Gartenkolonien sind in europäischen Städten meist im Zuge der Industrialisierung und der Entwicklung der Arbeiterbewegung entstanden. Später, in sozialistischen Zeiten, baute man zwar noch immer Gemüse an und pflegte Obstbäume, aber die Gärten boten auch Frei- und Gestaltungsräume. Für einen Tag wird die Kleingartenanlage Kappler Hang zum Gestaltungsraum, der Natur und Kultur verbindet.
GÄRTEN*: Saga of Traffic Lights and Dirt ist eine Einladung in eine Welt, die ausgeatmet – und geblieben ist. Man kann zwar nicht in den Garten Eden zurückkehren, aber man kann andere Gärten betreten. Nicht perfekt, aber möglich. Durchwoben von der Erinnerung an die erste reife Aprikose. Vom Flüstern ihrer Bewohner. Vom Gesang. Von der Stille. Und von der Erde, die sie alle miteinander verbindet.
Ein Erlebnis, geschaffen nicht zur Bewunderung, sondern einfach zum Sein.
Ohne Perfektion. Ohne Eile. Ganz langsam. Mit Tiefgang.