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PURPLE PATH

#3000Garagen

Makers, Business & Arts

Gelebte Nachbarschaft

aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung
Chemnitz, 22.05.2024

Chemnitz 2025 repräsentiert Sachsen beim Demokratiefest in Berlin vom 24. bis zum 26. Mai 2024

Der Stand des Freistaates Sachsen beim großen Demokratiefest zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes in Berlin wird von der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gestaltet. Das Team von Chemnitz 2025 bringt ein Programm mit in die Hauptstadt, das gemeinsames Handeln in einer offenen, toleranten und solidarischen Gesellschaft in den Fokus stellt. Damit gibt es einen Vorgeschmack auf das Kulturhauptstadtjahr 2025.

Ines Fröhlich, Staatssekretärin für Digitalisierung und Mobilität und gebürtige Chemnitzerin wird vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Das Team von Chemnitz 2025 bringt ein Grundgesetz-Domino mit in die Hauptstadt. Dafür hat die Chemnitzer Mitmach-Tischlerei „Holzkombinat“ 3500 11x6cm große Dominosteine aus Holz gefertigt und den Grundgesetz-Text eingraviert. Was passiert, wenn ein Stein fällt? Die Besuchenden sind zur spielerischen Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz eingeladen.

Seit dem Mauerfall gilt die deutsche Verfassung in Gesamtdeutschland. Die Nachwirkungen der Teilung spüren junge Ostdeutsche bis heute, obwohl die Generation Z nur ein vereintes Deutschland kennt. In ihrem Filmprojekt „(K)Einheit - Wie die Gen Z über den Osten denkt“ zeigen die Chemnitzerinnen Lisa Trebs und Vanessa Beyer die Perspektiven junger Ostdeutscher auf ein geeintes Deutschland. Es werden die Filme, die aus einem der sogenannten Mikroprojekte für die europäische Kulturhauptstadt entstanden sind, am Sachsen-Stand gezeigt.

Nach den rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz 2018 haben sich die Buntmacher:innen gegründet um zu zeigen, dass die Stadtgesellschaft Rassismus und Diskriminierung nicht hinnimmt, sondern gemeinsames Engagement für ein weltoffenes Chemnitz entgegensetzt. Die Mitglieder des Vereins haben verschiedene Aktionsformate entwickelt, mit denen sie sich beim Demokratiefest in Berlin präsentieren und zum Mitmachen einladen

Der Freistaat Sachsen präsentiert Chemnitz 2025 auf der Ländermeile des Demokratiefestes mit einem kleinen „Garagenhof“. Diese typisch ostdeutschen Gemeinschaftsorte stehen im Zentrum eines der großen Projekte für das Kulturhauptstadtjahr. Ca. 30.000 Garagen gibt es in Chemnitz, 2025 sollen einige mit unterschiedlichen künstlerischen Formaten bespielt und die Biografien der Garagennutzer:innen sichtbar werden.

Im Garagen-Mikrokosmos in Berlin tritt der Chemnitzer Performer Maik Sparwasser mit seiner populären Kassetten-Disko auf und das Künster:innenkollektiv Kotburschi gestaltet den Garagenhof mit Live-Graffiti.

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 wird am 18. Januar 2025 eröffnet.

Die Chemnitz 2025 gGmbH setzt große Projekte wie den Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH oder das Projekt #3000Garagen in Eigenregie um. Den Großteil des Programms, das in Chemnitz und den 38 Kommunen der Kulturhauptstadtregion stattfinden wird, gestalten lokale Akteur:innen mit neuen internationalen Netzwerken. Das gemeinsame Miteinander, Dialog und Austausch stehen im Zentrum der Aktivitäten. Die demokratischen Grundwerte sind unumstößliche Basis dafür.

Chemnitz 2025 Programm

am Stand des Freistaats Sachsen

Ländermeile, Paul-Löbe-Allee

Freitag 24.05.2024

14:00 bis 18:00

  • Mitmachaktion: Grundgesetz-Domino
  • Mitmachaktion: Aus Legosteinen wird eine Rollstuhlrampe gebaut
  • Live-Graffiti Painting mit dem Künstler:innenkollektiv Kotburschi
  • Informationen zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
  • Situative Performances mit dem Druckluftorchester

16:30 Uhr bis 18:00

Im Gespräch mit Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Ab 18:30

  • „Kassetten-Disko“ mit dem Chemnitzer Performance-Künstler Maik Sparwasser

Samstag 25.05.2024

11:00 bis 18:00

  • Mitmachaktion: Grundgesetz-Domino
  • Mitmachaktion: Aus Legosteinen wird eine Rollstuhlrampe gebaut
  • Informationen zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

ab 12:00

  • Live-Graffiti Painting mit dem Künstler:innenkollektiv Kotburschi

ab 14:00

  • Mitmachaktion der Buntmacher*innen

ab 18:00

  • Situative Performances mit dem Druckluftorchester

Sonntag 26.05.2024

11:00 bis 18:00

  • Mitmachaktion: Grundgesetz-Domino
  • Informationen zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
  • Mitmachaktion: Aus Legosteinen wird eine Rollstuhlrampe gebaut

ab 12:00

  • Live-Graffiti Painting mit dem Künstler:innenkollektiv Kotburschi
  • „Kassetten-Disko“ mit dem Chemnitzer Performance-Künstler Maik Sparwasser

16:00

  • Film: (K)Einheit - Wie die Gen Z über den Osten denkt

Die Pressemitteilung als PDF.

Pressekontakt:

Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation
+49 (0) 371 33563110
+49 (0) 15151291178
Mareike.holfeld@chemnitz2025.de

Pressemitteilung
Chemnitz, 22.05.2024

TU Chemnitz evaluiert den Kulturhauptstadt-Prozess

Verschiedene Uni-Projekte werden in Partnerschaft mit Chemnitz 2025 umgesetzt

Die TU Chemnitz hat den Zuschlag für die externe akademische Begleitung und Evaluation der “Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025” bekommen. Die Durchführung übernimmt das Methodenkompetenzzentrum der TU Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Jochen Mayerl, Dekan der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften und Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Sozialforschung.

Die Evaluation wird in diesem Sommer mit ersten Umfragen beginnen und läuft bis Anfang 2027. Sie umfasst einen Vorher-Nachher-Vergleich sowie Erhebungen im Titeljahr. Mit einem Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden werden Daten erhoben, mit denen Veränderungen, Lernprozesse, Wirkung und Ergebnisse analysiert werden können. Die Zwischen- und Abschlussergebnisse unterstützen die Arbeit der Chemnitz 2025 gGmbH, der Stadt Chemnitz und weiterer Akteure durch wertvolle Erkenntnisse über Wahrnehmungen und Erwartungen zur Kulturhauptstadt.

Unabhängig davon fördert die TU Chemnitz im Rahmen ihrer Task Force „TUCculture2025“ seit 2022 universitäre Projektinitiativen, die sich auf Chemnitz 2025 beziehen, mit insgesamt 100.000 Euro. Die Ergebnisse dieser Projekte sollen im Kulturhauptstadtjahr vorgestellt werden. Aktuell werden sieben Projekte aktiv umgesetzt, die in Projektpartnerschaft mit Chemnitz 2025 entstehen. Weitere Kooperationen sind geplant.

  • die Ausstellung „Erfinderkultur in Chemnitz und der Region“,
  • die Veranstaltungsreihe „Unbekannte Nachbarn? Vietnamesische Diaspora in Chemnitz und der Region“,
  • das Projekt „Europa im Klassenzimmer – Chemnitzer Analysen sozialistischen und postsozialistischen Schulbüchern“,
  • das Projekt „Ein Vierteljahrhundert gelesene Europäische Kulturhauptstädte – Sonderbestand der Universitätsbibliothek“,
  • die Ausstellung „Bewegung und Stillstand. Das letzte Studienjahr in der DDR“,
  • das Buchprojekt „Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025“,
  • das Projekt „C the Unheard! Datenbasierte Kartierungen zivilgesellschaftlicher Diskurse in Chemnitz

Ausführliche Beschreibung der aktuellen TUC-Projektinitiativen für Chemnitz 2025

  • Ausstellung „Erfinderkultur in Chemnitz und der Region“

Im Projekt wird eine durch das Patentinformationszentrum Chemnitz organisierte und durch die Universitätsbibliothek der TUC unterstützte Ausstellung „Erfinderkultur in Chemnitz und Region“, die vom 1. März bis 30. September 2025 im Gebäude der Bibliothek gezeigt wird, vorbereitet. Inhalt der Ausstellung sind bedeutende Erfindungen der Industrieregion Chemnitz sowie deren schutzrechtliche Sicherung. Neben den Errungenschaften von Chemnitzer Erfindern und Unternehmen sollen auch herausragende Innovationen der TUC ausgestellt werden. Damit wird der Öffentlichkeit der Erfindergeist und die Innovationskraft der Chemnitzer Region gezeigt. Gleichermaßen veranschaulicht die Ausstellung die Bedeutung von und Wege zu gewerblichen Schutzrechten zur Sicherung erfinderischer Ideen.

  • Veranstaltungsreihe „Unbekannte Nachbarn? Vietnamesische Diaspora in Chemnitz und der Region“

Die von der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft der TUC gemeinsam mit der Buchautorin und Regisseurin Claudia Tuyết Scheffel konzipierte Veranstaltungsreihe rückt transnationale Bildungsbiografien von Vietnamesinnen und Vietnamesen in Chemnitz und in der Region in den Fokus. Zunächst wird die Forschung zu dieser bisher wenig thematisierten Gruppe unterstützt, u. a. durch biografische Interviews mit ehemaligen Studierenden der TU Chemnitz sowie mit ehemaligen Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiterinnen in der Region.

Im Kulturhauptstadtjahr 2025 präsentieren die Projektverantwortlichen ihre Forschungsergebnisse im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der breiten Öffentlichkeit.

  • Projekt „Europa im Klassenzimmer - Chemnitzer Analysen sozialistischen und postsozialistischen Schulbüchern“

In diesem Projekt der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft der TU Chemnitz werden gemeinsam mit weiteren Partnerinnen und Partnern Europabezüge vor und nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem „Fall des Eisernen Vorhangs“ in Schulbüchern und Lernmaterialien des Landes Sachsen, die insbesondere in den Bibliotheken und Archiven in Chemnitz vorliegen, beleuchtet. So wird untersucht, auf welche Art und Weise Europa, aber auch die regional-europäischen Verortungen sowie Welt- und Menschenbilder im Unterricht thematisiert wurden. Im Rahmen des Projekts werden u. a. mit Studierenden der TUC Lehrbücher der Fächer Geschichts- und Sozialkunde (in der DDR: Staatsbürgerkunde) der 9. und 10. Klassen kurz vor und nach der Wiedervereinigung recherchiert, katalogisiert und analysiert sowie in Workshops diskutiert. Den Abschluss des Projekts bilden eine Ausstellung und eine Podiumsdiskussion.

  • „Ein Vierteljahrhundert gelesene Europäische Kulturhauptstädte – Sonderbestand der Universitätsbibliothek“

Seit 2000 bis 2025 waren insgesamt 56 Städte aus 32 Ländern Europäische Kulturhauptstädte oder werden es bis dahin sein. Zum Kulturhauptstadtjahr möchte die Universitätsbibliothek einen Sonderbestand der Öffentlichkeit präsentieren, welcher in möglichst großer Breite diese Vorgänger-Kulturhauptstädte vorstellt. Ziel des Projektes ist es, den Angehörigen der TUC sowie der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, sich zu den „Vorgängern“ von Chemnitz zu informieren und daraus Ideen und Anregungen für eigene Kulturhauptstadt-Beiträge zu generieren. Es wird damit gerechnet, dass der Sonderbestand ab Oktober 2024 zur Verfügung steht.

  • Ausstellung „Bewegung und Stillstand. Das letzte Studienjahr in der DDR“

Sechs Universitätsarchive aus Chemnitz, Halle, Jena, Leipzig, Magdeburg und Weimar planen die Gestaltung einer Ausstellung zum letzten Studienjahr in der DDR. Insgesamt 35 Ausstellungstafeln sollen als Wanderausstellung an diesen sechs Universitätsstandorten gezeigt werden.

Die Ausstellung möchte möglichst viele Facetten des letzten Studienjahrs in der DDR und des studentischen Lebens dieser Zeit darstellen. Sie ist ab dem 3. Juni 2025 auch in der Universitätsbibliothek Chemnitz zu sehen.

  • Buchprojekt „Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025“

An der TUC wird vielfältig zu Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025 geforscht. Das Buchprojekt der Juniorprofessur Europäische Kultur und Bürgergesellschaft sowie der Professur Soziologie mit dem Schwerpunkt soziologische Theorien will diese Forschungen bündeln und für eine möglichst breite, akademisch-interessierte Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Band soll „open access“ erscheinen, um eine möglichst große Verbreitung sicherzustellen.

  • „C the Unheard! Datenbasierte Kartierungen zivilgesellschaftlicher Diskurse in Chemnitz“

Bisher gibt es in Chemnitz keine Datensammlung, die das vielfältige Engagement zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure dokumentiert und sichtbar macht. Hier setzt das Projekt der Juniorprofessur Digital Humanities der TUC mit der Erstellung einer offenen Datensammlung an, die mit zivilgesellschaftlichen Projektpartnerinnen und -partnern, Studierenden sowie Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet und exploriert wird. Das Projekt schließt erstens eine repräsentative Datenlücke. Das Format „Datenpicknick“ (in Kooperation mit Chemnitz Open Space) zielt zweitens auf die Vermittlung von Kompetenzen für eine zukünftige digitale Zivilgesellschaft. Drittens schafft das Projekt mit einem digitalen Ausstellungsformat einen Diskursraum, der zum Austausch einlädt. Kick-Off des Projekts ist am 23. Mai 2024 ab 14:00 Uhr im Chemnitz Open Space an der Brückenstraße.

Die Pressemitteilung als PDF.

Pressekontakt:

Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation
+49 (0) 371 33563110
+49 (0) 15151291178
Mareike.holfeld@chemnitz2025.de

Mario Steinebach
TU Chemnitz, Pressesprecher
+49 (0) 371 531 31658
Mario.Steinebach@rektor.tu-chemnitz.de

Pressemitteilung
Chemnitz, 22.05.2024

11 kulinarische Einreichungen im Wettbewerb „So schmeckt Kulturregion“ prämiert

Schokolade mit Stadtteilgeschichten, Kochkunst mit Theater und Erzgebirgskäse mit Weinreise durch Europa

Eine siebenköpfige Jury hat das Label „So schmeckt Kulturregion“ an insgesamt 11 kulinarische Produkte und Events vergeben. Die prämierten Unternehmer:innen dürfen ihre Einreichungen ab sofort damit bewerben. Im Herbst 2023 hatten das Team des Kulturhauptstadt-Projekts Makers, Business & Arts in Kooperation mit der Handwerkskammer und der IHK Chemnitz zu diesem Wettbewerb um kulinarische Produkte und Events für Chemnitz 2025 eingeladen.

Zu den drei Beiträgen mit der höchsten Bewertung gehören Chemnitzer Stadtteil-Schokoladen, die das Burgstädter Unternehmen „Choco del Sol“ in Zusammenarbeit mit Edition Wannenbuch & Paperento Verlag kreiert hat. Mit einer kleinen Geschichte über den jeweiligen Stadtteil und lokal inspirierten Zutaten wird jede Schokolade als „SchokoHeimat“ zu einem kulinarischen Stadtteilführer.

Die Köchin und Inhaberin der Sportgaststätte Leukersdorf, Claudia Lappöhn, hat sich mit dem Kulinarik-Event „Miriquidi Meltingpot“ am Wettbewerb beteiligt. Weil sich gesellschaftliche Entwicklung immer auch in Speisen und Esskultur spiegelt, möchte sie zusammen mit verschiedenen Partner:innen Kochkunst mit professionellem Theater zusammenbringen, um so die Geschichte der Region und die vielen europäischen Ei auf besondere Art erlebbar zu machen.

Zum Mitmachen lädt der Landwirtschaftsbetrieb Rößler-Hof in Burkhardtsdorf mit seinem Wettbewerbsbeitrag ein: Im Kulturhauptstadtjahr können Interessierte auf dem Hof selbst Käse herstellen und im Workshop gleichzeitig eine „Weinreise“ durch Europa erleben. Die Milch für den „Erzgebirgstaler“ kommt aus der Hofproduktion, beigemischt werden Vugelbeeren und heimische Kräuter.

Regionalität war eins der sechs Kriterien, nach denen die Einreichungen von der Expert:innen-Jury bewertet wurden. Außerdem wurden Punkte für Nachhaltigkeit, Verpackung, gesellschaftliche Relevanz, Originalität und den Bezug zu Europa vergeben. Für die Vergabe des Labels musste eine Mindestpunktzahl erreicht werden.

Das Label „So schmeckt Kulturregion" bietet regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit, ihren innovativen Produkten oder Events im Rahmen von Chemnitz 2025 eine besondere Sichtbarkeit zu geben und die Gäste der Kulturhauptstadt Europas im wörtlichen Sinne auf den Geschmack zu bringen.

Ab Juni 2024 beginnt eine zweite Runde des Wettbewerbs um das Label „So schmeckt Kulturregion“. Bis zum 16. August 2024 können Produkte oder Events digital über ein Bewerbungsformular eingereicht werden:

chemnitz2025.de/so-schmeckt-kulturregion

Folgende Produkte und Events erhalten das Label „So schmeckt Kulturregion“

SchokoHeimat – Chemnitzer Stadtteil-Schokoladen

Peggy Walter vom Burgstädter „Choco del Sol“ wird in Zusammenarbeit mit Edition Wannenbuch & Paperento Verlag sogenannte Stadtteil-Schokoladen kreieren - Ein literarisch-kulinarischer Spaziergang durch Chemnitz - zartschmelzend und köstlich. Die fair gehandelten Bio-Kakaobohnen kommen aus Belize. Die Zutaten und Geschmacksrichtungen für die Schokoladen sind jeweils inspiriert von den Chemnitzer Stadtteilen. Von Bernsdorf bis Zentrum treffen Schokoladen auf Nüsse auf Johannisbeeren, Lavendel oder Berberitze. Die Verpackung besteht aus Papier und vereint Schokolade und Buch zu einem kleinen kulinarischen Stadtteilführer.

chocodelsol.com

Miriquidi Meltingpot (Teil 1 bis 4)

Chemnitz, das Erzgebirge und Europa verbunden in einem Historik-Kulinarik-Event: In einer Zeitreise aus professionellem Theater und feinster Kochkunst, präsentieren Claudia Lappöhn und ihre Partner:innen einen einmaligen Mix aus europäischer Geschichte, politischer Bildung und kulinarischen Gaumenfreuden und schaffen mit dem Projekt ein touristisches Alleinstellungsmerkmal für die Region. Sie schreiben in ihrer Bewerbung selbst dazu: „Jede Tradition, die wir pflegen, war irgendwann einmal Innovation. Die Stadt Chemnitz, das Erzgebirge und das Umland sind ohne Europa nicht denkbar. Denn als ab dem Jahr 1168 zum ersten und ab 1470 zum zweiten Berggeschrey Heerscharen von Menschen aus aller Herren Länder ins Erzgebirge strömten, um die reichen Silbererzvorkommen aus dem Berg zu holen, wurde das gesamte Umland zum Schmelztiegel der Kulturen. Dies wirkte sich natürlich auch auf die Speisen- und Esskultur aus.“ Die sächsische und europäische Geschichte wird mit allen Sinnen erlebbar: Vermittlung von Geschichtswissen, alten Zutaten aus der Region und dem Alltagsleben der Menschen, die vor uns hier gelebt haben.

sportgaststaette-leukersdorf.de

Erzgebirgstaler – Käse selber herstellen

Der Landwirtschaftsbetrieb Rößler-Hof in Burkhardtsdorf rund um Katrin Seyffert lädt im Kulturhauptstadtjahr dazu ein, Erzgebirgstaler selbst herzustellen. Aus vier Litern Milch wird in einem Kupferkessel ein kleiner Schnittkäse hergestellt, der Erzgebirgstaler. In den Schnittkäse kommen Vugelbeeren und Kräuter aus dem heimischen Garten. Die Milch liefern die Kühe im Stall hinter dem Haus. Die Herstellung des Talers begleitet eine „Weinreise“ durch Europa. Die Workshopteilnehmenden probieren verschiedene europäische Weine. Nach einer Reifezeit von vier Wochen kann der eigenhändig hergestellte Käse bei Katrin Seyffert abgeholt werden.

roessler-hof.de

Eierlikörz – Eierlikör-Edition 2025 „Berry Jane“

Heidelbeeren aus regionalem Anbau werden 2025 den Eierlikör von Eierlikörz veredeln. Die Sonderedition kommt wie gewohnt regional, nachhaltig und umweltschonend in den Verkauf. Das Team rund um Felix Adler ist sich sicher: „Eierlikör ist Kulturgut, gerade innerhalb der Kulturhauptstadtregion, darüber hinaus ist es ein Genussmittel. Wie bringt man Menschen einfacher zusammen als durch Genuss oder gemeinsames Genießen? Darüber hinaus zählt Eierlikör eher zur Kategorie einfache, nicht sehr ausgefallene, bodenständige Spirituose, findet der Hersteller. Attribute, die durchaus auch mit Chemnitz assoziiert werden - aber sicher ebenfalls nicht 100 Prozent zutreffend seien. Hier sieht das Team von Eierlikörz eine Gemeinsamkeit und will mit dem Produkt dazu beitragen, dass auch das Feine, das Überraschende in einer gewissen Einfachheit oder Bodenständigkeit liegt.

