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SUMMARY:BrennTonWerkstatt // Fossilien von heute: Abdrücke auf Keramik\, 
 Objekte aus Ton und Paperclay formen
DESCRIPTION:In diesem Workshop kann die Lieblingspflanze oder der Liebling
 sgegenstand für immer haltbar gemacht werden! ...Vielleicht nicht für im
 mer\, aber sehr\, sehr lange: Die ältesten bisher gefundenen Gegenstände
  aus gebranntem Ton sind 30.000 Jahre alt.\nKleine (bis 10 cm) mitgebracht
 e Gegenstände und gesammelte Pflanzenteile können in Ton und Paperclay a
 bgedrückt werden\, sodass nach dem Brennen eine Art Fossil entsteht. Natü
 rlich ist auch freies Formen von Ton und Paperclay möglich. Klassische Fo
 rmtechniken wie Aufbau- und Plattentechnik werden gezeigt\, und es gibt vi
 el Raum für kreative Ideen! Am 7.06. gibt es zudem die Möglichkeit\, die
  Objekte in einem besonderen Brand zu brennen.\nDas Künstler-Duo Priska E
 ngelhardt und Patrick Will möchte gemeinsam mit den Teilnehmenden die ver
 borgene Welt natürlicher und wilder Ressourcen erkunden. Aus ihrer Sicht 
 liegen die interessanten Fragen und Dinge direkt vor den Füßen oder oft 
 auch daneben: Wie kleine Pflanzen zwischen den Gehwegplatten\, verwilderte
  Gärten zwischen Häusern oder vergessene Teiche am Rande einer Ortschaft
 . Diese Orte sollen in Augustusburg gefunden\, Proben entnommen und eine S
 ammlung für eine Ton-Werkstatt im Lehngericht angelegt werden.\nAls freis
 chaffende Künstler:innen gehen sie auf ähnliche Weise vor. Sie suchen na
 ch spannenden Geschichten und Hintergründen im Internet\, auf der offenen
  Straße oder bei Freund:innen. Manchmal wissen sie bereits zu Beginn\, wa
 s aus dieser Recherche entstehen soll – eine Zeichnung\, eine Installati
 on\, ein Film oder ein Text. Manchmal wissen sie es jedoch nicht. Dann wir
 d erkundet\, ob die Suche eine passende Form von selbst zeigen kann oder s
 ie überlegen\, worin ihre Stärken liegen:\nPriska ist besonders gut dari
 n\, Erde zu extrem festen und einzigartigen Gegenständen zu brennen. Dafü
 r muss die richtige Ton-Erde jedoch zunächst gefunden und vorbereitet wer
 den. Auch der Gang in ein Geschäft und das Kaufen von Ton wäre möglich\
 , doch auf Dauer fehlt es dann an Entdeckungen\, und am Ende würde alles 
 gleich aussehen.\nPatrick ist besonders gut darin\, Dinge\, Pflanzen oder 
 Orte zu finden und zum Sprechen zu bringen\, die andere nicht einmal mit d
 er Hand anfassen würden. Die Beschimpfungen der Menschen über seine unte
 rsuchten Objekte werden genutzt\, um sie zu hinterfragen. Wenn Pflanzen al
 s Unkräuter bezeichnet werden – also als unnötige Kräuter – wird da
 s zur Motivation\, genauer hinzuschauen und viele nützliche Eigenschaften
  oder Phänomene zu entdecken. Sobald von diesen Entdeckungen in Lautsprec
 her-Installationen\, Filmen oder bei Spaziergängen erzählt wird\, hören
  selbst Skeptiker*innen gebannt zu und hinterfragen ihre Haltung hin und w
 ieder. \n\nDer Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe "333 Stunden Wer
 kstatt der Wunder" statt\, ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Euro
 pas Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel a
 uf der Grundlage des vom Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes un
 d durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und 
 Medien sowie durch Mittel der Stadt Chemnitz.  
