Wir helfen Ihnen gern weiter!

Sie suchen Material über die Stadt Chemnitz?
Einen Gesprächspartner zum Thema Kulturhauptstadt Europas?
Sie benötigen Fotos?
Oder die letzte fehlende Zahl?

Dann wenden Sie sich jederzeit gern an uns!

Ansprechpartner:innen

Lucia Schaub

Kommunikation

Telefon: +49 371 3660-201

Mail: schaub@cwe-chemnitz.de

Thomas Liebert

stellv. Pressesprecher der Stadt Chemnitz

Telefon: +49 371 488-1534

Mail: thomas.liebert@stadt-chemnitz.de

aktuelle Pressemitteilungen

PRESSEMITTEILUNG

In Neukirchen bekommen kulinarische Ideen ein neues Zuhause. Die Gemeinde und das Chemnitz 2025 Flagship-Programm Makers, Business & Arts laden Medienvertreter ein zur Präsentation der Pläne für das Netz-WERK am 29. November 2022, 16:15 Uhr.

In einem ehemaligen Autohaus in Neukirchen entsteht im Zuge der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz2025 einer von acht Makerhubs in der Kulturregion. Mit der Idee für einen kulinarischen Makerhub überzeugte die Gemeinde Mitte des Jahres die Jury. In einem gemeinsamen Workshop entwickeln Partnerinnen und Partnern aus Gastronomie, Inneneinrichtung und Veranstaltungsbranche Nutzungsszenarien für den Standort und definieren gemeinsam, wie das Netz-WERK ausgestattet werden soll und welche kulinarischen und künstlerischen Formate sich dort am besten umsetzen lassen. Die Grundidee: gemeinsame Kochevents stiften Gemeinschaft, die verarbeiteten Produkte kommen dabei überwiegend aus der Region. Kulturelle Veranstaltungen bereichern den Standort.

Medienvertreter sind eingeladen zur Ergebnispräsentation am 29. November 2022 um 16.15 Uhr in das ehemalige VW-Autohaus im Gewerbegebiet Neukirchen / Erzgeb., Zum Gewerbepark 1, 09221 Neukirchen/Erzgebirge

Hinweis: Zufahrt ortsauswärts über Toreinfahrt nach der Querstraße “Frischer Wind”. Der Bürgermeister der Gemeinde, Sascha Thamm, nimmt ganztags am Workshop teil.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

KONTAKT
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

ZUM PDF DER EINLADUNG

PRESSEMITTEILUNG

Die CWE als Markeninhaberin des Logos Chemnitz2025 hat in Abstimmung mit der Kulturhauptstadt GmbH die Partei die Basis – Kreisverband Chemnitz zur Unterlassung aufgefordert. Hintergrund ist die Verwendung des Logos auf den Internetseiten des Kreisverbands www.diebasis-chemnitz.de. Unter anderem wird für die Teilnahme an den Montagsdemonstrationen geworben. Hier sehen beide Unternehmen in Ihrer Verantwortung für die Kulturhauptstadt-Kommunikation eine Vereinnahmung für politische Ziele der Partei „die Basis“.

„Wir ziehen mit unserem Vorgehen als Markeninhaberin erstmals eine Grenze, wo wir den Einsatz des Chemnitz2025-Logo nicht mehr mittragen. Es darf zu keinem Zeitpunkt der Eindruck entstehen, dass die Kulturhauptstadt in Zusammenhang mit den aktuell stattfindenden Montagsdemonstrationen für politische Zwecke instrumentalisiert wird.“ so Sören Uhle, Chef der CWE, die im Zuge der Bewerbung zur Kulturhauptstadt die Marke beim zuständigen Marken- und Patentamt angemeldet haben.

Stefan Schmidtke, Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Chemnitz2025 GmbH, als Nutzerin des Logos, ergänzt: „Das Logo der Kulturhauptstadt steht für das Programm der Kulturhauptstadt. Die Kulturhauptstadt GmbH stellt sich klar gegen jede Vereinnahmung. Wir nutzen alle Rechtswege, um das entstehende Programm zu schützen.“

Für Rückfragen stehen Ihnen

die CWE telefonisch unter 0371 – 3660 200 oder via E-Mail an office@cwe-chemnitz.de
die KHS Chemnitz2025 GmbH unter 0371 – 243513 60 oder via E-Mail an team@chemnitz2025gmbh.de zur Verfügung.

ZUR PDF DER PRESSEMITTEILUNG

PRESSEMITTEILUNG

Hoheneckerinnen sprechen: Ein Abend mit Eva-Maria Cramer und Gabriele Stötzer im Kulturhauptstadt
Einladung zum Pressegespräch vorab am 30. November 2022 um 18 Uhr

Ein Gesprächsabend am 30. November 2022 gibt zwei ehemaligen gefangenen Frauen das Wort. Die Religionspädagogin Eva-Maria Cramer und die Künstlerin Gabriele Stötzer sprechen ab 19 Uhr über ihre Zeit in der Frauenhaftanstalt Hoheneck. Das Gespräch mit ihnen berührt Fragen nach den Auswirkungen, die eine systema-tisch aufgebaute Zersetzung von Menschen für eine ganze Gesellschaft haben. Auch nimmt es biografische Abschnitte der politischen Gefangenen wahr, um sensibler und achtsamer für die Langzeitwirkung der Mechanismen von Repression zu werden. Und es geht um die Fragen: Was geschieht mit Vertrauen und Zusammenhalt in einer Ge-sellschaft, deren Miteinander selbst zum Instrument der Einschüchterung gemacht wird? Können Kunst und Kultur die vielfachen Gewalterfahrungen in einer Diktatur be-wältigen helfen?

Die ehemalige Frauenhaftanstalt Hoheneck liegt am PURPLE PATH, der Chemnitz und die Region mit Kunstinterventionen und -installationen verbindet. Das Gespräch ist kostenfrei und findet im Headquarter der Kulturhauptstadt (Schmidtbank-Passage, Hartmannstraße 5 in 09111 Chemnitz) statt.

Es ist eine Veranstaltung der Kulturhaupt-stadt Europas Chemnitz 2025 GmbH und der Arbeitsstelle Kirchen in der Kulturhaupt-stadtregion in Kooperation mit dem Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED – Diktatur e.V.

Vertreter:innen der Medien sind eingeladen, am 30. November 2022 bereits um 18 Uhr in das Headquarter der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 (Hart-mannstrae 5, 09111 Chemnitz) zu kommen. www.verfolgteddrfrauen.de Dort findet vorab ein Presse-Gespräch mit den Protagonistinnen des Abends, Frau Cramer, Frau Stötzer und Frau Helber, statt.
Um Anmeldung dafür wird gebeten bei Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu

Über die Protagonistinnen
Eva-Maria Cramer studierte Anfang der 1970er am Theologischen Seminar in Leipzig und arbeitete anschließend für mehrere Jahre mit Kindern und Jugendlichen in der Kirchgemeinde Glauchau. Ab 1976 unterstützte sie den kleinen Familienbetrieb ihres Mannes – eine Kürschnerei. Sie entwarf Kleidungs-Modelle, mit denen die Firma nati-onale und internationale Preise zur Leipziger Pelzmesse gewann. Ende der 1970er Jahre wurde sie Kinderwunschpatientin bei einem Arzt in Zwickau. Trotz Operationen blieb sie kinderlos. Nach einigen Jahren stellte Ehepaar Cramer einen Antrag auf Adoption. Damit begannen hoch-kriminelle Zersetzungsmaßnahmen durch die Staats-sicherheit. Nach einer unerwarteten Schwangerschaft rissen die staatlichen Behörden ihren Sohn im Alter von 6 Monaten per Zwangsadoption aus der Familie. Gleichzeitig wurde Eva-Maria Cramer verhaftet und von Mai 1984 bis Frühjahr 1985 in Untersu-chungshaft in Zwickau und anschließend bis Herbst 1987 in der Frauenhaftanstalt Ho-heneck inhaftiert. Der gemeinsame Familienbetrieb war liquidiert und enteignet wor-den. Seit 1990 arbeitet Eva-Maria Cramer als Religionslehrerin und Gemeindepäda-gogin in Glauchau.
Gabriele Stötzer wirkte in den 1980ern als Mittelpunkt und Vordenkerin einer alterna-tiven Kunstszene in Erfurt. Von der STASI beobachtet und behindert schlüpfte sie bis zur Wende doch immer wieder unter den Zersetzungsversuchen hinweg. Sie hatte in ihrer Haftzeit 1977 in Erfurt und auf Burg Hoheneck das Wesen von Stasi und DDR erfahren und durchschaut. Am 4.Dezember 1989 war sie erste Mitinitiatorin der Beset-zung der STASI Zentrale in Erfurt. Seitdem wirkt Gabriele Stötzer als Künstlerin. Ihr Werk umfasst Zeichnungen, Filme, Fotokollagen, Gedichte, Installationen und Ob-jekte. Sie setzte sich vor allem mit der Rolle der Frau in der Kunst auseinander. Für ihr bürgerrechtliches Engagement in der DDR und für ihre künstlerische Auseinanderset-zung mit der Haft- und Diktaturerfahrung wurde ihr im Jahr 2013 das Bundesverdienst-kreuz verliehen.
Konstanze Helber ist Vorsitzende des Forums für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED-Diktatur e. V. Das Forum sammelt und organisiert die ehemals inhaftierten Frauen und bringt sich aktiv in die Gestaltung der bald entstehenden Ge-denkstätte der Frauenhaftanstalt Hoheneck ein. Näheres dazu findet man unter www.verfolgteddrfrauen.de.

Programm
Gruß der Europäischen Kulturhauptstadt
Stefan Schmidtke, Geschäftsführung /Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH
Grußwort an die Europäische Kulturhauptstadt
Konstanze Helber, Vorsitzende des Forums für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED-Diktatur e.V.
KAPUTT – HOHENECK
Alexander Lahl, Volker Schlecht, D 2016, Doku-Animation
Der mehrfach ausgezeichnete animierte Kurzfilm basiert auf Interviews mit zwei Frauen, die in der DDR-Frauenhaftanstalt Hoheneck inhaftiert waren und dort Will-kür, Gewalt und Demütigungen ausgesetzt waren. Der minimalistische, monochrome Stil verstärkt die schmerzhaften Erfahrungen der beiden Off-Erzählerinnen.
Es hat alles nichts genützt – die hatten ihren Plan
Kulturhauptstadt-Pfarrer Pfarrer Holger Bartsch spricht mit der ehemals inhaftierten Religionspädagogin Eva-Maria Cramer über Zwangsadoption und Inhaftierung.
Biermann, Hoheneck, Pujas und runde Tische.
Alexander Ochs, der Kurator des PURPLE PATH erklärt, was das alles in der Kulturregion zu suchen hat.
Initiieren Schmerzen Kunst?
Holger Bartsch spricht mit der Künstlerin Gabriele Stötzer über ihren Gefängnisauf-enthalt in Hoheneck. Alexander Ochs stellt die Frage, ob aus Schmerzen Kunst entstehen kann.

Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begrün-dete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstle-rinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PUR-PLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht. Es folgten zudem am 5. November die Wildschweine von Carl Emanuel Wolff am Sauberg in Ehrenfriedersdorf. Doch nicht nur Kunstwerke säumen den PURPLE PATH, auch Ge-sprächsrunden, Workshops und Veranstaltungen der Begegnung begleiten den Pro-zess bis ins Jahr 2025. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.
Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“. Die Veranstaltung „Hoheneckerinnen sprechen“ findet in Vorbereitung auf die Installation von Young Jae Lee im Jahr 2025 statt.
Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

ZUM PDF DER EINLADUNG

PRESSEMITTEILUNG

Workshop im Innovationsquartier Mittweida ebnet Wege für neue Kooperationen zwischen Mittelstand, Kreativwirtschaft und Makerszene. TeleskopEffekt GmbH und das Chemnitz 2025 Flagship-Programm Makers, Business & Arts laden Medienvertreter ein zur Präsentation der Workshopergebnisse am 24. November 2022, 15:45 Uhr.

Im Innovationsquartier der TeleskopEffekt GmbH in Mittweida entsteht im Zuge der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 einer von acht Makerhubs in der Kulturregion. Mit der Idee für einen Cross Innovation Hub überzeugte das Team des Unternehmens, einer Tochtergesellschaft der Volksbank Mittweida, Mitte des Jahres die Jury.