eierlikoerz.de

Suppe & Mugge: Hofmarkt Peter Ziegs

Das Miteinander ist Peter Ziegs und den Jahnsdorfer:innen besonders wichtig. Sie haben den Verein "Jahnsdorf trifft sich" gegründet und möchten damit Menschen verbinden und wieder mehr gemeinsam auf die Beine stellen. "Suppe & Mugge - das Jahnsdorfer Suppenfest" soll dabei die verschiedenen Gruppen des Ortes von der Organisation bis zur Umsetzung mit einbeziehen. Die Idee für 2025 ist, Vereine, Privatpersonen, Gaststätten, Partnergemeinden und Migrant:innen mit ihrer Lieblingssuppe nach Jahnsdorf einzuladen. Alle Suppen werden dann verkostet und die Beliebteste von den Besucher:innen ausgewählt und prämiert. Handgemachte Musik begleitet das bunte Fest rund um die Suppe. → hofmarkt-ziegs.de

CRUSTBICA - eine geschmackliche Sinfonie aus Heimat und Europa

Alina Tomisch und Dorette Möller von der Früchteverarbeitung Sohra GmbH haben für das Kulturhauptstadtjahr eine besondere Kreation gewagt. Auf den eigenen Streuobstwiesen angebaute Stachelbeeren und Birnen treffen auf geröstete Ackerbohnen und daraus entsteht ein Fruchtaufstrich, der ein völlig neues Genusserlebnis verschafft. Die Macherinnen sind sich sicher: „Essen bringt Menschen zusammenbringt und schafft kulturelle Verbindungen. Unser Fruchtaufstrich ist ein Produkt, das Generationen verbindet und die traditionelle Küche unterstützt. Durch die Verwendung von Calvados, einem traditionellen französischen Apfelbranntwein, und Vanillezucker, einem beliebten europäischen Süßungsmittel, möchten wir die Vielfalt und die gemeinsamen kulturellen Wurzeln Europas hervorheben.“ → fruechte-sohra.de

Das Würzfleischkombinat

Norbert Hohmann möchte Besucher:innen und Einheimische im Kulturhauptstadtjahr mit einem echten Alleskönner verköstigen. Würzfleisch, so weiß er, ist eine Konstante in unserer Region, es ist beliebt und bekannt. Gleichzeitig aber unterscheidet sich Würzfleisch von Region zu Region und ist wandelbar in vielen Variationen. Im Brotkörbchen auf die Hand oder im Glas zum Mitnehmen, möchte Hohmann Gäste und auch Veranstaltungsteilnehmer:innen nicht nur satt, sondern auch glücklich machen. Er achtet dabei streng auf Regionalität und Nachhaltigkeit seiner Produkte.

schmiedelandhaus.de

BackUp-Pils

Was tun mit übrig gebliebenem Brot und Brötchen? In der Bäckerei von Michael Eichler kümmert sich Brauerin Lisa Goldmann auf besondere Art um diese Reste. Sie werden von ihr unter dem Label „Die Biermacher“ zu Bier verarbeitet. Schon seit November 2022 wird so eigenes Bioland-Bier hergestellt. Hopfen, Malze, Gerste – wird ausschließlich in Bioland-Qualität eingekauft und dann mit den Backresten zu einem Pils mit typisch floralen Noten von Geranie verarbeitet.
gesundesbrot.de

Bierfest Zschopau

Bier ist regionales Kulturgut – und es verbindet Generationen und Nationen. Der Gewerbeverein Unser Zschopau e.V. möchte 2025 ein internationales Bierfest ausrichten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet Streetculture, gepaart mit Braukultur in der historischen Altstadt der Motorradstadt Zschopau. Zahlreiche Kleinst- & Mikrobrauereien aus Deutschland und der EU säumen, durchsetzt mit Angeboten der lokalen Gewerbetreibenden und lokaler Vereine, die Straßen und Gassen der Zschopauer Innenstadt und schaffen ein ganzes Wochenende lang ein entspanntes Ambiente für Gäste aller Altersklassen.

unser-zschopau.de

HOODzn: Ein bisschen Event, ein bisschen Produkt – aber auf alle Fälle Gefühl Event? Produkt? Christin Popella aus Aue umschreibt es so: „Es ist ein Gefühl, ein Blick auf die Welt, genussvoller Lifestyle mit einem Hauch New World Spirit. Made in Kulturregion Chemnitz 2025.“ Was sie damit meint, sind ihre kulinarischen Kreationen, die die gelernte Fleischermeisterin mit viel Liebe in die Region trägt. Ob Familienfeier, Jahresempfang oder Firmenevent – Genussmomente ohne Ende sind immer mitgebucht. Für 2025 erwarten die Kundinnen und Kunden ausgefallene Food-Ideen, bei denen sich Popella rund um die Welt bei kulinarischen Köstlichkeiten bedient und mit viel Liebe, Handwerk und einem ordentlichen Schuss Heimat ein HOODzn-Gefühl kreiert. Muss man kosten, um es zu fühlen!

popella-genusshandwerk.de

Peacefood - vegan und unverpackt

Ina Hoyer hat sich gleich mit ihrer ganzen Speisekarte beworben. Aus gutem Grund. Sie kocht ausschließlich vegan – und das mit regionalen und saisonalen Zutaten. Außerdem verarbeitet sie auch Überschüsse der solidarischen Landwirtschaft „Hof zur bunten Kuh“. Ihr Team von Peacefood kocht nicht nur für die Kund:innen, die ins Bistro kommen, sondern auch für einen Bioladen in Chemnitz und für einen Kindergarten sowie Tagesmütter. Hoyer: „Wir zeigen mit unseren Speisen, dass die vegane Ernährung nicht nur nachhaltig ist, sondern auch sehr gut schmeckt und durchaus sättigt. In vielen öffentlichen Veranstaltungen wird - Dank zunehmender gesellschaftlicher Veränderung hinsichtlich einer klimaneutralen Lebensweise - die vegane Variante zum kleinsten gemeinsamen und daher immer bedeutsamer werdenden Nenner. Wichtig ist uns, dass die Menschen erfahrenen, dass es auch ohne tierische Zutaten schmecken kann.“ → peacefood-chemnitz.de

Jurymitglieder des Wettbewerbs „So schmeckt Kulturregion“

Lucas Baumann - Fleischer in der Fleischerei Seifert in Eppendorf, Mitglied und Botschafter für die Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks

Pepe Riedel - Schüler, Mitglied einer Schülerfirma

Silvio Sabrowski - Küchenmeister und Referent Gastgewerbe/Tourismus der IHK Chemnitz

Steffi Schönherr - Abteilungsleiterin Umwelt und Technologie an der Handwerkskammer Chemnitz, Beauftragte für Innovation und Technologie

Kay Schroth - Konditormeister, Ausbilder an der Handwerkskammer für die Gesellen- und Meisterausbildung

Sylvia Stölzel - Geschäftsbereich Wirtschaft der Stadt Chemnitz, Unternehmensservice Handel und Gastronomie sowie Initiative ChemnitzCity

Andrea Wagner - Volunteer im Freiwilligenprogramm der Chemnitz 2025 gGmbH

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Mareike Holfeld
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Pressemitteilung
Chemnitz, 03.05.2024

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Besuchs- und Informationszentrum für Chemnitz 2025 fertiggestellt
Hartmannfabrik ist nach Sanierung neue Zentrale der Kulturhauptstadt

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 ist erreicht: Am Freitag, den 3. Mai 2024 wurde die historische Hartmannfabrik nach einer umfassenden Sanierung an die Chemnitz 2025 gGmbH übergeben. Als künftiges Besuchs- und Informationszentrum wird die ehemalige Fabrikhalle im kommenden Jahr eine zentrale Anlaufstelle für die Gäste der Kulturhauptstadt sein.

Dieses repräsentative Herzstück von Chemnitz 2025 ist eines von 30 Infrastrukturprojekten für die Kulturhauptstadt. Nach langem Leerstand wurde das denkmalgeschützte Gebäude in einer erfolgreichen Public-Private-Partnership von der Unternehmerfamilie Pfeifer saniert, mit zusätzlichen Mitteln von Bund, Freistaat und der Stadt Chemnitz. Die Halle, erbaut im Jahr 1864, war einst Teil des weltweit erfolgreichen Maschinenbauunternehmens von „Lokomotiven-König“ Richard Hartmann. So wie damals als Zentrum des industriellen Fortschritts ist die Hartmannfabrik heute wieder ein Ort für Kreativität und Innovation und ein Symbol für die Wandlungsfähigkeit der Stadt, die von vielen Transformationsprozessen geprägt ist.

Auf einer Fläche von über 2000 Quadratmetern entstand neben Büros und Informationszentrum eine flexibel nutzbare Veranstaltungshalle, in der im Kulturhauptstadtjahr vielfältiges Programm stattfinden wird. Als Zentrale für Chemnitz 2025 soll die Hartmannfabrik zu einem lebendigen internationalen Treffpunkt in der Stadt werden, an dem die reiche industrielle Vergangenheit Inspiration für eine visionäre Zukunft ist

Am 25. Oktober findet die erste große Veranstaltung in der Hartmannfabrik statt: die Pressekonferenz zur Veröffentlichung des Programms von Chemnitz 2025. Unter dem Motto „C the Unseen“ gibt es viel zu entdecken in Chemnitz und den 38 Kommunen der Kulturhauptstadtregion. Verschiedene große Projekte realisiert die Chemnitz 2025 gGmbH als Eigenproduktionen. Dazu gehört neben der Eröffnungsveranstaltung am 18. Januar 2025 beispielsweise der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH, eine dauerhafte Ausstellung von etwa 30 Arbeiten zeitgenössischer internationaler Künstler:innen im ländlichen öffentlichen Raum. Im Chemnitzer Stadtgebiet werden im Kulturhauptstadtjahr mit den typisch ostdeutschen Garagen ungewöhnliche Räume mit künstlerischen Aktivitäten im Projekt „#3000Garagen“ bespielt. „GELEBTE NACHBARSCHAFT“ ist eine Initiative zur gemeinschaftlichen Begrünung der Stadt und an der Schnittstelle von „Kreativen, Wirtschaft und Künsten“ („Makers, Business & Arts“) entstehen neue innovative Kooperationen, Impulse für Kreativtourismus und Makerhubs als Mitmach-Orte in der Region.

Chemnitz war und ist eine Stadt der Macherinnen und Macher. Ein Großteil des Programms für Chemnitz 2025 wird von lokalen Akteur:innen umgesetzt, die für die Kulturhauptstadt Europas neue internationale Netzwerke gebildet haben. Partizipation und aktive Mitgestaltung stehen im Fokus. Der „KOSMOS Chemnitz“ ist ein eindrucksvolles Beispiel für das zivilgesellschaftliche Engagement in der Stadt. Nach der ersten Auflage 2019 hat sich dieses Festival für Demokratie zu einem großen Netzwerk und einer wichtigen Plattform für Auseinandersetzung und Diskussion entwickelt. Als größtes und populärstes Kulturereignis in der Stadt wird der Kosmos von vielen lokalen Akteur:innen gemeinsam gestaltet. Die nächste Ausgabe findet am Samstag, den 8. Juni 2024 statt und wird im Kulturhauptstadtjahr als „Kosmos Europa“ auf drei Tage vom 13. bis zum 15. Juni 2025 verlängert.

Oberbürgermeister Sven Schulze:

„Es ist ein Stück Stadtgeschichte, das für die Zukunft schick gemacht wurde: Die Produktionshalle an der Fabrikstraße ist eines der letzten erhaltenen Gebäude der Hartmann-Werke, die um 1900 Lokomotiven von Chemnitz in alle Welt exportierten. Dass an diesem historischen Ort ab heute das Herz der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 schlägt, ist großartig! Mein Dank gilt allen, die an dieser Sanierung mitgewirkt haben. Ganz besonderer Dank gilt Investor Udo Pfeifer, der sich in beispielloser Weise engagiert hat. Die neue Hartmannfabrik ist ein Teil Kulturhauptstadt, der ganz sicher auch über 2025 hinaus lebendiger Teil der Stadt bleiben wird.“

Der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Kulturhauptstadt, Staatssekretär Prof. Thomas Popp:

„Es ist eine glückliche Fügung, dass die Übergabe der Hartmannfabrik in Chemnitz mit der Europawoche zusammenfällt. An diesem frisch sanierten Kulturdenkmal, einem der Orte des Aufbruchs, wird sichtbar, was es heißt, wenn sich Chemnitz – auch Dank unternehmerischen Engagements – seiner industriekulturellen Tradition verpflichtet und als Stadt am Fluss neu erfindet. Ein freudiger Anlass auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, sich über Europa zu informieren und zur europäischen Demokratie zu bekennen und Europa zu feiern.“

Andrea Pier, Kaufmännische Geschäftsführerin der Chemnitz 2025 gGmbH:

„Als Kulturhauptstadt Europas sind wir ein Jahr lang Gastgeberin. Ich freue mich sehr, dass wir unsere Gäste aus Chemnitz, der Region und aller Welt an diesem wunderbaren neuen Ort empfangen dürfen. Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, die Hartmannfabrik 2025 zu einem lebendigen, weltoffenen und inklusiven Treffpunkt zu machen, an dem der Spirit des Kulturhauptstadtjahres bis weit in die Zukunft zu spüren sein wird.“

Udo Pfeifer, Eigentümer der Hartmannfabrik:

„Die Hartmannfabrik ist ein bedeutendes Zeugnis der Industriegeschichte unserer Stadt. Bis in die 1920er Jahre gehörten die Hartmann-Werke zu den führenden Maschinenbauunternehmen in Sachsen, dessen Produkte weltweit exportiert wurden. Ich bin stolz darauf, mit der Sanierung dieses denkmalgeschützten Gebäudes eine Brücke in die Zukunft unserer Stadt zu schlagen – von der einstigen Industriemetropole hin zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Der Umbau der Hartmannfabrik zu einem modernen, offenen Veranstaltungsort und Treffpunkt, an dem sich Menschen aus Chemnitz und der ganzen Welt begegnen, spiegelt für mich genau den Transformationsprozess wider, den wir mit dem Projekt Chemnitz 2025 in unserer Stadt vorhaben.“

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Mareike Holfeld
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Pressemitteilung

17.04.2024

EDEKA unterstützt die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 als Gold-Sponsor

Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen beteiligt sich als Gold-Sponsor an Chemnitz 2025. Als größter Arbeitgeber in der Region mit der Verwaltungsaußenstelle in der Brückenstraße in Chemnitz, dem Logistikzentrum in Berbersdorf/Striegistal und den zahlreichen privat geführten EDEKA-Märkten engagiert sich das Unternehmen mit umfangreicher finanzieller Unterstützung für das Kulturhauptstadtjahr.

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 wird aus Mitteln von Bund, Freistaat und Stadt finanziert. In das Gesamtbudget fließt außerdem ein Anteil von Eigenmitteln aus Sponsoring und öffentlicher Drittmittelförderung ein. Damit werden die Projekte gefördert, die sowohl von der Chemnitz 2025 gGmbH als auch von vielen lokalen Akteur:innen im Kulturhauptstadtjahr umgesetzt werden. Die Unterstützung von Partner:innen aus der Wirtschaft ermöglicht die Projekte so auszustatten, dass sie große Strahlkraft entfalten können und international wahrgenommen werden. Mit dem Motto „C The Unseen“ lädt Chemnitz 2025 dazu ein, Stadt und Region zu entdecken und sich von der Vielfalt der Aktivitäten, den Menschen und dem Potenzial überraschen zu lassen.

Andrea Pier, Kaufmännische Geschäftsführerin Chemnitz 2025 gGmbH
„Die Entscheidung von EDEKA, als Gold-Sponsor dabei zu sein, ist von enormer Bedeutung für Chemnitz 2025. Wir freuen uns sehr, dass sich immer mehr regionale und nationale Unternehmen für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 engagieren. Damit unterstützen sie ein einzigartiges Projekt und investieren langfristig in die Gestaltung einer zukunftsfähigen Stadt und Region. EDEKA-Märkte sind Orte der Begegnung und damit wichtige Botschafter für Chemnitz 2025.“

„Letztmalig war die Stadt Essen 2010 Kulturhauptstadt Europas, bis die Wahl wieder auf eine deutsche Stadt fiel. Dieses Ereignis tritt also selten ein, umso mehr freuen wir uns mit Chemnitz über diesen Titel und werden unseren Beitrag dazu leisten, die Stadt Chemnitz und Kommunen bei ihren kulturellen Aktivitäten zu unterstützen. Wir sind mit unseren rund 750 Beschäftigten in der Region Chemnitz stark verwurzelt und möchten dieses wichtige historische Ereignis, von dem Chemnitz nachhaltig profitieren wird, begleiten“, so EDEKA-Vorstandssprecher Sebastian Kohrmann.

Der in Chemnitz sesshafte EDEKA-Geschäftsbereichsleiter für Expansion, Toni Kunze, ergänzt: „EDEKA steht für Vielfalt und ein faires Miteinander, in Zeiten wie diesen können wir gemeinsam beweisen, dass Chemnitz und seine Bewohnerinnen und Bewohner europäisch und weltoffen genug für diese Auszeichnung sind. Auch wir möchten mit der Präsenz vor Ort und in den Medien diesem besonderen Jahr ein Gesicht geben.“

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Pressekontakte

Chemnitz 2025 gGmbH
Mareike Holfeld
Tel: 0371 33563110
Mobil: 0151 51291178
Mareike.holfeld@chemnitz2025.de

EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen
Stiftung & Co. KG
Stefanie Schmitt
Tel: 09302 28-251
nst-presse@edeka.de

Pressemitteilung

03.04.2024

Aktionswoche „Gelebte Nachbarschaft“ im April 2024: Pflanzungen bei 14 lokalen Initiativen und andere Aktivitäten

Am 13. April 2024 beginnt die erste Aktionswoche „Gelebte Nachbarschaft“ mit einem Fest und Tag der offenen Tür an der Unteren Spinnmühle entlang des Lohse-Uhlig-Steigs in Kleinolbersdorf-Altenhain. „Gelebte Nachbarschaft“ ist eines der Hauptprojekte des Chemnitz-2025-Programms, in dem Bürger:innen in nachbarschaftlichen Initiativen ihr unmittelbares Wohn- und Arbeitsumfeld begrünen.

Bis zum 20. April werden insgesamt 14 Pflanzaktionen in Chemnitz und Umgebung stattfinden, begleitet von Vorträgen zum Aquaponik-Verfahren, das Fischzucht und Gemüseanbau verbindet. Unter anderem in Schulen, Kleingartenvereinen und Begegnungsstätten werden von den Menschen vor Ort in Eigeninitiative 230 Bäume und Sträucher gepflanzt und zukünftig gepflegt. Ab sofort können auch Ideen für die nächste Pflanzwoche im Herbst 2024 eingereicht werden.

Auftakt

Der Auftakt der Aktionswoche findet an der Unteren Spinnmühle in Kleinolbersdorf-Altenhain statt. Hier wird nachbarschaftliches Engagement an einem besonderen Ort gefeiert: Die Untere Spinnmühle gehört zu den letzten noch erhaltenen früheren Spinnmühlen des sächsischen Kirchenbaumeisters Christian Friedrich Uhlig, einem der Namensgeber des Lohse-Uhlig-Steigs. Der Wanderweg ist eine der 30 Interventionsflächen der Stadt Chemnitz für Chemnitz 2025 und geht auf das Engagement des Bürgervereins Kleinolbersdorf-Altenhain zurück, der den Weg bereits jetzt mit thematischen Wanderungen bespielt. Das Programm am 13. April beginnt um 14.30 Uhr mit Grußworten der Gastgeber, u. a. von Dr. Jens Trepte, Firmeninhaber der imk – The Intelligence Consortium. Thomas Morgenstern, ehemaliger Leiter der Denkmalschutzbehörde Chemnitz, wird im Anschluss einen Vortrag zum Baumeister Christian Friedrich Uhlig halten. Führungen durch das sanierte Gebäude werden ebenso geboten wie musikalische Intermezzi der Jazzcompany Chemnitz.

In der Kulturhauptstadt-Region lädt parallel an diesem Samstag die DENKSTATT Erzgebirge gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst und der Gemeindeverwaltung Seiffen ab 11 Uhr zum Aktionstag „700 Bäume für 700 Jahre Seiffen“ ein. Weil der Rohstoff Holz seit Jahrhunderten die Lebensgrundlage der Menschen in der Region ist – bei der Glasherstellung, im Bergbau oder bei der Holzspielzeugherstellung – pflanzen die Initiator:innen zusammen mit den Gästen 700 Bäume. Diese Pflanzaktion unterstützt die Chemnitz 2025 gGmbH mit 20 Bäumen. Zum Programm für den Tag gehört auch die Präsentation des erlebnispädagogischen Projekts „Miriquidi – Kinder im Wald“. Es wurde von fünf jungen Gestalter:innen in der DENKSTATT für den Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH entworfen.

Pflanzwoche

Vom 15. bis zum 20. April 2024 begrünen Bürger:innen in Chemnitz und der Region ihre Nachbarschaften während der ersten Pflanzwoche des Projektes „Gelebte Nachbarschaft“. In Eigeninitiative organisieren die verschiedenen Partner:innen die Pflanzungen und nutzen sie u.a., um sich in der Nachbarschaft vorzustellen, miteinander ins Tun und ins Gespräch zu kommen und um ihren Teil zum Stadtgrün beizutragen. Die Chemnitz 2025 gGmbH stellt die Bäume, das Zubehör und die fachliche Beratung vor Ort. Die Partner:innen pflanzen und pflegen die Bäume eigenständig.

