Mit „WE PARAPOM! – Kollektive europäische Parade der Apfelbäume wird eines der ersten Projekte aus dem Kulturhauptstadtprogramm umgesetzt.

Worum es geht? Bis zum Jahr 2025 sollen einmal quer durch die Stadt und über Grundstücksgrenzen hinweg eine Parade der Apfelbäume enstehen. So werden bis zu 4000 Bäume von 2000 verschiedenen europäischen Arten in Chemnitz gepflanzt.

Wer ist alles dabei? Alle interessierten Bürger:innen, Institutionen, Vereine und Organisationen sind eingeladen Sponsoren und Paten der Apfelbäume zu werden. Sie sind dann verantwortlich für die Pflege und öffnen einmal im Monat ihre Grundstücke zum Schwatz mit Besucher:innen und Nachbar:innen, auch können kleine kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte und Lesungen
ausgerichtet werden.

Künstler:innen aus unterschiedlichen Ländern werden einen Kunstpfad namens „WE PARAPOM!“ errichten, der parallel zur Parade der Apfelbäume verläuft. Auf diese Weise werden
die Apfelbäume die Begrenzungen zwischen Grundstücken aufbrechen und soziale Grenzen überwinden.

Los gehts im Herbst 2021 damit, dass erste Künstler:innen nach Chemnitz kommen und erste Projekte realisieren werden.

Dabei geht es um Fragen, wie Kunst neue und verloren gegangene Qualitäten in unserem vom Druck nach Effizienz geprägten Alltagsleben aktivieren und damit in gesellschaftlichen Prozessen wirksam werden können.

Kuratiert wird das Programm von der österreichischen Künstlerin Barbara Holub. Expertise kommt außerdem noch von EUROPOM, dem Netzwerk europäischer Apfelfreund:innen.

Hier geht’s zur Website von „WE PARAPOM!“

Was bedeutet es, Pat:in für „WE PARAPOM!“ zu sein?

„WE PARAPOM!“ lädt alle Interessierten ein, die Verantwortung für die Anpflanzung und/oder Pflege eines oder mehrerer Apfelbäume zu übernehmen. Die Hilfe von Expert:innen wird dabei zugesichert.

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