Motorrad und Kunst. Gespräche am Sachsenring
Über die Künstlerin Caroline Mesquita und mit einem ehemaligen Motorradrennfahrer
Kunst und Rennsport am Sachsenring: Der PURPLE PATH verbindet die Motorradskulpturen der französischen Künstlerin Caroline Mesquita mit einem Gespräch über die Geschichte des Rennsports am Sachsenring. Alexander Ochs führt in Mesquitas Arbeiten ein, anschließend spricht Museumsleiterin Marina Palm einem ehemaligen Motorradrennfahrer.
Die beiden aus Stahlblechen und Rohren gefertigten Skulpturen Motorbike (2018) und Medusa Motorbike (2017) erinnern an futuristische Fahrzeugentwürfe, sind aber nicht zum Fahren gedacht. Mesquita verbindet in ihren Arbeiten technoide und humanoide Formen zu eigenwilligen Maschinenwesen. Der Aufstellungsort in Hohenstein-Ernstthal verweist zugleich auf die lange Geschichte des Sachsenrings als legendäre Rennstrecke für den Motorradrennsport.
Der Sachsenring gehört zu den traditionsreichsten Rennstrecken Deutschlands. Bereits seit den 1920er-Jahren finden in Hohenstein-Ernstthal Motorradrennen statt, die Strecke wurde zum Anziehungspunkt für Rennsportbegeisterte weit über Sachsen hinaus. Bis heute ist der Sachsenring eng mit dem Motorradrennsport verbunden und Austragungsort internationaler Rennen. Im Gespräch geht es um die Entwicklung dieser Rennsporttradition, die besondere Bedeutung des Sachsenrings und die Erfahrungen aus dem aktiven Rennsport.
In Zusammenarbeit mit dem Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal.
Anmeldung: 03723 47711 / info@trm-hot.de