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SUMMARY:BrennTonWerkstatt // Experimente mit wildem Ton - Workshop
DESCRIPTION:Für die Weiterverarbeitung werden Fremdkörper aus der Tonmas
 se ausgesiebt und den trockenen Tonstückchen Wasser zugesetzt. Ist der To
 n zu nass (wenn es viel Regen gab)\, muss ihm Wasser entzogen werden. Dann
  darf die selbstgemachte Tonmasse ein bisschen „ruhen“ bevor sie  wei
 ter verarbeitet wird. \nDas Künstler-Duo Priska Engelhardt und Patrick W
 ill möchte mit den Teilnehmenden die verborgene Welt natürlicher und wil
 der Ressourcen erkunden. Aus ihrer Sicht liegen die interessanten Fragen u
 nd Dinge direkt vor den Füßen oder oft auch daneben: Wie kleine Pflanzen
  zwischen den Gehwegplatten\, verwilderte Gärten zwischen Häusern oder v
 ergessene Teiche am Rande einer Ortschaft. Diese Orte sollen in Augustusbu
 rg gefunden\, Proben entnommen und eine Sammlung für eine Ton-Werkstatt i
 m Lehngericht angelegt werden.\nAls freischaffende Künstler*innen gehen s
 ie auf ähnliche Weise vor. Sie suchen nach spannenden Geschichten und Hin
 tergründen im Internet\, auf der offenen Straße oder bei Freundinnen und
  Freunden. Manchmal wissen sie bereits zu Beginn\, was aus dieser Recherch
 e entstehen soll – eine Zeichnung\, eine Installation\, ein Film oder ei
 n Text. Manchmal wissen sie es jedoch nicht. Dann wird erkundet\, ob die S
 uche eine passende Form von selbst zeigen kann oder sie überlegen\, worin
  ihre Stärken liegen:\nPriska ist besonders gut darin\, Erde zu extrem fe
 sten und einzigartigen Gegenständen zu brennen. Dafür muss die richtige 
 Ton-Erde jedoch zunächst gefunden und vorbereitet werden. Auch der Gang i
 n ein Geschäft und das Kaufen von Ton wäre möglich\, doch auf Dauer feh
 lt es dann an Entdeckungen\, und am Ende würde alles gleich aussehen.\nPa
 trick ist besonders gut darin\, Dinge\, Pflanzen oder Orte zu finden und z
 um Sprechen zu bringen\, die andere nicht einmal mit der Hand anfassen wü
 rden. Die Beschimpfungen der Menschen über seine untersuchten Objekte wer
 den genutzt\, um sie zu hinterfragen. Wenn Pflanzen als Unkräuter bezeich
 net werden – also als unnötige Kräuter – wird das zur Motivation\, g
 enauer hinzuschauen und viele nützliche Eigenschaften oder Phänomene zu 
 entdecken. Sobald von diesen Entdeckungen in Lautsprecher-Installationen\,
  Filmen oder bei Spaziergängen erzählt wird\, hören selbst Skeptiker*in
 nen gebannt zu und hinterfragen ihre Haltung hin und wieder. \n\nDer Work
 shop ist Teil der Veranstaltungsreihe "333 Stunden Werkstatt der Wunder" s
 tatt\, ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. D
 iese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des
  vom Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel
  der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch M
 ittel der Stadt Chemnitz.  
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Für die Weiterverarbeitung werden Fremdkö
 rper aus der Tonmasse ausgesiebt und den trockenen Tonstückchen Wasser zu
 gesetzt. Ist der Ton zu nass (wenn es viel Regen gab)\, muss ihm Wasser en
 tzogen werden. Dann darf die selbstgemachte Tonmasse ein bisschen „ruhen
 “ bevor sie &nbsp\;weiter verarbeitet wird.<br />&nbsp\;</p>\n<p>Das <st
 rong>Künstler-Duo Priska Engelhardt und Patrick Will </strong>möchte mit
  den Teilnehmenden die verborgene Welt natürlicher und wilder Ressourcen 
 erkunden. Aus ihrer Sicht liegen die interessanten Fragen und Dinge direkt
  vor den Füßen oder oft auch daneben: Wie kleine Pflanzen zwischen den G
 ehwegplatten\, verwilderte Gärten zwischen Häusern oder vergessene Teich
 e am Rande einer Ortschaft. Diese Orte sollen in Augustusburg gefunden\, P
 roben entnommen und eine Sammlung für eine Ton-Werkstatt im Lehngericht a
 ngelegt werden.</p>\n<p>Als freischaffende Künstler*innen gehen sie auf ä
 hnliche Weise vor. Sie suchen nach spannenden Geschichten und Hintergründ
 en im Internet\, auf der offenen Straße oder bei Freundinnen und Freunden
 . Manchmal wissen sie bereits zu Beginn\, was aus dieser Recherche entsteh
 en soll – eine Zeichnung\, eine Installation\, ein Film oder ein Text. M
 anchmal wissen sie es jedoch nicht. Dann wird erkundet\, ob die Suche eine
  passende Form von selbst zeigen kann oder sie überlegen\, worin ihre Stä
 rken liegen:</p>\n<p>Priska ist besonders gut darin\, Erde zu extrem feste
 n und einzigartigen Gegenständen zu brennen. Dafür muss die richtige Ton
 -Erde jedoch zunächst gefunden und vorbereitet werden. Auch der Gang in e
 in Geschäft und das Kaufen von Ton wäre möglich\, doch auf Dauer fehlt 
 es dann an Entdeckungen\, und am Ende würde alles gleich aussehen.</p>\n<
 p>Patrick ist besonders gut darin\, Dinge\, Pflanzen oder Orte zu finden u
 nd zum Sprechen zu bringen\, die andere nicht einmal mit der Hand anfassen
  würden. Die Beschimpfungen der Menschen über seine untersuchten Objekte
  werden genutzt\, um sie zu hinterfragen. Wenn Pflanzen als Unkräuter bez
 eichnet werden – also als unnötige Kräuter – wird das zur Motivation
 \, genauer hinzuschauen und viele nützliche Eigenschaften oder Phänomene
  zu entdecken. Sobald von diesen Entdeckungen in Lautsprecher-Installation
 en\, Filmen oder bei Spaziergängen erzählt wird\, hören selbst Skeptike
 r*innen gebannt zu und hinterfragen ihre Haltung hin und wieder.&nbsp\;</p
 >\n\n<p>Der Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe "333 Stunden Werksta
 tt der Wunder" statt\, ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas 
 Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf d
 er Grundlage des vom Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes und du
 rch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medi
 en sowie durch Mittel der Stadt Chemnitz.&nbsp\;&nbsp\;</p>
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