Im Workshop erarbeiten Innovationsexperten, Unternehmensvertreter und Akteure aus der Kreativwirtschaft konkrete Formate, um die lokale und regionale Wirtschaft mit der Kreativ- und Makerszene in Innovationsprozesse zu verwickeln. Medienvertreter sind eingeladen zur Ergebnispräsentation am 24. November 2022 um 15.45 Uhr in die Räume der Teleskopeffekt GmbH, Bahnhofstraße 32, 09648 Mittweida.
Der Oberbürgermeister der Stadt Mittweida ist für den Termin angefragt.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

KONTAKT:
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

ZUM PDF DER EINLADUNG

PRESSEINFORMATION

Festplatz in Euba kurz vor Fertigstellung: Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 – Einweihung mit Pyramidenanschieben am 26. November

Am Samstag, den 26. November, 17 Uhr wird im Beisein von Baubürgermeister Michael Stötzer der neue Festplatz in Euba als einer von 17 öffentlichen Plätzen, die im Zuge der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 umgesetzt werden, feierlich eröffnet. Dies findet anlässlich des traditionellen Pyramidenanschiebens und des Weihnachtsmarkts statt. Die öffentlichen Plätze sind Teil der Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, wobei acht von Bürgerplattformen und acht weitere von den Ortschaften initiiert werden.

Vertreter:innen der Medien sind ebenfalls eingeladen. Die Örtlichkeit befindet sich hier:https://goo.gl/maps/TGCfGPhNT o3mrVHP7.

Anfang September begann der Bau zunächst planmäßig. Die ungewöhnliche Kälte und der langanhaltende Regen führten jedoch zu Kostensteigerungen und Verzögerungen im Bauablauf. Aufgrund der derzeitigen Engpässe ist konnte bis noch kein Stromanschluss erfolgen, da der Stromanschlusskasten nicht lieferbar ist. Mit viel Engagement und engem Austausch von Ortschaftsrat und Tiefbauamt sowie dem städtischen Tiefbauhof wurden dennoch die Voraussetzungen für die Eröffnungsveranstaltung geschaffen, die 14 Uhr beginnt.

Der Festplatz ist mit 3.000 Quadratmetern und mit einem Ausmaß von 50 mal 60 Metern mit zwei Zufahrten angelegt. Der Oberbau der Festplatzfläche wurde bis auf die Deckschicht fertiggestellt sowie ein Ständer für den Weihnachtsbaum eingebracht.

Die Fertigstellung der Entwässerungsrinnen, der Oberfläche (Deckschicht) und die Erschließung des bereits aufgestellten WC-Containers erfolgen nach dem Weihnachtsmarkt. Außerdem sind Baumpflanzungen an den beiden Feldseiten sowie an der Straßenseite vorgesehen, um den Platz einzurahmen. Die komplette Fertigstellung des Platzes ist für das Frühjahr 2023 geplant. Aktuell wird mit Gesamtkosten von rund 230.000 Euro gerechnet.

PRESSEMITTEILUNG
Neue Ausschreibungsrunde von Mikroprojekten, Projektideen können bis zum 16. Dezember eingereicht werden
Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH schreibt die nächste Runde der Mikroprojekte aus. Bei diesem Bürger:innenbeteiligungsprojekt werden kreative Vorhaben in der Stadt Chemnitz und der Kulturregion gesucht, die gemäß den strategischen Zielen und Projektindikatoren aus dem Bid Book II die Europäische Kulturhauptstadt 2025 im besten Sinne bewegen.
Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen können bis zum 16. Dezember 2022 ihre Projektideen für die aktuelle Runde digital über eine Plattform auf
http://chemnitz2025.de/mikroprojekte einreichen. Es wird zudem zwei Informationsveranstaltungen geben, bei der Interessierte ihre Fragen an Mitglieder der Jury und des Projektteams stellen können. In Chemnitz wird der Termin voraussichtlich in der KW 49 stattfinden, für die Kulturregion konnte bereits
ein Termin gefunden werden: 30. November, 17 Uhr in der Stadthalle Oelsnitz, Rathausplatz 3, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge.
Mikroprojekte können mit einer Summe von jeweils bis zu 2.500 Euro unterstützt werden. Projekte mit einer gut ersichtlichen europäischen Dimension können bis zu 3.000 Euro erhalten. Ein eigener Beitrag zur Finanzierung wird nicht vorausgesetzt. Die Mikroprojekte müssen – beginnend ab Februar – im ersten Halbjahr 2023 umgesetzt werden. Die Jury tagt Anfang Januar zu den eingereichten Projekten und wird im Anschluss die Projekte bekannt geben, die finanziell unterstützt werden. Die eingereichten Projekte werden auf Grundlage der strategischen Ziele und Projektindikatoren aus dem Bid Book II bewertet. Diese wurden vereinfacht und im Handbuch Chemnitz 2025 in fünf Kriterien, den sogenannten fünf C‘s, zusammengefasst. Jedes Mikroprojekt muss sich mit mindestens einem der Kriterien der fünf C‘s beschäftigen.
In Ausnahmefällen ist nach Rücksprache die Einreichung der Projekte auch per Post oder per E-Mail möglich. Dann müssen alle Unterlagen (ein Formular ist als PDF zu finden auf http://chemnitz2025.de/mikroprojekte) per E-Mail an mikroprojekte@chemnitz2025.de oder an folgende Adresse gesandt werden:
Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
Informationen zum Handbuch, zur Jury, zu den Kriterien sowie Hinweise zur Europäischen Dimension und der Link zur Einreichungsplattform sind zu finden unter: http://chemnitz2025.de/mikroprojekte.
Fragen zu den Mikroprojekten und dem Verfahren beantwortet Jan Pietschmann, Tel. 0176 465 057 45, E-Mail: mikroprojekte@chemnitz2025.de.
PRESSEMITTEILUNG
Präsentation der Workshopergebnisse im Makerhouse Schneeberg im Rahmen des Flagship-Programms Makers, Business & Arts der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: 11. November 2022, 15 bis 16 Uhr in Schneeberg
Mit dem Makerhouse Schneeberg entsteht in der Bergstadt einer von acht Makerhubs in der Kulturregion um die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Die Stadt Schneeberg bewarb sich Mitte des Jahres erfolgreich in einem Juryprozess. Die Vision: Im Zentrum von Schneeberg entsteht direkt neben dem künftigen Welterbezentrum am Fürstenplatz auf vier Etagen ein Ort mit Werkstätten, neuen Technologien, Residenzräumen für junge Designer:innen und einer Galerie. Auch ein Café als Austausch- und Begegnungsort ist geplant.
Am 11. November treffen sich Unterstützer des Projekts aus Stadtverwaltung, der Fakultät für Angewandte Kunst, Absolventinnen und Absolventen der Hochschule mit Experten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und erarbeiten gemeinsam konkrete Ideen für die Ausgestaltung der Räume. Die Stadt Schneeberg und das Makers, Business & Arts Programm laden Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich ein zur Präsentation der Workshopergebnisse am 11. November 2022, 15 bis 16 Uhr, Fürstenplatz 1, 08289 Schneeberg.
Der Bürgermeister der Stadt und Stadträte der sind ebenfalls zu dem Termin eingeladen.
Wir bitten um Anmeldung für Medienvertreter:innen bis zum 10. November 2022 per E-Mail an: frieda.pirnbaum@kreatives-sachsen.de
HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u. a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.
KONTAKT
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

PRESSEMITTEILUNG

WE PARAPOM! Europäische Parade der Apfelbäume: „Versammlungsorte“ entstehen – Pflanzungen im Apfelpark Hilbersdorf und in Kleinolbersdorf an der Apfelallee

Nach ersten Apfelbaumpflanzungen im Herbst 2021 und im Frühjahr 2022 entlang der Europäischen Parade-Route der Apfelbäume startet im Herbst 2022 ein weiterer Teil des Flagship-Projektes der Kulturhauptstadt Europas 2025: Erste „Versammlungsorte“ für Apfelbäume werden entstehen. Dabei handelt es sich um Plätze, an denen Bäume von vielen Beteiligten gemeinsam und in großer Anzahl gepflanzt werden.

Entlang der „Parade-Route“ sollen sich so in Zukunft die Apfelbäume im bildlichen Sinne „versammeln“ – so wie die Menschen vor dem Abmarsch zu einer Parade. Die Pflanzungen der „Versammlungsorte“ sind ein Baustein des entstehenden Beteiligungsprogramms für Natur- und Obstbaubegeisterte.
Am Samstag, den 12.11.2022 pflanzen zwei erste Klassen des Chemnitzer Schulmodells auf den Flächen des BUND in Hilbersdorf insgesamt 50 Bäume. Die erste Pflanzung beginnt um 9:00 Uhr und die zweite um 11:00 Uhr, mit jeweils 25 Schüler:innen. Die Pflanzungen werden von den Regionalgruppen des BUND und NABU betreut.
Standort: Dresdner Straße, stadtauswärts, Höhe KGV Zum Fuchsberg e.V.
Genaue Koordinaten: 50.85744914569111, 12.959821663774937

Die zweite Pflanzung findet am Samstag, den 19.11.2022 um 9:00 Uhr in Kleinolbersdorf auf der Apfelallee im Bereich Ferdinandstraße bis Querweg statt. Dort pflanzen Kinder der Grundschule Kleinolbersdorf und Kinder der Jugendfeuerwehr.
Standort: Von der Ferdinandstraße aus biegt man in den Eubaer Weg; auf Höhe „Zum Adelsberg“ biegt man rechts in den Querweg ab und dort beginnt an der nächsten Möglichkeit rechts die Apfelallee.
Genaue Koordinaten: 50.806154875270835, 13.011541505762859

Die Pflanzungen am zweiten Versammlungsort sind von Stadtrat Jürgen Leistner initiiert. Er unterstützt das Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Hintergrundinformationen zu WE PARAPOM!
WE PARAPOM! ist ein prozessorientiertes Kunstprojekt, das sich durch die gesamte Stadt zieht und von der Künstlerin Barbara Holub kuratiert wird. Es ist ein Flagship-Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025. Im Herbst 2021 wurden am Terra Nova Campus auf dem Sonnenberg und an der Albert-Einstein-Schule in Markersdorf die ersten Apfelbäume entlang der entstehenden Route der Europäischen Parade der Apfelbäume gepflanzt. Weitere Pflanzungen folgten im Frühjahr 2022 am Sen Vital Senioren- und Pflegezentrum Niklasberg und im Falkepark. Für das Frühjahr 2023 sind weitere Pflanzungen entlang der Parade in Gablenz und im Yorkgebiet geplant.

WE PARAPOM! pflanzt in einem langfristig angelegten Prozess gemeinsam mit den Chemnitzer:innen paarweise Apfelbäume. Dadurch soll bis 2025 (und darüber hinaus) eine wachsende Gemeinschaft entstehen, die sich über Baumpflanzungen miteinander verbindet. Es finden zusätzlich zur Parade der Apfelbäume auch weitere Pflanzungen statt, die nicht direkt an der Route liegen. Diese sogenannten Versammlungsorte sind im übertragenen Sinne Plätze, an denen sich die Bäume sammeln.

Kontakt
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Katja Manz, Teamleitung „Beteiligungsformate für die Stadtgesellschaft“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH unter: katja.manz@chemnitz2025gmbh.de

ZUM PDF DER EINLADUNG

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Öffentliche Auftakt-Präsentation des Projektes Bergmann + Engel am 3. November 2022 ab 16 Uhr im Garagen-Campus Chemnitz

Bereits im 16. Jahrhundert diente die aus Zinn gefertigte Figur des Bergmanns als Kerzenständer in den Kirchen des Erzgebirges. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Weihnachtsfest zum Lichterfest und dem Bergmann ein weiblicher Engel an die Seite gestellt. Seither gehört das Paar zur kulturell-spirituellen Grundausstattung des Erzgebirges und darüber hinaus.

Auch im Judentum und im Islam bilden Engel, Berg und Licht einen spirituellen „Dreiklang“. Das hebräische mal’akh bezeichnet ebenso wie das arabische mal’ak einen „Boten“ oder „Gesandten“, der als Lichterscheinung, bisweilen in Menschengestalt, auf Bergen wie Berg Sinai oder Berg Hira Offenbarungen und Gesetze überbringt.

Die in Berlin lebende Bildhauerin Christina Doll, eine Künstlerin mit urgroßväterlichen Wurzeln im sächsischen Freiberg, fasst das Thema neu: Ihr Engel trägt die Züge einer vom Down-Syndrom Betroffenen, ihr Bergmann folgt einer figürlichen Idee Lucas Cranachs ebenso wie einer Fotografie eines Wismut-Kumpel aus der Sammlung des Haus Aktivist in Bad Schlema. Der regionale Bezugskreis schließt sich, indem die Künstlerin eine Edition der Skulpturen aus verschiedenen, im Erzgebirge geförderten Materialien anfertigt.