Das Stefan-Heym-Gymnasium beginnt am Montag, den 15. April um 10 Uhr mit 21 Obstbäumen und Sträuchern. Die Schüler:innen nehmen selbst die Spaten in die Hand und machen den ersten Schritt für ein entstehendes grünes Klassenzimmer. Medienvertreter:innen sind zum Start der Pflanzungen im Stefan-Heym-Gymnasium herzlich eingeladen. Es wird um vorherige Anmeldung unter presse@chemnitz2025 gebeten.

Weiterhin wird es Pflanzungen geben im Kurort Seiffen, dem Kleingartenverein Hammerfrieden, der Begegnungsstätte Eva, der Schule Altchemnitz, dem Sportgymnasium Chemnitz, dem Kulturhaus Klackx, der Grundschule Weststraße, der Grundschule Theodor Körner, der Grundschule Am Stadtpark, der Grundschule Reichenbrand, dem KGV Deutsche Scholle, dem Kleingartenverein Turnhalle und dem Kleingartenverein Volksgesundheit.

Wissensvermittlung

Ein wichtiges Thema bei der Pflege von Bäumen und Sträuchern ist die Bewässerung, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Hitze und Wasserknappheit in Städten. Aquaponik ist ein modernes Verfahren, in dem Wasser aus Fischbecken zur Bewässerung von Pflanzen genutzt wird, die durch die Ausscheidungen der Fische die notwendigen Nährstoffe erhalten. Zur Funktionsweise informieren die Betreiber:innen der Chemnitzer Aquaponik-Anlage im Karree49 in Vorträgen mit Praxisangeboten während der Aktionswoche „Gelebte Nachbarschaft“.

Ausblick

Die nächste Pflanzaktion wird im Herbst 2024 stattfinden. Das Team des Projekts „Gelebte Nachbarschaft“ in der Chemnitz 2025 gGmbH lädt Interessierte ein, sich mit Vorschlägen und Projektideen bis zum 1. Juni 2024 an folgender Adresse zu melden: pflanzen@chemnitz2025.de

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Pressekontakt:

Federico Antonelli
Mitarbeiter Presse & Kommunikation
+49 (0) 371 3356 3110
presse@chemnitz2025.de

Öffentliche Termine in der Pflanzaktionswoche

Sa., 13. April, 14.30: Auftaktveranstaltung „50 Jahre Kleinolbersdorf-Altenhain – 50 Jahre Gelebte Nachbarschaft“, Amselgrund 30, 09128 Chemnitz

Mo., 15. April, 10.00: Pflanzbeginn Stefan-Heym-Gymnasium, Seumestr. 26, 09111 Chemnitz

Wissensvermittlung

Im Karree49, Petersstr. 26, 09130 Chemnitz, Anmeldung unter: info@karree49.de

  • Mo., 15. April, 14.00: Vortrag „Einführung in die Aquaponik, Schwerpunkt Wasserwerte“ mit Praxisangebot „Wasserwerte nehmen: Voraussetzungen und Notwendigkeiten“
  • Di., 16. April, 14.00: Vortrag mit Praxisangebot „Einführung in die Aquaponik, Schwerpunkt Steuerung“ mit Praxisangebot „Bauteile kennenlernen und Board bestücken“
  • Do., 18. April, 14.00: Vortrag „Einführung in die Aquaponik, Schwerpunkt Pflanzenanbau“ mit Praxisangebot „Praktische Anwendung gärtnerischer Grundfertigkeiten mit Bezug zur Aquaponik“

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12.03.2024

enviaM ist erster Gold-Sponsor der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) unterstützt die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 als erster Gold-Sponsor. Die enviaM-Gruppe mit rund 3300 Beschäftigten versorgt mehr als 1,3 Millionen Kunden in Ostdeutschland mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen.

Unter dem Motto „Volle Power für Chemnitz“ engagiert sich der regionale Energiedienstleister darüber hinaus mit verschiedenen Projekten im Rahmen des Kulturhauptstadt-Programms. Dazu gehört u.a. der enviaM-Städtewettbewerb, bei dem für gemeinnützige Zwecke geradelt wird, der erstmals in Chemnitz stattfinden wird. Chemnitz 2025 bietet als Projekt mit großer internationaler Strahlkraft für die Stadt und die Kulturhauptstadtregion die einzigartige Chance, deren enormes Potenzial sichtbar zu machen. Für das Gelingen des Kulturhauptstadtjahres ist die Unterstützung durch Partner:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eine wichtige Voraussetzung. Mit ihren Aktivitäten für 2025 realisieren unzählige lokale Akteur:innen ein attraktives Programm für das Kulturhauptstadtjahr und stellen gleichzeitig die Weichen für die Zukunft. Gerade die Mitwirkung lokal fest verankerter Unternehmen an Chemnitz 2025 ermöglicht, dass langfristige Strukturen und damit ein nachhaltiger Effekt für Stadt und Region entstehen können.

Andrea Pier, Kaufmännische Geschäftsführerin Chemnitz 2025 gGmbH: „enviaM leistet einen enormen Beitrag dazu, dass Chemnitz 2025 zu einem nachhaltigen Erfolg wird. Für das Engagement des Unternehmens bedanken wir uns ausdrücklich und sehen in dieser Unterstützung auch eine große Wertschätzung derjenigen, die das Programm für das Kulturhauptstadtjahr gestalten. Als erster Gold-Sponsor geht enviaM voran und ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Chemnitz 2025 ein großes Gemeinschaftsprojekt ist. Je größer die Zahl derjenigen wird, die dieses Projekt unterstützen, desto stärker wird dessen
Strahlkraft sein.“

Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der envia Mitteldeutsche Energie AG: „Der Titel ‚Kulturhauptstadt Europas‘ ist eine einmalige Chance für die Stadt Chemnitz und die Region, sich positiv zu präsentieren“, sagt Stephan Lowis, enviaM-Vorstandsvorsitzender. „Wir als Unternehmen fühlen uns mit Chemnitz sehr stark verbunden: Hier ist unser Hauptsitz. Wir freuen uns, Teil der Kulturhauptstadt sein zu dürfen und unterstützen das Vorhaben sehr gerne.“

Sven Schulze, Oberbürgermeister und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Chemnitz 2025 gGmbH: „Kulturhauptstadt Europas sind wir nur gemeinsam – deshalb freue ich mich über das große Interesse aus der Wirtschaft, unser Titeljahr tatkräftig zu unterstützen. Mit enviaM begrüßen wir heute eines der größten Unternehmen Ostdeutschlands in der Kulturhaupstadt-Familie. Nicht zuletzt durch solch großzügige Unterstützung können die Projekte in Chemnitz und der gesamten Kulturhauptstadt-Region erfolgreich umgesetzt werden. “

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Pressekontakt:

Chemnitz 2025 gGmbH
Mareike Holfeld
Presse & Kommunikation
Tel: 0371 33563110
Mobil: 015151291178
Mail: mareike.holfeld@chemnitz2025.de

envia Mitteldeutsche Energie AG
Dagmar Kaufmann
Unternehmenskommunikation
Tel: 0371 482-1651
Mobil: 0172 4670134
Mail: dagmar.kaufmann@enviaM.de

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01.03.2024

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 präsentiert sich auf der ITB 2024 in Berlin 

Vom 5. bis zum 7. März 2024 findet die Internationale Tourismusbörse (ITB), die weltweit führende Fachmesse im Bereich Tourismus, in Berlin statt. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 präsentiert sich dort an zwei Standorten einem internationalen Publikum.  

In der Messehalle für Kulturtourismus CULTURE LOUNGE (Ort: Halle 8.2) ist Chemnitz 2025 mit der europäischen Partner-Kulturhauptstadt 2025 Nova Gorica / Gorizia auf einem gemeinsamen Stand vertreten. Die slowenisch/italienische Grenzstadt stellt ihr Kulturhauptstadtjahr unter das Motto „Go! Borderless“. 

Im Rahmen des kulturtouristischen Fachprogramms der CULTURE CONFERENCE LOUNGE (Ort: Großer Stern, Raum VIP-1) laden am 6. März um 12 Uhr beide europäischen Kulturhauptstädte 2025 zu einer gemeinsamen Präsentation unter dem Titel „Transcending borders, discovering the unseen – Spotlight on the European Capitals of Culture 2025“ ein. 

Darüber hinaus wird das Thema Chemnitz 2025 auf dem Stand von „Germany Travel“ innerhalb der Präsentation Sachsens sichtbar. Zu den touristischen Themen wie Stadt- und Landerkundung sowie Kultur- und Naturgenuss beraten Vertreter:innen des Tourismusverbands Chemnitz Zwickau Region e. V., der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, des Tourismusverband Erzgebirge e. V. sowie der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen. Zu finden ist der Stand der Deutschen Zentrale für Tourismus in der Messehalle hub27 auf dem Stand 201. 

Aus Anlass der ITB geben das Sächsische Staatsministerium für Kultur und Tourismus und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen am 6. März zusammen mit Chemnitz 2025 einen Abendempfang in der Vertretung des Freistaates Sachsen in Berlin. Gäste aus Tourismus, Medien und Politik erhalten einen Einblick in die Vorhaben für das Kulturhauptstadtjahr.  

Auf der ITB Berlin 2023 stellten rund 5.500 Aussteller:innen aus 161 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen mehr als 90.000 Besucher:innen vor. 

Pressekontakt:

Frizzi Seltmann
Mitarbeiterin Presse & Kommunikation
Tel: +49 371 24351382
Presse@chemnitz2025.de

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21.02.2024

Chemnitz 2025 ist ein Projekt mit vielen Beteiligten

Polizeidirektion Chemnitz und Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz West vereinbaren Kooperationen für das Kulturhauptstadt-Programm

Die Polizeidirektion Chemnitz unterstützt das Freiwilligenprogramm von Chemnitz 2025 mit einer Reihe von Seminaren. Eine Vereinbarung über die Schulung der Freiwilligen in Kommunikation, Deeskalation sowie Notwehr, Nothilfe und dem sogenannten Jedermannsrecht haben die Kaufmännische Geschäftsführerin der Chemnitz 2025 gGmbH, Andrea Pier, und Polizeipräsident Carsten Kaempf heute unterzeichnet. Im Freiwilligenprogramm engagieren sich bereits jetzt über 100 Menschen unterschiedlichen Alters und mit sehr diversen Hintergründen. Während des Kulturhauptstadtjahres werden bis zu 1000 Volunteers für Chemnitz 2025 aktiv sein – in erster Linie als Ansprechpartner:innen für Besucherinnen und Besucher. Die von der Polizeidirektion durchgeführten Seminare sind ein Angebot an die Freiwilligen, sich auf unterschiedliche Kommunikations-Situationen vorzubereiten und Verhaltensweisen zu erlernen. Die Vereinbarung beinhaltet zunächst sieben halbtägige Schulungen, die von Trainer:innen der Polizei Chemnitz durchgeführt werden. Das erste Seminar wird am 19. März 2024 stattfinden.

Andrea Pier, Kaufmännische Geschäftsführerin der Chemnitz 2025 gGmbH:
„Um das Jahr als Kulturhauptstadt Europas 2025 zu einem Erfolg zu machen, bedarf es vielfältiger Kooperationen auf unterschiedlichen Ebenen. Ich freue mich deshalb sehr über das Angebot der Polizeidirektion Chemnitz, das Freiwilligenprogramm von Chemnitz 2025 mit einem Schulungsangebot zu unterstützen. Wir erleben ein überwältigendes Interesse von Menschen aus Chemnitz und der Region, sich als Freiwillige für Chemnitz 2025 zu engagieren. Mit Unterstützung der Polizei können wir den Volunteers die Techniken vermitteln, die sie für eine reibungslose Kommunikation mit den Gästen benötigen.“

Polizeipräsident Carsten Kaempf: „Die Polizeidirektion Chemnitz sieht sich insbesondere für den Bereich Sicherheit als wichtiger und verlässlicher Partner für die Kulturhauptstadt mit all ihren Veranstaltungen und Akteuren. Gern unterstützen wir mit unserem fachlichen Know-how bei der Schulung der Freiwilligen. Der Schwerpunkt der Workshops wird die Kommunikation sein. Wir wollen den Volunteers auch mit praktischen Übungen Tipps geben, wie sie schwierige Situationen kommunikativ entspannen können. Gleichwohl gehen wir auch auf rechtliche Aspekte und das richtige Verhalten in Konfliktsituationen ein.“

Eine Programmkooperation geht Chemnitz 2025 mit der Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz West eG (WCW) ein. Die WCW setzt ab März 2024 eine umfangreiche Pflanzaktion im Kappler Stadtgarten um. Den Entwurf für die Neugestaltung der Freifläche haben Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden in einem Wettbewerb erarbeitet. Realisiert wird die Planung nun von Auszubildenden der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau unter Leitung des Verbandes Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau Sachsen e. V.

Außerdem sind Mieterinnen und Mieter eingeladen, sich an verschiedenen Pflanzevents in diesem Herbst zu beteiligen. Für Initiativen wie diese steht das Chemnitz 2025-Hauptprojekt „Gelebte Nachbarschaft“. Die WCW wird deshalb eine der großen Kooperationspartnerinnen in diesem Projekt. Im vergangenen Jahr wurde das Chemnitz 2025 Hauptprojekt „Gelebte Nachbarschaft“ neu konzipiert hin zu eigeninitiativ organisierten Pflanz-Aktionen von verschiedenen Akteur:innen in der gesamten Stadt. Die Vorhaben der WCW sind beispielgebend für die Neuausrichtung der „Gelebten Nachbarschaft“ und werden von der Chemnitz 2025 gGmbH unterstützt.

Im März werden weitere Pflanz-Aktivitäten im Rahmen des Hauptprojekts „Gelebte Nachbarschaft“ angekündigt. Vom 15. bis zum 21. April findet eine Aktionswoche mit Pflanzungen, Bildungsangeboten und verschiedenen Events statt.

Stefan Schmidtke, Programmgeschäftsführer der Chemnitz 2025 gGmbH:
„Das Engagement der Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz West eG ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Kulturhauptstadt funktioniert. Chemnitz 2025 gibt Impulse, aktiviert und vernetzt unterschiedliche Akteur:innen, die eigene Initiativen im Sinne der großen Programmfelder einbringen. So wird es gelingen, ein attraktives Programm für 2025 zu gestalten und darüber hinaus Strukturen zu schaffen, die dauerhaft bleiben.“

Elvira Gallas, Vorständin der Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz West eG:
„Wir freuen uns sehr, jungen Menschen Raum für Ideen und Gestaltung geben zu können. Unsere Mieter, welche ab Mai 2024 das aktuelle Sanierungsprojekt, Irkutsker Straße 117 – 123 beziehen, können dann die „Bestands-Mieter“ in diesem neuen „Freiluftbegegnungszentrum“ kennenlernen.“

Pressekontakt:

Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel: 0371 33563110
Mobil: 015151291178
Mareike.holfeld@chemnitz2025.de

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Pressemitteilung
18.01.2024

Erste Programmpunkte für Chemnitz 2025 veröffentlicht  

Am 18. Januar 2025 eröffnet die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 mit einem großen Straßenfest

 

Am 18. Januar 2025, in genau einem Jahr, wird die Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 mit einem großen Straßenfest gefeiert. C THE UNSEEN, das Motto des Titel-Jahres, ist eine Einladung an Einheimische und Gäste zugleich. Es gilt, bisher Ungesehenes zu zeigen und neu zu entdecken. Chemnitz 2025 ist ein riesiges Beteiligungsprojekt für Stadt und Region. Etwa 100 Projekte und ca. 1000 Veranstaltungen im Kulturhauptstadt-Jahr werden vor allem von lokalen Akteur:innen gestaltet.

Die großen Kulturinstitutionen der Stadt beteiligen sich ebenfalls am Programm. Ihre Projekte für Chemnitz 2025 werden nun in einer ersten Vorschau veröffentlicht.

Bereits im Oktober 2024 eröffnet das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac) eine Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Bergbaus. Der prägte die Wirtschaft und Kultur des Erzgebirges an der Grenze von Sachsen und der Tschechischen Republik über Jahrhunderte, schuf Reichtum und fungierte als Labor für technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Innovationen.

Das Industriemuseum Chemnitz vergleicht in seiner großen Ausstellung „Tales of Transformation“ die Entwicklung ehemaliger industrieller Hotspots miteinander: Chemnitz, Gabrovo, Łódź, Manchester, Mulhouse und Tampere. Als „sächsisches Manchester“ gab Chemnitz in Sachsen den Startschuss zur Industrialisierung, erlebte rasantes Wachstum und schließlich Deindustrialisierung – eine tiefgreifende Herausforderung, aber auch die Chance zur Neuerfindung. Die Ausstellung beleuchtet ab April 2025 u.a. welche Impulse für die Zukunft aus diesen Städten kommen und was sie voneinander lernen können.

Auch das Ausstellungsprojekt „European Realities“ im Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz bezieht Positionen aus verschiedenen europäischen Ländern, insbesondere aus Nord-, Ost- und Südosteuropa ein. Erstmalig werden die Realismusbewegungen der 1920er und 1930er Jahre als ein gesamteuropäisches Phänomen präsentiert. Die Ausstellung erzählt von Hunger und Elend, von der Modernisierung der Industrie, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von technischem Fortschritt, Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität in den Zwischenkriegsjahren. (April-August 2025)

Die Kunstsammlungen am Theaterplatz der Kunstsammlungen Chemnitz widmen eine ihrer zentralen Ausstellungen 2025 dem norwegischen Maler Edvard Munch. 1905 besuchte er Chemnitz und porträtierte die Familie des Textilindustriellen Herbert Eugen Esche für dessen Jugendstilvilla. Die Ausstellung befasst sich mit dem Thema Angst, ausgehend von den Werken des bedeutendsten Wegbereiters der modernen Malerei in Europa. Von August bis November werden Munchs Werke zu diesem existentiellen Thema mit zeitgenössischen Positionen in Verbindung gebracht, in denen es um Einsamkeit, Krankheit und Verlust geht. Im Dialog mit der Ausstellung wird die Stadtgesellschaft eingeladen, sich persönlich mit dem Thema Angst auseinanderzusetzen.

Die Theater Chemnitz erarbeiten für das Programm von Chemnitz 2025 das mehrteilige Projekt „Rummelplatz“. Ausgangspunkt ist Werner Bräunigs gleichnamiger Roman, der von Ludger Vollmer (Komposition) und Jenny Erpenbeck (Libretto) als Musiktheaterwerk für die Bühne adaptiert wird (Uraufführung Herbst 2025). Begleitend dazu finden ab April 2024 ein partizipatives, internationales Schreibwerkstattprogramm und eine Konferenz im Herbst 2025 statt.

Eine Vielzahl von Projekten für das Programm von Chemnitz 2025 entstehen in Eigenproduktion der Projektgesellschaft, darunter fünf große Hauptprojekte. Der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH gehört dazu und ist mit über 30 internationalen zeitgenössischen künstlerischen Positionen im öffentlichen Raum der umfangreichste Programmbeitrag für die Kulturhauptstadt-Region. Sieben Kunstwerke sind bereits installiert, 2024 kommen 20 weitere dazu. Die offizielle Eröffnung dieses einzigartigen Ausstellungsprojekts im öffentlichen Raum ist für April 2025 geplant.

50.000 Besucher:innen hatte der Kosmos Chemnitz 2022 an nur einem Tag. Die als Kosmos Europa geplante dreitägige Festival-Ausgabe im Kulturhauptstadtjahr (13.06.-15.06.) wird eine vielfach größere Anziehungskraft haben und gehört schon jetzt zu den wichtigsten Events im Kulturkalender der Stadt. Der Kosmos ist mit unzähligen Bühnen, Konzerten, Performances, Ausstellungen und Diskussionen weit mehr als ein Festival. Als großes Gemeinschaftsprojekt organsiert, lädt der Kosmos zum demokratischen Austausch über gesellschaftlich relevante und kulturelle Themen ein. Zehntausende Menschen setzen mit ihrer Teilnahme ein deutlich wahrnehmbares Zeichen für Toleranz und eine weltoffene Gesellschaft.

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2025 verwandelt das HUTFESTIVAL – das erfolgreiche Chemnitzer Festival der Straßenkunst – die Innenstadt für drei Tage in eine große Freilichtbühne für über 200 Beiträge internationaler Artist:innen, Künstler:innen und Musiker:innen. Was das HUTFESTVAL ausmacht, ist die Vielfalt der Kunst und die greifbare Nähe zwischen Publikum und Künstler:innen. Für 2025 ist deshalb eine große künstlerisch inszenierte Eröffnung unter dem Motto „Chapeau Chemnitz“ gemeinsam mit den Besucher:innen geplant.

Mitmachen ist Programm für Chemnitz 2025. Das gilt ganz besonders für die „Makers United“, das europäische Festival für Kreativität, Technik und Innovation, das vom 19. bis zum 22. Juni 2025 stattfinden wird. Die lokalen Macher:innen, ihr Erfindergeist, ihre Innovationskraft und ihre Experimentierlust stehen in vielen Projekten für Chemnitz 2025 im Fokus und hier ganz besonders. Auf der Mitmachmesse „Makers United“ treffen sie mit Kreativen aus anderen europäischen Ländern zusammen und laden zum Entdecken ein.

