Mikroprojekt | “Kein 10. Opfer!” – Workshop zu den Perspektiven der Betroffenen des NSU-Komplex

Der Workshop „Kein 10. Opfer!“ beleuchtet den NSU-Komplex aus der Perspektive der Betroffenen und Angehörigen. Im Fokus stehen struktureller Rassismus, fehlerhafte Ermittlungen sowie Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus und Antisemitismus.

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

bis

Veranstaltungsort

Chemnitz, Offener Prozess - Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex

Eintritt kostenfrei

Vom ersten Anschlag des sogenannten NSU 1999 bis zu dessen Selbstenttarnung im Jahr 2011 liegen 12 Jahre voll Angst und Ungewissheit bei den Opfern, Angehörigen und Betroffenen.

Ihre Fragen wurden nicht gehört und ihren Aussagen nicht geglaubt. Deshalb möchten wir uns im Workshop die Geschichte des NSU-Komplex über die Perspektiven und Kämpfe der Angehörigen und Betroffenen erschließen.

Dabei wird der strukturelle Rassismus in den Ermittlungen der Sicherheitsbehörden und der Berichterstattung in den Medien thematisiert. Am Ende des Workshops setzen setzen wir uns mit der Frage auseinander, was wir gegen Antisemitismus und Rassismus tun können.

Weitere Informationen

Mikroprojekte

Die Mikroprojekte sollen Anstöße für neue kulturelle Formate oder Begegnungen in der Chemnitz und der Kulturhauptstadtregion geben. Die breite urbane und regionale Gesellschaft ist angesprochen, Formen der Kommunikation und des gesellschaftlichen Miteinanders entstehen zu lassen. Das Förderprogramm besteht seit mehreren Jahren und ist Teil des Hauptprogramms der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.

Stadt Chemnitz Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Freistaat Sachsen Kulturhauptstadt Europas

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie durch Mittel der Stadt Chemnitz.