Ab dem Kulturhauptstadtjahr 2025 sollen sich Engel und Bergmann auf Dauer in sakralen und profanen Räumen, von der großen Lichtkirche bis zum angesagten Döner-Imbiss präsentieren. Zum Projektauftakt stellt Christina Doll das Figurenpaar am 3. November 2022 ab 16 Uhr Interessierten im Gargen-Campus (Zwickauer Straße 164, 09116 Chemnitz) vor. Unabhängig ihrer Konfession, des religiösen Glaubens oder nicht-Glaubens sind Menschen eingeladen, an dem Nachmittag zusammenzukommen und neben der Projektvorstellung auch einen Film und eine Ausstellung anzusehen. Die Künstlerin ist anwesend, Verteter:innen der Medien sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen und mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen.

Hintergrundinformationen Prayers + Angels und PURPLE PATH

Das Projekt Engel + Bergmann ist Teil des Programms Prayers + Angels, welches wiederum Teil des PURPLE PATH ist. Insgesamt 38 Kommunen und viele ihrer Kirchen, aber auch jüdische, muslimische und andere Glaubensgemeinschaften beteiligen sich mittlerweile daran. Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht. Das Werk Wildschweine des Künstlers folgt am 5. November in Ehrenfriedersdorf. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

ZUM PDF DER EINLADUNG

PRESSEMITTEILUNG

MUSEUM CIRCLE – Ein großes Gespräch am Mittwoch, den 9. November 2022 in Hohenstein-Ernstthal

Über fünfzig Museen und Galerien, große und kleine, kommunale und staatliche, private und privat initiierte befinden sich in Chemnitz und den 38 Kommunen am PURPLE PATH. Was tun sie, was planen sie für das Jahr 2025 und die Jahre bis dahin? Wo gibt es gemeinsame Themen und wie vernetzen sie sich unter dem Dach der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz im Jahr 2025? Wie machen sie sich fit für Europa, und wie hilft die Kulturhauptstadt den guten Ruf der sächsischen Museen in alle Welt zu tragen?

Gemeinsam geht es um die Fragen: Wo können die Teams der Kulturhauptstadt, wo kann das neue ‚Regionalmanagement‘ helfen? Wie kann die Zusammenarbeit verdichtet und dann in ganz Europa kommuniziert werden?

Am 9. November 2022 sind alle Museen und Interessierten herzlich nach Hohenstein-Ernstthal eingeladen. Kurze Vorträge bestimmen zwischen 9 und 12.30 Uhr das Programm im Hotel DREI SCHWANEN. Unter anderem werden mit dabei sein:

  • Marina Palm vom Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal
  • Dr. Barbara Wiegand-Stempel vom Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna
  • Andrea Weigel von der Historischen Schauweberei Braunsdorf/Niederwiesa
  • Dr. Jens Beutmann, Kurator für “Bergbau” am smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
  • Claudia Großkopp, Straßenbahnmuseum Chemnitz
  • Josephine Hage, Kuratorin des Flagship-Projektes „Makers, Business & Arts“
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH

Ab 13 Uhr gibt es die Möglichkeit einer Führung durch die Sonderausstellung „Tradition bis Moderne XII – Exzellenzschau für Textilkunst“ im TEXTIL- UND RENNSPORTMUSEUM (Antonstrasse 6, 09337 Hohenstein-Ernstthal).

Bitte melden Sie sich an bei: Marina Palm, info@trm-hot.de.

Eine Veranstaltung der Stadt Hohenstein-Ernstthal und ihres Oberbürgermeisters Lars Kluge, des Textil- und Rennsportmuseums Hohenstein-Ernstthal und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Hintergrundinformationen PURPLE PATH

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht. Das Werk Wildschweine des Künstlers folgt am 5. November in Ehrenfriedersdorf. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath. Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

ZUM PDF DER EINLADUNG

PRESSEMITTEILUNG

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: Zwei Jahre nach Titelgewinn beginnt neue Phase

Ausschreibung für Projektideen zur Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie – Stadt Chemnitz bildet Koordinierungsstab


Morgen jährt sich die Vergabe des Titels Kulturhauptstadt Europas 2025 an Chemnitz. Heute geht der Prozess einen weiteren Schritt: Mit der Teamvorstellung und Bekanntgabe der Ausschreibung für Projektideen zur Erfüllung des Programms Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie des Bewerbungsbuchs durch die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Parallel wird weiter an Einzelprojekten aus dem Buch gearbeitet.

Oberbürgermeister Sven Schulze: „Ich danke all denen, die an den verschiedenen Phasen, die wir in den vergangenen sechs Jahren durchlaufen haben, beteiligt waren. Vielfältige Aktionen zeigten schon jetzt, wie sich die Kulturhauptstadt Europas 2025 anfühlen kann.“ Einige Beispiele aus diesem Jahr: Am Purple Path haben in der Kulturregion die ersten Kunstwerke ihren Platz gefunden und die ersten Maker Hubs, Orte des Austauschs der Macherinnen und Macher, haben begonnen zu arbeiten. Mit dem KOSMOS Festival feierten 50.000 Besucher:innen das Festival für Demokratie. Bei der Makers United in der Stadthalle trafen sich große und kleine Macher:innen zum Tüfteln und Ausprobieren. Der European Peace Ride rollte als Friedensbotschafter durch Polen, Tschechien und Deutschland. An der Hartmannfabrik, Sitz des Welcome Centers und der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie in 2025,
lässt sich der Baufortschritt beobachten.

Nun beginnt die vertiefte Arbeit der Programmentwicklung. Oberbürgermeister Sven Schulze: „Ich vertraue dem Team der Kulturhauptstadt GmbH, dass es
die Pläne umsetzen und ein fruchtbares Programm mit europäischer Sichtbarkeit produzieren wird, das die Stadt und die Region in ihren vielen Facetten einbezieht. Getreu nach unserem Motto „C the Unseen“. Jetzt, da eine neue Phase der Produktion und der Beteiligung beginnt, wünsche ich den beiden Geschäftsführern, Andrea Pier und Stefan Schmidtke, sowie den Kuratoren, Experten und Produzenten – also dem gesamten Team bei ihrer Arbeit und den zu treffenden Entscheidungen Erfolg, Kraft und Durchhaltevermögen.“

Die Stadt Chemnitz unterstützt den Prozess in Form eines Koordinierungsstabes im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters, der für das Programm der Kulturhauptstadt etabliert wurde. Unter der Leitung von Kulturbetriebsleiter Ferenc Csák leistet die Stadt alle nötigen und möglichen Unterstützungen für die GmbH bei der Realisierung des Gesamtvorhabens „Kulturhauptstadt“. Dabei arbeiten die notwendigen Akteure aller Dezernate der Verwaltung, aber auch der städtischen Unternehmen und weiterer am Projekt Beteiligter zusammen. Aufgabe des Stabes ist zudem, die sogenannte „Legacy“, das Erbe des Kulturhauptstadt-Prozesses, weiter über das eigentliche Titeljahr hinaus so nachhaltig wie möglich zu sichern.

PRESSEMITTEILUNG

Chemnitz, den 27. Oktober 2022

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH kündigt Ausschreibungen für Projektideen der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie an –
Infoveranstaltung am 3. November 


Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH hat heute in einem Pressegespräch sechs neue Ausschreibungen für Projekte der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie vorgestellt. Während die elfte Runde der erfolgreichen Mikroprojekte noch in diesem Jahr startet, werden alle weiteren Ausschreibungen ab 2023 beginnen.

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH arbeitet an der Umsetzung und Gestaltung des europäischen Kulturhauptstadtprogramms, das im Bewerbungsbuch Bidbook II (https://chemnitz2025.de/bidbook/) abgebildet ist. Mit dem öffentlichen Ausschreibungsverfahren, den Open Calls, erweitert die GmbH nun gezielt die bereits vorliegenden Projektideen. Sie eröffnet damit die Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie und lädt somit vielfältige Akteur:innen aus Kultur und Zivilgesellschaft ein, Teil der Programmgestaltung für das Kulturhauptstadtjahr zu sein.


Unter dem Motto „C the Unseen“ setzt die GmbH schwerpunktmäßig Aktivitäten in Soziokultur, Kunst, Tüftler:innen- und Macher:innenkultur, Ernährungs- und Esskultur, Umwelt, Nachhaltigkeit, Kinder-, Jugend- und Seniorenaktivitäten sowie zahlreichen weiteren Gesellschafts- und Kulturbereichen um. Dazu führt sie regionale und überregionale Akteur:innen aus Chemnitz mit den 38 Partnerkommunen in den Regionen Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau sowie internationale Partner:innen zusammen. 


Folgende Ausschreibungen werden in den Jahren 2023 und 2024 veröffentlicht:

AUSSCHREIBUNGEN / OPEN CALLS 2023

Mikroprojekte – Chemnitz und Region (Ausschreibung Nr. 02/22)
Die Ausschreibungen der Mikroprojekte geht am 15.11.2022 in die elften Runde. Nähere Informationen gibt es unter https://chemnitz2025/mikroprojekte

Beginn der Einreichung: 15.11.2022

Soft Skills Akademie I Kapazitätsaufbau und Vernetzungsprogramm für Projektideen (Ausschreibung Nr. 01/23) und Soft Skills Akademie II Zivilgesellschaftliche Pilotprojekte (Ausschreibung Nr. 02/23)
Mit der Ausschreibung Soft Skills Akademie – Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie sind Akteur:innen aufgerufen, verschiedene kulturelle oder künstlerische Vorhaben vorzustellen, die an der Schnittstelle zu zivilgesellschaftlichem Engagement liegen. Diese können sich noch im Planungsmodus befinden (Ausschreibung 1: Projektidee) oder sofort umsetzungsbereit sein (Ausschreibung 2: Pilotprojekte).

Beginn der Einreichung Soft Skills Akademie I: Januar 2023
Beginn der Einreichung Soft Skills Akademie II: Mai 2023

CZ-PL-D – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partner:innen in Tschechien, Polen, Deutschland (Ausschreibung Nr. 03/23)
Akteur:innen in den an Sachsen angrenzenden Nachbarländern Deutschlands, in der Tschechischen Republik und in Polen, werden im Programm der Kulturhauptstadt Europas 2025 eine prominente Rolle spielen – mit dem Ziel der Stärkung und Verstetigung des kulturellen und künstlerischen Austauschs. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH fördert in einem zweistufigen Verfahren bi- oder trilaterale Kooperationsprojekte – mit dem Ziel der Umsetzung im Kulturhauptstadtjahr 2025.

Beginn der Einreichung: Januar 2023


Generationen feiern: Projekte für junge und ältere Menschen (Ausschreibung Nr. 04/23)
Der Open Call „Generationen feiern!“ des Teams Generation sucht Projekte, die Themen einzelner Generationen aufgreifen, Generationen vereinen und dabei
Antworten auf europäische Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Fachkräftemangel und Vereinsamung finden. Gesucht werden lokale Projekte mit europäischen Partner:innen oder europäische Projekte mit lokalen Partnern unter Beteiligung jugendlicher oder älterer Menschen in der Projektentwicklung.

Beginn der Einreichung: März 2023


Urbane Populärkultur (Ausschreibung Nr. 05/23)
Die Ausschreibung „Urbane Populärkultur“ schließt eine Lücke zwischen dem Kunst- und Kulturprogramm und der wenig sichtbaren Populärkultur in Chemnitz. Durch die Projekteinreichungen werden bisher wenig in der Stadtöffentlichkeit auftauchende Akteur:innen einer jungen europäischen, zeitgenössischen Populärkultur wahrnehmbar. Wir geben den Projekteinreicher:innen eine Stimme und machen Nischen sichtbar.

Beginn der Einreichung: voraussichtlich November 2023

Infoveranstaltung
Alle Interessierten sind eingeladen, sich am 3. November 2022 ab 19 Uhr im Kulturhauptstadt-Büro in der SchmidtBank-Passage, Hartmannstraße 3a, konkreter zu dem Thema zu informieren. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH stellt die Open Calls der Öffentlichkeit spezifisch vor und steht für Fragen zur Verfügung. Für diese Veranstaltung ist aus Kapazitätsgründen eine Registrierung notwendig: https://ausschreibungenchemnitz2025.eventbrite.de. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 150 Personen begrenzt.


