BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-purple-path-einweihung-motorbike-medusa-motorbike
DTSTAMP:20240918T113246Z
DTSTART:20240927T160000Z
SUMMARY:PURPLE PATH: Einweihung  „Motorbike\, Medusa Motorbike“ 
DESCRIPTION:Die beiden aus Stahlblechen und Rohren gefertigten Skulpturen 
 Motorbike (2018) und Medusa Motorbike (2017) von Caroline Mesquita erinner
 n an futuristische Fahrzeugentwürfe\, die von Syd Meads Filmsets für „
 Tron“ oder „Blade Runner“ (beide 1982) stammen könnten. Doch die Fa
 hrzeug-Skulpturen der 1989 geborenen und heute in Brest und Marseille lebe
 nden Künstlerin sind ebenso wenig zum Fahren gedacht wie die retro-futuri
 stischen Technikvisionen: Ihre Funktion ist der Transport von Imagination.
  Mesquita rollt\, biegt\, schweißt\, hämmert\, ätzt und bemalt Bleche\,
  bis „die Persönlichkeiten der Skulpturen endlich zum Vorschein kommen“
 \, wie die Künstlerin selbst ihren Arbeitsprozess beschreibt. Ihre Skulpt
 uren verweigern sich spielerisch jeder konkreten formalen Festlegung und m
 anifestieren in der Zusammenführung technoider und humanoider Versatzstü
 cke eine Welt prototypischer Maschinenwesen.\nDer Aufstellungsort von Moto
 rbike und Medusa Motorbike in Hohenstein-Ernstthal verweist auf mindestens
  zwei ortspezifische Weltereignisse: Berühmt wurde Hohenstein-Ernstthal a
 uch durch die legendäre Rennstrecke „Sachsenring“\, auf der seit 1927
  Motorradrennen stattfinden. Nicht nur Motorsportfans pilgern zu den Wettk
 ämpfen\, die mit Unterbrechungen in den 1930er und 1940er Jahren wie Volk
 sfeste gefeiert werden und hier eine spezifische Sachsenring-Kultur etabli
 erten. Zum anderen könnte man Mesquitas phantastische Imaginationsvehikel
  mit den Geschichten des bis heute im deutschsprachigen Raum meistgelesene
 n Schriftsteller Karl May assoziieren. 1842 in Hohenstein-Hohenstein gebor
 en\, schuf er allein aus seiner Imagination Reisen in arabische Länder\, 
 nach Nordamerika oder Mexiko. Mays Abenteuerromane schildern bis ins klein
 ste Detail und mit allen denkbaren Charaktereigenschaften ausgestaltete Ro
 manhelden wie den Mescalero-Apachen Winnetou und dessen deutschen Blutsbru
 der Old Shatterhand oder den Geschichtenerzähler Kara Ben Nemsi. Phantast
 ische Figuren\, die identitätsstiftend für viele Generationen wurden. Me
 squitas Arbeiten werden temporär im Textil- und Rennsport Museum und ab 2
 025 in einer eigens entwickelten Garage gezeigt.\nMit Grußworten von:\nLa
 rs Kluge\, Oberbürgermeister Stadt Hohenstein-ErnstthalVertreter:in des F
 reistaat SachsenVertreter:in Stadt ChemnitzStefan Schmidtke\, Geschäftsfü
 hrer Programm Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH\nIn die Arbeit 
 führt ein: Alexander Ochs\, Kurator des Purple Path
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Die beiden aus Stahlblechen und Rohren gef
 ertigten Skulpturen Motorbike (2018) und Medusa Motorbike (2017) von Carol
 ine Mesquita erinnern an futuristische Fahrzeugentwürfe\, die von Syd Mea
 ds Filmsets für „Tron“ oder „Blade Runner“ (beide 1982) stammen k
 önnten. Doch die Fahrzeug-Skulpturen der 1989 geborenen und heute in Bres
 t und Marseille lebenden Künstlerin sind ebenso wenig zum Fahren gedacht 
 wie die retro-futuristischen Technikvisionen: Ihre Funktion ist der Transp
 ort von Imagination. Mesquita rollt\, biegt\, schweißt\, hämmert\, ätzt
  und bemalt Bleche\, bis „die Persönlichkeiten der Skulpturen endlich z
 um Vorschein kommen“\, wie die Künstlerin selbst ihren Arbeitsprozess b
 eschreibt. Ihre Skulpturen verweigern sich spielerisch jeder konkreten for
 malen Festlegung und manifestieren in der Zusammenführung technoider und 
 humanoider Versatzstücke eine Welt prototypischer Maschinenwesen.</p>\n<p
 ><br />Der Aufstellungsort von Motorbike und Medusa Motorbike in Hohenstei
 n-Ernstthal verweist auf mindestens zwei ortspezifische Weltereignisse: Be
 rühmt wurde Hohenstein-Ernstthal auch durch die legendäre Rennstrecke „
 Sachsenring“\, auf der seit 1927 Motorradrennen stattfinden. Nicht nur M
 otorsportfans pilgern zu den Wettkämpfen\, die mit Unterbrechungen in den
  1930er und 1940er Jahren wie Volksfeste gefeiert werden und hier eine spe
 zifische Sachsenring-Kultur etablierten. Zum anderen könnte man Mesquitas
  phantastische Imaginationsvehikel mit den Geschichten des bis heute im de
 utschsprachigen Raum meistgelesenen Schriftsteller Karl May assoziieren. 1
 842 in Hohenstein-Hohenstein geboren\, schuf er allein aus seiner Imaginat
 ion Reisen in arabische Länder\, nach Nordamerika oder Mexiko. Mays Abent
 euerromane schildern bis ins kleinste Detail und mit allen denkbaren Chara
 ktereigenschaften ausgestaltete Romanhelden wie den Mescalero-Apachen Winn
 etou und dessen deutschen Blutsbruder Old Shatterhand oder den Geschichten
 erzähler Kara Ben Nemsi. Phantastische Figuren\, die identitätsstiftend 
 für viele Generationen wurden. Mesquitas Arbeiten werden temporär im Tex
 til- und Rennsport Museum und ab 2025 in einer eigens entwickelten Garage 
 gezeigt.</p>\n<p><strong>Mit Grußworten von:</strong></p>\n<ul><li>Lars K
 luge\, Oberbürgermeister Stadt Hohenstein-Ernstthal</li><li>Vertreter:in 
 des Freistaat Sachsen</li><li>Vertreter:in Stadt Chemnitz</li><li>Stefan S
 chmidtke\, Geschäftsführer Programm Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 20
 25 gGmbH</li></ul>\n<p><strong>In die Arbeit führt ein</strong>: Alexande
 r Ochs\, Kurator des Purple Path</p>
LOCATION:Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal
END:VEVENT
END:VCALENDAR
