BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-kuste-theater-der-welt-20260704
DTSTAMP:20260317T071941Z
DTSTART:20260704T190000Z
DTEND:20260704T202000Z
SUMMARY:kuste | THEATER DER WELT
DESCRIPTION:Dauer: 1 h 20 minInformation: Traditionelle Ainu-Lieder\, ohne
  gesprochenes Wort\nEin Fluss teilt die Landschaft. Eine Eisenbahnlinie sc
 hneidet durch Berge. Etwas muss hindurch\, obwohl großer Widerstand da is
 t. kuste bedeutet in der Ainu-Sprache der indigenen Bevölkerung Nordjapan
 s so viel wie „etwas durch einen Ort hindurchgehen lassen“.Genau davon
  erzählt dieser sensorische Theaterabend. Die Bühne wird erfüllt von ei
 ner stillen Bilderwelt. Atmosphären laden ganz einfach zum Staunen und Be
 obachten ein. Die Zuschauer:innen treffen auf die Geschichte und das Leben
  der Ainu\, deren Schicksal eng verbunden ist mit modernen Infrastrukturpr
 ojekten\, die Landschaften erschließen und zugleich indigene Lebensweisen
  verdrängen.Im Zentrum des Abends steht die Recherche über Kaneto Kawamu
 ra\, den Großvater der auf der Bühne stehenden Performer:innen Mayunkiki
  und Rekpo. Ein Anführer der Ainu in Asahikawa und Vermessungsingenieur b
 ei der Japanischen Staatsbahn. Er leitete den Bau eines der schwierigsten 
 Eisenbahnprojekte seiner Zeit: der Sanshin-Eisenbahn\, die durch die steil
 en Schluchten des reißenden Tenryu-Flusses führt\, der von Nagano durch 
 die Region Oku-Mikawa in Aichi fließt\, bevor er in Shizuoka ins Enshu-Me
 er mündet. In kuste erscheint dieser Bahnbau als Eingriff in Land\, Kultu
 r und Erinnerungen\, nicht als Fortschritt. \n\nVom 18. Juni bis 5. Juli 
 2026 steht Chemnitz im internationalen Rampenlicht: Deutschlands größtes
  internationales Theaterfestival „Theater der Welt“ kommt nach Chemnit
 z – direkt im Anschluss an das Kulturhauptstadtjahr 2025. Drei Wochen la
 ng wird Chemnitz zum Treffpunkt für Künstler:innen\, Zuschauer:innen und
  Theaterbegeisterte aus aller Welt. Auf Bühnen\, im Stadtraum und an auß
 ergewöhnlichen Orten entsteht ein lebendiges Fest der darstellenden Küns
 te\, das Grenzen überwindet und Geschichten aus allen Teilen der Welt zus
 ammenbringt.\nDie Gestaltung des Festivalprogramms übernehmen neun intern
 ationale Kurator:innen aus Australien\, Kanada\, Kolumbien\, Argentinien\,
  Südafrika\, Griechenland\, Jordanien\, Indien\, Senegal und China. Im No
 vember treffen sie sich in Chemnitz\, um rund 40 herausragende Produktione
 n auszuwählen – Arbeiten\, die sie zuvor in ihren Regionen gesichtet ha
 ben. So entsteht ein inspirierendes Panorama aktueller Theaterformen\, Spr
 achen und Perspektiven.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Dauer:</strong> 1 h 20 min<br /><s
 trong>Information: </strong>Traditionelle Ainu-Lieder\, ohne gesprochenes 
 Wort</p>\n<p>Ein Fluss teilt die Landschaft. Eine Eisenbahnlinie schneidet
  durch Berge. Etwas muss hindurch\, obwohl großer Widerstand da ist. <i>k
 uste </i>bedeutet in der Ainu-Sprache der indigenen Bevölkerung Nordjapan
 s so viel wie „etwas durch einen Ort hindurchgehen lassen“.<br /><br /
 >Genau davon erzählt dieser sensorische Theaterabend. Die Bühne wird erf
 üllt von einer stillen Bilderwelt. Atmosphären laden ganz einfach zum St
 aunen und Beobachten ein. Die Zuschauer:innen treffen auf die Geschichte u
 nd das Leben der Ainu\, deren Schicksal eng verbunden ist mit modernen Inf
 rastrukturprojekten\, die Landschaften erschließen und zugleich indigene 
 Lebensweisen verdrängen.<br />Im Zentrum des Abends steht die Recherche ü
 ber Kaneto Kawamura\, den Großvater der auf der Bühne stehenden Performe
 r:innen Mayunkiki und Rekpo. Ein Anführer der Ainu in Asahikawa und Verme
 ssungsingenieur bei der Japanischen Staatsbahn. Er leitete den Bau eines d
 er schwierigsten Eisenbahnprojekte seiner Zeit: der Sanshin-Eisenbahn\, di
 e durch die steilen Schluchten des reißenden Tenryu-Flusses führt\, der 
 von Nagano durch die Region Oku-Mikawa in Aichi fließt\, bevor er in Shiz
 uoka ins Enshu-Meer mündet. In <i>kuste </i>erscheint dieser Bahnbau als 
 Eingriff in Land\, Kultur und Erinnerungen\, nicht als Fortschritt.&nbsp\;
 </p>\n\n<p><strong>Vom 18. Juni bis 5. Juli 2026 </strong>steht Chemnitz i
 m internationalen Rampenlicht: <a href="http://theaterderwelt.de/" target=
 "_blank" rel="noreferrer"><u>Deutschlands größtes internationales Theate
 rfestival „Theater der Welt“</u></a> kommt nach Chemnitz – direkt im
  Anschluss an das Kulturhauptstadtjahr 2025. Drei Wochen lang wird Chemnit
 z zum Treffpunkt für Künstler:innen\, Zuschauer:innen und Theaterbegeist
 erte aus aller Welt. Auf Bühnen\, im Stadtraum und an außergewöhnlichen
  Orten entsteht ein lebendiges Fest der darstellenden Künste\, das Grenze
 n überwindet und Geschichten aus allen Teilen der Welt zusammenbringt.</p
 >\n<p>Die Gestaltung des Festivalprogramms übernehmen neun internationale
  Kurator:innen aus Australien\, Kanada\, Kolumbien\, Argentinien\, Südafr
 ika\, Griechenland\, Jordanien\, Indien\, Senegal und China. Im November t
 reffen sie sich in Chemnitz\, um rund 40 herausragende Produktionen auszuw
 ählen – Arbeiten\, die sie zuvor in ihren Regionen gesichtet haben. So 
 entsteht ein inspirierendes Panorama aktueller Theaterformen\, Sprachen un
 d Perspektiven.</p>
LOCATION:Chemnitz\, Spinnbau Halle 5 (https://www.theaterderwelt.de/kalend
 er/detail/kuste/15750)
END:VEVENT
END:VCALENDAR
