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aktuelle Pressemitteilungen

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Einweihung Kunstwerk Tanja Rochelmeyer am PURPLE PATH: 23. September 2022, 17 Uhr im Bahnhof Flöha

Einladung zum Pressegespräch vorab am 23. September 2022, 11 Uhr

In den 1990er-Jahren wurde das Bahnhofsgebäude in Flöha geschlossen und mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. In Vorbereitung der Europäischen
Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 wird der Bahnhof renoviert und zum Kunstort entwickelt. 
Mit Unterstützung der Deutschen Bahn und der Gemeinde Flöha schuf die in Berlin lebende Künstlerin Tanja Rochelmeyer zwei je gut 100 Meter lange Wandbilder in der Unterführung und den Aufgängen zu den Bahngleisen. Dies ist der Anfang der Transformation des Bahnhofes. 38 farbige Tafeln stehen für die 38 Kommunen am PURPLE PATH. Rhythmisch wiederholen sich die Motive. Die Künstlerin gab ihrer Arbeit den Titel Glance, was übersetzt so viel bedeutet wie „einen flüchtigen Blick auf
etwas werfen“.

Zum Pressegespräch am Freitag, den 23. September um 11 Uhr im Bahnhof Flöha (Bahnhofstraße 2A, 09557 Flöha) sind Medienvertreter:innen herzlich
eingeladen.
Anwesend sind:
Volker Holuscha, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Flöha

Tanja Rochelmeyer, Künstlerin des Werkes Glance

Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms

Die Übergabe des Werks an die Öffentlichkeit im Bahnhof Flöha (Bahnhofstraße 2A, 09557 Flöha) findet am 23. September um 17 Uhr statt. Die Künstlerin wird anwesend sein. Es sprechen Volker Holuscha, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Flöha, Michael Stötzer, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Chemnitz, Dirk Neubauer, Landrat des Landkreises Mittelsachsen, sowie Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, und Stefan Schmidtke,
Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH.

Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Tanja Rochelmeyer, Glance, 2022 Courtesy Tanja Rochelmeyer, Foto (Name Fotograf:in). 

Hintergrund Bahnhof Flöha

Das Bahnhofsgebäude in Flöha befindet sich derzeit in Privatbesitz. Der Tunnel und der Zugang zu den Gleisen sind im Besitz der Deutschen Bahn. Diese wird 
hier in den nächsten Jahren viel in die Logistik investieren. Die Deutsche Bahn engagiert sich damit zum ersten Mal entlang des PURPLE PATH in der Kunst. Die Arbeiten am Bahnhof selbst wurden im Jahr 1862 nur gegen Protest begonnen und doch hat er sich etablieren können. Jetzt wird er zum
Kunstbahnhof und soll bis ins Jahr 2035 stetig weiterentwickelt werden.
Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter
www.chemnitz2025.de/purplepath. Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

Kontakt
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des
PURPLE PATH, unter:
ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

MEDIENINFORMATION

Neue Projekte entlang des PURPLE PATH vom 16. bis 18. September:

16. bis 17. September – Mittweida: Die dritte Generation. Deutschland. Neue Heimat

17. September – Annaberg-Buchholz: Der Annaberger Impuls! Ein Bildhauer-Symposium

18. September – Lößnitz: Schiefe(r)Kultur am Tag der Friedhofskultur

Mittweida – Hochschule Mittweida

Vorbereitung zur Ausstellung „Die dritte Generation. Diesmal bleibt der Koffer hier“ für das Kulturhauptstadtjahr 2025 Antisemitismus und Rassismus erleben in Deutschland aktuell eine Renaissance nicht zu erwartenden Ausmaßes. Und dennoch ließen sich gerade in den letzten Jahren viele junge Juden der sogenannten Enkelgeneration in Deutschland und speziell in Berlin nieder. Auf Einladung des israelischen, in Berlin lebenden Foto-Künstlers Benyamin Reich treffen sie sich nun am 16. und 17. September in Mittweida und beraten gemeinsam mit dem Mittweidaer Historiker Dr. Jürgen Nitsche die Inhalte der Ausstellung Die dritte Generation. Diesmal bleibt der Koffer hier, die 2025 in Mittweida eröffnet werden soll.

Begleitet von einer öffentlich zugänglichen Schabbat-Feier und einer Tanz-Performance umkreisen die Teilnehmenden kulturelle, spirituelle und politische Fragestellungen zu ihrem Leben in Deutschland. Neben Benyamin Reich nehmen rund dreißig jüdische Gäste teil, darunter die Künstlerin Roey Victoria Heifetz, die Schriftsteller und Essayisten Dory Manor und Moshe Sakal, der Rabbiner und Autor Netanel Olhoeft, der Historiker und FAZ-Autor Simon Strauß sowie der Tänzer Shai Ottolenghi und der Musiker Ronen Shifron.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich; Veranstalter sind die Stadt Mittweida und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Um Anmeldung bei Daniel Dost: unter dost@c2025.eu wird gebeten.