Kontakt für inhaltliche Fragen:
Steffen Biernath, Projektentwickler in der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH:
steffen.biernath@chemnitz2025gmbh.de

PRESSEMITTEILUNG
Offene Türen im Makerhub Lößnitz im Rahmen des Flagship-Programms Makers, Business & Arts der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: 3. November 2022, 15 bis 18 Uhr in Lößnitz

Unter dem Motto “Gesellschaft lokal, regional, europäisch verbinden“ entsteht in Lößnitz einer der acht Makerhubs in der Kulturregion. Der künftige Makerhub öffnet am 3. November seine Türen. Das Makers, Business & Arts Programm lädt herzlich ein, sich in die Ausgestaltung des Ortes einzubringen und Ideen für künftige Formate zu entwickeln. Eine Lößnitzer Projektgruppe bewarb sich Mitte des Jahres erfolgreich als einer von acht regionalen Standorten für einen Makerhub in der Kulturregion. Die Vision der Projektgruppe: in Lößnitz entsteht ein Ort, der einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit gibt, Ideen zu
Produkten zu entwickeln, sich mit digitalen Technologien auszuprobieren, voneinander zu lernen und die Vernetzung zwischen Schulen, Kunst, Wirtschaft und Kreativen zu fördern.

Auf zwei Etagen im ehemaligen Milchhof am Markt entsteht einerseits ein Ort für gemeinschaftliche Kunstproduktion und Ausstellungen, andererseits ein Raum, in dem Bürgerinnen und Bürger ganz individuelle Projekte mit digitalen Technologien umsetzen können. Der Makerhub wird in Lößnitz auch eine wichtige Funktion als außerschulischer Lernort einnehmen.

Mit welchen Geräten und Technologien soll der künftige Makerhub ausgestattet werden? Welche Veranstaltungen und Workshops wünschen sich Bürgerinnen und Bürger, Jugendliche und Unternehmen aus Lößnitz und der Region für ihren künftigen Makerhub? Zu diesen Fragen können sich Interessierte mit ihren eigenen Ideen einbringen am 3. November 2022, 15 bis 18 Uhr im ehemaligen Milchhof, Marktplatz 14, 08294 Lößnitz.

Inspiration geben an dem Tag verschiedene Maker- und Mitmachangebote. So können Gäste gemeinsam mit dem Chemnitzer Holzkombinat das erste Möbelstück für den Makerhub bauen. Auch die Dresdner Mitmachwerkstatt Rosenwerk und der Verein Vector Point laden an dem Tag zu Mitmachangeboten ein.

Wir bitten um Anmeldung für Medienvertreter:innen bis zum 2. November 2022 per E-Mail an: frieda.pirnbaum@kreatives-sachsen.de.


HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen. Zur Projektgruppe in Lößnitz gehören Vertreter:innen aus Unternehmen, dem Bildungsbereich, Wohnungsgesellschaft, Verwaltung, Kunst- und Kreativszene und Zivilgesellschaft.

KONTAKT:
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers,
Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de ///
0160 90 322 771

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Doppeleröffnung: Einweihung Kunstwerk „Wildschweine“ von Carl Emanuel Wolff am PURPLE PATH und Ausstellungseröffnung „Ehrenfriedersdorfer Bergbau im Spiegel der Kunst“ in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Pressegespräch vorab, 5. November 2022, um 14:30 Uhr
Am 5. November 2022 wird mit gleich zwei künstlerischen Highlights der PURPLE PATH in der Kulturregion fortgeführt. Ab 15 Uhr geht es in Ehrenfriedersdorf los – der Kurator des PURPLE PATH, Alexander Ochs, führt durch das Programm.
Wildschweine gehören zum Gründungsmythos des Bergbaus in Ehrenfriedersdorf, denn es heißt: dort wo sie den Boden auf Futtersuche zerwühlten, kam Zinnstein zum Vorschein. Die Geschichte gab dem Ort der späteren Zinngrube den Namen Sauberg, und hier lassen sich nun Carl Emanuel Wolffs Bronze-Wildschweine nieder. Der 1957 in Essen geborene Bildhauer Carl Emanuel Wolff ist ein Kind des Ruhrgebiets. Er studierte bei Gotthard Graubner an der Kunstakademie Düsseldorf, vertrat Deutschland schon 1986 bei der Bienal de São Paulo und wurde in zahlreichen Museen wie dem Lehmbruck Museum Duisburg ausgestellt. Für dieses entstand die erste Gruppe seiner aus Bronze gegossenen Wildschweine.

Das Museum in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf (Am Sauberg 1) präsentiert sich mit der umfangreichen Sonderausstellung „Ehrenfriedersdorfer Bergbau im Spiegel der Kunst“. Knapp 50 Werke thematisieren die künstlerische Auseinandersetzung mit ganz unterschiedlichen Facetten des Bergbaus. Dabei liegt der Fokus auf der Fragestellung, wie sich historische, biografische, emotionale Bindungen und Verbindungen in den Werken der präsentierten Künstlerinnen und Künstler widerspiegeln.

Um 15 Uhr begrüßt vor dem Museum Silke Franzl, die Bürgermeisterin der Stadt Ehrenfriedersdorf, die Gäste und Prof. Matthias Flügge führt in die Arbeit des
Künstlers Carl Emanuel Wolff ein. In der Schachthalle sprechen Conrad Clemens, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund und Sven Schulze, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, die Grußworte. Im Museum führt Betina Meißner, Historikerin und Kuratorin, anschließend in die Sonderausstellung ein. Zurück in der Schachthalle spricht Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, seinen Dank aus. Der Künstler Prof. Carl Emanuel Wolff ist anwesend. Es singen und spielen Reiner Walther und Dieter Gronau sowie der Bergmännische Musikverein Ehrenfriedersdorf e.V.

Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, am 5. November 2022 bereits um 14.30 Uhr bei einem Pressegespräch (Zinngrube Ehrenfriedersdorf, Am Sauberg 1, Eingangsbereich des Museums) mit dem Künstler Prof. Carl Emanuel Wolff sowie weiteren Akteur:innen der Projekte in einen Austausch zu kommen.


Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Carl Emanuel Wolff, Wildschweine, Courtesy: Carl Emanuel Wolff, Foto (Name Fotograf:in).
Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.
KONTAKT
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886
EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH stellt Beteiligungsverfahren für weitere Projektideen vor

Am Donnerstag, den 27. Oktober, 11 Uhr lädt die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH Medienvertreter:innen zum Pressegespräch in das Kulturhauptstadt-Büro in der SchmidtBank-Passage, Hartmannstraße 3a, 09111 Chemnitz, ein.
Thema ist die Vorstellung des öffentlichen Beteiligungsverfahrens (Open Calls) für neue Projektideen für das Kulturhauptstadtjahr 2025, die die vorliegenden Projektideen aus dem Bid Book II gezielt erweitern und somit vielfältige Akteure aus Kultur und Zivilgesellschaft in die Programmgestaltung einbinden sollen.

Die kaufmännische Geschäftsführerin Andrea Pier und der Geschäftsführer Programm, Stefan Schmidtke informieren mit dem Team der Projektentwickler:innen über das öffentliche Ausschreibungsverfahren, die themenspezifischen Open Calls und die geplanten Bewerbungszeiträume.
Die Ausschreibungsverfahren lehnen sich in starker inhaltlicher Anbindung an die im Bewerbungsbuch Bid Book II präsentierten vier Hauptprogrammlinien an: 

Generous Neighbours – Gelebte Nachbarschaft

Eastern State of Mind – Osteuropäische Identität

Makers2 – Region der Macher:innen

It’s moving! – In Bewegung!

In den Jahren 2023 und 2024 geht die GmbH daran, der Öffentlichkeit einzelne Themenschwerpunkte und mit ihnen verbundene Ausschreibungen anzubieten.
Die Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit ist für den 3. November, 19 Uhr im Kulturhauptstadt-Büro geplant. (Die Anmeldung dafür ist ab 28.10.2022 auf der Websitewww.chemnitz2025.demöglich.)
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Im Jahr 2025 werden Chemnitz und die Region mit 38 Kommunen aus Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau Kulturhauptstadt Europas sein. Mit der Umsetzung der im Bewerbungsbuch Bid Book II abgebildeten Projektideen ist die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH betraut (
https://chemnitz2025.de/bidbook/). Sie plant und steuert alle Programmaktivitäten des Kulturhauptstadtjahres.

Unter dem Motto „C the Unseen“ setzt die GmbH schwerpunktmäßig Aktivitäten in Soziokultur, Kunst, Unternehmenskultur, Baukultur, Ernährungs- und Esskultur, Umwelt, Nachhaltigkeit, Kinder-, Jugend- und Seniorenaktivitäten, sowie zahlreichen weiteren Gesellschafts- und Kulturbereichen um. Dazu führt sie regionale und überregionale, sowie internationale Partner zusammen.

Baubeginn in der Stadtwirtschaft

Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

Am kommenden Montag beginnen die ersten Bau- und Sanierungsarbeiten am Haus A auf dem Gelände des Maker Hubs „Stadtwirtschaft” am südlichen Sonnenberg. Das Areal ist eine der Interventionsflächen der Stadt Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und soll Stätte der Begegnung und des Austauschs von Kultur, Kunst, Bildung und kreativer Produktion werden.

Der Großteil der Bausubstanz des zentral befindlichen Hauses A wird niedrigschwellig saniert. Aufgrund des schlechten Zustands müssen jedoch zunächst die Gebäudekomplexe 5 und 6 in Holzbauweise zurückgebaut werden. Ein ungedämmtes Dach und einfach verglaste Holzfenster haben dort einen Verfall über die Jahre begünstigt, der Bereich wurde bis 1997 nur noch als Lager genutzt. Diese Gebäudeteile weichen dem Neubau einer Kiezkantine. Sie wird in der
Funktion eines Verteilergebäudes und als Stadtteiltreff die Verweil- und Aufenthaltsqualität auf dem Gelände erheblich steigern.

Zudem wird oberhalb der Kantine zusätzlich eine Brückenkonstruktion mit Treppe zwischen der Jakobstraße und dem Neubauteil integriert. Sie wird den barrierefreien Zugang und Ausblick für alle Besucher:innen auf das Gelände ermöglichen und auch den künftigen großen Veranstaltungsraum erschließen.

Der einstige Betriebshof der alten Stadtreinigungsanlage, kurz Stadtwirtschaft, wurde um 1891 errichtet und bis 1997 vom Stadtreinigungsbetrieb genutzt. Danach lag er lange Zeit weitgehend brach oder wurde nur teilweise genutzt. Das Haus D an der Jakobstraße wird seit der Sanierung mit EU-Mitteln 2019 bereits durch Kreative genutzt.

Die Bauarbeiten an Haus A werden voraussichtlich bis Ende 2023 andauern. Die Planung obliegt den Architekten des Planungsbüros GEORGI architektur + stadtplanung GmbH. Die städtische Kommunalbau Chemnitz GmbH unterstützt den Auftraggeber Stadt. Die Gesamtkosten für den Bau von Haus A betragen 4,9 Millionen Euro. Davon stammen knapp 2,6 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln. Für die baulichen Veränderungen von Flächen und Gebäuden, die Beteiligungen der Nutzer und die Entwicklung des Betreibermodells in der Stadtwirtschaft sind insgesamt 7,1 Millionen Euro veranschlagt. Es kommen dabei weitere Fördermittel zum Einsatz.


Hintergrund Stadtwirtschaft

Der künftige Kreativhub Stadtwirtschaft besteht aus fünf Gebäudeteilen mit insgesamt 6.000 Quadratmetern Nutzfläche und ist durch drei Höfe miteinander verbunden. Seit dem 1. August 2022 ist das Kreative Chemnitz, Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Chemnitz und Umgebung e. V., für diese Interventionsfläche von der Stadt Chemnitz als Umsetzungspartner für das Entwicklungsszenario beauftragt worden. Die umfangreich geplanten Workshops zur Gestaltung der Höfe, der Nutzerkonzepte, Vermietung an kreative Macher und die künftige nutzergetragene Betreibung der Stadtwirtschaft ist 2021 vom Bund als Nationales Projekt des Städtebaus ausgewählt worden. Die Umsetzungspartnerschaft wird daraus gefördert.

Grundlage ist das vom Stadtrat beschlossene Entwicklungsszenario von KAPOK Berlin für die Stadtwirtschaft als Rahmen für einen jungen Makerspace, der sich nachhaltig auf die Belebung des Stadtteiles auswirken und Treffpunkt für kreative europäische Macher sein soll. Dabei erfolgt auch die Vernetzung mit den in der Region entstehenden Maker Hubs.

