Das Magazin „Horizont“ entstand aus einer Idee des Fortbildungszentrums Chemnitz: Sie wollten Geflüchteten in der Stadt eine Stimme geben. Und das ist gelungen. Inzwischen arbeiten in der Redaktion Journalistinnen zum Beispiel aus dem Iran oder aus Afghanistan. Und ihr Engagement wurde im November belohnt, als sie den Sächsischen Integrationspreis für ihr Magazin gewannen.

Die Gestaltung des Covers, von Karikaturen und anderen Bildern im Heft übernehmen ebenfalls Menschen aus vielen verschiedenen Ländern. Inhaltlich geht das Magazin Wege in verschiedenen Richtungen: Geflüchtete erzählen ihre ganz persönlichen Geschichten nicht nur über ihre Flucht, sondern auch über die Erlebnisse in ihren Heimatländern und in Deutschland; und für Menschen, die neu nach Chemnitz und Deutschland gekommen sind, gibt es Infos zu Sprachkursen, Jobangeboten oder es werden hiesige Bräuche und Gesetze erklärt.

Ursprünglich sollte „Horizont“ nicht so oft erscheinen, aber es gibt so viel zu erzählen, dass das Magazin seit Juni 2019 immer monatlich erscheint. Es ist für alle kostenlos und man kann es sich an verschiedenen Stellen in der Stadt wie dem Tietz und dem Sozialamt, aber auch in Cafés wie dem Dreamers auf dem Brühl einstecken.

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