Annaberg-Buchholz – Waldschlösschen Park Der Annaberger Impuls! Das Fest zum Bildhauer-Symposium

Häufig kommt die Frage nach der Beteiligung sächsischer Künstler:innen am PURPLE PATH auf. Der vom Buchholzer Künstler Jörg Seifert initiierte Workshop Der Annaberger Impuls! gibt darauf eine erste Antwort: Neun Bildhauer:innen aus Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Augustusburg, Glauchau, Kürbitz, Oederan und Streckewald treffen sich für zehn Tage im Wald und schaffen Kunstwerke, schnitzen, hauen und sägen Skulpturen aus Holz. Die so entstandenen Kunst-Stücke werden im Rahmen eines großen

Bürger- und Kinderfestes am 17. September, ab 15 Uhr im Waldschlösschenpark präsentiert und später in den Skulpturenparcours am PURPLE PATH integriert. Beim Fest spielen u. a. die Jazzmusiker Alfons Weber & Friends sowie Alexander Krohn und seine Band Britannia Theatre aus Berlin.

Eine Veranstaltung von Kunstkeller Annaberg e. V. und den Co-Organisatoren Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz, Pro Buchholz, Freiwillige Feuerwehr Buchholz, Kirchgemeinde, Anna + Sascha e. V. und Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH.

Lößnitz – Hospitalkirche St. Georg

Schiefe(r)Kultur am Tag der Friedhofskultur Im 19. Jahrhundert wurde in Lößnitz Schiefer abgebaut, in der Sonne schwarz glänzende Dächer zeugen ebenso davon wie verwitterte aus Schiefer gefertigte Grabsteine auf dem Friedhof hinter der Lößnitzer Hospitalkirche St. Georg. Diese soll bis 2025 zur Kunstkirche transformiert werden und die raumgreifende Arbeit Universe in a Pearl der dann 81-jährigen Künstlerin Rebecca Horn aufnehmen. Erste Schritte dahin sind der partielle Rückbau der Kirchenbänke, die Unterzeichnung einer Charta sowie die Schaffung und die Einweihung einer Tafel zum Immateriellen UNESCO Welterbe Friedhofskultur. Im Rahmen eines Gottesdienstes hält Hannes Langbein am Sonntag, dem 18. September 2022, um 15 Uhr in der Hospitalkirche St. Georg eine künstlerische Predigt. Langbein ist Pfarrer, Direktor der Stiftung St. Matthäus B erlin, Kunstbeauftragter der EKBO und Präsident der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche artheon.

Hintergrundinformationen

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen.

Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH gibt es unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter:

ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN


Der PURPLE PATH am Jakobsweg – Richard Long am PURPLE PATH /
Ausstellungseröffnung in der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi mit Kunstwerk
von Richard Long als dritte Intervention auf dem PURPLE PATH /
Einladung zum Pressegespräch am 9. September 2022, 11 Uhr


Am 11. September 2022 findet das nächste Projekt auf dem PURPLE PATH statt: Nach einem Gottesdienst um 11 Uhr durch die Pfarrerin der Kirchgemeinde St. Jakobi-Kreuz, Dorothee Lücke, sowie den Kulturhauptstadt-Pfarrer Holger Bartsch, wird in der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi ab 12 Uhr mit einer säkularen Vernissage die Ausstellung des Werks Petrified Wood Circle des britischen Künstlers Richard Long eröffnet. Susanne Schaper, Stadträtin und Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Chemnitz und MdL, Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, wird ein Grußwort halten. Alexander Ochs, der Kurator des PURPLE PATH, ergänzt die Eröffnung durch einleitende Worte zu Werk und Künstler.

Zum Pressegespräch vorab, am Freitag, den 9. September 2022, um 11 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi (Jakobikirchplatz 1, 09111 Chemnitz) sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Vor Ort sind:

Dorothee Lücke, Pfarrerin Kirchgemeinde St. Jakobi-Kreuz
Holger Bartsch, Pfarrer für Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025

Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des
Kulturhauptstadt-Programms


Um eine Anmeldung bei Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, wird gebeten:
ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886


Dies ist der Anfang einer künstlerischen Serie, die sich bis in das Jahr 2025 durch zahlreiche Pilgerkirchen zwischen Freiberg und Zwickau ziehen und den Sächsischen Jakobsweg auch durch die Kunst mit dem PURPLE PATH verknüpfen wird. Die Ausstellung des Werkes von Richard Long ist Teil des Bid Book-Projektes „Prayers + Angels“, welches insbesondere das Ziel hat, verschiedene Glaubensgemeinschaften zusammenzubringen.