ZUM PDF DER EINLADUNG

Vorstellung und Begehung der „Stadtwirtschaft“ – Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas 2025

Einladung für Medienvertreter:innen: am 20. Oktober, 11 Uhr, Stadtwirtschaft, Jakobstraße 46

Am Donnerstag, dem 20. Oktober, 11 Uhr, sind Vertreter:innen der Medien zu einem Pressetermin in der Stadtwirtschaft“, einer Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, eingeladen. Baubürgermeister Michael Stötzer und Projektleiterin Grit Stillger vom Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz sowie Frank Müller und Paul Marcion vom Umsetzungspartner Kreatives Chemnitz e. V. werden das Projekt, anstehende bauliche Veränderungen und das Gelände vorstellen. Der ehemalige Betriebshof der alten Stadtwirtschaft an der Jakobstraße 46 ist eine von insgesamt acht Interventionsflächen für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Er wird als Stätte der Begegnung und des kreativen Austauschs von Kultur, Kunst, Bildung und Produktion als Makerspace voll synergetischer Effekte für Start-ups, Bürger:innen und Kreative partizipativ wiederbelebt.  Zur weiteren Entwicklung sind umfangreiche Workshopverfahren gemeinsam mit Nachbarschaften und Interessengruppen geplant. Die zukünftige „Stadtwirtschaft“ besteht aus drei Höfen mit knapp
6.000 Quadratmetern, die fünf Gebäude miteinander verbinden.

ZUM PDF DER EINLADUNG

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Workshop zum Kompetenzzentrum Textil im Esche-Museum im Rahmen des Flagship- Programms Makers, Business & Arts der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: 14. Oktober 2022, 10 bis 17 Uhr in Limbach-Oberfrohna

Im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna entsteht im Zuge der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 einer von acht Makerhubs in der Kulturregion. Mit der Idee für ein textiles Kompetenzzentrum überzeugte das Museum Mitte des Jahres die Jury.

Mit dem Textile Hub soll im Esche-Museum ein Kompetenzzentrum „Textil“ mit Schwerpunkt auf Strickerei und Konfektion entstehen und damit eine Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung, Industrie, Design und Produktion. Der “Textile Hub” spricht Textilprofis, Gestalter:innen, Entwickler:innen, Studierende, Forschende, Start-ups, sowie Unternehmen an und bietet Möglichkeiten für Prototyping, die Produktion von Kleinserien, künstlerische Produktion, Vernetzung und Austausch sowie Präsentation. Die Jury würdigte den Ansatz, da er das reiche Textilerbe in der Region erlebbar macht. Sie regt eine starke Vernetzung mit weiteren Textil- Standorten in der Region an, um europäisch Strahlkraft zu entfalten und traditionelle Techniken mit neuesten Technologien zu verknüpfen.

Wie genau das Kompetenzzentrum technisch ausgestaltet werden kann und welche Angebote es dort geben soll – das sind die zentralen Fragestellungen eines Workshops am 14. Oktober 2022, 10 bis 17 Uhr im Esche-Museum, Sachsenstraße 3, 09212 Limbach-Oberfrohna. Am Workshop nehmen Mitarbeiterinnen des Museums, Designerinnen, Textilkünstlerinnen und Textilunternehmen teil.

Auskünfte zu den Plänen für Medienvertreter:innen geben

  • Barbara Wiegand-Stempel, Leiterin des Esche-Museums und
  • Josephine Hage, Kuratorin Makers, Business & Arts, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms

Der Oberbürgermeister von Limbach-Oberfrohna, Gerd Härtig, besucht den Workshop um 11.30 Uhr.

Wir bitten um Anmeldung für Medienvertreter:innen mit einer Angabe, in welchem Zeitraum Sie voraussichtlich vorbeikommen bis zum 13. Oktober 2022 per E-Mail an: frieda.pirnbaum@kreatives-sachsen.de

HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts

Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

KONTAKT

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des MAKERS, BUSINESS & ARTS Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

ZUM PDF DER EINLADUNG

PRESSEMITTEILUNG

Workshops Made by MAKERS am PURPLE PATH: United Flags nähen mit der Künstlerin Anja Schwörer

Einladung für Medienvertreter:innen zum Gespräch und für Fotos

Überall auf dem PURPLE PATH sollen schön gestaltete Fahnen wehen, an denen Menschen aus Chemnitz und der Kulturregion mitgewirkt haben. Die Künstlerin Anja Schwörer lädt deshalb am 22. und 23. Oktober 2022 zu den Workshops „United Flags“ ein, bei denen Fahnen genäht werden. Dabei geht es auch um die Theorie: Wie sind Fahnen aufgebaut? Welche Symbole, welche abstrakten Formen und Zeichen kommen vor und was ist ihre Bedeutung? Inspiriert von bekannten und beliebten Fahnen werden eigene Designs entworfen. Dabei dürfen die Stadtfarben und Wappen der Gemeinden am PURPLE PATH natürlich als Orientierung dienen. Die in den Workshops genähten Fahnen werden in den nächsten Monaten am PURPLE PATH präsentiert. Sie schmücken das Stadtbild und haben Signalwirkung: Sie heißen uns und die Besucherinnen und Besucher aus aller Welt willkommen.

Die Künstlerin Anja Schwörer, 1971 geboren, studierte von 1997 bis 2003 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, ihr zentrales Medium sind Textilien. Die ersten Flaggen präsentierte sie 2020 im Berliner Projekt ‚Flaggship‘. 2022 war sie in die Ausstellung ‚Future/Memory‘ im Culture Exhibition Center der Kulturhauptstadt Kaunas 2022 eingeladen.

Eine Teilnahme ist auch spontan möglich und die Workshops werden kostenfrei angeboten. Am 22. Oktober 2022 findet dieser von 15 bis 18 Uhr im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna (Sachsenstraße 3, 09212 Limbach-Oberfrohna) statt. Eine Anmeldung unter eschemuseum@limbach-oberfrohna.de oder 03722 93039 ist gewünscht. Am 23. Oktober 2022 findet der Workshop dann von 15 bis 18 Uhr in der Historischen Schauweberei Braunsdorf (Inselsteig 16, 09577 Niederwiesa) statt. Eine Anmeldung wird hier erbeten unter tourismus-kultur@niederwiesa.de oder 037206 899800.

Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, bei beiden Terminen vorbei zu schauen. Am 22. Oktober gibt es eine halbe Stunde vor dem Workshop, also um 14.30 Uhr, bereits die Möglichkeit, mit den Akteur:innen zu sprechen.

Anwesend sind:

  • Anja Schwörer, Künstlerin
  • Gerd Härtig, Oberbürgermeister Limbach-Oberfrohna
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Gabriele Pabstmann, stellvertretende Leiterin des Esche-Museums

In der Historischen Schauweberei Braunsdorf sind am 23. Oktober mit dabei:

  • Anja Schwörer, Künstlerin
  • Raik Schubert, Bürgermeister Niederwiesa
  • Andrea Weigel, Leiterin der Historischen Schauweberei Braunsdorf

Über das Esche-Museum Limbach-Oberfrohna

Das Esche-Museum will sich entwickeln und hat mit dem Label „Maker Hub Textile“ eine Perspektive gefunden, das historische Erbe, das materiell und immateriell hier gepflegt wird, für Gegenwart und Zukunft fruchtbar werden zu lassen. Hier soll ein Kompetenzzentrum Textil mit Schwerpunkt auf Wirkerei und Strickerei entstehen, das Laien wie Profis die Möglichkeit gibt, sich auszutauschen, auszuprobieren, zu machen und sich anregen zu lassen. Das Maker Hub Textile soll eine Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung, Industrie, Design und Produktion sein, die im Bewusstsein der Stadt und der Region einen zentralen Stellenwert einnimmt und als Identifikationspunkt in Sachen textiles Bewusstsein dient. Die aktuellen Öffnungszeiten sind: Di, Mi, Fr 13-17 Uhr, Do 13-19 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr.

Über die Schauweberei Braunsdorf

Die Historische Schauweberei Braunsdorf ist ein technisches Museum und Denkmal der Architektur und Produktionsgeschichte. In teilweise noch original eingerichteten Produktionssälen werden die verschiedenen Prozesse der aufwendigen Herstellung als Weg vom Garn zum fertigen Gewebe präsentiert. Besucher können erleben, wie historische Webmaschinen tausende Einzelfäden in feine Biedermeierstoffe verwandeln – exakt gesteuert von den Vorgängern heutiger Computer. Lebendige Industriekultur am Originalstandort begeistert jährlich viele Gäste von nah und fern.

Hintergrundinformationen PURPLE PATH

Bis zumJahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht.

Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath. ‚United Flags‘ ist eine Veranstaltung im Rahmen des PURPLE PATH, einem Flagship des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.

Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

ZUM PDF DER MITTEILUNG

PRESSEMITTEILUNG

13. Oktober 2022, 19 Uhr, Propsteikirche St. Johannes Nepomuk, Hohe Str. 2

7. Europäische Bergpredigt mit Bischof Tomáš Holub, Pilsen: Was nun, Europa? – Herausforderung Kirche aus tschechischer Sicht

Bischof Tomáš Holub (55) leitet das katholische Nachbarbistum Pilsen. Er ist ein international gefragter Gesprächspartner zu Themen der Gesellschaft, Ethik und Religion. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Nachbarn versteht er als einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Zur 7. Europäischen Bergpredigt am 13. Oktober 2022 wird Holub aus seiner Perspektive und Erfahrung provozierende Fragen an Europa stellen und dazu in Dialog treten.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Europäischen Bergpredigten“, die seit Dezember letzten Jahres den Weg zum europäischen Kulturhauptstadtjahr 2025 hin begleiten. Mit Holub, der exzellent deutsch spricht, werden die Europäischen Bergpredigten erstmals auch von der Herkunft des Referenten her wirklich europäisch.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des ökumenischen Kuturhauptstadtstammtischs mit dem Agricolaforum der Katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen und wird musikalisch gerahmt von Kantor Matthias Böhm an der Jehmlich-Orgel der Propsteikirche. Bischof Tomáš Holub steht auch vor und nach der Veranstaltung für Gespräche bereit.

Die Europäischen Bergpredigten sind Teil des BidBook-Projektes „Prayers + Angles“. In diesem entwickelt die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 ein eigenes Programm für christliche, jüdische, islamische und andere Glaubensgemeinschaften.

Kontakt

Propst Benno Schäffel, Benno.Schaeffel@hmt-c.de
Katholische Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz, Hohe Str. 1, 09112 Chemnitz

ZUM PDF DER EINLADUNG

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

2. Makers Day, 5. Oktober 2022, 10 bis 18 Uhr in Neukirchen/Erzgebirge, Zum Gewerbepark 1, 09221 Neukirchen (ehemaliges VW Autohaus)

Pressegespräch vorab am 28. September 2022, 13 Uhr, online

Nicht hätte, könnte, müsste, sondern MACHEN, das ist das Motto des 2. Makers Day am 5. Oktober 2022 in Neukirchen/Erzgebirge. Die Gäste des Tages packen statt Anzug und Kostüm lieber die Arbeitshandschuhe ein. Zusammen mit dem Chemnitzer Holzkombinat entsteht ein Hochbeet und im Holzbackofen backen die Gäste Streuobstapfelkuchen. Auf der Hauptbühne wird es bunt, denn von Anton Günther bis hin zur Blockchain-Technologie ist alles vertreten. Zum Online-Pressegespräch am Mittwoch, den 28. September um 13 Uhr sind Medienvertreter:innen herzlich eingeladen.


Das Programm des 2. Makers Day wird vorgestellt durch:

Sascha Thamm, Bürgermeister Neukirchen

Bernd Birkigt, Vorsitzender Förderverein – FreundInnen der europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.

Josephine Hage, Kuratorin Makers, Business & Arts,
Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms

Einwahl über dem folgenden Zoom-Link:
https://us06web.zoom.us/j/83879547737?pwd=RXF0Z2x2eGhlQlViaXZ2dFpqS1RoQT09

Meeting-ID: 838 7954 7737 Kenncode: 317601

Wir bitten um kurze Anmeldung
zur Pressekonferenz am 28. September 2022

zum Makers Day am 5. Oktober 2022

per E-Mail an Frau Carolina Bernstein:
tourismusmanagement@jahnsdorf-erzgeb.de .

Veranstalter des 2. Makers Day sind die Gemeinde Neukirchen, die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH mit dem Flagship-Programm Makers, Business & Arts, KREATIVES SACHSEN sowie der Förderverein – FreundInnen der europäischen Kulturregion 2025.

