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SUMMARY:Besichtigung und Vortrag: Staatliche Willkür und Enteignung in Ka
 rl-Marx-Stadt 1953 und 1972
DESCRIPTION:Die Staatssicherheit der DDR hat von Anfang an die Aufgabe üb
 ernommen\, Verdrängung und Enteignung zum Erfolg zu führen. Die konspira
 tive Gewinnung von Inoffiziellen Mitarbeitern auch in den Reihen der Kompl
 ementäre (Anteilseigner von Betrieben mit staatlicher Beteiligung) und vo
 r allem in den Blockparteien beginnt in den 50er Jahren und sichert die Un
 terdrückung jeglichen Widerstandes ab. Die Dokumente aus dem Stasiunterla
 genarchiv werden vorgestellt und eingeordnet. \nAm Beispiel des Familienu
 nternehmens Möbelhaus Moritz Lippmann wird die ideologisch motivierte Kri
 minalisierung von Unternehmertum sichtbar. Es wird zudem ein Einblick in d
 ie Enteignungskampagne 1972 am Beispiel des Familienunternehmens Armaturen
 fabrik Lindner & Co. Rabenstein gegeben.\nBesichtigung\nMöbelhaus Moritz 
 Lippmann\, Schaufenster Mühlenstraße 34/36\nAnschließend: Fortsetzung d
 er Veranstaltung im Seminarraum des Stadtbades\nEinführungsvortrag\nHolge
 r Bartsch\, KulturhaupstadtpfarrerKriminalisierung und Verdrängung von Un
 ternehmern im Spiegel der Dokumente des Stasiunterlagenarchives bis zur En
 teignungskampagne 1972\nInterview\nGünter Lippmann (Enkel von Moritz Lipp
 mann)Adrian Lippmann (Urenkel von Moritz Lippmann)\nPodiumsgespräch\nStef
 an Lindner\, Armaturenfabrik Lindner & Co. Rabenstein\, ab 1972 VEB Armatu
 renwerk Karl-Marx-Stadt\, ab 1991 Lindner Armaturen GmbH\nKatrin Göthel u
 nd Karen Friedemann (Urenkelinnen von Moritz Lippmann)\nDr. Sebastian Lieb
 old\, Historiker\, Referent für internationale Beziehungen IHK Chemnitz\n
 Holger Bartsch\nStephan Tischendorf\, Moderation – Evangelisches Forum C
 hemnitz
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Die Staatssicherheit der DDR hat von Anfan
 g an die Aufgabe übernommen\, Verdrängung und Enteignung zum Erfolg zu f
 ühren. Die konspirative Gewinnung von Inoffiziellen Mitarbeitern auch in 
 den Reihen der Komplementäre (Anteilseigner von Betrieben mit staatlicher
  Beteiligung) und vor allem in den Blockparteien beginnt in den 50er Jahre
 n und sichert die Unterdrückung jeglichen Widerstandes ab. Die Dokumente 
 aus dem Stasiunterlagenarchiv werden vorgestellt und eingeordnet.&nbsp\;</
 p>\n<p>Am Beispiel des Familienunternehmens Möbelhaus Moritz Lippmann wir
 d die ideologisch motivierte Kriminalisierung von Unternehmertum sichtbar.
  Es wird zudem ein Einblick in die Enteignungskampagne 1972 am Beispiel de
 s Familienunternehmens Armaturenfabrik Lindner &amp\; Co. Rabenstein gegeb
 en.</p>\n<p><strong>Besichtigung</strong></p>\n<p>Möbelhaus Moritz Lippma
 nn\, Schaufenster Mühlenstraße 34/36</p>\n<p>Anschließend: Fortsetzung 
 der Veranstaltung im Seminarraum des Stadtbades</p>\n<p><strong>Einführun
 gsvortrag</strong></p>\n<p>Holger Bartsch\, Kulturhaupstadtpfarrer<br />Kr
 iminalisierung und Verdrängung von Unternehmern im Spiegel der Dokumente 
 des Stasiunterlagenarchives bis zur Enteignungskampagne 1972</p>\n<p><stro
 ng>Interview</strong></p>\n<p>Günter Lippmann (Enkel von Moritz Lippmann)
 <br />Adrian Lippmann (Urenkel von Moritz Lippmann)</p>\n<p><strong>Podium
 sgespräch</strong></p>\n<p>Stefan Lindner\, Armaturenfabrik Lindner &amp\
 ; Co. Rabenstein\, ab 1972 VEB Armaturenwerk Karl-Marx-Stadt\, ab 1991 Lin
 dner Armaturen GmbH</p>\n<p>Katrin Göthel und Karen Friedemann (Urenkelin
 nen von Moritz Lippmann)</p>\n<p>Dr. Sebastian Liebold\, Historiker\, Refe
 rent für internationale Beziehungen IHK Chemnitz</p>\n<p>Holger Bartsch</
 p>\n<p>Stephan Tischendorf\, Moderation – Evangelisches Forum Chemnitz</
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LOCATION:Chemnitz\, Stadtbad - Seminarraum
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