Der Künstler Richard Long wurde 1945 geboren und war in den Jahren 1972 sowie 1982 als ein Vertreter der Landart bei der weltweit wichtigsten Ausstellung, der documenta in Kassel, vertreten. Der mit dem Turner Preis London und dem Kunstpreis Aachen ausgezeichnete Long legte 1967 mit A Line Made by Walking seine erste Arbeit vor. Er trat mit seinen Füßen einen Pfad in eine Wiese und erklärte diese zur Kunst. Seither widmete der Künstler seine Arbeit der Natur und oft auch ihrer Rettung. Das kreisrunde Werk Petrified Wood Circle (2000) besteht aus vor Millionen Jahren versteinertem Zedern- und Rotholz und findet seinen Platz vor dem spätgotischen Flügelaltar im Chor der Kirche. Von hier, aus der Hauptkirche St. Jakobi in Chemnitz, führt der Pilgerweg in die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2000 Santiago de Compostela, in der Richard Long am Ende des Pilgerweges das Kunstwerk Camino – Hands schuf. Das Werk wird in Chemnitz bis zum 10. September 2023 zu sehen sein.


Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Richard Long, Petrified Wood Circle, Courtesy Privatsammlung, Berlin. Foto: (Name Fotograf:in)


Hintergrundinformationen:

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.


Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind
der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Tony Cragg mit Skulptur Stack zweite Skulptureneinweihung auf dem PURPLE PATH – Flagship-Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 in der Region

Am 3. September 2022 findet in Aue-Bad Schlema mit der Skulptureneinweihung Stack des Künstlers Tony Cragg das zweite Kunstwerk auf dem PURPLE PATH seinen Platz. Der PURPLE PATH ist eines der Flagship-Projekte der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und bezieht dabei insbesondere die Kulturregion ein.

Für die Große Kreisstadt Aue-Bad-Schlema hat die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH gemeinsam mit Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, den weltweit aktiven Künstler Tony Cragg gewinnen können. Der 1949 in Liverpool geborene Künstler wurde sehr früh zu großen Ausstellungen wie der documenta 7 und 8, der Biennale di Venezia, der Biennale de São Paulo und Biennale of Sydney eingeladen. Tony Cragg präsentiert seine fast vier Meter hohe Bronze-Skulptur Stack, deren Form an die Darstellung aufgeworfener Erde auf der mittleren Tafel des Annaberger Bergaltars erinnern könnte. Im Kurpark Bad Schlema befindet sich die Skulptur in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Wismut-Schacht 7b.

Zur öffentlichen Veranstaltung der Skulptureneinweihung um 16 Uhr im Kurpark Bad Schlema, Richard-Friedrich-Straße 18 in Aue-Bad Schlema, sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Die Skulptur wird offiziell eingeweiht von:

  • Heinrich Kohl, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema
  • Ralph Burghart, Bürgermeister für Personal, Finanzen, Organisation der Stadt Chemnitz
  • Bernd Birkigt, Vereinsvorsitzender Förderverein – FreundInnen der europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e. V.
  • Michael Paul, Geschäftsführer Technisches Ressort der Wismut GmbH
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Es spielt das Bergmannsblasorchester Aue-Bad Schlema e.V.

Ab 15.30 Uhr besteht für Medienvertreter:innen bereits die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit einigen Akteur:innen.

Ab Donnerstag,1. September werden unter folgendem Link Bildaufnahmen der aufgebauten Skulptur zur freien Verwendung abrufbar sein:
https://www.dropbox.com/sh/l4g1i67xir0rc6z/AABQLEBdghgMaYJU9m7uCk6Wa?dl=0

Hinweis: Fotoaufnahmen der Skulptur bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Courtesy Galerie Buchmann Berlin und Tony Cragg, Foto (Name des Fotografen).

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein Skulpturen-,
Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“ .

KONTAKT:

Für Rückfragen steht Ihnen Alexander Ochs, Kurator PURPLE PATH, zur Verfügung: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

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EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Auftakt zur Errichtung des PURPLE PATH – Flagship-Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025 in der Region
Am 13. August 2022 findet in der Stadt Thalheim/Erzgebirge mit der Skulptureneinweihung „Include me out“ des Künstlers Friedrich Kunath der Auftakt des PURPLE PATH statt. Der PURPLE PATH ist eines der Flagship-Projekte der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und bezieht dabei insbesondere die Kulturregion ein.

Für Thalheim/Erzgebirge hat die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH gemeinsam mit Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, den international renommierten Bildhauer und Maler Friedrich Kunath eingeladen. Der 1976 in Karl-Marx-Stadt geborene Künstler präsentiert vor der vom Thalheimer Textil-Fabrikanten Bruno Neukirchner errichteten Villa eine siebenteilige Skulpturengruppe mit dem Titel „Include me out“.
Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung des PURPLE PATH um 15 Uhr im Buntsockenpark an der Villa Neukirchner, Robert-Koch-Straße 5A in Thalheim/Erzgebirge, sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Vor Ort warten einige Aktionen auf die Besucher:innen.