Das Bewerbungsbuch um den Titel Kulturhauptstadt Europas wurde 2020 von einer Gruppe Radsport-Enthusiasten nach Berlin gebracht und dort der Jury übergeben. Daraus ist inzwischen ein großes Projekt entstanden: der European Peace Ride. Im September 2025 findet bereits die fünfte Ausgabe dieser besonderen Friedensfahrt statt, die sich nicht als Radrennen, sondern als kulturell-sportliches Gesellschaftsprojekt versteht und mit ca. 200 Teilnehmenden über Ländergrenzen hinweg europäische Strahlkraft entwickelt.

Chemnitz 2025 ist auch ein großes Stadtentwicklungsprojekt. Die Stadt Chemnitz transformiert auf 30 sogenannten Interventionsflächen verschiedene Orte. Dabei geht es von der Umgestaltung öffentlicher Plätze bis zur Sanierung von Gebäuden, wie beispielsweise der ehemaligen Produktionshalle des Chemnitzer Lokomotiven-Bauers Richard Hartmann. Die Eröffnung der Hartmannfabrik als Chemnitz 2025-Zentrale und Besuchszentrum wird am 3. Mai 2024 mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Chemnitz 2025 ist bereits in diesem Jahr ein wichtiges übergreifendes Thema für die Tourismusverbände in Chemnitz und der Kulturhauptstadt-Region sowie für die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen. Sie transportieren Chemnitz 2025 auf Messen im In- und Ausland und arbeiten parallel gemeinsam an touristischen Produkten, die im Kulturhauptstadt-Jahr und darüber hinaus angeboten werden sollen.

Das vollständige Programm für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 wird am 25. Oktober 2024 mit einer Pressekonferenz und einem populären Event der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres 2025

18.01.2025
Chemnitz und Kulturhauptstadt-Region

Feierlicher Abschluss des Kulturhauptstadtjahres 2025

29.11.2025
Chemnitz und Kulturhauptstadt-Region

Programmvorschau auf 2025 (Auswahl)

24.10.2024-29.06.2025
„Bergbau: Eine Geschichte aus Leidenschaft und Gier
“ (Arbeitstitel)
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

11.04.-13.4.2025
Offizielle Eröffnung des Kunst- und Skulpturenwegs PURPLE PATH

Chemnitz und Kulturhauptstadt-Region

25.04.-16.11.2025
„Tales of Transformation“

Industriemuseum Chemnitz, Chemnitz

27.04.-10.08.2025
„European Realities. Realismusbewegungen der 1920er und 1930er Jahre in Europa“

Museum Gunzenhauser, Chemnitz

30.05.-01.06.2025
„Hutfestival – Das Festival der Straßenkunst“

Chemnitz, Innenstadt

13.06.-15.06.2025
KOSMOS Europe

Chemnitz, Innenstadt

19.06.-22.06.2025
„makers united – Das Mitmachfestival“

Chemnitz, Innenstadt

10.08.-02.11.2025
„Edvard Munch. Angst“
Kunstsammlungen am Theaterplatz, Chemnitz

09.09.-13.09.2025
„European Peace Ride“
Chemnitz und Kulturregion sowie andere europäische Länder

April 2024 – Ende 2025

Projekt „Rummelplatz“

Opernuraufführung (Herbst 2025), Schreibwerkstatt, Konferenz

Opernhaus Chemnitz, Stadtbibliothek Chemnitz, Partner in Tschechien und Deutschland

Pressekontakt:

Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel: 0371 33563110
Mobil: 015151291178
Mareike.holfeld@chemnitz2025.de

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Pressemitteilung
29.11.2023

„So schmeckt Kulturregion“
Wettbewerb um kulinarische Produkte und Events für Chemnitz 2025 ist eröffnet

Als gemeinsame Initiative starten die Chemnitz 2025 GmbH, die IHK Chemnitz, die Handwerkskammer Chemnitz sowie die CWE den Wettbewerb um das Label „So schmeckt Kulturregion“. Bis zum 1. April 2024 sind Unternehmerinnen und Unternehmer in Chemnitz und der Region eingeladen, kulinarische Produkte oder Events einzureichen. Eine siebenköpfige Jury mit Expert:innen aus den Partnerorganisationen entscheidet über die Vergabe des Labels anhand von sechs Kriterien. Dazu gehören: Regionalität, Nachhaltigkeit, Verpackung, gesellschaftliche Relevanz, Neuentwicklung und der Bezug zu Europa. Bewertet wird nach einem Punktesystem, sodass die Kriterien unterschiedlich gewichtet sein können. Für die Vergabe des Labels muss eine Mindestpunktzahl erreicht werden. Auch eine Geschmacksprobe trägt zur Entscheidungsfindung bei. Das Label „So schmeckt Kulturregion“ bietet regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit, ihren innovativen Produkten oder Events im Rahmen von Chemnitz 2025 eine besondere Sichtbarkeit zu geben.

Die Idee für den Wettbewerb um ein Chemnitz 2025 Kulinarik-Label ist in einem Workshop entstanden, zu dem das Kulturhauptstadt-Projekt Makers, Business & Arts (Macher:innen, Wirtschaft & Künste) gemeinsam mit der CWE regionale Unternehmer:innen aus der Nahrungsmittelbranche und Kreative eingeladen hatte. Gemeinsam haben die Teilnehmenden darüber nachgedacht, wie die Besucher:innen von Chemnitz und Region 2025 im wörtlichen Sinn auf den Geschmack gebracht werden können. Bereits im Prozess des Workshops sind ganz unterschiedliche Ideen für innovative Produkte und Events entwickelt worden. Die IHK Chemnitz, die Handwerkskammer Chemnitz sowie die CWE haben angeboten, mit ihrer Branchen-Expertise dabei zu unterstützen, die Auswahl-Kriterien zu definieren und die Jury-Mitglieder zu stellen.

Die Jury-Entscheidung für die Vergabe des Labels „So schmeckt Kulturregion“ wird bis Ende April 2024 fallen. Aus allen Einreichungen, die mit mehr als der Mindestpunktzahl bewertet werden, wählt die Jury noch einmal die drei kreativsten, innovativsten und interessantesten Beiträge aus, um sie mit einem Marketing-Paket auszuzeichnen.

Für die Bewerbung um das Label „So schmeckt Kulturregion“ steht eine Online-Plattform auf chemnitz2025.de zur Verfügung. Ab sofort können Produkte und Events eingereicht werden. Die detaillierten Teilnahmebedingungen sind auf chemnitz2025.de aufgeführt. Eine zweite Bewerbungsrunde ist für den Sommer 2024 geplant, wenn das Interesse entsprechend groß ist.

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Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation
+49 (0) 371 33563110
Mareike.holfeld@chemnitz2025gmbh.de

Pressemitteilung

Die Sächsische Staatsregierung hat heute (28. November 2023) beschlossen, der Stadt Chemnitz noch in diesem Jahr weitere fünf Millionen Euro für die Vorbereitung und Durchführung des Programms der Kulturhauptstadt zur Verfügung zu stellen.

Dazu veröffentlichen wir folgendes Statement von Andrea Pier, der Kaufmännischen Geschäftsführerin der Chemnitz 2025 GmbH:

„Das ist ein starkes Signal aus Dresden für das große Projekt Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, das in seiner Einzigartigkeit auf den Freistaat, auf die Bundesrepublik und auf Europa ausstrahlen wird. Mit den zusätzlichen Mitteln können wir zu einem frühen Zeitpunkt Planungssicherheit herstellen und damit das Programm für 2025 insgesamt stärken. Wir danken der Staatsregierung, insbesondere der sächsischen Staatsministerin für Kultur- und Tourismus, Barbara Klepsch, sowie der Sächsischen Staatskanzlei, dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und dem Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung.“

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Mareike Holfeld
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Gelebte Nachbarschaft: gemeinsam pflanzen, lernen und feiern
Das neue Konzept für eines der Hauptprojekte im Programm von Chemnitz 2025 setzt auf Eigeninitiative und Selbstbeteiligung

Im Rahmen des Programmfeldes Gelebte Nachbarschaft, einem der Hauptprojekte für die Kulturhauptstadt 2025, werden Chemnitzerinnen und Chemnitzer dazu aufgerufen, ihre Stadt in nachbarschaftlichen Initiativen im unmittelbaren Wohn- und Arbeitsumfeld zu begrünen. Zunehmende Hitze und Trockenheit werden sowohl für die Menschen als auch für die Pflanzen in den Städten zu einer immer größeren Herausforderung. Es braucht Zukunftsmodelle für grüne Städte, in deren Gestaltung die Bewohner:innen aktiv einbezogen werden.

Kern des neuen Konzepts für das Projekt Gelebte Nachbarschaft sind Pflanz-Aktivitäten, die von verschiedenen Akteur:innen gemeinschaftlich initiiert, geplant und umgesetzt werden. Institutionen, Bildungsträger, Vereine und andere Akteure wurden und werden aktiv angesprochen und können zukünftig eigenständig oder in Kooperationen Pflanzungen organisieren.

Die Chemnitz 2025 GmbH versteht sich dabei als Motor, unterstützt bei der Koordination und Finanzierung. Ziel ist es, zahlreiche unterschiedliche Akteur:innen der Zivilgesellschaft zu aktivieren, sich an diesem Projekt zu beteiligen – sei es mit einer Einzelaktion oder einer stadtumspannenden Gesamtaktivität, je nach individuellen Bedarfen und Möglichkeiten.

Geplant werden vier große Pflanzungen jeweils im Frühjahr und im Herbst 2024 und 2025. Diese sind verschiedenen Themen zugeordnet und umfassen jeweils auch thematische Bildungsangebote sowie künstlerische Aktionen.

Das neue Konzept für das Kulturhauptstadt-Projekt Gelebte Nachbarschaft ist unter Beteiligung verschiedener Partner:innen entstanden, dazu zählen das Grünflächenamt der Stadt Chemnitz, 205 Schulen, Kleingartenvereine und Kleingartensparten, das Chemnitzer Schulmodell, eine stadtoffene Ganztagsschule mit besonderem Profil, die 6 Gemeinden der Kulturkirche, die Technische Universität Chemnitz sowie verschiedene Wohnungsbaugesellschaften. Die Gespräche mit diesen Gruppen werden kontinuierlich fortgesetzt, die Akteure gestalten ihre Aktivitäten mit Unterstützung der Chemnitz 2025 GmbH in Eigeninitiative.

Im Grundsatz verfolgt das Projekt Gelebte Nachbarschaft folgende Ziele:
- Beteiligung durch Eigeninitiative
- die Aktivierung von Partnerschaften
- die Auseinandersetzung mit Biodiversität, Pflanzenvielfalt und Klimawandel
- Initiierung von Bildungsprogrammen zu Umwelt- und Klimathemen, sowie Themen der Stadtgestaltung.

Vier Hauptthemen leiten das Beteiligungsprojekt Gelebte Nachbarschaft inhaltlich durch die Jahre 2024 und 2025.
An jeweils ausgewählten Daten im Frühjahr und im Herbst der Jahre 2024 und 2025 organisiert die Chemnitz 2025 GmbH mit den Partnerinnen und Partnern gemeinschaftliche Aktionen. Die inhaltliche Ausformung orientiert sich an einem jeweiligen Hauptthema.

Die Aktionen umfassen:
- Pflanzungen
- Bildungsangebote
- künstlerische Aktionen

Die Leitthemen:

Frühjahr 2024: Wege und Flächen

Wie erleben wir unsere Stadt als Ganzes? Wie verbinden Rad- und Wanderwege eine Folge von Flächen und machen unsere Stadt zum Erlebnis- und Erholungsraumraum?

Herbst 2024: Stadt und Wald
Ein großer Teil unserer Stadt ist Waldfläche. Wie funktionieren die Lebensräume Stadt und Wald zusammen für unsere Lebensqualität?

Frühjahr 2025: Aufbruch
Konzepte der Stadtgestaltung im Wandel. Wie verändern sich unsere Stadtlandschaften unter den neuen Erkenntnissen zum Klimawandel?

Herbst 2025: Ernte

Viel essbare Pflanzen und Früchte liefert auch der öffentliche Raum in unserer Großstadt Chemnitz. Am Ende des Kulturhauptstadtjahres 2025 wollen wir gemeinsam ernten, was die Stadt so an Essbarem bietet, und wir wollen Bilanz zum Programm Gelebte Nachbarschaft.
ziehen.

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Mareike Holfeld
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Chemnitz 2025 bündelt weihnachtliche Kreativ-Angebote zum Mitmachen
Sachsenlotto unterstützt den Maker-Advent als Partner des Kulturhauptstadt-Projekts Makers, Business & Arts

Im Rahmen des Kulturhauptstadt-Projekts Makers, Business & Arts (Macher:innen, Wirtschaft und Künste) ist erstmalig eine Broschüre mit weihnachtlichen Mitmachangeboten erschienen. Das umfangreiche Heft enthält rund 100 Kreativ-Angebote von 61 Anbieter:innen aus Chemnitz und der Kulturregion. Unterteilt in 12 Kategorien ist von Drechseln über Klöppeln bis hin zu Floristik, Korbflechten und 3D-Drucken alles dabei. Am 29.11. und am 03.12. findet jeweils eine weihnachtliche Mitmach-Veranstaltung in den Büroräumen der Chemnitz 2025 GmbH im Chemnitzer Zentrum sowie im Makerhub Lehngericht in Augustusburg statt, wo einige der Angebote ausprobiert werden können. Ermöglicht wird der Maker-Advent durch eine Kooperation mit SACHSENLOTTO. Das Unternehmen ist damit der erste Projekt-Partner für Chemnitz 2025.

Die Macherinnen und Macher aus Chemnitz und der Kulturregion stehen im Zentrum der Aktivitäten für das Kulturhauptstadt-Jahr. Die Broschüre Maker-Advent zeigt die beeindruckende Vielfalt an kreativen Werkstätten, Ateliers und Akteur:innen und bündelt erstmals diese Angebote, um sie in der Region und darüber hinaus sichtbar und zugänglich zu machen. Ein wesentliches Ziel für das Team von Makers, Business & Arts, einem der fünf Hauptprojekte im Programm für Chemnitz 2025, ist die Förderung von kreativ-touristischen Angeboten. So soll das Potenzial dieses Wirtschaftszweiges ausgebaut und zur wichtigen Ressource für einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Ganzjahres-Tourismus werden, der europaweit beispielgebend ist.

Die Aktivitäten zum Maker-Advent sind eine erste Einladung sowohl an Menschen aus der Region als auch an Gäste von außerhalb, sich kreativ zu beteiligen, unbekannte Orte zu entdecken, neue Fähigkeiten zu erlernen, Menschen zu begegnen und gemeinsam etwas zu schaffen. Vom 27.11. bis zum 23.12. gibt es an jedem Tag in der Vorweihnachtszeit mindestens einen Mitmachkurs. Für die Sächsische Lotto-GmbH ist Chemnitz 2025 ein wichtiges Thema, das auf ganz Sachsen ausstrahlt. Durch das Lotto-Prinzip kommen dem Haushalt des Freistaates Sachsen bis zu 40 Prozent der Spieleinsätze des Unternehmens zugute, die für das Gemeinwohl genutzt werden. Marketingkooperationen veranschaulichen das Lotto-Prinzip, so wie die Partnerschaft zum Maker-Advent.

Simone Epperlein, Bezirksdirektorin SACHSENLOTTO Chemnitz
„Ich freue mich, dass Sachsenlotto mit verschiedenen Aktivitäten in Chemnitz als zukünftige Europäische Kulturhauptstadt präsent ist. Als Chemnitzerin ist mir dies eine Herzensangelegenheit und ich bin stolz, dass meine Firma einen aktiven Beitrag leisten kann. Mit den erwirtschafteten Mitteln wird Sachsenlotto über die Gemeinwohlförderung des Freistaats auch zu einem ‚Möglichmacher‘ – und das passt sehr gut zum Maker-Advent.“

Andrea Pier, Kaufmännische Geschäftsführerin Chemnitz 2025 GmbH
„Chemnitz 2025 ist ein einmaliges Projekt, das der Stadt und der Region schon jetzt eine enorme Strahlkraft verleiht. Die Zusammenarbeit von Sachsenlotto mit der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 in den kommenden zwei Jahren, ist ein wichtiger Beleg dafür, dass es uns nur gemeinsam gelingen wird, das Titeljahr zu einem nachhaltigen Erfolg zu machen. Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit Sachsenlotto einen ersten starken Partner gewinnen konnten. Mit Unterstützung aus der Wirtschaft bekommen die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen von Chemnitz 2025 noch mehr Sichtbarkeit und Relevanz auch national und international.“

Josephine Hage, Kuratorin des Projekts Makers, Business & Arts
„Chemnitz und die Kulturregion sind geprägt von einer langen Tradition kreativer Macherinnen und Macher. Das Kulturhauptstadt-Projekt Makers, Business & Arts hat sich zum Ziel gesetzt, dieses kulturelle Erbe lebendig zu vermitteln und mit Innovationen aus Wirtschaft und Industrie zusammenzuführen. Wir wollen nachhaltige touristische Angebote schaffen, die unabhängig sind vom Saisongeschäft. Ich freue mich, dass die Kooperation mit Sachsenlotto uns die Möglichkeit bietet, mit dem Maker-Advent zu zeigen, welches Potenzial die Kreativschaffenden haben. Angebote wie diese bieten Raum für Begegnung, gemeinsames Machen und Erleben. Das ist gerade vor dem Hintergrund zunehmender Polarisierung in der Gesellschaft von besonderer Bedeutung.“

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Presseinformation
05.10.2023

Kulturhauptstadt Info-Café  - Gesprächsangebot, Informationskanal und Raum für Feedback
Hohndorfer Bürgermeister berichtet über Erfahrungsaustausch mit ehemaliger europäische Kulturhauptstadt     

Am Dienstag, den 10. Oktober findet ab 17.30 Uhr die nächste Ausgabe des Kulturhauptstadt Info-Cafés statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich in den Räumen der Kulturhaupstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH in der Schmidtbank-Passage (Hartmannstr. 5) über den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf das Titeljahr zu informieren.

Das Info-Café ist ein regelmäßiges Gesprächsangebot der Chemnitz 2025 GmbH. Gäste haben die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen, Feedback und Kritik loszuwerden oder in den direkten Austausch mit den Mitarbeitenden der GmbH zu gehen.

Am 10. Oktober ist u.a. der Hohndorfer Bürgermeister Lutz Rosenlöcher zu Gast beim Info-Café, um über die Reise einer Gruppe von Bürgermeistern aus der Kulturregion in die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Leeuwarden zu berichten. Die niederländische Stadt trug 2018 den Titel zusammen mit der Region Friesland. Auf dieser Reise haben die Bürgermeister erlebt, wie der Kulturhauptstadt-Prozess Stadt und Region verändert haben und bis heute nachhaltig prägen.

Informationen gibt es auch über die Konferenz re.generation, die am 21. und 22.Oktober stattfindet und sich mit den Themen Generationen-übergreifender Arbeit und demographischem Wandel beschäftigt. Auch diejenigen, die erfahren wollen, wie sie sich in die Aktivitäten für Chemnitz 2025 einbringen können - mit eigenen Projekten, als Freiwillige, oder Sponsor:innen - bekommen Auskunft beim Kulturhauptstadt Info-Café.

Der letzte Info-Café Termin in diesem Jahr ist Mittwoch, der 29. November 2023. Zur gewohnten Zeit ab 17.30Uhr gibt es eine Advent-Spezialausgabe mit vielfältigen Mitmach-Angeboten.

Die Presseinformation als PDF

PRESSEINFORMATION
22.09.2023

Konferenz Tourismus:kreativ - Vom Anschauen zum Mitmachen

Gemeinsame Presseinformation des Sächsischen Staatsministeriums für Kultur und Tourismus und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Am heutigen Freitag (22. September 2023) findet die erste sächsische Konferenz zum Thema Kreativtourismus im Industriemuseum Chemnitz statt. Unter dem Titel “Tourismus:kreativ - Vom Anschauen zum Mitmachen” treffen sich 130 Kreative, Macherinnen und Macher sowie Tourismusorganisationen, damit die 2 Millionen Gäste der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 vor allem eins können: mitmachen.

Neben der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch nimmt auch die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus Petra Hedorfer an der Konferenz teil. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Flagships Projekt “Makers Business & Arts” der Kulturhauptstadt statt.

Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur und Tourismus: “Die Konferenz zeigt, dass von der Kulturhauptstadt schon jetzt wichtige Impulse für den Tourismus in Sachsen ausgehen. Der Kreativtourismus in Sachsen wird in den kommenden Jahren vor allem davon profitieren, dass Chemnitz Kulturhauptstadt Europas 2025 sein wird. Das Ziel der Kulturhauptstadt ist es, sowohl für Chemnitz als auch das Umland neue Impulse zu setzen. Davon wird auch die gesamte sächsische Tourismusbranche profitieren. Ich wünsche mir, dass wir unsere Gäste durch kreativtouristische Erlebnisse begeistern. Es ist gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, unser kulturelles Erbe lebendig zu vermitteln.”

Josephine Hage, Kuratorin von Makers Business & Arts: “Kulturhauptstadt heißt vor Allem: Mitmachen. Und das gilt natürlich auch für die vielen Gäste aus Nah und Fern, die wir erwarten. Wir können durch das starke Profil in den Bereichen Kunsthandwerk, Kulinarik, textiles Erbe und natürlich Angebote rund um Weihnachten unvergessliche Momente schaffen.”

