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SUMMARY:Schwarzenberg\, Kunst\, Künstler:in und die Geschichte der „Fre
 ien Republik“
DESCRIPTION:Mehrere Stationen mit Kunstprogramm\, Lesung und Atelierbesuch
 : Der Rundgang verbindet die PURPLE-PATH-Skulptur 42 Tage von Bettina Pous
 ttchi mit einer Lesung aus Stefan Heyms Roman Schwarzenberg\, einem Besuch
  im Atelier Hans Brockhage und einem Bier in der Kunst*Kneipe „Zur Freie
 n Republik Schwarzenberg“.\nDie in Berlin lebende Künstlerin Bettina Po
 usttchi schuf für den PURPLE PATH die abstrakte Skulptur 42 Tage. Sie bez
 ieht sich auf die 42 Tage der „Freien Republik Schwarzenberg“\, einer 
 historischen Episode im Frühjahr 1945\, in der das Gebiet um Schwarzenber
 g nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst von den alliierten Besatz
 ungsmächten unbesetzt blieb. Der 1913 in Chemnitz geborene Schriftsteller
  Stefan Heym griff die Geschichte später in seinem Roman Schwarzenberg au
 f. Das Buch erschien 1984 zunächst im Westen\, in der DDR konnte es erst 
 1990 veröffentlicht werden.\nDer PURPLE-PATH-Kurator Alexander Ochs führ
 t in Bettina Pousttchis Arbeit ein. Anschließend liest die Schauspielerin
  Beate Düber Passagen aus Stefan Heyms Roman Schwarzenberg. Der Weg führ
 t danach ins Atelier des in Schwarzenberg geborenen Künstlers Hans Brockh
 age (1925–2009). \nBrockhage gehörte zu den prägenden Künstlerpersö
 nlichkeiten der Region. Er arbeitete als Künstler\, Gestalter und Hochsch
 ullehrer und war Gründungsmitglied der Galerie Oben in Karl-Marx-Stadt. Z
 u seinen bekannten Arbeiten gehören der „Schaukelwagen“ und die Gesta
 ltung der Wände des Foyers der heutigen Stadthalle Chemnitz.\nVon 1974 bi
 s 1977 arbeitete der Künstler Jörg Baier als Mitarbeiter in Brockhages S
 tudio. Wie Brockhage lebte und arbeitete auch Baier in Schwarzenberg. Aufg
 rund einer geplanten Urlaubsreise nach Bulgarien geriet er 1970 ins Visier
  der Staatssicherheit und wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Nach 1990 
 setzte er sich gemeinsam mit Freunden intensiv mit der Geschichte der „F
 reien Republik Schwarzenberg“ auseinander und gründete die Kunst*Kneipe
  „Zur Freien Republik Schwarzenberg“.\nDen Besuch im Atelier Hans Broc
 khage und das anschließende gemeinsame Bier in der Kunst*Kneipe begleitet
  der Chemnitzer Autor und Journalist Matthias Zwarg.\nUnterstützung: Atel
 ier Hans Brockhage und Internationale Stefan Heym Gesellschaft e.V.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Mehrere Stationen mit Kunstprogram
 m\, Lesung und Atelierbesuch:</strong> Der Rundgang verbindet die PURPLE-P
 ATH-Skulptur 42 Tage von Bettina Pousttchi mit einer Lesung aus Stefan Hey
 ms Roman Schwarzenberg\, einem Besuch im Atelier Hans Brockhage und einem 
 Bier in der Kunst*Kneipe „Zur Freien Republik Schwarzenberg“.</p>\n<p>
 Die in Berlin lebende Künstlerin <strong>Bettina Pousttchi</strong> schuf
  für den <a href="t3://page?uid=1563">PURPLE PATH</a> die <a href="t3://p
 age?uid=2088">abstrakte Skulptur <i>42 Tage</i></a>. Sie bezieht sich auf 
 die 42 Tage der „Freien Republik Schwarzenberg“\, einer historischen E
 pisode im Frühjahr 1945\, in der das Gebiet um Schwarzenberg nach dem End
 e des Zweiten Weltkriegs zunächst von den alliierten Besatzungsmächten u
 nbesetzt blieb. Der 1913 in Chemnitz geborene Schriftsteller <strong>Stefa
 n Heym</strong> griff die Geschichte später in seinem Roman <i>Schwarzenb
 erg</i> auf. Das Buch erschien 1984 zunächst im Westen\, in der DDR konnt
 e es erst 1990 veröffentlicht werden.</p>\n<p>Der PURPLE-PATH-Kurator <st
 rong>Alexander Ochs</strong> führt in Bettina Pousttchis Arbeit ein. Ansc
 hließend liest die Schauspielerin <strong>Beate Düber</strong> Passagen 
 aus Stefan Heyms Roman <i>Schwarzenberg</i>. Der Weg führt danach ins Ate
 lier des in Schwarzenberg geborenen Künstlers <strong>Hans Brockhage</str
 ong> (1925–2009).&nbsp\;</p>\n<p>Brockhage gehörte zu den prägenden Kü
 nstlerpersönlichkeiten der Region. Er arbeitete als Künstler\, Gestalter
  und Hochschullehrer und war Gründungsmitglied der Galerie Oben in Karl-M
 arx-Stadt. Zu seinen bekannten Arbeiten gehören der „Schaukelwagen“ u
 nd die Gestaltung der Wände des Foyers der heutigen Stadthalle Chemnitz.<
 /p>\n<p>Von 1974 bis 1977 arbeitete der Künstler <strong>Jörg Baier</str
 ong> als Mitarbeiter in Brockhages Studio. Wie Brockhage lebte und arbeite
 te auch Baier in Schwarzenberg. Aufgrund einer geplanten Urlaubsreise nach
  Bulgarien geriet er 1970 ins Visier der Staatssicherheit und wurde zu ein
 er Haftstrafe verurteilt. Nach 1990 setzte er sich gemeinsam mit Freunden 
 intensiv mit der Geschichte der „Freien Republik Schwarzenberg“ ausein
 ander und gründete die Kunst*Kneipe „Zur Freien Republik Schwarzenberg“
 .</p>\n<p>Den Besuch im Atelier Hans Brockhage und das anschließende geme
 insame Bier in der Kunst*Kneipe begleitet der Chemnitzer Autor und Journal
 ist <strong>Matthias Zwarg</strong>.</p>\n<p><i>Unterstützung: Atelier Ha
 ns Brockhage und Internationale Stefan Heym Gesellschaft e.V.</i></p>
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