Paneldiskussion: Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen
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Veranstaltungsort
Eintritt frei
Gemeinsam mit den Expert:innen Dr. Jonas Fegert, Nhi Le und Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur) diskutiert Moderator Benjamin Fischer, wie digitale Methoden die Erinnerungskultur transformieren können. Dabei werden sowohl Chancen – wie neue Zugänge zu historischen Erfahrungen oder innovative Vermittlungsformate – als auch Risiken thematisiert, etwa Fragen der Authentizität, Manipulation oder die Nutzung privater Plattformen.
Als diesjährige Europäische Kulturhauptstadt ist Chemnitz eine Stadt der Gegensätze – geprägt von lebendiger Vielfalt und gleichzeitig von den Herausforderungen einer gewaltvollen Vergangenheit. Die Veranstaltung „Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen“ ist Teil des 3. CPPD-Festivals »Memory Matters« und wird mit dem Programm Future 500 und in Kooperation mit Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex realisiert. Der Offene Prozess steht für die Auseinandersetzung mit Geschichte vor Ort und eröffnet einen Rahmen, um Zukunftsperspektiven der Erinnerungskultur auch in digitalen Räumen zu diskutieren.
Während des Festivals ist das Dynamic Memory Lab »Nước Đức. Vietnamesisch-deutsche Migrationsgeschichte(n)« im Foyer des Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex für Besucher:innen geöffnet. Im Rahmen der Veranstaltung „Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen“ findet eine Kurator:innenführung mit Dan Thy Nguyen und Nina Reiprich statt.
Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an der Veranstaltung an. Für die Kurator:innenführung finden Sie sich bitte pünktlich um 18 Uhr im Foyer des Dokumentationszentrums ein.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und auf Englisch statt und wird simultan verdolmetscht.
Die Festivalreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) mit dem Titel »Memory Matters« werden an unterschiedlichen Orten in Deutschland und Europa realisiert. Die Festivals umfassen Workshops, künstlerische Interventionen und Diskussionsrunden und bringen verschiedene Organisationen, Institutionen und Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Kunst, Wissenschaft und Politik zusammen, um eine vernetzte und partizipative Erinnerungskultur zu fördern.
Die Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) ist ein kollaboratives Netzwerk und eine produktive Plattform von rund 98 Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und Aktivist:innen, die auf unterschiedlichste Weise zu Pluralen Erinnerungskulturen arbeiten und forschen. Ziel des Netzwerkes ist das Erarbeiten künstlerischer, zivilgesellschaftlicher und bildungspolitischer Konzepte für ein pluralistisches Erinnern. Künstlerischer Kurator der CPPD ist der Lyriker und Publizist Dr. Max Czollek.
Future 500 vernetzt junge europäische Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um durch internationalen interreligiös-weltanschaulichen und interkulturellen Dialog konkrete gesellschaftspolitische Initiativen zu entwickeln und diese in der europäischen Zivilgesellschaft umzusetzen. Durch seine Arbeit stärkt Future 500 nachhaltig den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa.
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lnhaber:innen eines Schwerbehindertenausweises können eine Begleitperson kostenfrei mitbringen.