Zum Infocafé am 8. September (18:00, Hartmannfabrik Chemnitz) geben verschiedene Akteur:innen Einblicke in Ihre Veranstaltungen am PURPLE PATH Wochenende vom 11. bis 13. September. Mit über 100 Veranstaltungen macht das PURPLE PATH Wochenende die Verbindung zwischen den Kommunen der Kulturhauptstadtregion und Chemnitz lebendig. Zeitgenössische Kunst, regionale Kultur und lokale Geschichten kommen dabei zusammen. Zahlreiche Formate greifen die Kunstwerke des PURPLE PATH und ihre Orte auf und wurden eigens für das PURPLE PATH Wochenende entwickelt.
Zu den vorgestellten Projekten gehört die audiovisuelle Installation Tiefenzeit in Geyer. Besucher:innen durchlaufen den Felskrater auf den Spuren der geologischen Zeit. Die Arbeit des international arbeitenden Lichtkünstlers Philipp Frank wurde eigens für die Geyersche Binge entwickelt und wird nur drei Abende lang erlebbar sein.
Beim THERMAL-Rave im Erzgebirgsbad wird ein Lost Place, das leerstehende Schwimmbad, für einen Abend zur Tanzfläche für Techno- und House-Musik. Diese und weitere Aktivitäten stehen in Thalheim unter dem Titel „Purple Night“ auf dem Programm.
Die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft präsentiert Orgel-Konzerte mit der Organistin Hanna Cho in Oederan und Zschopau. In Freiberg heißt es „Aber bitte mit Sahne“ beim Schlager-Karaoke an der Silbermann-Orgel.
Der Kurator des PURPLE PATH Alexander Ochs hat für das kuratorische Programm des Wochenendes eine Veranstaltungsreihe entwickelt, die zeitgenössische Kunst, regionale Geschichte und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringt. Unter anderem wird im Kunstbahnhof Flöha Schnick Schnack Schnuck. Schere Holz Papier. präsentiert, eine dreitägige Gemeinschaftsausstellung lokaler Künstler:innen, und in Gersdorf lädt der Künstler Jan Kummer bei Spielen wie in der DDR Kinder zum Kronkorken-Basteln ein. Weitere Formate führen unter anderem zu Künstlerateliers in Schneeberg, ins Kloster Wechselburg oder an den Sachsenring.
Gleich mehrere Workshop-Angebote greifen die Skulpturen am PURPLE PATH auf. In Seiffen lädt ein von Alice Aycock inspirierter Holzspan-Workshop der Denkstatt Erzgebirge zum eigenen Gestalten ein. Am Lehngericht Augustusburg entsteht bei einem Workshop zum Bau einer Windskulptur eine Arbeit nach dem Vorbild von Axel Anklam. Und in Oederan lädt die Volkskunstschule in der Familien-Holzwerkstatt dazu ein, eine Fantasiewelt aus Holz zu gestalten.
Das Info-Café ist eine öffentliche Plattform, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch mit den beteiligten Projektpartnern.