Neben Gesprächsrunden rund um Strategie, Marketing, einem Impuls der Geschäftsführerin des internationalen Creative Tourism Network, einer künstlerischen Intervention und drei Workshops erwarten diese Mitmachangebote die Besucherinnen und Besucher:

● „Vom Leinsamen zur Leinwand in einem Jahr“ mit dem Netzwerk für lokale Textilproduktion Lokaltextil
● Holzschuhlöffel selbst herstellen und individualisieren mit dem Atelier Hängengeblieben
● Schokolade herstellen mit Choco del Sol inkl. Verkostung verschiedener Kakaosorten & Schokolade
● kreative dreidimensionale Objekte mit 3D-Druck-Stiften erarbeiten mit dem Industriemuseum Chemnitz
● Holzmagneten selber bauen & gestalten mit dem “Holzkombinat”
● Dekorativ-kreativ werden an der Tufting Station mit der Künstlerin Wiete Sommer
● MitMachWerkstatt-Station mit dem FabLab Chemnitz
● Makergrüße in die Welt schicken mit Freiwilligen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

Veranstalter der Konferenz ist der Landesverband Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Industriemuseum Chemnitz.

HINTERGRUND
Seit einigen Jahren locken internationale Reiseziele unter dem Schlagwort Kreativtourismus mit kreativen, künstlerischen oder kulinarischen Kursen und Mitmachangeboten. Gäste können so saisonunabhängig authentisch regionale Kultur erleben und selbst kreativ werden.

Auch für Chemnitz und die Kulturregion bietet Kreativtourismus großes Potenzial. Der »Makergedanke«, also die Idee des Selbermachens, ist der rote Faden der Kulturhauptstadt und spiegelt den Ansatz von Kreativtourismus wider. Touristinnen und Touristen können sich deshalb in künstlerischen, handwerklichen und digitalen Techniken ausprobieren, sowie kulinarische Traditionen kennenlernen. Das kulturelle Erbe wird so mit den Händen erlebbar, während gleichzeitig ganz besondere Verbindungen zwischen Einheimischen und Gästen wachsen.

Das Projekt Makers Business & Arts führte im Sommer eine Umfrage unter Anbieterinnen und Anbieter kreativtouristischer Erlebnisse durch. Damit erhob das Projekt für Sachsen erstmals systematisch Daten zu den Angebotsprofilen, Zielgruppen, räumlichen Bedingungen und Weiterbildungsbedarfen.

“Insbesondere in den Bereichen digitales Marketing, Barrierefreiheit und Fremdsprachen gibt es bis zum Kulturhauptstadtjahr noch viel zu tun”, konstatiert Kuratorin Josephine Hage. Das Projekt unterstützt in den nächsten Monaten deshalb Anbieter bei der Entwicklung und Kommunikation attraktiver Angebote mit einem Workshopprogramm.

AUSBLICK
Gäste der Kulturhauptstadt müssen nicht bis 2025 auf kreative Erlebnisse warten. Ab 27. November 2023 laden dutzende Werkstätten, Vereine, Künstlerinnen und Kreative zu Mitmachangeboten in der Adventszeit ein. Unter dem Titel “Maker-Advent” veröffentlicht die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 Anfang November eine Broschüre mit rund 100 Mitmachangeboten aus den Bereichen Holz, Textil, Upcycling, Floristik, digitale Technologien, Drucktechniken, Kunstkurse und weitere mehr.

Chemnitz wird 2024 der Austragungsort für die 50. Jubiläumsveranstaltung des Germany Travel Mart (GTM) sein. Das gab der Veranstalter, die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) am 17. April 2023 bekannt. So wird Chemnitz als Europas Kulturhauptstadt 2025 auf dem größten internationalen Tourismus-Workshop Deutschlands vom 21. bis 23. April 2024 rund 600 Reiseagentinnen und Reiseagenten, Journalistinnen und Journalisten aus etwa 40 Ländern sowie Tourismusunternehmen aus ganz Deutschland empfangen. Gastgeber sind die Chemnitzer Tourismusgesellschaft CWE mbH und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS).

Links:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1065388

Fotos von der Konferenz können zeitnah unter folgendem Link abgerufen werden.

Kontakt für Pressevertreter

Nina Rüb
Projektkommunikation Makers, Business & Arts
E-Mail: nina.rueb@chemnitz2025.de
Mobil: 0176 15 296 817

08.09.2023
Pressemitteilung

„Alle Plätze sind Spielplätze“ – In Kooperation mit Studierenden
aus Schneeberg sind Objekte entstanden, die von den Nutzer:innen kreativ bespielt werden können

Am 8. und 9. September 2023 übergeben Studierende der Fakultät für Angewandte Kunst in Schneeberg

drei in einem Semesterprojekt entwickelte Objekte ihren Nutzer:innen im Heckert-Gebiet – den Schüler:innen der Albert-Einstein-Grundschule,

den Kindern und Jugendlichen im Kinder- und Jugendhaus UK, und dem Jugendhaus compact sowie den Bewohnerinnen der WG Einheit.

Im Studiengang Holzgestaltung von Prof. Jacob Strobel sind in Zusammenarbeit mit der Architektin und Künstlerin Amica Dall Objekte

für den öffentlichen Raum entstanden, die ab sofort kreativ in Besitz genommen und bespielt werden sollen.

In enger Zusammenarbeit mit den zukünftigen Nutzer:innen haben die Studierenden Objekte für drei Orte im Heckert-Gebiet entworfen.

Initiiert wurde diese Kooperation im Rahmen des Kulturhauptstadt-Projekts WE PARAPOM! – Europäische Parade der Apfelbäume von der Kuration Barbara Holub.

Die Einweihung der Arbeiten bildet zugleich den Abschluss dieses Projekts im Programmfeld Gelebte Nachbarschaft,

das ab November 2024 in einer konzeptionellen Neuausrichtung an den Start geht.

Der inhaltliche Ansatz des Projekts „Alle Plätze sind Spielplätze“ ist, Orte der Begegnung und des gemeinsamen Spiels zu schaffen

und die Möglichkeit zu bieten, sich diese Orte durch die kreative Nutzung anzueignen.

Drei ganz unterschiedliche Spielsituationen wurden von den Studierenden entwickelt:

  1. PLAYWALL von Johann Richter, Louise Binninger und Luise Renner für die Albert-Einstein-Grundschule
  1. Koubs von Magdalena Sander und Charlotte Quasdorf für das Kinder- und Jugendhaus UK (Usti nad Labem-Straße 40)
  1. WIDO von Tolja Böhnisch, Anne Gerke und Jannik Zielke für das Jugendhaus Compact und WG Einheit (zwischen Arno-Schreiter-Straße und Wolgograder Allee)

Eingeweiht wurde PLAYWALL am Freitag, den 8. September an der Albert-Einstein-Grundschule im gemeinsamen Spiel der Schüler:innen.

Koubs im Kinder- und Jugendhaus UK wird am Samstag, den 9. September ab 14Uhr im Rahmen eines Kinder- und Familienfestes eröffnet.

Das Objekt Wido entsteht unter Anleitung der Studierenden am Samstag, den 9. September ab 10Uhr auf der

Grünfläche zwischen Arno-Schreiter-Straße und der Wolgograder Allee.

Alle Objekte wurden von den Studierenden im Rahmen einer Semesterarbeit konzipiert und gebaut und sind Dekra zertifiziert.

Pressefotos von © Natalie Bleyl können Sie mit diesem Link downloaden: https://we.tl/t-KwMZOYlNoi

Pressemitteilung als PDF

Die Fotos vom Samstag finden Sie dann auch hier: https://chemnitz2025.de/presse/

Pressemitteilung
01.09.2023

Tokarczuk-Übersetzer Lothar Quinkenstein ist auf dem Rad für die europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 unterwegs

Das grenzüberschreitende Projekt European Peace Ride ist mehr als ein ambitioniertes Radsport-Event

Vom 8. bis zum 10. September ist der Übersetzer Lothar Quinkenstein einer der 200 Radsportlerinnen und Radsportler beim European Peace Ride. In drei Etappen legen die Teilnehmenden 500 km und ca. 6000 Höhenmeter zurück. Mit Start in der deutsch-polnischen Europastadt Görlitz/Zgorzelec führt die Tour in diesem Jahr über Mladá Boleslav und Plzeň bis nach Chemnitz. Dort ist 2020 im Bewerbungsprozess um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ die Idee für die Europäische Friedensfahrt entstanden, die sich bewusst in Beziehung setzt zur „Internationalen Friedensfahrt“, dem größten gemeinsamen Radsportevent der ehemaligen „Ostblock“-Länder. Die Initiatoren des European Peace Ride haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit vielen Partner:innen in Polen und Tschechien ein europäisch relevantes, verbindendes Projekt zu entwickeln, das Begegnungen schafft, die Historie der Grenzregionen reflektiert und gleichzeitig zukunftsweisende Impulse setzt.

2023 findet der European Peace Ride, eines der großen internationalen Partner-Projekte für die Kulturhaupstadt Europas Chemnitz 2025, zum dritten Mal statt. Kultur und Sport kommen in der diesjährigen Friedensfahrt auch in der Person des Übersetzers und Radfahrers Lothar Quinkenstein zusammen, der als Fahrer und Chronist dabei sein wird. Er eröffnet die Tour auf der Fahrt im Sonderzug von Chemnitz nach Görlitz/Zgorzelec am Freitag, den 8. September mit einer essayistischen Reflexion über den Zusammenhang zwischen Radfahren, Literatur und Übersetzung.

Der passionierte Radfahrer Lothar Quinkenstein übersetzt im Tandem mit Lisa Palmes seit 2017 die Werke der polnischen Literatur Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk für den Kampa Verlag. Aktuell arbeitet das Duo an einer Neuübersetzung von Bolesław Prus‘ Roman "Lalka" ("Die Puppe"), einem Klassiker der polnischen Literatur und das Werk eines Autors, der ebenfalls großer Fahrradenthusiast war und Mitglied der "Warschauer Fahrradfahrer-Gesellschaft" (Warszawskie Towarzystwo Cyklistów), der auch die beiden Nobelpreisträger Henryk Sienkiewicz und Marie Curie-Skłodowska angehörten.

Lothar Quinkenstein unterrichtet am Collegium Polonicum in Słubice und ist oft mit dem Fahrrad in der Grenzregion zwischen Polen und Deutschland unterwegs. An Oder und Neiße entlang zu fahren, sei für ihn wie die physische Fortsetzung seiner Übersetzer-Tätigkeit ganz im Sinne des Über-Setzens -  von einem Land ins andere, von einer Sprache in die andere. Prus zu übersetzen, liege ihm auch deshalb besonders nah, sagt Quinkenstein, weil für ihn das Radfahren heute genau das bedeutet, was der polnische Autor den Menschen vor über 100 Jahren ans Herz gelegt hat: Das Fahrradfahren sei die beste Kur für gereizte Nerven, es beruhige den Geist und führe zu einem Zustand seelischen Gleichgewichts. Das Fahrrad, so schrieb Prus in einem Zeitungsbeitrag, sei ein Fortbewegungsmittel, das möglichst viele Menschen benutzen sollten.

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ermöglicht den literarischen Exkurs im Rahmen des European Peace Ride 2023.

Es besteht die Möglichkeit, an der Zugfahrt von Chemnitz nach Görlitz teilzunehmen. Neben dem Vortrag von Lothar Quinkenstein gibt es verschiedene Beiträge von Wirtschaftsvertreter:innen während der Fahrt.

Freitag, 8. September

05:51 Uhr
Abfahrt der Sonderzüge aus Chemnitz nach Görlitz/Zgorzelec
Mit den Fahrerinnen des European Peace Ride sowie Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik.

11:00 Uhr
Start European Peace Ride 2023 auf der Altstadtbrücke, die die Europastadt Görlitz/Zgorzelec verbindet

Sonntag, 10. September
17 Uhr Zieleinfahrt Chemnitz Straße der Nationen

 

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PRESSEMITTEILUNG

Die Theater Chemnitz, The Festival Academy Brüssel und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 richten gemeinsam „Theater der Welt“ aus.

Deutschlands größtes internationales Theaterfestival THEATER DER WELT findet 2026 in Chemnitz statt - in gemeinsamer Trägerschaft der Theater Chemnitz, The Festival Academy aus Brüssel und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH.

Anlässlich ihres Besuchs beim aktuell stattfindenden Theater der Welt 2023 in Frankfurt und Offenbach übergab Kulturstaatsministerin Claudia Roth gemeinsam mit ITI-Präsidentin Yvonne Büdenhölzer am Dienstag, den 11. Juli 2023 die nächste Ausgabe des Festivals an den Intendanten der Chemnitzer Theater Christoph Dittrich und die Chemnitzer Bürgermeisterin für Kultur Dagmar Ruscheinsky.

„Mit Theater der Welt kommt ein international bedeutendes Ereignis der Theaterszene nach Chemnitz. Theater der Welt steht für Vielfalt und Offenheit, für verschiedene Einflüsse und Ausdrucksformen, das ist nicht nur bereichernd für die Darstellenden Künste, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander. Theater der Welt kann 2026 auf Netzwerke und Infrastruktur zurückgreifen, die Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 aufgebaut hat. So kann Chemnitz dem Festival und das Festival Chemnitz neue Impulse geben. Ich wünsche dem Team in Chemnitz viel Erfolg“ adressierte Claudia Roth an das Chemnitzer Team.

Ende der 1970er Jahre vom Internationalen Theaterinstitut – Zentrum Deutschland (ITI) initiiert, ist das Festival seitdem alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt zu erleben. Es gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der internationalen Theaterszene und ist ein Schaufenster für aktuelle ästhetische Entwicklungen in den darstellenden Künsten weltweit.

Die Vergabe der 17. Ausgabe nach Sachsen hat der Vorstand des Internationalen Theaterinstituts im Ergebnis eines Bewerbungsverfahrens einstimmig angenommen. Nach Hamburg 2017, Düsseldorf 2021 und Offenbach-Frankfurt 2023 kommt das Festival nun, seit der Ausgabe 1996 in Dresden, nach genau 30 Jahren zurück nach Sachsen.

Seit dem Gewinn des Titels Kulturhauptstadt Europas 2025 vor drei Jahren setzt die Stadt Chemnitz kontinuierlich darauf, Kunst und Kultur in ihren vielen Facetten fest in der Stadtgesellschaft zu verankern. Mit dem Festival Theater der Welt unmittelbar im Anschluss an das Titeljahr bleibt Chemnitz im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit und legt gleichzeitig einen weiteren wichtigen Grundstein für ein dauerhaftes Nachwirken des Kulturhauptstadt-Prozesses für die Menschen in der Stadt und in der Kulturregion.

„Das Konzept der Theater Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH und The Festival Academy aus Brüssel bündelt nachhaltig und auf überzeugende Weise nationale und globale Kulturmanagement- und Kuratierungsressourcen. Der Vorstand vergibt das Festival endlich wieder an eine ostdeutsche Stadt.“ begründet die Präsidentin des deutschen ITI-Zentrums Yvonne Büdenhölzer die Entscheidung.

Die Theater Chemnitz, The Festival Academy aus Brüssel und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH werden gemeinsam Träger des Festivals und setzen es zusammen um. Erstmals in der Geschichte von THEATER DER WELT führt ein städtisches Theater mit allen fünf Sparten die Bewerbung zusammen mit einem international renommierten Kulturmanagement aus Belgien unter Verstärkung einer Kulturhauptstadtorganisation an.

Die Festival-Intendanz, bestehend aus dem Generalintendanten der Chemnitzer Theater Christoph Dittrich, Inge Ceustermans, General-Direktorin der NGO The Festival Academy Brussels und Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, bereitet den Aufbau eines international besetzten Kurator:innen Teams vor. Dieses aus Kurator:innen von allen Kontinenten bestehende Team wird die inhaltlich-künstlerische Gestaltung des Programms übernehmen.

Partnerschaft, Gleichberechtigung, Nachhaltigkeit, Interdisziplinarität und Digitalität werden Grundlage beim Aufbau und der Konstellation dieses national und international gemeinsam agierenden Teams. Die Gesamtleitung sieht sich als „globales, künstlerisches und organisatorisches Team“.

The Festival Academy Brüssel ist Teil des kulturellen Kapazitätsaufbaus im Bewerbungsbuch (Bid Book II) der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Erfolgreich entfaltet so eine Kulturhauptstadtinitiative bereits vor dem Kulturhauptstadtjahr und sichtbar über dieses hinausreichend, international und regional nachhaltige Wirkung.

Intendant der Theater Chemnitz Christoph Dittrich:

"Die Lebensrealität der Stadt Chemnitz ist voller intensiver Erwartungen, der vielfältige Wandlungsprozess täglich greifbar. Mit dem internationalen Festival gewinnen die Menschen in der Stadt und das Theater ein Erweiterungsfeld der Erfahrungen der Kulturhauptstadt 2025. Wir freuen uns auf ein weit ausholendes Programm internationaler Kunst, das mit kreativer Kraft die Weltsicht öffnen kann und gleichzeitig die selbstbewusste regionale Neuverortung stärkt."

Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch:

„Ich freue mich sehr, dass Deutschlands wichtigstes internationales Festival für Theaterkünste zum zweiten Mal in seiner Geschichte zu Gast in Sachsen sein wird. Dies ist eine Würdigung der jahrelangen erfolgreichen Arbeit eines der großen deutschen städtischen Theaterbetriebe, den Theatern Chemnitz und ein großer Erfolg für die sich entwickelnde Strahlkraft der Kulturhauptstadt Chemnitz. Das Festival zeigt gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Kulturhauptstadt für Chemnitz über das Jahr 2025 hinaus“.

Oberbürgermeister Sven Schulze:

„Gastfreundlich und weltoffen sind die Chemnitzerinnen und Chemnitzer. Wir sind stolz in 2026 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt in unserer Stadt begrüßen zu dürfen. Die durch den Kulturhauptstadtprozess ausgelösten Entwicklungen weisen auf Kontinuität hin. Wir sehen, dass sich die Arbeit in kulturelle Entwicklung durch Anerkennung auszahlt. Wir freuen uns auf ein großartiges Theaterfest“.

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PRESSEMITTEILUNG

Von Graffiti-Workshops, Theaterprojekten und europäischen Begegnungen – 13 neue Mikroprojekte werden in der Kulturhauptstadt-Region umgesetzt
Bis Anfang Mai 2023 konnten Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen zum zwölften Mal Ideen für Mikroprojekte bei der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH einreichen. Ziel dieses Beteiligungsformats ist die Realisierung guter Ideen, die Kreativität, den Dialog und Gemeinsinn sowie moderne Kompetenzen und Themen mit europäischer Dimension im urbanen und ländlichen Raum erlebbar machen.

Insgesamt 13 Ideen wurden von der Jury ausgewählt. Die Antragsteller:innen erhalten jeweils bis zu 3000 Euro Unterstützung für die Umsetzung der Projekte. Fünf der 13 Mikroprojekte sollen in der Europäischen Kulturregion stattfinden.

Gemeinsamer Nenner für alle Projekte ist, dass sie gemäß des Kulturhaupstadt-Mottos „C the Unseen“, Unsichtbares und Ungesehenes sichtbar machen und Orte des Dialogs und Miteinanders schaffen – in Form von Workshops, Ausstellungen, Theateraufführungen oder gemeinsamen Festen, auch über Grenzen hinweg.
In Bad Schlema hat beispielsweise der KGE e. V. vor, dem Verfall des 1858 eröffneten Unteren Bahnhofes nachhaltig entgegenzuwirken und mithilfe eines Ideenwettbewerbs unter Bürger:innen eine neuen Begegnungsort zu entwickeln.

  • Der Verein Miteinander statt Gegeneinander e. V. aus Chemnitz plant, junge Erwachsene für das gelebte Miteinander in Europa zu sensibilisieren und einen grenzüberschreitenden Workshop-Tag mit 40 deutschen und tschechischen Jugendlichen zu organisieren.
  • Das soziokulturelle Projekt vom Arthur e. V. will ein mobiles Graffiti- und Streetart-Angebot für Jugendliche ab 14 Jahren in Chemnitz und dem ländlichen Raum realisieren und richtet seinen Fokus insbesondere auf Mädchen, FLINTA-Personen und Jugendliche mit Migrationsbiografie.
  • Das musikalische Theaterprojekt „OPUS45“ des Vereins Netzwerk für Demokratie und Courage e. V. macht im Oktober 2023 Halt in Chemnitz und
    wird das Stück „In diesem Land … das Krisenjahr 1923“ aufführen. In einem vorgelagerten Workshop mit Theaterpädagog:innen sollen Parallelen der Jahre 1923 und 2023 eruiert werden, um zum Thema Demokratiegefährdung mit Chemnitzer:innen in Dialog zu kommen. Die Organisation in Chemnitz übernimmt die Regionalkoordination "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" Chemnitz.
  • Initiiert vom Verein Ukraine-Chemnitz-Europa e. V. wird das ukrainische Puppentheater Lwiw (Lemberg) drei Aufführungen des Projektes „Die Puppe namens Hoffnung“ für Kinder und Erwachsene im September 2023 zeigen. Zentral thematisiert das Stück die Kriegssituation aus dem Inneren der Ukraine und will damit Hoffnung zeigen, die selbst in den schwierigsten Momenten des Lebens nicht schwindet.