Die Veranstaltung wird unterstützt
aus Mitteln aus dem Sonderprogramm Kulturland 2022. Sachsen als Bühne der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, gefördert durch die Sächsische
Staatsministerin für Kultur und Tourismus

durch Eins Energie in Sachsen GmbH & Co. KG

durch envia Mitteldeutsche Energie AG

und das Regionalmanagement Erzgebirge

HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u. a. acht durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln.
Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

Informationen zu den Makerhubs finden Sie unter https://chemnitz2025.de/makerhubs-fuer-die-kulturregion/

KONTAKT:
Für weitere Auskünfte zur Veranstaltung Makers Day wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms unter:

josephine.hage@kreatives-sachsen.de
// 0160 – 90 322 771

ZUM PDF DER EINLADUNG

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Einweihung Kunstwerk Tanja Rochelmeyer am PURPLE PATH: 23. September 2022, 17 Uhr im Bahnhof Flöha

Einladung zum Pressegespräch vorab am 23. September 2022, 11 Uhr

In den 1990er-Jahren wurde das Bahnhofsgebäude in Flöha geschlossen und mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. In Vorbereitung der Europäischen
Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 wird der Bahnhof renoviert und zum Kunstort entwickelt. 
Mit Unterstützung der Deutschen Bahn und der Gemeinde Flöha schuf die in Berlin lebende Künstlerin Tanja Rochelmeyer zwei je gut 100 Meter lange Wandbilder in der Unterführung und den Aufgängen zu den Bahngleisen. Dies ist der Anfang der Transformation des Bahnhofes. 38 farbige Tafeln stehen für die 38 Kommunen am PURPLE PATH. Rhythmisch wiederholen sich die Motive. Die Künstlerin gab ihrer Arbeit den Titel Glance, was übersetzt so viel bedeutet wie „einen flüchtigen Blick auf
etwas werfen“.

Zum Pressegespräch am Freitag, den 23. September um 11 Uhr im Bahnhof Flöha (Bahnhofstraße 2A, 09557 Flöha) sind Medienvertreter:innen herzlich
eingeladen.
Anwesend sind:
Volker Holuscha, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Flöha

Tanja Rochelmeyer, Künstlerin des Werkes Glance

Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms

Die Übergabe des Werks an die Öffentlichkeit im Bahnhof Flöha (Bahnhofstraße 2A, 09557 Flöha) findet am 23. September um 17 Uhr statt. Die Künstlerin wird anwesend sein. Es sprechen Volker Holuscha, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Flöha, Michael Stötzer, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Chemnitz, Dirk Neubauer, Landrat des Landkreises Mittelsachsen, sowie Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, und Stefan Schmidtke,
Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH.

Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Tanja Rochelmeyer, Glance, 2022 Courtesy Tanja Rochelmeyer, Foto (Name Fotograf:in). 

Hintergrund Bahnhof Flöha

Das Bahnhofsgebäude in Flöha befindet sich derzeit in Privatbesitz. Der Tunnel und der Zugang zu den Gleisen sind im Besitz der Deutschen Bahn. Diese wird 
hier in den nächsten Jahren viel in die Logistik investieren. Die Deutsche Bahn engagiert sich damit zum ersten Mal entlang des PURPLE PATH in der Kunst. Die Arbeiten am Bahnhof selbst wurden im Jahr 1862 nur gegen Protest begonnen und doch hat er sich etablieren können. Jetzt wird er zum
Kunstbahnhof und soll bis ins Jahr 2035 stetig weiterentwickelt werden.
Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter
www.chemnitz2025.de/purplepath. Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

Kontakt
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des
PURPLE PATH, unter:
ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

MEDIENINFORMATION

Neue Projekte entlang des PURPLE PATH vom 16. bis 18. September:

16. bis 17. September – Mittweida: Die dritte Generation. Deutschland. Neue Heimat

17. September – Annaberg-Buchholz: Der Annaberger Impuls! Ein Bildhauer-Symposium

18. September – Lößnitz: Schiefe(r)Kultur am Tag der Friedhofskultur

Mittweida – Hochschule Mittweida

Vorbereitung zur Ausstellung „Die dritte Generation. Diesmal bleibt der Koffer hier“ für das Kulturhauptstadtjahr 2025 Antisemitismus und Rassismus erleben in Deutschland aktuell eine Renaissance nicht zu erwartenden Ausmaßes. Und dennoch ließen sich gerade in den letzten Jahren viele junge Juden der sogenannten Enkelgeneration in Deutschland und speziell in Berlin nieder. Auf Einladung des israelischen, in Berlin lebenden Foto-Künstlers Benyamin Reich treffen sie sich nun am 16. und 17. September in Mittweida und beraten gemeinsam mit dem Mittweidaer Historiker Dr. Jürgen Nitsche die Inhalte der Ausstellung Die dritte Generation. Diesmal bleibt der Koffer hier, die 2025 in Mittweida eröffnet werden soll.

Begleitet von einer öffentlich zugänglichen Schabbat-Feier und einer Tanz-Performance umkreisen die Teilnehmenden kulturelle, spirituelle und politische Fragestellungen zu ihrem Leben in Deutschland. Neben Benyamin Reich nehmen rund dreißig jüdische Gäste teil, darunter die Künstlerin Roey Victoria Heifetz, die Schriftsteller und Essayisten Dory Manor und Moshe Sakal, der Rabbiner und Autor Netanel Olhoeft, der Historiker und FAZ-Autor Simon Strauß sowie der Tänzer Shai Ottolenghi und der Musiker Ronen Shifron.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich; Veranstalter sind die Stadt Mittweida und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Um Anmeldung bei Daniel Dost: unter dost@c2025.eu wird gebeten.

Annaberg-Buchholz – Waldschlösschen Park Der Annaberger Impuls! Das Fest zum Bildhauer-Symposium

Häufig kommt die Frage nach der Beteiligung sächsischer Künstler:innen am PURPLE PATH auf. Der vom Buchholzer Künstler Jörg Seifert initiierte Workshop Der Annaberger Impuls! gibt darauf eine erste Antwort: Neun Bildhauer:innen aus Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Augustusburg, Glauchau, Kürbitz, Oederan und Streckewald treffen sich für zehn Tage im Wald und schaffen Kunstwerke, schnitzen, hauen und sägen Skulpturen aus Holz. Die so entstandenen Kunst-Stücke werden im Rahmen eines großen

Bürger- und Kinderfestes am 17. September, ab 15 Uhr im Waldschlösschenpark präsentiert und später in den Skulpturenparcours am PURPLE PATH integriert. Beim Fest spielen u. a. die Jazzmusiker Alfons Weber & Friends sowie Alexander Krohn und seine Band Britannia Theatre aus Berlin.

Eine Veranstaltung von Kunstkeller Annaberg e. V. und den Co-Organisatoren Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz, Pro Buchholz, Freiwillige Feuerwehr Buchholz, Kirchgemeinde, Anna + Sascha e. V. und Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH.

Lößnitz – Hospitalkirche St. Georg

Schiefe(r)Kultur am Tag der Friedhofskultur Im 19. Jahrhundert wurde in Lößnitz Schiefer abgebaut, in der Sonne schwarz glänzende Dächer zeugen ebenso davon wie verwitterte aus Schiefer gefertigte Grabsteine auf dem Friedhof hinter der Lößnitzer Hospitalkirche St. Georg. Diese soll bis 2025 zur Kunstkirche transformiert werden und die raumgreifende Arbeit Universe in a Pearl der dann 81-jährigen Künstlerin Rebecca Horn aufnehmen. Erste Schritte dahin sind der partielle Rückbau der Kirchenbänke, die Unterzeichnung einer Charta sowie die Schaffung und die Einweihung einer Tafel zum Immateriellen UNESCO Welterbe Friedhofskultur. Im Rahmen eines Gottesdienstes hält Hannes Langbein am Sonntag, dem 18. September 2022, um 15 Uhr in der Hospitalkirche St. Georg eine künstlerische Predigt. Langbein ist Pfarrer, Direktor der Stiftung St. Matthäus B erlin, Kunstbeauftragter der EKBO und Präsident der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche artheon.

Hintergrundinformationen

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen.

Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH gibt es unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter:

ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN


Der PURPLE PATH am Jakobsweg – Richard Long am PURPLE PATH /
Ausstellungseröffnung in der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi mit Kunstwerk
von Richard Long als dritte Intervention auf dem PURPLE PATH /
Einladung zum Pressegespräch am 9. September 2022, 11 Uhr


Am 11. September 2022 findet das nächste Projekt auf dem PURPLE PATH statt: Nach einem Gottesdienst um 11 Uhr durch die Pfarrerin der Kirchgemeinde St. Jakobi-Kreuz, Dorothee Lücke, sowie den Kulturhauptstadt-Pfarrer Holger Bartsch, wird in der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi ab 12 Uhr mit einer säkularen Vernissage die Ausstellung des Werks Petrified Wood Circle des britischen Künstlers Richard Long eröffnet. Susanne Schaper, Stadträtin und Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Chemnitz und MdL, Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, wird ein Grußwort halten. Alexander Ochs, der Kurator des PURPLE PATH, ergänzt die Eröffnung durch einleitende Worte zu Werk und Künstler.

Zum Pressegespräch vorab, am Freitag, den 9. September 2022, um 11 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi (Jakobikirchplatz 1, 09111 Chemnitz) sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Vor Ort sind:

Dorothee Lücke, Pfarrerin Kirchgemeinde St. Jakobi-Kreuz
Holger Bartsch, Pfarrer für Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025

Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des
Kulturhauptstadt-Programms


Um eine Anmeldung bei Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, wird gebeten:
ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886


Dies ist der Anfang einer künstlerischen Serie, die sich bis in das Jahr 2025 durch zahlreiche Pilgerkirchen zwischen Freiberg und Zwickau ziehen und den Sächsischen Jakobsweg auch durch die Kunst mit dem PURPLE PATH verknüpfen wird. Die Ausstellung des Werkes von Richard Long ist Teil des Bid Book-Projektes „Prayers + Angels“, welches insbesondere das Ziel hat, verschiedene Glaubensgemeinschaften zusammenzubringen.

Der Künstler Richard Long wurde 1945 geboren und war in den Jahren 1972 sowie 1982 als ein Vertreter der Landart bei der weltweit wichtigsten Ausstellung, der documenta in Kassel, vertreten. Der mit dem Turner Preis London und dem Kunstpreis Aachen ausgezeichnete Long legte 1967 mit A Line Made by Walking seine erste Arbeit vor. Er trat mit seinen Füßen einen Pfad in eine Wiese und erklärte diese zur Kunst. Seither widmete der Künstler seine Arbeit der Natur und oft auch ihrer Rettung. Das kreisrunde Werk Petrified Wood Circle (2000) besteht aus vor Millionen Jahren versteinertem Zedern- und Rotholz und findet seinen Platz vor dem spätgotischen Flügelaltar im Chor der Kirche. Von hier, aus der Hauptkirche St. Jakobi in Chemnitz, führt der Pilgerweg in die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2000 Santiago de Compostela, in der Richard Long am Ende des Pilgerweges das Kunstwerk Camino – Hands schuf. Das Werk wird in Chemnitz bis zum 10. September 2023 zu sehen sein.


Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Richard Long, Petrified Wood Circle, Courtesy Privatsammlung, Berlin. Foto: (Name Fotograf:in)


Hintergrundinformationen:

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.


Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind
der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Tony Cragg mit Skulptur Stack zweite Skulptureneinweihung auf dem PURPLE PATH – Flagship-Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 in der Region

Am 3. September 2022 findet in Aue-Bad Schlema mit der Skulptureneinweihung Stack des Künstlers Tony Cragg das zweite Kunstwerk auf dem PURPLE PATH seinen Platz. Der PURPLE PATH ist eines der Flagship-Projekte der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und bezieht dabei insbesondere die Kulturregion ein.

Für die Große Kreisstadt Aue-Bad-Schlema hat die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH gemeinsam mit Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, den weltweit aktiven Künstler Tony Cragg gewinnen können. Der 1949 in Liverpool geborene Künstler wurde sehr früh zu großen Ausstellungen wie der documenta 7 und 8, der Biennale di Venezia, der Biennale de São Paulo und Biennale of Sydney eingeladen. Tony Cragg präsentiert seine fast vier Meter hohe Bronze-Skulptur Stack, deren Form an die Darstellung aufgeworfener Erde auf der mittleren Tafel des Annaberger Bergaltars erinnern könnte. Im Kurpark Bad Schlema befindet sich die Skulptur in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Wismut-Schacht 7b.

Zur öffentlichen Veranstaltung der Skulptureneinweihung um 16 Uhr im Kurpark Bad Schlema, Richard-Friedrich-Straße 18 in Aue-Bad Schlema, sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Die Skulptur wird offiziell eingeweiht von:

  • Heinrich Kohl, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema
  • Ralph Burghart, Bürgermeister für Personal, Finanzen, Organisation der Stadt Chemnitz
  • Bernd Birkigt, Vereinsvorsitzender Förderverein – FreundInnen der europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e. V.
  • Michael Paul, Geschäftsführer Technisches Ressort der Wismut GmbH
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Es spielt das Bergmannsblasorchester Aue-Bad Schlema e.V.