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>In diesem Workshop kann die Lieblingspflan
 ze oder der Lieblingsgegenstand für immer haltbar gemacht werden! ...Viel
 leicht nicht für immer\, aber sehr\, sehr lange: Die ältesten bisher gef
 undenen Gegenstände aus gebranntem Ton sind 30.000 Jahre alt.</p>\n<p>Kle
 ine (bis 10 cm) mitgebrachte Gegenstände und gesammelte Pflanzenteile kö
 nnen in Ton und Paperclay abgedrückt werden\, sodass nach dem Brennen ein
 e Art Fossil entsteht. Natürlich ist auch freies Formen von Ton und Paper
 clay möglich. Klassische Formtechniken wie Aufbau- und Plattentechnik wer
 den gezeigt\, und es gibt viel Raum für kreative Ideen! Am 7.06. gibt es 
 zudem die Möglichkeit\, die Objekte in einem besonderen Brand zu brennen.
 </p>\n<p>Das<strong> Künstler-Duo Priska Engelhardt und Patrick Will </st
 rong>möchte gemeinsam mit den Teilnehmenden die verborgene Welt natürlic
 her und wilder Ressourcen erkunden. Aus ihrer Sicht liegen die interessant
 en Fragen und Dinge direkt vor den Füßen oder oft auch daneben: Wie klei
 ne Pflanzen zwischen den Gehwegplatten\, verwilderte Gärten zwischen Häu
 sern oder vergessene Teiche am Rande einer Ortschaft. Diese Orte sollen in
  Augustusburg gefunden\, Proben entnommen und eine Sammlung für eine Ton-
 Werkstatt im Lehngericht angelegt werden.</p>\n<p>Als freischaffende Küns
 tler:innen<i> </i>gehen sie auf ähnliche Weise vor. Sie suchen nach spann
 enden Geschichten und Hintergründen im Internet\, auf der offenen Straße
  oder bei Freund:innen. Manchmal wissen sie bereits zu Beginn\, was aus di
 eser Recherche entstehen soll – eine Zeichnung\, eine Installation\, ein
  Film oder ein Text. Manchmal wissen sie es jedoch nicht. Dann wird erkund
 et\, ob die Suche eine passende Form von selbst zeigen kann oder sie über
 legen\, worin ihre Stärken liegen:</p>\n<p>Priska ist besonders gut darin
 \, Erde zu extrem festen und einzigartigen Gegenständen zu brennen. Dafü
 r muss die richtige Ton-Erde jedoch zunächst gefunden und vorbereitet wer
 den. Auch der Gang in ein Geschäft und das Kaufen von Ton wäre möglich\
 , doch auf Dauer fehlt es dann an Entdeckungen\, und am Ende würde alles 
 gleich aussehen.</p>\n<p>Patrick ist besonders gut darin\, Dinge\, Pflanze
 n oder Orte zu finden und zum Sprechen zu bringen\, die andere nicht einma
 l mit der Hand anfassen würden. Die Beschimpfungen der Menschen über sei
 ne untersuchten Objekte werden genutzt\, um sie zu hinterfragen. Wenn Pfla
 nzen als Unkräuter bezeichnet werden – also als unnötige Kräuter – 
 wird das zur Motivation\, genauer hinzuschauen und viele nützliche Eigens
 chaften oder Phänomene zu entdecken. Sobald von diesen Entdeckungen in La
 utsprecher-Installationen\, Filmen oder bei Spaziergängen erzählt wird\,
  hören selbst Skeptiker*innen gebannt zu und hinterfragen ihre Haltung hi
 n und wieder.&nbsp\;</p>\n\n<p>Der Workshop ist Teil der Veranstaltungsrei
 he "333 Stunden Werkstatt der Wunder" statt\, ein Projekt im Rahmen der Ku
 lturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert d
 urch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtags beschlos
 senen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregieru
 ng für Kultur und Medien sowie durch Mittel der Stadt Chemnitz.&nbsp\;&nb
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LOCATION:Augustusburg\, Lehngericht (https://www.aufweiterflur.org/festspi
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