Die Skulptur wird offiziell eingeweiht von:

  • Staatssekretär Prof. Thomas Popp, Beauftragter der Staatsregierung für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, in Vertretung des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer
  • Dagmar Ruscheinsky, Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport
  • Nico Dittmann, Bürgermeister der Gemeinde Thalheim/Erzgebirge
  • Sylvia Schlicke, Gemeinnützige Stiftung Tholm, Thalheim/Erzgebirge
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Ab 14.30 Uhr besteht für Medienvertreter:innen bereits die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Künstler Friedrich Kunath und weiteren Akteur:innen.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen.
Weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie im beigefügten Booklet und unter www.chemnitz2025.de/purplepath.
Partner der Veranstaltungen sind der Förderverein – FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 und „SO GEHT SÄCHSISCH“.
Die Präsentation findet im Rahmen des internationalen Kunstfestivals BEGEHUNGEN 22 im Thalheimer Erzgebirgsbad statt (www.begehungen-festival.de)

KONTAKT:
Für Rückfragen steht Ihnen Alexander Ochs, Kurator PURPLE PATH, zur Verfügung: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

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Format als „Best Practice“ ausgezeichnet
Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 sind die Mikroprojekte eine echte Erfolgsgeschichte in Chemnitz. Im Jahr 2017 während des Bewerbungsprozesses initiiert, konnte diese Kleinprojektförderung stetig weiterentwickelt werden und ist inzwischen fest in das Kulturhauptstadtprogramm integriert. Mit Abschluss dieser insgesamt zehnten Runde konnten bislang mehr als 120 Mikroprojekte mit einer Gesamtfördersumme von 270.000 Euro finanziell unterstützt werden. Auch für die nächsten Jahre ist die Finanzierung eingeplant, so soll es bis 2025 zweimal jährlich weitere Projektrunden geben.

19 neue Mikroprojekte für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
In der zehnten Runde der Mikroprojekte sind zum Bewerbungsschluss am 30. Juni 2022 erneut mehr als 100 Projektideen eingereicht worden. Die unabhängige Jury, die sich aus verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Stadt und der Kulturregion zusammensetzt, hat in mehreren Sitzungen die Projekte ausgewählt, die die Bewertungskriterien am besten getroffen haben. Diese sollen nun in der zweiten Jahreshälfte 2022 umgesetzt werden. Es werden 19 Projekte mit einer
Gesamtfördersumme von 45.000 Euro unterstützt. Mehr Informationen dazu: www.chemnitz2025.de/mikroprojekte2022.
Gemäß dem Ansatz „im Kleinen Großes bewirken” zeigen eine Vielzahl von Projekten in allen Stadtteilen von Chemnitz und der Kulturregion, wie echtes Machertum funktioniert, Europa sichtbar gemacht werden kann und wie gelebte Vielfalt aussieht. Dabei wurden schon die unterschiedlichsten Veranstaltungsformate, wie Stadtrundgänge, Workshops, Filmprojekte, Ausstellungen, Musik- und Tanzaufführungen, Infotafeln, Picknicks und Druckerzeugnisse realisiert, die die zahlreichen Facetten des Kulturbegriffs aufzeigen. Alle Projekte haben einen positiven Einfluss auf Chemnitz und/oder die Kulturregion und sind teils durch eine gut ersichtliche europäische Dimension gekennzeichnet. Es können sich Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen bewerben und mit einer Summe von bis zu 3.000 Euro finanziell unterstützt werden. Mehr Informationen dazu: www.chemnitz2025.de/mikroprojekte.
In den vergangenen fünf Jahren konnte durch das Engagement der Stadt Chemnitz und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH das Projektetat deutlich wachsen, das mit einer gestiegenen Anzahl an geförderten Projekten pro Runde einhergeht. Auch stiegen die eingereichten Projektideen zuletzt deutlich an, das zeigt: Das Förderprogramm wird gut angenommen und ist weitreichend bekannt. Seit dieser Runde wird ein digitales Bewerbungstool genutzt, das die Antragstellung deutlich vereinfacht hat. Zudem sind Akteurinnen und Akteure aus der Kulturregion um Chemnitz explizit eingeladen, sich zu beteiligen und es konnten schon zahlreiche Projektideen, von einem Jodelworkshop in Brockendorf bis hin zu einem Socken-Straßenfest in Jahnsdorf, umgesetzt werden.
Mikroprojekte als „Best Practice” ausgezeichnet
Die Idee und Umsetzung der Mikroprojekte ist von „stadtimpulse”, dem bundesweiten Projektpool für Innenstadt, Handel und städtisches Leben, kürzlich ausgezeichnet worden. Damit ist es ein Best Practice Beispiel des Jahres 2022 und zeigt, wie aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Stadtgestaltung gelingen und dies neue Impulse setzten kann, um eine Stadt nachhaltig kulturell zu bereichern. Mehr Informationen dazu: www.unsere-stadtimpulse.de/project/mikroprojekte