Ab 15.30 Uhr besteht für Medienvertreter:innen bereits die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit einigen Akteur:innen.

Ab Donnerstag,1. September werden unter folgendem Link Bildaufnahmen der aufgebauten Skulptur zur freien Verwendung abrufbar sein:
https://www.dropbox.com/sh/l4g1i67xir0rc6z/AABQLEBdghgMaYJU9m7uCk6Wa?dl=0

Hinweis: Fotoaufnahmen der Skulptur bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Courtesy Galerie Buchmann Berlin und Tony Cragg, Foto (Name des Fotografen).

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein Skulpturen-,
Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“ .

KONTAKT:

Für Rückfragen steht Ihnen Alexander Ochs, Kurator PURPLE PATH, zur Verfügung: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

ZUR PDF-VERSION

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Auftakt zur Errichtung des PURPLE PATH – Flagship-Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025 in der Region
Am 13. August 2022 findet in der Stadt Thalheim/Erzgebirge mit der Skulptureneinweihung „Include me out“ des Künstlers Friedrich Kunath der Auftakt des PURPLE PATH statt. Der PURPLE PATH ist eines der Flagship-Projekte der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und bezieht dabei insbesondere die Kulturregion ein.

Für Thalheim/Erzgebirge hat die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH gemeinsam mit Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, den international renommierten Bildhauer und Maler Friedrich Kunath eingeladen. Der 1976 in Karl-Marx-Stadt geborene Künstler präsentiert vor der vom Thalheimer Textil-Fabrikanten Bruno Neukirchner errichteten Villa eine siebenteilige Skulpturengruppe mit dem Titel „Include me out“.
Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung des PURPLE PATH um 15 Uhr im Buntsockenpark an der Villa Neukirchner, Robert-Koch-Straße 5A in Thalheim/Erzgebirge, sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Vor Ort warten einige Aktionen auf die Besucher:innen.

Die Skulptur wird offiziell eingeweiht von:

  • Staatssekretär Prof. Thomas Popp, Beauftragter der Staatsregierung für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, in Vertretung des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer
  • Dagmar Ruscheinsky, Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport
  • Nico Dittmann, Bürgermeister der Gemeinde Thalheim/Erzgebirge
  • Sylvia Schlicke, Gemeinnützige Stiftung Tholm, Thalheim/Erzgebirge
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Ab 14.30 Uhr besteht für Medienvertreter:innen bereits die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Künstler Friedrich Kunath und weiteren Akteur:innen.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen.
Weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie im beigefügten Booklet und unter www.chemnitz2025.de/purplepath.
Partner der Veranstaltungen sind der Förderverein – FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 und „SO GEHT SÄCHSISCH“.
Die Präsentation findet im Rahmen des internationalen Kunstfestivals BEGEHUNGEN 22 im Thalheimer Erzgebirgsbad statt (www.begehungen-festival.de)

KONTAKT:
Für Rückfragen steht Ihnen Alexander Ochs, Kurator PURPLE PATH, zur Verfügung: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

ZUR PDF-VERSION

Format als „Best Practice“ ausgezeichnet
Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 sind die Mikroprojekte eine echte Erfolgsgeschichte in Chemnitz. Im Jahr 2017 während des Bewerbungsprozesses initiiert, konnte diese Kleinprojektförderung stetig weiterentwickelt werden und ist inzwischen fest in das Kulturhauptstadtprogramm integriert. Mit Abschluss dieser insgesamt zehnten Runde konnten bislang mehr als 120 Mikroprojekte mit einer Gesamtfördersumme von 270.000 Euro finanziell unterstützt werden. Auch für die nächsten Jahre ist die Finanzierung eingeplant, so soll es bis 2025 zweimal jährlich weitere Projektrunden geben.

19 neue Mikroprojekte für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
In der zehnten Runde der Mikroprojekte sind zum Bewerbungsschluss am 30. Juni 2022 erneut mehr als 100 Projektideen eingereicht worden. Die unabhängige Jury, die sich aus verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Stadt und der Kulturregion zusammensetzt, hat in mehreren Sitzungen die Projekte ausgewählt, die die Bewertungskriterien am besten getroffen haben. Diese sollen nun in der zweiten Jahreshälfte 2022 umgesetzt werden. Es werden 19 Projekte mit einer
Gesamtfördersumme von 45.000 Euro unterstützt. Mehr Informationen dazu: www.chemnitz2025.de/mikroprojekte2022.
Gemäß dem Ansatz „im Kleinen Großes bewirken” zeigen eine Vielzahl von Projekten in allen Stadtteilen von Chemnitz und der Kulturregion, wie echtes Machertum funktioniert, Europa sichtbar gemacht werden kann und wie gelebte Vielfalt aussieht. Dabei wurden schon die unterschiedlichsten Veranstaltungsformate, wie Stadtrundgänge, Workshops, Filmprojekte, Ausstellungen, Musik- und Tanzaufführungen, Infotafeln, Picknicks und Druckerzeugnisse realisiert, die die zahlreichen Facetten des Kulturbegriffs aufzeigen. Alle Projekte haben einen positiven Einfluss auf Chemnitz und/oder die Kulturregion und sind teils durch eine gut ersichtliche europäische Dimension gekennzeichnet. Es können sich Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen bewerben und mit einer Summe von bis zu 3.000 Euro finanziell unterstützt werden. Mehr Informationen dazu: www.chemnitz2025.de/mikroprojekte.
In den vergangenen fünf Jahren konnte durch das Engagement der Stadt Chemnitz und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH das Projektetat deutlich wachsen, das mit einer gestiegenen Anzahl an geförderten Projekten pro Runde einhergeht. Auch stiegen die eingereichten Projektideen zuletzt deutlich an, das zeigt: Das Förderprogramm wird gut angenommen und ist weitreichend bekannt. Seit dieser Runde wird ein digitales Bewerbungstool genutzt, das die Antragstellung deutlich vereinfacht hat. Zudem sind Akteurinnen und Akteure aus der Kulturregion um Chemnitz explizit eingeladen, sich zu beteiligen und es konnten schon zahlreiche Projektideen, von einem Jodelworkshop in Brockendorf bis hin zu einem Socken-Straßenfest in Jahnsdorf, umgesetzt werden.
Mikroprojekte als „Best Practice” ausgezeichnet
Die Idee und Umsetzung der Mikroprojekte ist von „stadtimpulse”, dem bundesweiten Projektpool für Innenstadt, Handel und städtisches Leben, kürzlich ausgezeichnet worden. Damit ist es ein Best Practice Beispiel des Jahres 2022 und zeigt, wie aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Stadtgestaltung gelingen und dies neue Impulse setzten kann, um eine Stadt nachhaltig kulturell zu bereichern. Mehr Informationen dazu: www.unsere-stadtimpulse.de/project/mikroprojekte

Folgende Projekte werden in der zehnten Runde der Mikroprojekte finanziell gefördert:

1. Kunst und Kuchen
Eine Vielzahl an handwerklichen Fähigkeiten, wie Klöppeln, Sticken, Fermentieren oder Einmachen von Lebensmitteln geraten immer mehr in Vergessenheit. Doch mit Mitmach-Angeboten und Workshops, insbesondere für Kinder und Menschen mit psychischen Erkrankungen, will das Förderzentrum Barbara-Uttmann-Haus Elterlein e.V. in Annaberg-Buchholz zeigen, wie viel Nachhaltigkeit in diesen alten Techniken steckt.

2. Spaziergang über den Tellerrand hinaus
Bei einer kulinarischen Stadtführung durch Chemnitz laden internationale Gastgeberinnen und Gastgeber ein, mehr über ihre kulturellen und persönlichen Hintergründe zu erfahren.

3. Interkulturelles Picknick
Der Park des Ritterguts Olbernhau öffnet seine Pforten für ein großes Picknick. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Olbernhau sowie der tschechischen Nachbargemeinden sind eingeladen, dabei zu sein und sich bei Spiel, Spaß und Musik kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

4. Infotafel „neuer Wald“
In den vergangenen Jahren musste in Chemnitz-Einsiedel einiges an Waldfläche zwangsgerodet werden. Inzwischen hat die Wiederaufforstung eines Mischwalds und einer Wiederbelebung des Ökosystems begonnen. Eine große Informationstafel und ein Insektenhotel sollen einladen, mehr über den Lebensraum Wald zu erfahren.

5. Internationale Kunst im Schloss Wildeck zum Anfassen
Europäische Macherinnen und Macher laden Kinder und Jugendliche aus Zschopau ein, ihre Leidenschaft für das kreative Schaffen kennenzulernen, gemeinsam kreativ zu werden und das Miteinander in Europa zu erleben.

6. Zu Besuch in der Horrorvilla von Graf Dracula
Ende Oktober, zu Halloween, öffnet sich in der Villa des Jungendhauses Punkt West e. V. in Chemnitz-Rabenstein eine Welt für alle Kunstinteressierten, Theater- und Gruselfreundinnen und Gruselfreunde.

7. Kurzzeitladen in Oelsnitz/Erzgebirge
Den Leerstand in Oelsnitz sinnvoll mit neuem Leben füllen: Der Kurzzeitladen lädt regionale Händler und Künstlerinnen und Künstler ein, versuchsweise und unkompliziert einen eigenen Laden zu betreiben, sowie Workshops und Mitmachaktionen durchzuführen.

8. Gespiegelt erkennt (man) sich besser
Auszubildende aus der Kulturregion und der rumänischen Bergbauregion Retrosani lernen sich in diesem Austauschprojekt kennen, und helfen beim Aufbau sozialer Projekte. Dabei reflektieren sie einander und revidieren eigene, meist falsche Fremdbilder.

9. So eine Saftwirtschaft!
Über die Plattform „Solidarische Saftwirtschaft”, die sich gerade im Aufbau befindet, sollen Besitzerinnen und Besitzer von Obstbäumen und Streuobstwiesen, motivierte Erntehelferinnen und Erntehelfer sowie Mostereien zusammengebracht werden, um koordiniert zusammenarbeiten zu können.

10. (K)Eine Einheit – Wie die GenZ über den Osten denkt
Über das Gefühl innerer Zerrissenheit zwischen westlich und östlich geprägten Idealen und von Perspektiven(losigkeit) im Osten: Das Filmprojekt zeigt Perspektiven auf ein geeintes Deutschland von jungen Menschen, welche die Teilung nie kannten.

11. Carl Friedrich Tango – unerhört!
Unterwegs auf den Spuren des Bandoneons: Die Klänge des in Chemnitz entwickelten Tasteninstruments werden digital aufgearbeitet und mit energiereicher, moderner Tangomusik kombiniert. Das Ergebnis dieses musikalischen Crossovers wird im Garagen-Campus zur Aufführung kommen.

12. Make Bubbles not Troubels – Riesenseifenblasen zum Mitmachen
Riesenseifenblasen faszinieren und laden zum Staunen ein. In gemütlicher Atmosphäre und verbunden mit einem Picknick wird die Schlossteichinsel so zu einem Ort der Begegnung.

13. T-move(s)
Die Textilproduktion hat in Chemnitz und der Kulturregion eine lange Tradition. Mit dem Begegnungsprojekt soll zu einem Erfahrungsaustausch und Gespräch über die früheren, aktuellen und zukünftigen Arbeitsprozesse in diesem Handwerk eingeladen werden.

14. Speeddating „Solidarity City/Stadt für Alle”
Wie kann es gelingen, Chemnitz zu einer Stadt der Vielfalt und zu einem Zuhause für alle zu machen? Dieses Projekt möchte verbinden und für Chemnitzerinnen und Chemnitzer mit und ohne Migrationshintergrund eine Austausch- und Diskussionsplattform schaffen.

15. Mittelpunkt von Chemnitz
Wo liegt eigentlich der geographische Mittelpunkt von Chemnitz? Schülerinnen und Schüler des Chemnitzer Schulmodells haben diesen berechnet. Der Flächenschwerpunkt soll nun mit einer Stele sichtbar gemacht werden.

16. Chemnitz Untold
C the Unseen – tell the untold. Das Projekt erzählt mit Videos, Bildern, Texten und einem Podcast aus dem Leben von Menschen mit internationaler Geschichte und zeigt uns ihre Ideen für Chemnitz. Neben digitalen Formaten fand auf dem Festival KOSMOS 2022 bereits eine erste Fotoausstellung des Projekts statt.

