In diesem Workshop wird der Bogen von historischen Karten der Region bis hin zu aktuellen Kartenvarianten mit Hilfe des Projektes OpenStreetMap gespannt. Kinder und Jugendliche können auch einen kleinen, bunten Kartenausschnitt ihrer Heimat aus dem 3D-Drucker mit nach Hause nehmen und so erfahren, wie das 3D-Drucken in der Praxis funktioniert.
Nebenbei wird ein Ausflug in die Stadt und auf die Burg unternommen, um mit erfahrenen Mitwirkenden des OpenStreetMap-Projekts die Karte auf Aktualität und Vollständigkeit zu überprüfen und zu ergänzen. Zurück im Lehngericht werden die gesammelten Daten eingetragen. Es wird versucht, alle Fragen zum Projekt zu beantworten. So lässt sich beispielsweise mit dem Projekt umap eine individuelle Karte auf OpenStreetMap-Basis gestalten oder mit Overpass-turbo eine individuelle Datenbankabfrage erstellen und visualisieren.
In den Diskussionen über Karten aus verschiedenen Jahrhunderten ergeben sich automatisch folgende Themen:
- Warum Karten als Kunst betrachtet werden.
- Wie Karten ein besonderes Spiegelbild der Realität darstellen.
- Warum Karten auch immer ein Ausdruck von Macht waren.
- Wie sich Karten als Belege für historische Stadtentwicklung, aber auch für aktuelle Stadtplanung und kollektive Visionen für eine Stadt nutzen lassen.
Aufgrund der langen Veranstaltungszeit von 7 Stunden kann der Besuch, insbesondere mit jüngeren Gästen, auch um 14:00 Uhr begonnen oder beendet werden.