Folgende Projekte werden in der zehnten Runde der Mikroprojekte finanziell gefördert:

1. Kunst und Kuchen
Eine Vielzahl an handwerklichen Fähigkeiten, wie Klöppeln, Sticken, Fermentieren oder Einmachen von Lebensmitteln geraten immer mehr in Vergessenheit. Doch mit Mitmach-Angeboten und Workshops, insbesondere für Kinder und Menschen mit psychischen Erkrankungen, will das Förderzentrum Barbara-Uttmann-Haus Elterlein e.V. in Annaberg-Buchholz zeigen, wie viel Nachhaltigkeit in diesen alten Techniken steckt.

2. Spaziergang über den Tellerrand hinaus
Bei einer kulinarischen Stadtführung durch Chemnitz laden internationale Gastgeberinnen und Gastgeber ein, mehr über ihre kulturellen und persönlichen Hintergründe zu erfahren.

3. Interkulturelles Picknick
Der Park des Ritterguts Olbernhau öffnet seine Pforten für ein großes Picknick. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Olbernhau sowie der tschechischen Nachbargemeinden sind eingeladen, dabei zu sein und sich bei Spiel, Spaß und Musik kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

4. Infotafel „neuer Wald“
In den vergangenen Jahren musste in Chemnitz-Einsiedel einiges an Waldfläche zwangsgerodet werden. Inzwischen hat die Wiederaufforstung eines Mischwalds und einer Wiederbelebung des Ökosystems begonnen. Eine große Informationstafel und ein Insektenhotel sollen einladen, mehr über den Lebensraum Wald zu erfahren.

5. Internationale Kunst im Schloss Wildeck zum Anfassen
Europäische Macherinnen und Macher laden Kinder und Jugendliche aus Zschopau ein, ihre Leidenschaft für das kreative Schaffen kennenzulernen, gemeinsam kreativ zu werden und das Miteinander in Europa zu erleben.

6. Zu Besuch in der Horrorvilla von Graf Dracula
Ende Oktober, zu Halloween, öffnet sich in der Villa des Jungendhauses Punkt West e. V. in Chemnitz-Rabenstein eine Welt für alle Kunstinteressierten, Theater- und Gruselfreundinnen und Gruselfreunde.

7. Kurzzeitladen in Oelsnitz/Erzgebirge
Den Leerstand in Oelsnitz sinnvoll mit neuem Leben füllen: Der Kurzzeitladen lädt regionale Händler und Künstlerinnen und Künstler ein, versuchsweise und unkompliziert einen eigenen Laden zu betreiben, sowie Workshops und Mitmachaktionen durchzuführen.

8. Gespiegelt erkennt (man) sich besser
Auszubildende aus der Kulturregion und der rumänischen Bergbauregion Retrosani lernen sich in diesem Austauschprojekt kennen, und helfen beim Aufbau sozialer Projekte. Dabei reflektieren sie einander und revidieren eigene, meist falsche Fremdbilder.

9. So eine Saftwirtschaft!
Über die Plattform „Solidarische Saftwirtschaft”, die sich gerade im Aufbau befindet, sollen Besitzerinnen und Besitzer von Obstbäumen und Streuobstwiesen, motivierte Erntehelferinnen und Erntehelfer sowie Mostereien zusammengebracht werden, um koordiniert zusammenarbeiten zu können.

10. (K)Eine Einheit – Wie die GenZ über den Osten denkt
Über das Gefühl innerer Zerrissenheit zwischen westlich und östlich geprägten Idealen und von Perspektiven(losigkeit) im Osten: Das Filmprojekt zeigt Perspektiven auf ein geeintes Deutschland von jungen Menschen, welche die Teilung nie kannten.

11. Carl Friedrich Tango – unerhört!
Unterwegs auf den Spuren des Bandoneons: Die Klänge des in Chemnitz entwickelten Tasteninstruments werden digital aufgearbeitet und mit energiereicher, moderner Tangomusik kombiniert. Das Ergebnis dieses musikalischen Crossovers wird im Garagen-Campus zur Aufführung kommen.

12. Make Bubbles not Troubels – Riesenseifenblasen zum Mitmachen
Riesenseifenblasen faszinieren und laden zum Staunen ein. In gemütlicher Atmosphäre und verbunden mit einem Picknick wird die Schlossteichinsel so zu einem Ort der Begegnung.