17. Die gute Geschichte
Oberwiesenthal gilt als eine diskussionsfreudige Stadt. Das sind die Geschichten, die uns erzählt wurden und die wir glauben. Doch es geht auch anders: Die großen und kleinen Stories von Aktivistinnen, Aktivisten und Menschen, die das Leben am Berg positiv mitgestalten, sollen in einem Film gezeigt werden.
18. Das zweite Leben
Eine Fotografie-Ausstellung lädt ein, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung und ihr neues Leben in Chemnitz kennenzulernen. Wie haben sie es geschafft, sich ein eigenes Unternehmen aufzubauen und wofür engagieren sie sich in der Zivilgesellschaft?

19. VRliebt (in) Chemnitz
Mittels digitaler Virtual Reality Technologie an Chemnitzer Lieblingsort reisen – für mobilitätseingeschränkte Chemnitzerinnen und Chemnitzern wird das bald möglich. Ganz nebenbei verbinden sich dabei die Welten von jungen und technikaffinen Freiwilligen mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die zumeist aufgrund ihres Alters nicht mehr uneingeschränkt mobil sind.

KONTAKT
Fragen zu den Mikroprojekten beantwortet bei der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH:
Jan Pietschmann
Telefon: 0371 24351362; mobil: 0176 465 057 45
E-Mail: mikroprojekte@chemnitz2025.de

ZUR PDF-VERSION

Thema: Wie kann Kunst neue und verloren gegangene Qualitäten in unserem Alltagsleben aktivieren?
Das Kunstprojekt „WE PARAPOM! – Europäische Parade der Apfelbäume“ ist eines der ersten sichtbaren Projekte im Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. In einer Achse quer durch die Stadt und über Grundstücksgrenzen hinweg sollen bis zu 4.000 Bäume
verschiedener europäischer Apfelsorten gepflanzt werden.

Im Rahmen ihrer Recherchen zur Entwicklung eines Kunstprojektes/einer künstlerischen Intervention für WE PARAPOM! werden am Samstag, dem 2. Juli, die Künstler:innen Zbyněk Baladrán, Amica Dall/Assemble, Paul Rajakovics/transparadiso und Apolonija Šušteršič ihre Arbeitsweisen sowie ausgewählte Projekte vorstellen. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr im ehemaligen EDEKA-Markt/Kaufhalle (Bahnhofstraße 62, 09111 Chemnitz) statt.

Im anschließenden Austausch mit dem Publikum sind kulturelle Akteur:innen der Stadt, alle interessierten Chemnitzer:innen und Gäste eingeladen, Themen für WE PARAPOM! vorzuschlagen und diese – mit Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen in Chemnitz – gemeinsam mit den anwesenden Künstler:innen und der Stadtethnologin Kathrin Wildner zu diskutieren. Der Austausch von unterschiedlichen Sichtweisen auf die Stadt, von Erfahrungen und Wünschen eröffnet neue Visionen, die das „Nicht-Machbare“ hinter sich lassen und das Unmögliche anstreben.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Kunstaktion MOVING GARDEN von Maider López (www.movinggarden.de) zu besuchen. Treffpunkt dafür ist 18:30 Uhr an der Brückenstraße.

HINTERGRUND:
Die Apfelbaum-Pflanzungen werden bis 2025 fortlaufend von künstlerischen Interventionen begleitet. Diese greifen aktuelle gesellschaftliche Themen wie Migration, Arbeitsbedingungen, Ökologie, Bodenversiegelung, Hinterfragung der Repräsentation von Macht auf und regen Diskussionen zur aktuellen Situation der Demokratie und einem neuen Engagement der Zivilgesellschaft für eine aktive demokratische Teilhabe an. Das Projekt wird kuratiert von der Künstlerin Barbara Holub. Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.chemnitz2025.de und www.weparapom.eu

KONTAKT:
Presseanfragen zur Veranstaltung bitte an:
Frau Julia Kurz – Ansprechpartner Projekt WE PARAPOM!
julia.kurz@chemnitz2025gmbh.de

PROGRAMM
Ort: ehemaliger EDEKA-Markt/Kaufhalle, Bahnhofstraße 62, 09111 Chemnitz
14.00 –14.30 Uhr: Apolonija Sustersic, Oslo/Ljubljana
14.30–15.00 Uhr: Paul Rajakovics (transparadiso), Wien
15.00–15.15 Uhr: Kaffee-Pause
15.15–15.45 Uhr: Zbynek Baladran, Prag
15.45–16.15 Uhr: Amica Dall (Assemble), Barcelona/London
16.15–17.00 Uhr: Diskussion moderiert von Kathrin Wildner, Berlin

VORTRÄGE

Apolonija Šušteršič
Nachbar:innen & Bürger:innen
Apolonija Šušteršič wird ihre Praxis vorstellen und über das laufende Projekt NEIGHBOURS & CITIZENS sprechen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Konzept der „Nachbar:innen“ und die Rolle der „Bürger:innen“. Dabei werden die Geschichte und die Zukunft unserer Gesellschaft hinterfragt sowie die Frage nach einer gerechten Vergangenheit und Zukunft in unserer unmittelbaren Nachbarschaft thematisiert. Das Projekt ist eine Übung in Zusammenarbeit, Solidarität und der
Sorge für die unmittelbare Umgebung. Apolonija Šušteršič ist Künstlerin und Architektin und unterrichtete an der Nationalen Kunstakademie Oslo, an der sie das Programm Kunst und öffentlicher Raum leitete. Ihre forschungsbasierte Praxis ist so angelegt, dass sie verschiedene Bereiche der räumlichen Praxis und der kritischen Theorie mit Projekten verbindet, die die Zusammenarbeit zwischen Individuen oder Gruppen aktivieren sollen. Sie schafft Prozesse des Engagements und Plattformen für Aktionen, bei denen Menschen ihren Sinn für Handlungsfähigkeit wiederfinden können, indem sie sich an der Arbeit mit Raum und Ort beteiligen. Ausstellungen u.a.: Tirana Biennale 3, Tirana; 12. Architektur Biennale, Venedig, und Gwangju Biennial. Mehr Informationen: www.apolonijasustersic.com

Paul Rajakovics (transparadiso)
Direkter Urbanismus: Künstlerisch-urbanes Handeln für Stadt und Gesellschaft
Das transdisziplinäre Handeln von transparadiso ist geprägt von der Methode des direkten Urbanismus, in dem künstlerisch-performative Aktionen und urbane Interventionen eingesetzt werden, um die zunehmend unplanbaren Herausforderungen von Stadtentwicklung zu adressieren – für eine sozial engagierte Gesellschaft. transparadiso arbeitet an der Verschiebung von Grenzen und schafft dafür Situationen, für die sie künstlerische Strategien wie Wunschproduktion, antizipatorische Fiktion oder Makro-Utopie einsetzen. Anhand der Projekte Commons kommen nach Liezen, Times of Dilemma und Harbour for Cultures zeigt Paul Rajakovics, wie Grenzen zwischen Volkskultur und Hochkultur aufgebrochen werden und wie sich Kunstprojekte wirtschaftsliberalen Interessen widersetzen
können. Paul Rajakovics ist Architekt, Urbanist und Künstler. 1999 gründete er transparadiso mit Barbara Holub als transdisziplinäre Praxis zwischen Architektur, Städtebau, Kunst und urbanen Interventionen und ist Redaktionsmitglied der dérive-Zeitschrift für Stadtforschung. Er lehrt u.a. an der TU Wien und realisierte Workshops u.a. an der Universidad Católica/Valparaíso, London Metropolitan University und IUAV Venezia. Preise und Stipendien: Schindler Stipendium/Los Angeles, 2004, Otto-Wagner-Städtebaupreis 2007, Österreichischer Kunstpreis 2018 für bildende Kunst. Partner des EU-Projekts SPACEX (Spatial Practices in Art and Architecture for Empathetic Exchange, 2022-2025). Mehr Informationen: www.transparadiso.com

Zbyněk Baladrán
Die Grenzen der Zusammenarbeit
Was sind die Grenzen der Zusammenarbeit? Ist individuell konzipierte Kunst noch ein Ausdruck gesellschaftlicher Wünsche und Leidenschaften? Haben nicht das Internet, die Massenmedien und die Konzerne diese Rolle übernommen? Der Vortrag ist eine Beschreibung der Praxis des Künstlers an der Grenze zwischen Kunst- und Wissensproduktion und ein Versuch, Aktivitäten zu artikulieren, nachdem die Postmoderne endete und nichts Anderes begann. Zbyněk Baladrán ist Autor, bildender Künstler, Kurator und Ausstellungsarchitekt. In seinen Arbeiten untersucht er die Gebiete, die von dem Teil der Zivilisation besetzt sind, den wir als westlich bezeichnen. Mit ähnlichen Methoden wie Ethnographen, Anthropologen und Soziologen gräbt dieser posthumanistische „Archäologe“ die Überreste der nicht allzu fernen Vergangenheit aus, wobei er insbesondere die gesellschaftlichen Systeme im Zusammenhang mit dem Erbe der politischen Linken untersucht. Er studierte Kunstgeschichte an der Fakultät für Kunst der Karlsuniversität und Neue Medien an der Akademie der Schönen Künste in Prag. Im Jahr 2001 war er Mitbegründer von Display – Association for Research and Collective Practice, wo er als Kurator und Organisator tätig ist. Er nahm an Ausstellungen wie der Manifesta 5 in Donostia/San Sebastian (2004), der 11. Lyon Biennale, der 56. La Biennale di Venezia (2013) und im MoMA (2015) teil. Er wird von der Galerie Jocelyn Wolff in Paris, der Galerie Gandy in Bratislava, Hunt Kastner in Prag und der Genossenschaft Salvator Rosa vertreten. Mehr Informationen: www.zbynekbaladran.com

Amica Dall (Assemble)
Arbeite niemals mit Kindern oder Tieren
Amica Dall wird einen kurzen Überblick über ihre Arbeit mit Kindern geben und einige der theoretischen und kulturellen Rahmenbedingungen beschreiben, die diese Arbeit unterstützen, beleben und ermöglichen. Die Arbeit mit Kindern wird oft als ein sozialer Akt oder als eine Art des „Zurückgebens“ verstanden. Amica Dalls Arbeit basiert stattdessen auf einer gegenteiligen Dynamik, in der die kreativen, politischen und sozialen Erkenntnisse von Kindern die treibende Kraft sind und neue Möglichkeiten bieten, sich der Welt zu nähern und in ihr zu handeln. Amica Dall ist interdisziplinäre Praktikerin und Gründungsmitglied von Assemble, Gründerin von Assemble Play, Gründungstreuhänderin des Baltic Street Adventure Playground/Glasgow, und von Theatrum Mundi, London/Paris. Sie ist Expertin für partizipative Praktiken für die Einbeziehung von Kindern in Organisations- und Designprozesse und für die Gestaltung von Spiel- und Lernräumen. Sie lehrte u.a. an der Architecture Association (2018-21), der Bartlett School of Architecture (2019-2021) sowie der Kingston School of Art (2018-19) und war als Gastdozentin am Dirty Art Depart, Sandberg Institute Amsterdam sowie am Royal College of Art/ London tätig. Derzeit lehrt sie im Bereich/Fachgebiet „Situated Practice“ an der Bartlett School of Architecture, führt Design- und Forschungsprojekte durch und arbeitet als Designerin, Kuratorin und gelegentliche Pädagogin bei Banana Mountain, einer unabhängigen Lerngemeinschaft für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren, wo sie auch ein AIR-Programm für Künstler:innen, die mit Kindern arbeiten, leitet. 2015 erhielt Assemble Play den Turner Prize. Mehr Informationen: www.assemblestudio.co.uk

Im Anschluss an die Künstler:innen-Talks findet eine Abschluss-Diskussion statt, moderiert von Kathrin Wildner, Berlin

Kathrin Wildner forscht als Stadtethnologin in New York, Mexiko-Stadt, Istanbul und anderen urbanen Konglomerationen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ethnographische Methoden der Raumanalyse, Theorien des öffentlichen Raumes, transnationaler Urbanismus und künstlerische Praktiken. Sie ist an zahlreichen internationalen Projekten, Publikationen und Ausstellungen beteiligt, Gründungsmitglied der Gruppe „metroZones“ und wissenschaftlich-künstlerische Koordinatorin des Forschungs- und Ausstellungsprojektes „Global Prayers. Befreiung und Erlösung in Megastädten“. Von 2013 bis 2015 war sie Gastprofessorin im Masterstudiengang Raumstrategien der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Von 2012 bis 2021 hatte sie die Professur für Kulturtheorie und Kulturelle Praxis an der HafenCity Universität Hamburg inne.

ZUR PDF-VERSION