Informationen zu allen 13 Mikroprojekten sind auf der Webseite zu finden: www.chemnitz2025.de/mikroprojekte_2_23.
Der Start der nächsten Förderrunde wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Beteiligungsformat „Mikroprojekte“
Das Beteiligungsformat der „Mikroprojekte“ richtet sich an Vereine, Initiativen und Einzelpersonen. Es wurde bereits 2017 von der Stadt Chemnitz initiiert, um wurde, um kreative Vorhaben in Chemnitz und der umliegenden Kulturregion zu unterstützen. Ziel ist die Realisierung guter Ideen, die Kreativität, den Dialog und Gemeinsinn sowie moderne Kompetenzen und Themen mit europäischer Dimension im urbanen und ländlichen Raum erlebbar machen. Außerdem sollen die Mikroprojekte ungesehene Orte beleben und sichtbar machen sowie bürgerschaftliches Engagement stärken.
Weiterführende Informationen zu den Mikroprojekten und dem Bewerbungsverfahren sind unter www.chemnitz2025.de/mikroprojekte zu finden. Fragen dazu beantwortet Herr Jan Pietschmann telefonisch unter +49 (0) 176 465 057 45 sowie schriftlich per E-Mail unter mikroprojekte@chemnitz2025.de.

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PRESSEMITTEILUNG

Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH wächst - Nevin Aladağs Leuchtinstallation „Color Floating“ in Zwönitz eingeweiht

Der Kunst- und Skulpturenweg Purple Path in der Europäischen Kulturregion ist gestern um ein Kunstwerk erweitert worden: In der Berg- und Textilindustriestadt Zwönitz wurde Nevin Aladağs Werk „Color Floating“ über dem Austelteich eingeweiht.

Am längsten Tag des Jahres, mit Einsetzen des Sonnenuntergangs, entfaltete Nevin Aladağs Lichtinstallation in der Dämmerung dann erstmals öffentlich ihre farbenfrohe Schönheit. Die hängenden Objekte sind Entwendungen von Alltagsdingen: Designlampen der 1960er Jahre, überzogen mit verschiedenfarbigen und unterschiedlich strukturierten Strumpfhosen.

Damit stellt die international renommierte Künstlerin nicht nur einen lokalen Bezug zur Textilindustriestadt Zwönitz her. „Color Floating“ transportiert für sie auch gesellschaftskritische Inhalte und proklamiert mit den verschiedenen Farben eine Vision von Vielfalt, Emotion und Kulturtransfer. Die Bildhauerin und Performancekünstlerin lebt in Berlin. Sie wurde 1972 im türkischen Van in eine kurdisch-türkisch-iranische Familie geboren und wuchs im schwäbischen Stuttgart auf.

Mit Grußworten von Barbara Klepsch, der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Wolfgang Triebert, dem Bürgermeister der Stadt Zwönitz, Dagmar Ruscheinsky, der Kulturbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, sowie Stefan Schmidtke, dem Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, wurde das Kunstwerk offiziell eröffnet.

Es ist die fünfte Kunstinstallation am PURPLE PATH, einem der fünf Flagship-Projekte für das Kulturhauptstadtjahr 2025, das insbesondere die Kulturregion rund um Chemnitz in den Fokus rückt. Als wachsender Kunst-Trail werden in den kommenden Jahren in vielen der 38 Kulturhauptstadt-Partnerkommunen Arbeiten von nationalen und internationalen Künstler:innen installiert, die jeweils einen besonderen Bezug zu der Region haben. Kuratiert wird das Projekt von Alexander Ochs.

Am 26. August 2023 wird in Lichtenstein/Sachsen mit der Arbeit “Fabrik” des deutsch-türkischen Bildhauers İskender Yediler ein weiteres Kunstwerk eröffnet.

Das Projekt PURPLE PATH umfasst mehr als den wachsenden Skulpturen-Trail. Es finden weitere Veranstaltungen unter dieser Marke statt, wie beispielsweise der Bildhauer-Workshop “Annaberger Impuls”, der vom 7. bis 17. Juli 2023 in Oederan in die zweite Auflage geht mit insgesamt zehn Bildhauer:innen aus der Europäischen Kulturregion und der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.

Die Sächsische Staatsregierung gab vergangene Woche bekannt, das Projekt „Weitergehen am Purple Path“ im Rahmen der „Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025“ in diesem Jahr mit bis zu rund 398.000 Euro zu unterstützen. Diese Förderung zielt besonders auf die Einbettung des Kunstparcours in die lokale Kulturlandschaft und geht an das Regionalmanagement der Kulturregion Chemnitz, angesiedelt bei der Stadt Oelsnitz/Erzgebirge.

Nevin Aladağ: Color Floating

Leuchtende Kunstwerke schweben sanft über einer Wasseroberfläche und erschaffen in der Dämmerung eine stille Poetik farbigen Lichts. Die Objekte sind Entwendungen von Alltagsdingen: Designlampen der 1960er Jahre, überzogen mit verschiedenfarbigen und unterschiedlich strukturierten Strumpfhosen. Die in Berlin lebende Bildhauerin und Performancekünstlerin Nevin Aladağ – 1972 in Van/Türkei in eine kurdisch-türkisch-iranische Familie geboren und im schwäbischen Stuttgart aufgewachsen – interveniert mit ihrer permanenten Installation Color Floating in der Bergbau- und Textilindustriestadt Zwönitz mit Sinnlichkeit, Fantasie und Farbe.

Ihr Werk zelebriert ebenso unmittelbare Lebensfreude wie es gesellschaftskritische Inhalte transportiert. Color Floating erinnert an Sommerfeste unter Laternen, an mystische Prozessionen, an heitere Abende in der Intimität des Blumengartens und fragt gleichzeitig nach Klischees, Zuschreibungen und Krisen der Orte, an denen Aladağ ihre Arbeiten ausstellt: Sind hier alle zum Fest eingeladen, unabhängig von der Farbe ihrer Kleidung, ihrer Identität oder ihrer Haut? Inspiriert von der Pattern and Decoration-Bewegung proklamiert die international gefeierte Künstlerin mit Color Floating eine Vision von Vielfalt, Emotion und Kulturtransfer. Ihren politisch-globalen Anspruch artikuliert Nevin Aladağ nicht in Form von Mahnungen, sondern in mitreißender Leichtigkeit und Schönheit.

Der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH

Die Landschaften um Chemnitz – das Erzgebirge, Mittelsachsen, das Zwickauer Land – sind tief geprägt von der 850-jährigen Geschichte des Bergbaus. Der Abbau von Silber, Zinn, Kobalt, Kaolin und Wismut hat das Leben bestimmt; alle Wege, Straßen, Siedlungen haben irgendwie damit zu tun. Es ist eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, die im 21. Jahrhundert neu entdeckt werden will.

»C the Unseen« lautet der Leitgedanke der Kulturhauptstadt Europas 2025. Chemnitz und die Region werden Besucher*innen aus der ganzen Welt empfangen. Ein zentrales künstlerische Angebot ist der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH mit Arbeiten von internationalen und sächsischen Künstler*innen.

Kuratiert von Alexander Ochs orientiert sich der PURPLE PATH am Narrativ „Alles kommt vom Berg her“ und stellt darüber eine Verbidnung der 38 Kommunen im Erzgebirge, Mittelsachsen und dem Zwickauer Land mit der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 her.

Bislang wurden Werke von Tony Cragg in Bad Schlema, Friedrich Kunath in Thalheim, Tanja Rochelmeyer in Flöha und Carl Emanuel Wolff in Ehrenfriedersdorf installiert.

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Honorarfreie Bilder können Sie unter diesem Link downloaden und unter Angabe dieses Credits im Zusammenhang mit der Berichterstattung verwenden:

Nevin Aladağ: Color Floating 2023; Courtesy: WENTRUP, Berlin, Foto: Daniela Schleich

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Kulturhauptstadt Europas 2025 – das ist Chemnitz zusammen mit 38 Kommunen aus der Region. Dort entsteht der Kunst- und Skulpturenweg Purple Path. Es ist eines der Hauptprojekte im Rahmen des Kulturhaupstadt-Programms. Das in der Stadt Oelsnitz angesiedelte Regionalmanagement der Kulturregion Chemnitz wird in diesem Jahr mit bis zu rund 398.000 Euro unterstützt, um den Kunst- und Skulpturenweg mit verschiedenen Veranstaltungen in die lokale Kulturlandschaft einzubetten. Mit dem Projekt »Weitergehen am Purple Path« werden zahlreiche Veranstaltungen „am Purple Path“ ermöglicht, die noch mehr Aufmerksamkeit auf die Kulturregion lenken und damit die umliegenden Kommunen weiter mit Chemnitz verbinden.

Am 21. Juni um 21Uhr wird im Austelpark in Zwönitz die Arbeit „Color Floating“ von Nevin Aladağ eingeweiht. Damit wächst der Kunst- und Skulpturenweg Purple Path auf aktuell fünf Stationen. Weitere Kunstwerke gibt es in Ehrenfriedersdorf, Thalheim, Flöha und Aue-Bad Schlema.

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freigebenenes FOTO zur Verwendung (Credit: chemnitz2025/ Ernesto Uhlmann)

Gelebte Nachbarschaft

Kulturhauptstadt-Projekt wird neu gestaltet mit Fokus auf Beteiligung und Nachhaltigkeit 

Das Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programmfelds „Gelebte Nachbarschaft“ wird in den kommenden Monaten als großes Beteiligungsprojekt neu gestaltet. Über 400 Apfelbäume sind seit Projektstart 2021 gepflanzt worden, zuletzt im April 2023 in Gablenz und im Yorckgebiet. In der Entwicklung dieses Projekts sind sowohl von den Chemnitzerinnen und Chemnitzern als auch von zahlreichen Fachleuten, Verbänden und Vereinen viele Fragen, Wünsche und Anregungen geäußert worden. Zukünftig soll das Programmfeld „Gelebte Nachbarschaft“ die gestaltende Kraft dieser vielen Initiativen aufnehmen und damit die Ausrichtung des Flagship-Projekts neu bestimmen.

Die ursprüngliche Idee, 4000 Apfelbäume paarweise als Parade auf einer vorgezeichneten Route durch verschiedene Stadtviertel zu pflanzen, ebenso wie die Umsetzung von künstlerischen Arbeiten im öffentlichen Raum, entstand in 2020 für das Bewerbungsbuch. In Zukunft soll die kollektive Entwicklungsarbeit am Projekt sowie Fragestellungen zur viel diskutierten Nachhaltigkeit der Stadtgestaltung wichtige Impulse geben.

Die bisherige Arbeit an diesem Projekt hat gezeigt, dass das Interesse der Chemnitzerinnen und Chemnitzer an einer gemeinschaftlichen, zukunftsweisenden Entwicklung des öffentlichen Raumes groß ist. Die Kulturhaupstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH will diesem Engagement Raum geben und die aktive gestaltende Teilhabe ermöglichen.

Die Idee für die Neuausrichtung ist, zusammen mit den Bewohner:innen über konkrete Pflanzkonzepte, die individuell für einzelne Standorte geplant werden, ins Gespräch zu kommen. Außerdem sollen Gruppen von Baumpat:innen gegründet werden, die sich zukünftig gemeinsam um die Pflege der Bäume kümmern. Der Klimawandel stellt vor allem Stadtgesellschaften vor noch nicht absehbare Herausforderungen. Hitze, Trockenheit, Wasserknappheit und Nachhaltigkeit sind große Zukunftsthemen. Diese sollen populär vermittelt und mit Teilhabe neue Nachbarschaften initiiert werden.

Stefan Schmidtke (Geschäftsführer Programm): „Die Bewerbung (Bid Book II) um den Titel Kulturhauptstadt hat eine Idee gezeichnet. Kulturhauptstadt zu sein, ist jedoch ein Prozess. Die Überprüfung der Machbarkeit einzelner Ideen ist Teil dieses Prozesses und gehört zur Aufgabe der Kulturhauptstadt GmbH. Mit einer großen Offenheit werden wir viele Menschen in die Gestaltung dieses Prozesses einbeziehen und gemeinsam daran arbeiten, dass er sich in viele Richtungen entwickeln kann.“

Der konzeptionelle Neugestaltung dieses Flagship-Projekts ist zunächst bis zum Jahresende geplant. Ziel ist, im November 2023 mit einer gemeinsamen Pflanzaktion Ansätze und möglicherweise erste Ergebnisse vorzustellen.

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Gemeinsame Aktion TOGETHER FOR DIVERSITY zum Deutschen Diversity-Tag am 23. Mai 2023 

Zum Deutschen Diversity-Tag am 23. Mai 2023 gibt es erstmals eine gemeinsame Veranstaltung der Technischen Universität Chemnitz, der Stadt Chemnitz und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Alle drei Initiatoren sind Unterzeichner der Charta der Vielfalt und laden ab 14 Uhr zur Aktion TOGETHER FOR DIVERSITY auf den Mensa-Vorplatz am Campus auf der Reichenhainer Straße 55 (09126 Chemnitz) ein.

Ziel des Deutschen Diversity-Tages ist es, mit einer öffentlichen Aktion Flagge für eine wertschätzende, diskriminierungsfreie und vielfaltsanerkennende Gesellschaft zu zeigen und auf das Thema Vielfalt in Unternehmen aufmerksam zu machen.

Zum Start der Aktion TOGETHER FOR DIVERSITY gibt es u.a. einen kurzen Redebeitrag von Steffen Biernath, Team Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, zu “Besonderen Herausstellung von diversen Strukturen in unserer Gesellschaft”.  Anschließend können die Anwesenden ihre Wünsche und Gedanken für die Zukunft auf einer großen „Wall of Wishes“ (Wand der Wünsche) festhalten. Zum Abschluss bilden die Teilnehmer:innen gemeinsam „human letters“ in den Buchstaben D, D und T (Anfangsbuchstaben für Deutscher Diversity-Tag), die in einem Gruppenfoto digital festgehalten werden.

Die Initiatoren der Aktion TOGETHER FOR DIVERSITY freuen sich auf regen Austausch, Anregungen und Wunschvorstellungen aller Teilnehmenden sowie darauf, damit ein Zeichen für eine vielfältige Gesellschaft setzen zu können.

Diese Veranstaltung sowie alle anderen deutschlandweit angemeldeten Aktionen zum 11. Deutschen Diversity-Tag sind auf der Webseite www.charta-der-Vielfalt.de zu finden.

Mehr zur Initiative Charta der Vielfalt:

Quelle: www.charta-der-vielfalt.de

Der Charta der Vielfalt e. V. ist eine Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Ihr Ziel ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen. Über 4.900 Organisationen mit insgesamt 14,9 Millionen Beschäftigten haben die Charta der Vielfalt inzwischen unterschrieben und zeigen öffentlich Flagge für Vielfalt.

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Modellbau-Workshop, Film-Tour oder historische Infotafeln – Kulturhauptstadt Chemnitz sucht wieder kreative Bürger:innen-Ideen zur Umsetzung

Kreative Ideen sind wieder gefragt, denn das bekannte Format der sogenannten Mikroprojekte geht in die 12. Runde. Bei diesem Beteiligungsprojekt für Bürger:innen, welches 2017 von der Stadt Chemnitz initiiert wurde, werden kreative Vorhaben in Chemnitz und der umliegenden Kulturregion gesucht. Ziel ist die Realisierung guter Ideen, die Kreativität, den Dialog und Gemeinsinn sowie moderne Kompetenzen und Themen mit europäischer Dimension im urbanen und ländlichen Raum erlebbar machen. Des Weiteren sollen die Ideen ungesehene Orte beleben und sichtbar machen sowie bürgerschaftliches Engagement stärken.

Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen können bis zum 9. Mai 2023 bei der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH (C-2025 GmbH) ihre Ideen für die aktuelle Projektrunde einreichen.

Dass es viele findige Ideen zur Bereicherung der Gesellschaft gibt, steht außer Frage. Seit 2017 wurden bereits 142 Projekte von Bürger:innen gefördert und in die Tat umgesetzt. Im Chemnitzer Ortsteil Wittgensdorf vermitteln jetzt Infotafeln an historischen Gebäuden lokale Industrie- und Handwerksgeschichte. Ebenso konnte in Marienberg ein Modellbau-Workshop mit deutsch-tschechischen Teilnehmern realisiert werden. Der erst kürzlich erschienene Kurzfilms CHEMKIDS, welcher vom Zusammenleben der verschiedenen Generationen in Chemnitz handelt, tourt aktuell auf einer Filmfestival-Tour an europäischen und sächsischen Orten.

Mikroprojekte können mit einer Summe von jeweils bis zu 2.500 Euro unterstützt werden. Projekte mit einer gut ersichtlichen europäischen Dimension können bis zu 3.000 Euro erhalten. Ein eigener Beitrag zur Finanzierung wird nicht vorausgesetzt.

Die Einreichung der Projektideen erfolgt über eine Online-Bewerbungsplattform. In Ausnahmefällen ist nach Rücksprache die Einreichung der Projekte auch per Post oder per E-Mail möglich. Die Projekte werden im Mai 2023 von einer achtköpfigen Jury begutachtet und nach definierten Kriterien bewertet. Anfang Juni werden die Projekte bekannt geben, die finanzielle Unterstützung erhalten. Die Umsetzung der Mikroprojekte muss dann bis Ende 2023 erfolgen.

Interessierte haben am 25. April 2023 im Rahmen des Kulturhauptstadt Info-Cafés die Möglichkeit, sich persönlich zu informieren und mit der Jury sowie Mitarbeitern der C-2025 GmbH ins Gespräch zu kommen. Ab 17:30 Uhr sind die Türen in der Hartmannstraße 5 (09111 Chemnitz) geöffnet. Start ist um 18:00 Uhr.

Weiterführende Informationen zu den Mikroprojekten und dem Bewerbungsverfahren sowie der Link zur Plattform sind unter www.chemnitz2025.de/mikroprojekte zu finden. Fragen dazu beantwortet Herr Jan Pietschmann telefonisch unter +49 (0) 176 465 057 45  sowie schriftlich per E-Mail unter mikroprojekte@chemnitz2025.de.

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Die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 präsentiert sich in der Sächsischen Landesvertretung in Berlin erstmals auf bundespolitischem Parkett

Am Donnerstag, den 30. März 2023 um 18:30 Uhr laden Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Chemnitzer Bürgermeister Ralph Burghart zusammen mit Staatssekretär Conrad Clemens, dem Bevollmächtigten des Freistaates Sachsen beim Bund, zu einem parlamentarischen Abend in die Sächsische Landesvertretung in Berlin ein, um den Bundestagsabgeordneten und anderen Gästen Chemnitz und die Kulturregion als Kulturhauptstadt Europas 2025 zu präsentieren. Diese Veranstaltung ist die erste Gelegenheit für das Team der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, ihre Vorhaben in einem größeren bundespolitischen Rahmen vorzustellen. Zusammen mit Kurator:innen und Projektpartner:innen haben Programmgeschäftsführer Stefan Schmidtke und die Kaufmännische Geschäftsführerin Andrea Pier ein Programm für den Abend vorbereitet, mit dem sie auf dieses europäische Großereignis im Freistaat Sachsen 2025 neugierig machen wollen.

„C the Unseen! Die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 stellt sich vor“ am Donnerstag, 30. März 2023, um 18.30 Uhr in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund (Brüderstraße 11/12, 10178 Berlin)

Sie können sich noch anmelden über: veranstaltungen@bln.sk.sachsen.de

Pressekontakt Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH:
Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation

Tel. 0371 33563110, Mobil: 015151291178

Mareike.holfeld@chemnitz2025gmbh.de


Ansprechpartner in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund:

David Kockerols
Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Persönlicher Referent des Bevollmächtigten

Tel. 030 20606 107, Mobil: 0152 5323 4649

david.kockerols@bln.sk.sachsen.de

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Chemnitzer:innen pflanzen die Parade der Apfelbäume - Das Kulturhauptstadt Projekt WE PARAPOM! geht in die nächste Runde: mit internationaler Kunst und über hundert Apfelbäumen in der Stadt

Am 25. März und 1. April sind Chemnitzerinnen und Chemnitzer eingeladen, gemeinsam Apfelbäume zu pflanzen. Im Kulturhauptstadt Projekt WE PARAPOM! entsteht so in den kommenden Jahren eine „Europäische Parade der Apfelbäume“ mitten in der Stadt. In diesem Frühjahr wird in Gablenz und im Yorckgebiet gepflanzt. Jeweils paarweise kommen unter fachkundiger Anleitung Apfelbäume verschiedener Sorten in die Erde. WE PARAPOM! ist das größte Beteiligungsprojekt im Rahmen des Kulturhauptstadt Programms. In den kommenden Jahren sind die Chemnitzer:innen aufgerufen, Bäume zu pflanzen und in Patenschaften die Baumpflege zu übernehmen. Dieses einzigartige ökologische Projekt liefert außerdem die Themen für ein internationales Kunstprogramm, das die österreichische Künstlerin Barbara Holub kuratiert.

Von April bis Juli wird im Bürgerpark am Gablenz Center ein Fries des tschechischen Künstlers Zbyněk Baladrán an einem acht Meter langen Bauzaun installiert. Die Arbeit „New Social Contract“ zeigt die Ungleichheit in der neoliberalen Arbeitswelt. Baladrán überträgt die Bildsprache antiker Steinreliefs und die darauf abgebildeten gesellschaftlichen Hierarchien in die aktuelle gesellschaftliche Realität. Die Eröffnung der Installation findet am Samstag, den 1. April um 16:00 Uhr im Gablenzer Bürgerpark statt.

Die Stadtethnografin Kathrin Wildner lädt am 31. März und am 2. April zu Hörspaziergängen in Gablenz und im Yorckgebiet ein. Die Spaziergänger:innen erkunden zusammen den Sound der Stadt, ohne Verstärkung, nur mit den Ohren.