13. T-move(s)
Die Textilproduktion hat in Chemnitz und der Kulturregion eine lange Tradition. Mit dem Begegnungsprojekt soll zu einem Erfahrungsaustausch und Gespräch über die früheren, aktuellen und zukünftigen Arbeitsprozesse in diesem Handwerk eingeladen werden.

14. Speeddating „Solidarity City/Stadt für Alle”
Wie kann es gelingen, Chemnitz zu einer Stadt der Vielfalt und zu einem Zuhause für alle zu machen? Dieses Projekt möchte verbinden und für Chemnitzerinnen und Chemnitzer mit und ohne Migrationshintergrund eine Austausch- und Diskussionsplattform schaffen.

15. Mittelpunkt von Chemnitz
Wo liegt eigentlich der geographische Mittelpunkt von Chemnitz? Schülerinnen und Schüler des Chemnitzer Schulmodells haben diesen berechnet. Der Flächenschwerpunkt soll nun mit einer Stele sichtbar gemacht werden.

16. Chemnitz Untold
C the Unseen – tell the untold. Das Projekt erzählt mit Videos, Bildern, Texten und einem Podcast aus dem Leben von Menschen mit internationaler Geschichte und zeigt uns ihre Ideen für Chemnitz. Neben digitalen Formaten fand auf dem Festival KOSMOS 2022 bereits eine erste Fotoausstellung des Projekts statt.

17. Die gute Geschichte
Oberwiesenthal gilt als eine diskussionsfreudige Stadt. Das sind die Geschichten, die uns erzählt wurden und die wir glauben. Doch es geht auch anders: Die großen und kleinen Stories von Aktivistinnen, Aktivisten und Menschen, die das Leben am Berg positiv mitgestalten, sollen in einem Film gezeigt werden.
18. Das zweite Leben
Eine Fotografie-Ausstellung lädt ein, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung und ihr neues Leben in Chemnitz kennenzulernen. Wie haben sie es geschafft, sich ein eigenes Unternehmen aufzubauen und wofür engagieren sie sich in der Zivilgesellschaft?

19. VRliebt (in) Chemnitz
Mittels digitaler Virtual Reality Technologie an Chemnitzer Lieblingsort reisen – für mobilitätseingeschränkte Chemnitzerinnen und Chemnitzern wird das bald möglich. Ganz nebenbei verbinden sich dabei die Welten von jungen und technikaffinen Freiwilligen mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die zumeist aufgrund ihres Alters nicht mehr uneingeschränkt mobil sind.

KONTAKT
Fragen zu den Mikroprojekten beantwortet bei der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH:
Jan Pietschmann
Telefon: 0371 24351362; mobil: 0176 465 057 45
E-Mail: mikroprojekte@chemnitz2025.de

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Thema: Wie kann Kunst neue und verloren gegangene Qualitäten in unserem Alltagsleben aktivieren?
Das Kunstprojekt „WE PARAPOM! – Europäische Parade der Apfelbäume“ ist eines der ersten sichtbaren Projekte im Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. In einer Achse quer durch die Stadt und über Grundstücksgrenzen hinweg sollen bis zu 4.000 Bäume
verschiedener europäischer Apfelsorten gepflanzt werden.

Im Rahmen ihrer Recherchen zur Entwicklung eines Kunstprojektes/einer künstlerischen Intervention für WE PARAPOM! werden am Samstag, dem 2. Juli, die Künstler:innen Zbyněk Baladrán, Amica Dall/Assemble, Paul Rajakovics/transparadiso und Apolonija Šušteršič ihre Arbeitsweisen sowie ausgewählte Projekte vorstellen. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr im ehemaligen EDEKA-Markt/Kaufhalle (Bahnhofstraße 62, 09111 Chemnitz) statt.

Im anschließenden Austausch mit dem Publikum sind kulturelle Akteur:innen der Stadt, alle interessierten Chemnitzer:innen und Gäste eingeladen, Themen für WE PARAPOM! vorzuschlagen und diese – mit Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen in Chemnitz – gemeinsam mit den anwesenden Künstler:innen und der Stadtethnologin Kathrin Wildner zu diskutieren. Der Austausch von unterschiedlichen Sichtweisen auf die Stadt, von Erfahrungen und Wünschen eröffnet neue Visionen, die das „Nicht-Machbare“ hinter sich lassen und das Unmögliche anstreben.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Kunstaktion MOVING GARDEN von Maider López (www.movinggarden.de) zu besuchen. Treffpunkt dafür ist 18:30 Uhr an der Brückenstraße.

