitz, Flöha, Freiberg, Hainichen, Hohenstein-Ernstthal, Limbach-Oberfrohna, Mittweida, Oederan, Willischthal/Amtsberg, Zschopau und Zwickau betrieb das KZ Flossenbürg Außenlager.

Für das Kulturhauptstadtjahr 2025 ist im Rahmen des Projekts Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH eine große Ausstellungsreihe „UN SICHTBAR. Der KZ-Komplex Flossenbürg heute. Foto­ grafien von Rainer Viertlböck“ an allen ehemaligen KZ-Außenstellen und im Zwickauer August Horch Museum geplant.

Wann?
Freitag, der 15.12.23 | 19:00 Uhr

Wo?
Zwickau, Robert-Schumann-Haus Hauptmarkt 5

38 Kommunen und Gemeinden bilden gemeinsam mit Chemnitz die Kulturregion, die im Jahr 2025 Europäische Kulturhauptstadt sein wird. Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen- und Kunstweg und Flagship der Kulturhauptstadt, in der Region entstehen.

Foto: Francesco Ungaro

0