Das Hybrid European Democracy Festival ist Teil des offiziellen Veranstaltungsprogramms für die Europäische Kulturhauptstadt Tartu 2024. Chemnitz beteiligte sich am Hybrid European Democracy Festival im Rahmen der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie und des Capacity-Building-Programms Soft Skills Akademie der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH.

Das Hybrid European Democracy Festival ist ein Diskussionsfestival, das Menschen zusammenbringt, die ein gemeinsames Interesse an der Zukunft der Gesellschaft haben. An mehr als 15 verschiedenen Orten in ganz Europa kamen Menschen zu hyperlokalen Diskussionen zusammen. Um am Festival teilzunehmen, trafen sich die Teilnehmenden physisch, aber tauschen sich digital mit Menschen in anderen Ländern aus, die ebenfalls physisch am Festival teilnahmen.

Am 18. Mai 2024 fanden zwei die zwei Diskussionen mit Chemnitzer Beteiligung in der Universitätsbibliothek der TU Chemnitz statt.

Die Diskussion zum Nachschauen:

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Inhalte der Diskussionen:

Die erste Diskussion zwischen Tartu und Chemnitz trug den Titel „Fostering Lifelong Learners: Reimagining Schools‘ Responsibilities in a Changing World“ und drehte sich um die Herausforderungen im Schulalltag des 21. Jahrhunderts. Dabei war schnell klar, dass die Herausforderungen in beiden Städten und Ländern ähnlich sind.

Auf dem Podium diskutierten:

  • Kristina Kallas, Bildungsministerin Estland
  • Andreas Gläser, Schulleiter Agricola-Gymnasium Chemnitz
  • Liis-Marii Roosnupp, Lehrerin der Forseliuse Schule Tartu
  • Jan Belan, Stadtschülerrat Chemnitz
  • Moderation und Gastgeberin Tartu: Angela Ader, Kulturhauptstadt Europas Tartu 2024
  • Gastgeberin Chemnitz: Julia Palarz, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

Die anschließende, zweite Diskussion drehte sich um die Frage „What makes a good student city?“. Auf unterhaltsame Weise wurden Herausforderungen in beiden Städten gemappt. Das Publikum konnte während der ganzen Diskussion mitstimmen und am Ende kristallisierten sich schnell wichtige Themen heraus. Die Integration der internationalen Studierenden in die Stadtgesellschaft erreichte in Chemnitz die größte Zustimmung. Weitere Themen waren Unterstützung von Studierendenorganisationen, Mental Health und gute öffentliche Plätze.

Auf dem Podium diskutierten:

  • Andreas Bischof, Junior Professor Soziologie, TU Chemnitz
  • Elo Kiivet, Stadtverwaltung Tartu
  • Doris Poolamets, Estonian Medical Students’ Association
  • Natalie Bleyl, Fotografin & Social Media-Managerin, Chemnitz
  • Moderation und Gastgeberin Tartu: Arnold Rein, Kulturhauptstadt Europas Tartu 2024
  • Gastgeber Chemnitz: Pascal Anselmi, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH setzt das Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 um. Die Diskussionsreihe “Was kann Kulturhauptstadt?” ist Teil der Soft Skills Akademie, einem Projekt im Rahmen des Programmfeldes Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. 

Fotos: Marcus Heinke

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