HINTERGRUND:
Die Apfelbaum-Pflanzungen werden bis 2025 fortlaufend von künstlerischen Interventionen begleitet. Diese greifen aktuelle gesellschaftliche Themen wie Migration, Arbeitsbedingungen, Ökologie, Bodenversiegelung, Hinterfragung der Repräsentation von Macht auf und regen Diskussionen zur aktuellen Situation der Demokratie und einem neuen Engagement der Zivilgesellschaft für eine aktive demokratische Teilhabe an. Das Projekt wird kuratiert von der Künstlerin Barbara Holub. Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.chemnitz2025.de und www.weparapom.eu

KONTAKT:
Presseanfragen zur Veranstaltung bitte an:
Frau Julia Kurz – Ansprechpartner Projekt WE PARAPOM!
julia.kurz@chemnitz2025gmbh.de

PROGRAMM
Ort: ehemaliger EDEKA-Markt/Kaufhalle, Bahnhofstraße 62, 09111 Chemnitz
14.00 –14.30 Uhr: Apolonija Sustersic, Oslo/Ljubljana
14.30–15.00 Uhr: Paul Rajakovics (transparadiso), Wien
15.00–15.15 Uhr: Kaffee-Pause
15.15–15.45 Uhr: Zbynek Baladran, Prag
15.45–16.15 Uhr: Amica Dall (Assemble), Barcelona/London
16.15–17.00 Uhr: Diskussion moderiert von Kathrin Wildner, Berlin

VORTRÄGE

Apolonija Šušteršič
Nachbar:innen & Bürger:innen
Apolonija Šušteršič wird ihre Praxis vorstellen und über das laufende Projekt NEIGHBOURS & CITIZENS sprechen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Konzept der „Nachbar:innen“ und die Rolle der „Bürger:innen“. Dabei werden die Geschichte und die Zukunft unserer Gesellschaft hinterfragt sowie die Frage nach einer gerechten Vergangenheit und Zukunft in unserer unmittelbaren Nachbarschaft thematisiert. Das Projekt ist eine Übung in Zusammenarbeit, Solidarität und der
Sorge für die unmittelbare Umgebung. Apolonija Šušteršič ist Künstlerin und Architektin und unterrichtete an der Nationalen Kunstakademie Oslo, an der sie das Programm Kunst und öffentlicher Raum leitete. Ihre forschungsbasierte Praxis ist so angelegt, dass sie verschiedene Bereiche der räumlichen Praxis und der kritischen Theorie mit Projekten verbindet, die die Zusammenarbeit zwischen Individuen oder Gruppen aktivieren sollen. Sie schafft Prozesse des Engagements und Plattformen für Aktionen, bei denen Menschen ihren Sinn für Handlungsfähigkeit wiederfinden können, indem sie sich an der Arbeit mit Raum und Ort beteiligen. Ausstellungen u.a.: Tirana Biennale 3, Tirana; 12. Architektur Biennale, Venedig, und Gwangju Biennial. Mehr Informationen: www.apolonijasustersic.com

Paul Rajakovics (transparadiso)
Direkter Urbanismus: Künstlerisch-urbanes Handeln für Stadt und Gesellschaft
Das transdisziplinäre Handeln von transparadiso ist geprägt von der Methode des direkten Urbanismus, in dem künstlerisch-performative Aktionen und urbane Interventionen eingesetzt werden, um die zunehmend unplanbaren Herausforderungen von Stadtentwicklung zu adressieren – für eine sozial engagierte Gesellschaft. transparadiso arbeitet an der Verschiebung von Grenzen und schafft dafür Situationen, für die sie künstlerische Strategien wie Wunschproduktion, antizipatorische Fiktion oder Makro-Utopie einsetzen. Anhand der Projekte Commons kommen nach Liezen, Times of Dilemma und Harbour for Cultures zeigt Paul Rajakovics, wie Grenzen zwischen Volkskultur und Hochkultur aufgebrochen werden und wie sich Kunstprojekte wirtschaftsliberalen Interessen widersetzen
können. Paul Rajakovics ist Architekt, Urbanist und Künstler. 1999 gründete er transparadiso mit Barbara Holub als transdisziplinäre Praxis zwischen Architektur, Städtebau, Kunst und urbanen Interventionen und ist Redaktionsmitglied der dérive-Zeitschrift für Stadtforschung. Er lehrt u.a. an der TU Wien und realisierte Workshops u.a. an der Universidad Católica/Valparaíso, London Metropolitan University und IUAV Venezia. Preise und Stipendien: Schindler Stipendium/Los Angeles, 2004, Otto-Wagner-Städtebaupreis 2007, Österreichischer Kunstpreis 2018 für bildende Kunst. Partner des EU-Projekts SPACEX (Spatial Practices in Art and Architecture for Empathetic Exchange, 2022-2025). Mehr Informationen: www.transparadiso.com

