Pflanzungen von Versammlungsorten im November 2022

Im November 2022 wurde das Kulturhauptstadt-Flagship-Projekt WE PARAPOM! um einen weiteren Baustein ergänzt. Es entstanden die ersten Versammlungsorte; dabei handelt es sich um Plätze, an denen Bäume von vielen Beteiligten gemeinsam und in großer Anzahl gepflanzt werden und sich die Apfelbäume im bildlichen Sinne „versammeln“.

Am 12. November 2022 pflanzten 50 Erstklässler des Chemnitzer Schulmodells zusammen mit ihren Paten aus den 9. Klassen und den Eltern gemeinsam Apfelbäume im Apfelpark in Hilbersdorf. Die Pflanzungen wurden von den Regionalgruppen des BUND und des NABU betreut. In Kleinolbersdorf wurden eine Woche später ebenfalls Apfelbäume gepflanzt – insgesamt 22 Stück.

Mehr dazu gibt es hier.


Ein Gespräch über künstlerische Interventionen am 02. 07. 2022

Im Kontext ihrer Recherchen zur Entwicklung einer künstlerischen Intervention für „WE PARAPOM!“ werden am 2. Juli 2022 die Künstler:innen Zbyněk Baladrán, Amica Dall (Assemble), Paul Rajakovics (transparadiso) und Apolonija Šušteršič ihre Arbeitsweisen, sowie ausgewählte Projekte vorstellen.

Im anschließenden Austausch mit dem Publikum sind kulturelle Akteur:innen der Stadt, alle interessierten Chemnitzer:innen und Gäste eingeladen, Themen für „WE PARAPOM!“ vorzuschlagen und diese, in Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen in Chemnitz, gemeinsam mit den Künstler:innen und der Stadtethnologin Kathrin Wildner (metroZones) zu diskutieren. Der Austausch von unterschiedlichen Sichtweisen auf die Stadt, von Erfahrungen und Wünschen, eröffnet neue Visionen, die das „Nicht-Machbare“ hinter sich lassen und das Unmögliche anstreben.

Das Programm findet sich hier.


Zweiter öffentlicher Auftritt am 01. – 03. 04. 2022

Der zweite öffentliche Auftritt von „WE PARAPOM! – Europäische Parade der Apfelbäume” lädt alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer vom 1. bis 3. April zur zweiten Phase von Pflanzungen ein und um Zeichen dafür zu setzen, was ziviles Engagement kann, was Kunst kann, und was Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas kann.

Dabei werden die Pflanzungen um das Areal des Museum Gunzenhauser und der Zwickauer Straße von einem umfangreichen Filmprogramm rund um die Frage „Was ist die Norm?“ begleitet. Es findet an unterschiedlichen öffentlichen Orten statt und verknüpft so sehr verschiedene Öffentlichkeiten. Die Europäische Parade der Apfelbäume wird kuratiert von der österreichischen Künstlerin Barbara Holub.

Das ganze Programm findet sich hier und einen kleinen Rückblick gibt es hier.


Erster öffentlicher Auftritt am 06.11.21

Am 6. November startet mit „WE PARAPOM!“ eines der richtungsweisenden Kunstprojekte auf dem Chemnitzer Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Die europäische Parade der Apfelbäume – kuratiert von der österreichischen Künstlerin Barbara Holub – wird einmal quer durch Chemnitz verlaufen. Und ihr könnt ein Teil des Projektes werden!

 

Die Parade führt über Grundstücksgrenzen hinweg und bereitet damit den Nährboden für das Zusammenkommen von Menschen. Sie wird begleitet von künstlerischen Interventionen, die bis 2025 fortlaufend realisiert werden. Parade und Apfel sind dabei Symbole für eine Reihe von Themen, die gezielt durch Künstler:innen aufgegriffen werden: Normierung und Normen, Migration, Heimat und Klimawandel ebenso wie Fragen zur aktuellen Situation von Demokratie.

Einen Rückblick und ein Video gibt es hier.

Alle ausführlichen Informationen und Hintergründe auf www.weparapom.eu


Das Programm des ersten öffentlichen Auftritts:

Gemeinsam Flächen entsiegeln:
06.11. | 11 Uhr | Parkplatz Albert-Einstein-Grundschule

Mit dem ersten öffentlichen Auftritt startet das Kunstprojekt in Chemnitz-Markersdorf! Es wird einleitende Worte von Stefan Schmidtke, dem designierten Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, Jana Kupfer-Zwingelberg (Schulleiterin Albert-Einstein-Grundschule), Barbara Holub (Kuratorin) und Folke Köbberling (Künstlerin) geben.
Ganztags werden von der Künstlerin Folke Köbberling in aufwendiger Handarbeit mit Hammer und Meißel Flächen entsiegelt, um spätere Baumpflanzungen zu ermöglichen. Sie verweist damit auf das Problem der Flächenversiegelung, das seit der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Sommer noch mal schmerzlich ins Bewusstsein gerückt ist. Ebenso wird damit sichtbar, wie schwer solche Prozesse der Versiegelung umzukehren sind. Alle Chemnitzer:innen sind eingeladen, gemeinsam mit der Künstlerin an der Entsiegelung mitzuarbeiten. Wir halten Werkzeuge und heiße Getränke für euch bereit, ihr bringt eure warme, wettergerechte Kleidung mit.

Gemeinsam Bäume pflanzen
06.11. | 14 Uhr | Terra Nova Campus

Am Terra Nova Campus pflanzen wir gemeinsam die ersten Bäume! Mit dabei sind bei diesem offiziellen Auftakt um 14 Uhr Oberbürgermeister Sven Schulze, der sächsische Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Wolfram Günther, die Schulleiterin Annett Goerlitz, sowie die Kuratorin Barbara Holub und der designierte Geschäftsführer der Chemnitz 2025 GmbH Stefan Schmidtke.

Gemeinsam Performen
06.11. | 16 Uhr | Parkplatz Albert-Einstein-Grundschule

Die Auftaktveranstaltung schließt mit einer vielstimmigen Performance aus Anwohner:innen und Performer:innen an der Albert-Einstein-Grundschule. Auch hier sind alle Chemnitzer:innen eingeladen, am Sprechchor der Performance mitzuwirken. Die gemeinsamen Proben beginnen 15 Uhr auf dem Parkplatz der Albert-Einstein-Grundschule.

  

Ein Gratis-Shuttle fährt euch 13 Uhr vom Parkplatz Albert-Einstein-Grundschule zum Terra Nova Campus bzw. 15 Uhr vom Sonnenberg in’s Heckert. Ganztägig findet eine Live-Video-Übertragung der Aktionen zwischen den beiden Orten statt. Die Albert-Einstein-Grundschule versorgt Besucher:innen mit selbstgebackenen Apfelkuchen und lädt Kinder zum Basteln und Stempeln ein. Der Tag versteht sich als Auftakt für weitere Pflanzungen von Apfelbäumen, die zeitnah und an vielen Stellen in der Stadt erfolgen werden.

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