Exklusive Einblicke in einen bisher unzugänglichen Teil des UNESCO-Welterbes Erzgebirge/Krušnohoří bietet diese temporäre Ausstellung.
Zwischen Generatoren, Fördermaschine und Teufenanzeiger beleuchten Schlaglichter die Geschichte des Unternehmens Wismut und geben einen ersten Ausblick auf Künftiges.
Am authentischen Ort, einem der bedeutendsten Schauplätze des Uranerzbergbaus in Deutschland, öffnet das Maschinenhaus als technisches Denkmal am Schacht 371 seine Tore für Publikum. Zwischen Generatoren, Fördermaschine und Teufenanzeiger beleuchten Schlaglichter die Geschichte des Unternehmens Wismut und geben einen ersten Ausblick auf Künftiges.
Die Wismut prägte die Weltpolitik im 20. Jahrhundert. Sie war ein wesentlicher Faktor im Kalten Krieg. Mit ihrer Uranproduktion spielte sie eine entscheidende Rolle im Wettstreit der Atommächte in Ost und West, stieg zum weltweit größten Uranerzbergbau-Unternehmen auf, letztendlich mit Auswirkungen auf die Menschen in der gesamten DDR. Zu ihrem ambivalenten Erbe zählte auch eine teilweise hochradioaktiv belastete Bergbaufolgelandschaft, die seit 1991 als weltweit beispielloses Ökologie-Großprojekt saniert wird.
Um diese Geschichte von Weltrang im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, sind drei Präsentationsorte zum Wismut-Erbe geplant – einer davon wird in den nächsten Jahren am Schacht 371 entstehen.
Warum gibt es die Ausstellung?
Die Pop-up-Ausstellung wurde im Jahr der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 eröffnet und ermöglicht erstmals Einblicke in einen bisher nicht öffentlich zugänglichen Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.
Warum nur wenige Öffnungstage?
Die Ausstellung wird von Ehrenamtlichen betreut. Gleichzeitig befindet sich der Standort auf dem Betriebsgelände der Wismut GmbH, sodass Öffnungszeiten nur an ausgewählten Tagen und darüber hinaus auf Anfrage möglich sind.
zur Ausstellung