Zbyněk Baladrán
Die Grenzen der Zusammenarbeit
Was sind die Grenzen der Zusammenarbeit? Ist individuell konzipierte Kunst noch ein Ausdruck gesellschaftlicher Wünsche und Leidenschaften? Haben nicht das Internet, die Massenmedien und die Konzerne diese Rolle übernommen? Der Vortrag ist eine Beschreibung der Praxis des Künstlers an der Grenze zwischen Kunst- und Wissensproduktion und ein Versuch, Aktivitäten zu artikulieren, nachdem die Postmoderne endete und nichts Anderes begann. Zbyněk Baladrán ist Autor, bildender Künstler, Kurator und Ausstellungsarchitekt. In seinen Arbeiten untersucht er die Gebiete, die von dem Teil der Zivilisation besetzt sind, den wir als westlich bezeichnen. Mit ähnlichen Methoden wie Ethnographen, Anthropologen und Soziologen gräbt dieser posthumanistische „Archäologe“ die Überreste der nicht allzu fernen Vergangenheit aus, wobei er insbesondere die gesellschaftlichen Systeme im Zusammenhang mit dem Erbe der politischen Linken untersucht. Er studierte Kunstgeschichte an der Fakultät für Kunst der Karlsuniversität und Neue Medien an der Akademie der Schönen Künste in Prag. Im Jahr 2001 war er Mitbegründer von Display – Association for Research and Collective Practice, wo er als Kurator und Organisator tätig ist. Er nahm an Ausstellungen wie der Manifesta 5 in Donostia/San Sebastian (2004), der 11. Lyon Biennale, der 56. La Biennale di Venezia (2013) und im MoMA (2015) teil. Er wird von der Galerie Jocelyn Wolff in Paris, der Galerie Gandy in Bratislava, Hunt Kastner in Prag und der Genossenschaft Salvator Rosa vertreten. Mehr Informationen: www.zbynekbaladran.com

Amica Dall (Assemble)
Arbeite niemals mit Kindern oder Tieren
Amica Dall wird einen kurzen Überblick über ihre Arbeit mit Kindern geben und einige der theoretischen und kulturellen Rahmenbedingungen beschreiben, die diese Arbeit unterstützen, beleben und ermöglichen. Die Arbeit mit Kindern wird oft als ein sozialer Akt oder als eine Art des „Zurückgebens“ verstanden. Amica Dalls Arbeit basiert stattdessen auf einer gegenteiligen Dynamik, in der die kreativen, politischen und sozialen Erkenntnisse von Kindern die treibende Kraft sind und neue Möglichkeiten bieten, sich der Welt zu nähern und in ihr zu handeln. Amica Dall ist interdisziplinäre Praktikerin und Gründungsmitglied von Assemble, Gründerin von Assemble Play, Gründungstreuhänderin des Baltic Street Adventure Playground/Glasgow, und von Theatrum Mundi, London/Paris. Sie ist Expertin für partizipative Praktiken für die Einbeziehung von Kindern in Organisations- und Designprozesse und für die Gestaltung von Spiel- und Lernräumen. Sie lehrte u.a. an der Architecture Association (2018-21), der Bartlett School of Architecture (2019-2021) sowie der Kingston School of Art (2018-19) und war als Gastdozentin am Dirty Art Depart, Sandberg Institute Amsterdam sowie am Royal College of Art/ London tätig. Derzeit lehrt sie im Bereich/Fachgebiet „Situated Practice“ an der Bartlett School of Architecture, führt Design- und Forschungsprojekte durch und arbeitet als Designerin, Kuratorin und gelegentliche Pädagogin bei Banana Mountain, einer unabhängigen Lerngemeinschaft für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren, wo sie auch ein AIR-Programm für Künstler:innen, die mit Kindern arbeiten, leitet. 2015 erhielt Assemble Play den Turner Prize. Mehr Informationen: www.assemblestudio.co.uk

Im Anschluss an die Künstler:innen-Talks findet eine Abschluss-Diskussion statt, moderiert von Kathrin Wildner, Berlin

Kathrin Wildner forscht als Stadtethnologin in New York, Mexiko-Stadt, Istanbul und anderen urbanen Konglomerationen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ethnographische Methoden der Raumanalyse, Theorien des öffentlichen Raumes, transnationaler Urbanismus und künstlerische Praktiken. Sie ist an zahlreichen internationalen Projekten, Publikationen und Ausstellungen beteiligt, Gründungsmitglied der Gruppe „metroZones“ und wissenschaftlich-künstlerische Koordinatorin des Forschungs- und Ausstellungsprojektes „Global Prayers. Befreiung und Erlösung in Megastädten“. Von 2013 bis 2015 war sie Gastprofessorin im Masterstudiengang Raumstrategien der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Von 2012 bis 2021 hatte sie die Professur für Kulturtheorie und Kulturelle Praxis an der HafenCity Universität Hamburg inne.

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