Gespräch: Wo kommt das Porzellan des Erzgebirges eigentlich her?
Mit Uli Aigner und Steffi Rathe
In der Lößnitz benachbarten Stadt Aue-Bad Schlema wurde 1698 erstmals Kaolin, die „weiße Erde“, gefunden. Die Funde ermöglichten 1710 die Gründung der Porzellanmanufaktur Meißen durch August den Starken. Die Weißerdenzeche St. Andreas war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fast deren alleiniger Lieferant.
Treffpunkt ist das ehemalige Huthaus der Weißerdenzeche: Der Kurator des PURPLE PATH Alexander Ochs stellt die Künstlerin Uli Aigner vor. Steffi Rathe, die ehemalige Leiterin des Kreisarchivs Erzgebirgskreis in Aue-Bad-Schlema und Vorstandsvorsitzende des Vereins Lößnitzer Heimatfreunde e.V., ist eine Frau, die alles über das Erzgebirge weiß. Sie führt in die Geschichte des „weißen Goldes“ im 18. Jahrhundert und seine Folgen ein.
Die Veranstaltung ist Programmbestandteil der Tour Unterwegs mit der Künstlerin Uli Aigner. Das Gespräch kann unabhängig von der Tour besucht werden.