Am Wochenende vom 31. März bis zum 2. April findet ein vielfältiges Programm rund um die Apfelbaum-Parade statt. In der Gaststätte des Kleingartenvereins Sonnige Höhe gibt es am Freitag, den 31. März ein Gespräch mit der Künstlerin Folke Köbberling, die 2021 eine Parkplatz-Fläche in Chemnitz per Hand entsiegelt hat. Sie hält einen Vortrag und diskutiert mit Expert:innen aus Forschung und Verwaltung die Probleme und Potenziale, die im Entsiegeln von urbanen Flächen liegen. Am Sonntag, den 2. April treffen sich in der Vereinsgaststätte einige der im Projekt WE PARAPOM! arbeitenden Künstler:innen zum Brunch mit den Besucher:innen und stellen dabei ihre aktuellen Projekte in Chemnitz vor.

Einen Gruß in Form von zwei Apfelbäumen übermitteln Gäste aus Weimar, der Kulturhauptstadt Europas 1999. Die beiden Bäume werden am 24. März geliefert und am 1. April im Gablenzer Bürgerpark gepflanzt. Eine Delegation aus Weimar wird Chemnitz im Mai besuchen.
Das ausführliche Programm WE PARAPOM! – Europäische Parade der Apfelbäume unter: https://chemnitz2025.de/we-parapom/

Übersicht der Veranstaltungen
Sa, 25. März 10:00 – 16:00 Uhr Öffentliches Pflanzen der Apfelbäume
13:00 – 14:00 Uhr Vortrag zu Pflege von Apfelbäumen
Fr, 31. März 16:00 – 18:00 Uhr Hörspaziergang mit Kathrin Wildner
18:30 – 20:30 Uhr Vorträge und Gespräch über Bodenentsiegelungen
Sa, 1. April 14:00 – 15:30 Uhr Öffentliches Pflanzen der Apfelbäume
14:45 – 15:45 Uhr Informationen zur Kulturhauptstadt und Musik
16:00 – 17:00 Uhr Eröffnung Installation von Zbyněk Baladrán
So, 2. April 11:00 – 13:00 Uhr Brunch und Künstler:innengespräche
14:00 – 16:00 Uhr Hörspaziergang mit Kathrin Wildner

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Anmeldung im Presseverteiler der Kulturhaupstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH:
Wenn Sie alle Presse-Informationen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH auch zukünftig erhalten möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail unter presse@chemnitz2025.de im Presseverteiler an.

WE PARAPOM! - Europäische Parade der Apfelbäume
Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
3. öffentlicher Auftritt
25. März bis 2. April 2023

WE PARAPOM! – Die Europäische Parade der Apfelbäume ist ein Kunstprojekt und zugleich das größte Beteiligungsformat der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Auf einer Achse quer durch die Stadt werden seit 2021 jeweils im Frühjahr und im Herbst mehrere hundert Apfelbäume verschiedener Sorten gepflanzt. Wie eine Parade, die zu einer wachsenden Skulptur im öffentlichen Raum wird, ziehen sich die jeweils paarweise gepflanzten Bäume immer weiter durch den Stadtraum.

Am 25. März und am 1. April sind interessierte Chemnitzer:innen eingeladen, unter fachkundiger Anleitung gemeinsam weitere Apfelbäume in Gablenz und im Yorckgebiet zu pflanzen. Mit der Zahl der Bäume wächst in den kommenden Jahren auch die Gemeinschaft derjenigen, die dieses langfristig angelegte ökologische Projekt zu ihrem eigenen machen und in der Stadtgesellschaft verankern. Damit werden globale Herausforderungen wie Klimawandel, zunehmende Ungleichheit, Migration oder eine sich verändernde Arbeitswelt adressiert. Diese Themen greifen internationale Künstler:innen auf Einladung der Kuratorin Barbara Holub mit künstlerischen Interventionen auf.

Am 31. März und am 2. April nimmt die Stadtethnologin Kathrin Wildner Interessierte mit auf Hörspaziergänge durch Gablenz. Der bildende Künstler Zbyněk Baladrán hat das Fries „New Social Contract“ für den Bürgerpark am Gablenz Center geschaffen, das vom 30. März bis zum 2. Juli 2023 installiert sein wird.
Gemeinsam Apfelbäume pflanzen Chemnitzerinnen und Chemnitzer pflanzen gemeinsam Bäume, sodass die Europäische Parade der Apfelbäume kontinuierlich wächst. Die Route zieht sich in diesem Frühjahr weiter durch Gablenz und durchs Yorckgebiet. Helfende Hände beim Pflanzen sind herzlich willkommen. Alle, die Interesse haben, unter fachkundiger Anleitung Apfelbäume zu pflanzen und dabei Tipps und Tricks zur Apfelbaumpflege mitzunehmen, können mitpflanzen, ganz gleich, ob für eine Stunde oder den ganzen Tag. Wer einen eigenen Spaten hat, kann den gern mitbringen, das ist aber keine Voraussetzung zum Mitmachen. Die Pflanz-Helfer:innen werden mit Snacks und Getränken versorgt.

Fragen zur Teilnahme an den Pflanzungen beantwortet das Team unter weparapom@chemnitz2025.de
Samstag, 25.März 10:00 – 16:00 Uhr
Öffentliches Pflanzen der Apfelbäume
Treffpunkt 09:45 Uhr am Terra Nova Campus, Heinrich-Schütz Str. 61
13:00 – 14:00 Uhr
Wissenswertes zur Pflege von Apfelbäumen Gespräch mit der Obstbaumwartin Anja Hoppe Terra Nova Campus, Heinrich-Schütz Str. 61
Samstag, 1. April 14:00 – 15:30 Uhr
Öffentliches Pflanzen der Apfelbäume
Treffpunkt: Hans-Ziegler-Str./Park am Gablenz Center

Künstlerische Interventionen
„Schule des städtischen Handelns: Gablenz hören”

Hörspaziergang mit Kathrin Wildner
Freitag, 31. März
16:00 – 18:00 Uhr
Start: Bushaltestelle Hans-Ziegler-Str., Eintritt frei, Anmeldung über www.chemnitz2025.de
Sonntag, 2. April
14:00 – 16:00 Uhr
Start: Kleingartenverein Sonnige Höhe, Gaststätte, Frühlichtweg 27
Anmeldung über www.chemnitz2025.de

Wie klingt Gablenz? Was tönt im Gablenz Center? Wie rauscht der Gablenz-Park? Was ist der Sound der EUROPÄISCHEN PARADE DER APFELBÄUME? Die Stadtethnologin Kathrin Wildner lädt dazu ein, auf einem gemeinsamen Hörspaziergang durch Gablenz, den Sound des Viertels zu erkunden. Und dabei fordert sie zu radikalem Hören auf, ohne Verstärkung, nur mit den Ohren. Bei genauem Hinhören erschließen sich die urbanen Klanglandschaften. Auch die Geräusche jenseits der medialen und konsumorientierten Berieselung werden wahrnehmbar, der Lärm der Stadt und auch die Stille.
Kathrin Wildner lehrt an internationalen Hochschulen und forscht mit künstlerischen Methoden zu Fragen zum öffentlichen Raum. Ihr besonderes Interesse gilt dem Sound und dem „Erhören“ städtischer Räume. Nach dem Spaziergang lädt sie die Teilnehmenden dazu ein, über Gehörtes und Unerhörtes miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Wann platzt die Kruste auf?” Impulsvorträge und Gespräch über Potenziale von Bodenentsiegelungen im Stadtraum
Freitag, 31. März 18:30 – 20:30 Uhr Ort: Kleingartenverein Sonnige Höhe, Gaststätte, Frühlichtweg 27
Laut Umweltbundesamt sind etwa 45 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen in Deutschland aktuell versiegelt, das heißt bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt. Damit gehen wichtige Bodenfunktionen, vor allem die Wasserdurchlässigkeit und die Bodenfruchtbarkeit, verloren. Mit der Ausweitung der Siedlungs- und Verkehrsflächen nimmt auch die Bodenversiegelung zu. Die Künstlerin Folke Köbberling hat 2021 in einer künstlerischen Intervention eine Fläche auf dem Albert-Einstein-Parkplatz in Chemnitz per Hand entsiegelt. Als Leiterin des Instituts für Architekturbezogene Kunst an der TU Braunschweig arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur und realisiert vor allem Projekte im öffentlichen Raum. In kurzen Impulsvorträgen beleuchten Folke Köbberling sowie Expert:innen aus Forschung und Verwaltung das Thema Bodenversiegelung aus unterschiedlichen Perspektiven und sprechen gemeinsam über Probleme und Potenziale, die das Entsiegeln städtischer Flächen birgt.

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH stellt sich vor:
Samstag, 1. April
14:45 – 15:45 Informationen und Musik am Parklet an der Montessori-Grundschule, Ernst-Enge-Str.
Zbyněk Baladrán „New Social Contract” Installation im Bürgerpark Gablenz
Samstag, 1.April
16:00 Uhr Eröffnung der Installation
Hans-Ziegler-Str. / Bürgerpark am Gablenz Center
Mit: Zbyněk Baladrán, einer Einführung durch die Kuratorin Barbara Holub und Beiträgen von Stefan Schmidtke (Kulturhauptstadt GmbH) und Susanne Schaper (DIE LINKE)
Zbyněk Baladráns Installation „New Social Contract (Fries)“ thematisiert die sich fortlaufend verändernden Arbeitsbedingungen in der neoliberalen Gesellschaft. Er richtet den Fokus auf eine zunehmende Ungleichheit in der Arbeitswelt, die zu sozialen Spannungen führt, in denen Baladrán die Gefahr für soziale Umwälzungen sieht. In seinem Fries für den öffentlichen Raum im Gablenzer Bürgerpark bezieht sich Baladrán auf die Darstellung gesellschaftlicher Hierarchien in antiken Steinreliefs. Diese assyrischen Triumphfriese stellen die absolute Souveränität des Herrschers der rechtlosen Klasse der Sklaven gegenüber. Seine Installation „New Social Contract“ wird am Samstag, den 1. April um 16 Uhr mit einer Einführung in die Arbeit eröffnet. Der Fries wird bis Juli 2023 im Bürgerpark Gablenz ausgestellt.
Zbyněk Baladrán (Prag) ist bildender Künstler, Autor, Kurator und Ausstellungsarchitekt, der sich in seinem Werk vor allem mit den gesellschaftlichen Systemen der sogenannten westlichen Welt beschäftigt.

Brunch und Künstler:innen-Gespräche
Sonntag, 2. April
11:00 – 13:00 Uhr
Kleingartenverein Sonnige Höhe, Gaststätte, Frühlichtweg 27, Eintritt frei
Mit: Kathrin Wildner, Zbyněk Baladrán, Irene Suchy, Michael Mautner und Claudia Bosse
Moderation: Sabine Maria Schmidt (Kuratorin bei den Kunstsammlungen Chemnitz)
WE PARAPOM! – EUROPÄISCHE PARADE DER APFELBÄUME ist eines der sogenannten Flagship-Projekte der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, das von der österreichischen Künstlerin Barbara Holub kuratiert wird. In einem auf mehrere Jahre angelegten Prozess, wird der öffentliche Raum in Chemnitz unter aktiver Beteiligung der Stadtbewohner:innen nachhaltig verändert. Barbara Holub hat dazu eine Reihe international renommierter Künstler:innen eingeladen, in diesem Kontext neue Arbeiten für Chemnitz zu entwickeln. Sie verhandeln die vielfältigen Themen, die mit WE PARAPOM! aufgeworfen werden, aus künstlerischer Perspektive. Bei einem Brunch stellen sich Künstler:innen vor, die derzeit für Recherchen für ihre Projekte in Chemnitz sind. Sie sprechen über ihre Ideen und laden alle Interessierten zur Teilnahme ein.

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PRESSEMITTEILUNG

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 als Treiberin der regionalen Entwicklung
Sachsens Interministerielle Arbeitsgruppe berät über Zusammenarbeit von Stadt und Umland – Ministerpräsident nimmt am Treffen teil

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 hat das Ziel, sowohl für die Stadt Chemnitz als auch für das Umland neue Impulse zu setzen. Daher stand das Thema Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 als Treiberin der regionalen Entwicklung im Mittelpunkt der heutigen Tagung der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) der Sächsischen Staatsregierung. An dieser nahmen der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer, der Chemnitzer Bürgermeister Ralph Burghart und die Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, Andrea Pier und Stefan Schmidtke, teil.

Vorgestellt wurde vom Landesverband Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen, welche Impulse aus dem Kulturhauptstadt-Prozess für die regionalen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu erwarten sind. Die Technische Universität Chemnitz, die über eine eigene Taskforce „TUCculture2025“ verfügt, erhofft sich neue Impulse für Wissenschaft und Hochschulen und den internationalen Austausch von Studierenden. Impulse für ein Weitergehen am „Purple Path“ wiederum erwartet das Netzwerk aus Städten und Gemeinden in der Region, das gemeinsam am Erfolg des gleichnamigen Kunstparcours arbeitet. Der Tourismusstandort Chemnitz und das erzgebirgische Umland sehen sich auf die Vielzahl von Gästen während des Kulturhauptstadtjahres 2025 gut vorbereitet und verstehen dieses Ereignis zugleich als eine große Chance für die Tourismuswirtschaft in ganz Sachsen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte: „Die Lokomotive der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 hat sichtbar Fahrt aufgenommen. Ihre Zugkraft reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus ins Umland und in unsere Nachbarländer hinein. Dafür braucht es viele engagierte Akteure. Die erlebe ich hier in Chemnitz und dem Umland. Sie alle wollen gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und unseren Nachbarn in Tschechien und Polen europapolitische Akzente setzen und Gäste aus vielen Ländern in unserer Region empfangen – dies gelingt nur vereint.“

Bürgermeister der Stadt Chemnitz Ralph Burghart ergänzte: „Unsere Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 war auch deshalb erfolgreich, weil die Kulturregion daran aktiv beteiligt war. Dies hat zu einer neuen Art der Zusammenarbeit geführt. Insofern ist das Kulturhauptstadtjahr 2025 nicht der Abschluss, sondern die großartige Chance, der Kulturregion aus Stadt Chemnitz und seinen befreundeten Kommunen eine langfristige Perspektive zu geben. Gegenseitige Unterstützung ist für gemeinsamen Erfolg dabei unerlässlich. Deshalb freuen wir uns über die umfassende Unterstützung des Bundes und des Freistaates, mit der es gelingen wird, die Stadt Chemnitz und die Kulturregion als Europäische Kulturhauptstadt 2025 in Deutschland und Europa zu präsentieren.“

Stefan Schmidtke, Programmgeschäftsführer Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, erläuterte: „Diese Arbeitsgruppe ist der Beleg für die große Bedeutung, die der Titel Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 nicht nur für die Stadt, sondern für den gesamten Freistaat Sachsen sowie die Bundesrepublik Deutschland hat. Der Austausch und die Zusammenarbeit auf den verschiedenen fachlichen und politischen Ebenen sowie die umfangreiche Unterstützung, die wir erfahren, bildet eine solide Basis für unsere Arbeit am Programm für die Kulturhauptstadt. Wir arbeiten gemeinsam an einem europäischen Projekt, das sehr viel mehr ist als ein Jahr voller Events. Partnerschaftlich wollen wir einer nationalen und internationalen Öffentlichkeit zeigen, dass von Chemnitz Impulse ausgehen, die einen langfristigen Effekt auf die Entwicklung der Region haben und die weltweit zukunftsweisende und nachhaltige Standards setzen.“

Hintergrund
Die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) „Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025“ ist ein Gremium aller Ministerien auf der Ebene der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, die die Stadt Chemnitz auf ihrem Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 unterstützen. Sie arbeitet unter dem Vorsitz des Beauftragten für die Kulturhauptstadt Europas 2025 Staatssekretär Prof. Thomas Popp. Die Stadt Chemnitz ist in die IMAG ebenso einbezogen wie der Bund. Zu den Projekten, die gemeinsam vorangetrieben werden, gehören beispielsweise Städtebau- und Verkehrsprojekte, die Wiederbelebung von Industriedenkmalen oder die Schaffung von Kreativräumen. Aber auch Projekte in den Bereichen Bürgerschaftliches Engagement, Integration und Demokratieförderung werden entwickelt. Die IMAG wurde im November 2021 ins Leben gerufen und hat bisher fünf Mal getagt.

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PRESSEMITTEILUNG

Interministerielle Arbeitsgruppe zur Kulturhauptstadt Europas tagt in Chemnitz – Ministerpräsident Michael Kretschmer nimmt teil

Einladung zum Pressegespräch: Mittwoch, 1. März, 11.30 Uhr – Carlowitz Congress Center (Theaterstraße 3), Raum Terra

Am Mittwoch, dem 1. März, tagt die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) der Sächsischen Staatsregierung zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 in Chemnitz. Ministerpräsident Michael Kretschmer nimmt an dem Treffen teil. Themen der ersten Sitzung im Jahr 2023 sind unter anderem die Zusammenarbeit von Stadt Chemnitz und der Kulturregion sowie Impulse der Kulturhauptstadt Europas für die Kultur- und Kreativwirtschaft, die Wissenschaft und den Tourismusstandort.

Vertreter:innen der Medien sind im Anschluss um 11.30 Uhr zum Pressegespräch ins Carlowitz Congress Center, Raum Terra eingeladen. Über die Ergebnisse der IMAG berichten:
• Ministerpräsident Michael Kretschmer
• Bürgermeister Ralph Burghart
• Stefan Schmidtke, Programmgeschäftsführer der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Stichwort IMAG Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
Die IMAG ist von der Sächsischen Staatsregierung eingerichtet worden, um eine regelmäßige Abstimmung zwischen den beteiligten Ministerien und der Stadt Chemnitz sicherzustellen. Die Leitung liegt bei Staatssekretär Thomas Popp, dem Beauftragten der Staatsregierung für die Kulturhauptstadt. Die IMAG tagt viermal im Jahr. Einmal davon findet diese Zusammenkunft auf Staatssekretärsebene in Chemnitz statt.

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PRESSEMITTEILUNG

Lokale und internationale Projektideen für das Kulturhauptstadtprogramm gefragt
Ausschreibungen für drei Themenbereiche starten am 27. Februar 2023

Ab dem 27. Februar 2023 können sich Initiativen, Vereine, Institutionen, Unternehmen oder Privatpersonen mit Projektideen für das Programm des Kulturhauptstadtjahres bewerben. Die ausführlichen Informationen zum Bewerbungsverfahren werden ab Montag 12:00 Uhr auf der Webseite der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH (Kulturhauptstadt GmbH) veröffentlicht.

Über diese Ausschreibungen (Open Calls) haben lokale und internationale Akteur:innen aus Kultur- und Zivilgesellschaft die Möglichkeit, sich aktiv in die Programmgestaltung für 2025 einzubringen. Gefragt sind Ideen und Projekte in drei unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, die sich inhaltlich auf die Hauptlinien des Programms aus dem Bewerbungsbuch BidbookII beziehen und den umfangreichen Kriterien des EU-Monitorings entsprechen. Ausgewählt werden die Projekte von verschiedenen Fachbeiräten.

Akteur:innen aus Chemnitz und den 38 Partnerkommunen, die im Bereich der Kultur und Demokratiebildung arbeiten, können sich zum Beispiel bei der “Soft Skills Akademie I” mit Vorhaben zu zivilgesellschaftlichem Engagement bewerben. Mit maximal 5000 Euro werden Vernetzung sowie Wissens- und Kapazitätsaufbau unterstützt. Erfolgreiche Antragsteller:innen können zum Beispiel Recherche- und Reisekosten, Seminarbeiträge oder Materialkosten erstattet bekommen. Außerdem bietet die “Soft Skills Akademie I” allen, die sich an der Ausschreibung beteiligen, die Möglichkeit, an einem extra aufgelegten Workshop-Programm teilzunehmen. Es gibt drei Fristen für die Antragstellung bis Ende Mai 2023.

Eine zweite Ausschreibung gilt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Ziel ist, dass sich Kunst- und Kultureinrichtungen in bi- oder trilateralen Kooperationspartnerschaften vernetzen, um gemeinsam Projekte für das Kulturhauptstadtjahr zu entwickeln. Angestrebt ist der Austausch auf allen Ebenen von Alltags- bis Hochkultur mit besonderem Fokus auf kulturelle Diversität und Gemeinsamkeiten. Dieser Ausschreibungsprozess erfolgt in zwei Stufen: Die erste ist ein Ideenwettbewerb, an dem sich Interessierte aus Chemnitz und der Kulturregion sowie aus Polen und Tschechien bis zum 31. August 2023 bewerben können. Ein Fachbeirat wählt die Ideen aus, die dann weiter präzisiert werden. In der zweiten Stufe, beginnend am 01. Mai 2024, werden die in Stufe 1 präsentierten Projektpläne erneut eingereicht, um von einem zweiten Fachbeirat für die Umsetzung im Kulturhauptstadtjahr empfohlen zu werden.

“Generationen feiern” ist der Titel der dritten Ausschreibung, über die explizit Projekte für Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen gesucht werden. Gefragt sind Ideen, mit denen sich diese Zielgruppen, Räume, Wissen und Fähigkeiten aneignen, um Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Hier geht es um aktive Beteiligung junger Menschen und/oder der Generation ab 60 Jahren und insbesondere um Projekte, die aus diesen Gruppen heraus entstehen. Auch dieses Verfahren ist zweistufig, sodass bis 30. Juni 2023 zunächst Projektentwürfe eingereicht werden können. In der zweiten Stufe wird die Projektentwicklung vorangetrieben, bevor eine finale Empfehlung im Januar 2024 ausgesprochen wird. Danach beginnt die Umsetzung des Projekts bis ins Kulturhauptstadtjahr hinein. Eine Finanzierungshöchstsumme ist für diese Ausschreibung nicht vorgegeben. Erfolgreiche Antragsteller:innen müssen aber einen Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent der Gesamtsumme einbringen.

Alle Anträge werden digital eingereicht. Die Links zu den Einreichungsplattformen der Ausschreibungen sind über die Webseite www.chemnitz2025.de/ausschreibung zu erreichen. Dort stehen auch alle weiteren Informationen zu den Open Calls, Ansprechpartner:innen, Möglichkeiten der individuellen Beratung sowie Termine für Informationsveranstaltungen zu den Bewerbungsverfahren. Eine fünfte Ausschreibung für Projekte zur „Urbanen Populärkultur“ wird im September 2023 veröffentlicht.

Eine erste allgemeine Informationsveranstaltung zu allen drei Ausschreibungen wird am 13. März 2023 um 18:00 Uhr in den Räumen der Kulturhauptstadt GmbH in der Hartmannstraße stattfinden. Im ersten Kulturhauptstadt Info-Café am 28. Februar 2023 wird ebenfalls über die Ausschreibungen berichtet. Dort gibt es auch Informationen über Beteiligungsmöglichkeiten für Chemnitzerinnen und Chemnitzer, die nicht an eine eigene Projektentwicklung geknüpft sind.

Pressekontakte:

Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation+49 (0) 371 33563110Mareike.holfeld@chemnitz2025gmbh.de
Frizzi Seltmann

Mitarbeiterin Presse & Kommunikation

+49 (0) 371 24351382

Frizzi.seltmann@chemnitz2025gmbh.de

Anmeldung im Presseverteiler der Kulturhaupstadt GmbH:

Wenn Sie alle Presse-Informationen der Kulturhauptstadt GmbH auch zukünftig  erhalten möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail unter presse@chemnitz2025.de im Presseverteiler an, da die Meldungen demnächst nicht mehr über die Pressestelle der Stadt verschickt werden.

 

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Im Jahr 2025 werden Chemnitz und die Region mit 38 Kommunen aus Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau Kulturhauptstadt Europas sein. Mit der Umsetzung der im Bewerbungsbuch Bid Book II abgebildeten Projektideen ist die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH betraut (https://chemnitz2025.de/bidbook/). Sie plant und steuert alle Programmaktivitäten des Kulturhauptstadtjahres.

Unter dem Motto „C the Unseen“ setzt die GmbH schwerpunktmäßig Aktivitäten in Soziokultur, Kunst, Unternehmenskultur, Baukultur, Ernährungs- und Esskultur, Umwelt, Nachhaltigkeit, Kinder-, Jugend- und Seniorenaktivitäten, sowie zahlreichen weiteren Gesellschafts- und Kulturbereichen um. Dazu führt sie regionale und überregionale, sowie internationale Partner zusammen.

Mit öffentlichen Ausschreibungsverfahren (Open Calls) eröffnet die Kulturhauptstadt GmbH die im Bewerbungsbuch Bidbook II ausgewiesene Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie und bindet in 2023 und 2024 vielfältige Akteur:innen aus Kultur und Zivilgesellschaft in das Kulturhauptstadtprogramm ein.  Mit den Ausschreibungsverfahren sollen Projekte gefördert werden, die sich in starker inhaltlicher Anbindung an den im Bewerbungsbuch Bidbook II präsentierten fünf Programmfeldern orientieren und den umfangreichen Kriterien des EU Monitorings entsprechen:

  • C the Unseen – Europäische Macher:innen der Demokratie / European Makers of Democracy
  • Osteuropäische Mentalität / Eastern State of Mind
  • Gelebte Nachbarschaft / Generous Neighbours
  • Macher:innen² / Makers²
  • In Bewegung! / It’s Moving!

Weitere Infos zu den Programmfeldern sind unter www.chemnitz2025.de/ausschreibung sowie https://chemnitz2025.de/bidbook/ einsehbar.

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PRESSEMITTEILUNG
Kulturhauptstadt Info-Café öffnet am 28. Februar 2023 erstmalig für Interessierte /
Neue Ansprechpartnerinnen für Presse bei der Kulturhaupstadt GmbH

Am 28. Februar 2023 lädt die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH (Abk.: Kulturhauptstadt GmbH) zum ersten öffentlichen Kulturhauptstadt Info-Café“ in die Büroräume in der ehemaligen Schmidtbank-Passage (Hartmannstraße 5) ein. Mit diesem Format möchte die Kulturhauptstadt GmbH auf regelmäßiger Basis über Beteiligungsprogramme für die Stadtgesellschaft informieren und sich für Fragen der Bürger:innen öffnen.

Ab 17:30 Uhr sind die Türen für alle Interessierten geöffnet. Lockere Gespräche und Fragen sind möglich. Ab 18:00 Uhr werden unterschiedliche Themen vorgestellt. Dazu gehören die Ausschreibungen (Open Calls) für Projekte im Rahmen der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie. Denn ab dem 27. Februar 2023 Startdatum von drei Open Calls können sich Initiativen, Vereine und Privatpersonen mit Projektideen zu bestimmten Themen oder für ein Programm zum Wissens- und Kapazitätsaufbau bewerben.

Außerdem werden Möglichkeiten der Beteiligung am Flagship-Projekt WE PARAPOM!, der Parade der Apfelbäume, präsentiert. Im März sind Chemnitzerinnen und Chemnitzer eingeladen, Apfelbäume in Gablenz und im Yorckgebiet zu pflanzen. Flankiert wird das gemeinsame Bäume-Pflanzen von einem Kunst- und Vortragsprogramm.
Seit Januar 2023 ist die Kulturhauptstadt GmbH auf über 30 Mitarbeitende gewachsen. Aufgabe des Unternehmens ist es, in den kommenden drei Jahren die im Bewerbungsbuch formulierten Programm-Ideen gemeinsam mit den beteiligten Akteur:innen umzusetzen und das Programm des Kulturhauptstadtjahres zu gestalten. Das Kulturhauptstadt Info-Café bietet somit auch die Möglichkeit, das Team der Kulturhauptstadt GmbH Stück für Stück persönlich kennen zu lernen. So wird nächsten Dienstag beispielsweise Dirk Zinner, der Leiter des Freiwilligenprogramms, erste Ideen für die Beteiligung von ehrenamtlichen Unterstützer:innen vorstellen.
Neu im Team sind auch zwei Kolleginnen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Mareike Holfeld und Frizzi Seltmann übernehmen ab sofort die Kommunikation der Aktivitäten der Kulturhauptstadt GmbH, bei der bislang die CWE und die Pressestelle der Stadt unterstützen.
Hinweis für Gäste:
Der Veranstaltungsort im Erdgeschoss ist barrierefrei zugänglich. Die sanitären Anlagen im ersten Stock des Gebäudes sind mit einem Fahrstuhl erreichbar, aber leider nicht barrierefrei zugänglich.

Anmeldung im Presseverteiler der Kulturhaupstadt GmbH:
Wenn Sie alle Presse-Informationen der Kulturhauptstadt GmbH auch zukünftig erhalten möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail unter
presse@chemnitz2025.de im Presseverteiler an.

Bitte um Terminveröffentlichung:
Kulturhauptstadt Info-Café

Wann: Dienstag, den 28. Februar 2023 von 17:30 bis 19:30 Uhr (ab 17:30 Uhr Türen geöffnet, ab 18:00 Uhr Info-Präsentation)

Wo: Büroräume der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH in der ehemaligen Schmidtbank-Passage (Hartmannstr. 5, 09111 Chemnitz)

Pressekontakte:

Mareike Holfeld
Leiterin Presse & Kommunikation

+49 (0) 371 33563110

Mareike.holfeld@chemnitz2025gmbh.de

Frizzi Seltmann

Mitarbeiterin Presse & Kommunikation

+49 (0) 371 24351382

Frizzi.seltmann@chemnitz2025gmbh.de

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH
Moritzstraße 20
09111 Chemnitz

Geschäftsführer/CEO: Stefan Schmidtke, Andrea Janke-Pier
Aufsichtsratsvorsitzender/Chairman of the board: Sven Schulze
HRB 34047 Amtsgericht Chemnitz

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PRESSEMITTEILUNG

Die Stadtwirtschaft stellt sich vor – Stadtwerkstatt wird eröffnet

Einladung am 23. Februar, ab 16 Uhr, Kulturhauptstadt Interventionsfläche Stadtwirtschaft, Schüffnerstraße 1


Am Donnerstag, dem 23. Februar, von 16 bis 19 Uhr, sind die Nachbarschaft und Interessierte eingeladen, sich in der „Stadtwerkstatt
auf dem Gelände der Stadtwirtschaft über den aktuellen Stand des Vorhabens, kommende Beteiligungsmöglichkeiten zur Geländegestaltung und das Interessenbekundungsverfahren für zukünftige Mieter:innen zu informieren. Vertreter:innen der Medien sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Das Programm
Von 16 bis 17.30 Uhr gibt das Team der Stadtwirtschaft vor Ort Einblicke in drei Themenfelder: Das erste Thema beschäftigt sich mit der Vorstellung des Konzepts der neuen Stadtwirtschaft und dem Baugeschehen. Im Anschluss geht es weiter mit einer Einführung in Beteiligungsm
öglichkeiten bei der Gestaltung der Fläche, der Gebäude und der Nutzung der Räume. Beispielsweise wird es zukünftig auch um eine Mitsprache und Mitwirkung in den Bereichen Fassadengestaltung und urbanes Gärtnern gehen. Der letzte Part eröffnet offiziell das Interessenbekundungsverfahren für Mietinteressent:innen. „Wer Interesse hat, Teil einer kreativen Hofgemeinschaft mit vielen Machern zu werden und nach Raum für die Verwirklichung der eigenen Idee und mögliche
Kooperationspartner:innen sucht, ist hier genau richtig“, so Paul Marcion, Projektleiter des Teams vom Kreativen Chemnitz e. V. der Stadtwirtschaft.
Anschließend, zwischen 17.30 und 19 Uhr, besteht die Möglichkeit, derzeitige und künftige Mieter:innen kennenzulernen, sich an Thementischen ins Gespräch über den Standort, die Beteiligungsverfahren und das Interessenbekundungsverfahren zu begeben oder an einem illuminierten Geländerundgang teilzunehmen. Durch Licht und Ton wird die Phantasie angeregt, wie es sein wird, wenn kreative Macher in den Gebäuden am Werk sind. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Eröffnung der Stadtwerkstatt
Während der Veranstaltung wird die
Stadtwerkstatt” eröffnet. Ein wichtiger Baustein aus dem vom Stadtrat beschlossenen Entwicklungskonzept wird damit Realität. Als zentraler Ort der Information und Partizipation wird in den kommenden Jahren von hier aus das Gelände gemeinschaftlich aktiviert und gestaltet. Des Weiteren stellt die Stadtwerkstatt” in Zukunft den Anlaufpunkt für Mietinteressent:innen und Fragen rund um das Vorhaben Stadtwirtschaft dar.

Zum Ort
Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtreinigungs-Anlage, die 1891 im Chemnitzer Arbeiterviertel Sonnenberg errichtet wurde, wird in den kommenden Jahren ein kultureller Inkubator – Die Stadtwirtschaft – entstehen.
Diese Interventionsfläche wird in mehreren Bauabschnitten zu einem Ort für kreative Macher:innen und mit vielen Angeboten für das Quartier und die ganze Stadt entwickelt werden. Dazu hat der Chemnitzer Stadtrat 2021 ein Entwicklungskonzept beschlossen, das abschnittsweise umgesetzt wird. Im November 2022 wurde die Sanierung von Haus A als zweitem Bauabschnitt begonnen, drei weitere werden in 2023 begonnen. So werden bis 2025 in der Stadtwirtschaft auf aus drei Themen-Höfen Räume für kreative Macher mit knapp 6.000 Quadratmetern in fünf niederschwellig sanierten Gebäuden entstehen. Eine Kiezkantine und ein gemeinschaftlich nutzbarer Veranstaltungsraum bieten viele Möglichkeiten für ein Miteinander.

Weitere Informationen unter: www.stadtwirtschaft.org

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EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN
Eröffnung der Skulpturen-Ausstellung


„DER ANNABERGER IMPULS kommt nach Chemnitz“: 17. Februar 2023, 16:00 Uhr an der St. Jakobikirche Chemnitz


Am Freitag, den 17. Februar 2023 um 16:00 Uhr wird im Außenbereich der Chemnitzer St. Jakobikirche die Skulpturen-Ausstellung „DER ANNABERGER IMPULS kommt nach Chemnitz“ eröffnet, welche bis zum 29. Mai 2023 rund um die Kirche zu sehen sein wird. Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, wird zur Eröffnung ein Grußwort sprechen.
Die ausgestellten Holz-Skulpturen wurden im September 2022 im Rahmen des
Bildhauersymposium im Buchholzer Waldschlösschenpark von neun regionalen Künstlern geschaffen: Roland Buschmann, Rolf Büttner, Uwe Schwarz, Christoph Roßner, Thomas Suchomel, Silvio Ukat, Jörn Michael, Sebastian MVller und Jörg Seifert.


Somit erstreckt sich der Kunst- und Skulpturen-Parcours PURPLE PATH, eins der vier Flagship-Projekte der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025, für drei Monate auch in den öffentlichen Raum nach Chemnitz. Geplant ist es, die Skulpturen in den PURPLE PATH, der 38 Kommunen und Gemeinden in der Kulturregion miteinander verbindet, zu integrieren und entlang des Kunst-, Kultur- und Macher:innenweg auszustellen. Für die Realisierung dieses Vorhabens werden Sponsoren gesucht.


Unter Anwesenheit der Künstler eröffnen Rolf Schmidt, Oberbürgermeister der Stadt Annaberg-Buchholz, Knut Kunze, Ordnungsbürgermeister der Stadt Chemnitz, Silke Franzl, Bürgermeisterin der Stadt Ehrenfriedersdorf und Aufsichtsrätin der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, Dorothee Lücke, Pfarrerin der Kirchgemeinde St. Jakobi-Kreuz sowie Stefan Schmidtke, Programmgeschäftsführer der Kulturhaupstadt Chemnitz 2025 GmbH, die Ausstellung. Der Kurator des Purple Path, Alexander Ochs, führt in die Arbeit der Künstler ein. Anschließend findet ein kleiner Empfang im spätgotischen Chor der Kirche statt.


Medienvertreter:innen haben die Möglichkeit, vor der Eröffnung ab 15:30 Uhr und im Anschluss daran mit den Künstlern sowie Kurator Alexander Ochs zu sprechen.
Wir bitten um vorherige Anmeldung bis Donnerstag, den 16. Februar 2023 an Frau Frizzi Seltmann unter frizzi.seltmann@chemnitz2025gmbh.de.

Hintergrundinformationen zum „Annaberger Impuls“ und den beteiligten Künstlern:

Dem Bildhauersymposium im Jahr 2022 war ein von dem Annaberger Künstler Jörg Seifert initiierter Open Call vorausgegangen, dem namhafte, in der Region und darüberhinausgehend bekannte Bildhauer folgten: Roland Buschmann aus Streckewalde/Großrückerswalde, Rolf Büttner und Uwe Schwarz aus Augustusburg, Christoph Roßner aus Bad Schlema, Thomas Suchomel aus Kürbitz/Weischlitz sowie der Glauchauer Silvio Ukat. Annaberg-Buchholz selbst war durch Jörn Michael, Sebastian MVller und Jörg Seifert vertreten.


Die Ausstellung „DER ANNABERGER IMPULS kommt nach Chemnitz“ ist eine Koproduktion der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH und dem
Regionalmanagement Europäische Kulturregion Chemnitz. Unterstützt wird sie von der Gemeinde der St. Jakobikirche Chemnitz, der Berg-Stadt Annaberg-Buchholz, dem Förderverein Freund:innen der europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V. und dem Programm „So geht sächsisch“. Die Ausstellung wurde von Jörg Seifert und Alexander Ochs partnerschaftlich kuratiert.


Hintergrundinformationen zum PURPLE PATH

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Der Lila Pfad verbindet dabei Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen.


Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Weitere Kunstwerke entlang des Lila Pfads sind bis dato die Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg in Aue-Bad Schlema, die Skulpturengruppe Wildschweine von Car Emanuel Wolff in Ehrenfriedersorf sowie die Raum-Installation Glance von Tanja Rochelmeyer im Bahnhof von Flöha.
Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz als temporärer Programmpunkt zu sehen
sein. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter
www.chemnitz2025.de/purplepath.


Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind
der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

Pressekontakt:
Frizzi Seltmann
+49 (0) 371 24351382

frizzi.seltmann@chemnitz2025gmbh.de

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH
Moritzstraße 20
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11. Runde Mikroprojekte


Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 sind die Mikroprojekte eine Erfolgsgeschichte in Chemnitz! Im Jahr 2017 wurden sie noch im Bewerbungsprozess initiiert – und sie konnten sich sowohl etablieren als auch weiterentwickeln. Inzwischen ist die Kleinprojekteförderung fest in das Kulturhauptstadtprogramm integriert. Die Kulturregion ist zudem fester Bestandteil geworden, sowohl was die Antragstellung als auch die Ausspielung angeht.

In der aktuell 11. Runde der Mikroprojekte sind zum Bewerbungsschluss insgesamt 84 Projektideen eingereicht worden – etwa ein Viertel der Einsendungen kam aus der Kulturregion. Die unabhängige Jury, die sich aus verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Stadt und der Kulturregion zusammensetzt, hat in mehreren Sitzungen die Projekte ausgewählt, die die Bewertungskriterien am besten getroffen haben. Diese sollen in der ersten Jahreshälfte 2023 umgesetzt werden. Es werden insgesamt 17 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 41.000 Euro unterstützt.

Gemäß dem Ansatz “im Kleinen Großes bewirken” zeigen eine Vielzahl von Projekten in allen Stadtteilen von Chemnitz und der Kulturregion, wie echtes Machertum funktioniert, Europa sichtbar gemacht werden kann und wie gelebte Vielfalt aussieht. Dabei wurden schon unterschiedliche Veranstaltungsformate wie etwa Stadtrundgänge, Workshops, Filmprojekte, Ausstellungen, Musik- und Tanzaufführungen, Infotafeln, Picknicks und Druckerzeugnisse realisiert, welche die zahlreichen Facetten des Kulturbegriffs aufzeigen. Alle Projekte haben einen positiven Einfluss auf Chemnitz und/oder die Kulturregion und sind teils durch eine gut ersichtliche europäische Dimension gekennzeichnet. Es können sich Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen bewerben und mit einer Summe von bis zu 3.000 Euro finanziell unterstützt werden.


Folgende 17 Projekte werden in der 11. Runde der Mikroprojekte finanziell gefördert:


Restaurant des guten Willens

Das temporäre Restaurant des guten Willens bringt Menschen zusammen, um gemeinsam zu essen und Gutes zu tun. Im einwöchigen Restaurant werden Speisen aus verschiedenen Ländern angeboten – im Gegenzug dafür tun die Speisenden Gutes für andere Menschen und die Welt.

Ein Projekt von: Jaakko Blomberg

Road to Chemnitz - Teil 1: Läden auf!
Kultur braucht Raum, deswegen ist der Leerstand in Werdau eine Chance für die Kultur. Direkt im Stadtzentrum wird es in bis zu 10 leeren Geschäften die klare und leuchtende Botschaft geben: WERDAU MACHT SICH AUF DEN WEG! CHEMNITZ 2025 - auch mit uns.

Ein Projekt von: ART Werdau (temporäres Projekt vom Wir in Werdau Süd e.V. )

Rastplatz an den alten Glocken
Eine Infotafel, eine Bank und ein kleines Stadtteilfest in Markersdorf sollen die spannende Geschichte und Kultur erzählen, die mit den alten Glocken verbunden ist. In einem Workshop sollen Kinder und Jugendliche selbst an der Gestaltung mitwirken.

Ein Projekt von: Ludwig Sontag

Stadtrallye "Stadt am Fluss"
Mit der interaktiven Stadtrallye "Stadt am Fluss", soll ein Beitrag zu dem bereits im Bidbook verankerten gleichnamigen Thema entstehen und Chemnitz als Stadt mit Wasser für Bewohner:innen und Besucher:innen erfahrbar gemacht werden.

Ein Projekt vom: Jugendhaus UK, Jörg Schneider

Hand ’n’ Hand
Das Video-Projekt geht auf die Straße. Passanten sollen ihre Hand in eine mobile Videobox halten und ein kurzes Statement über die Leistungsgesellschaft abgeben. Daraus entsteht eine Installation auf zwei Monitoren, in der jeweils zwei Hände (Menschen) und ihre Gedanken sich begegnen.

Ein Projekt von: Franziska Kurz und Robert Matzke

CHEMKIDS
Der Plan steht: der Chemnitzer Kurzdokumentarfilm CHEMKIDS soll auf Filmfestival-Tour gehen. Nach überragendem lokalem Feedback zum Film soll er jetzt national und international auf Festivals und vor möglichst breitem Publikum gezeigt werden.

Ein Projekt der: Filmakademie

Magical DanceMovie
Ein magisches Film-Tanz-Vergnügen steht in diesem Workshop im Fokus. Ein märchenhaftes Musikvideo soll entstehen: erarbeitet wird eine Tanz-Choreographie und ein eigenes Storyboard. Gemeinsam von der Ideenfindung bis zum fertigen Musik-Video.

Ein Projekt von: Christina Raab

Guten Morgen, Europa, Bonjour et Dzień dobry !
Das Flair von Europa – Frankreich, Deutschland, Polen – kommt mitten auf den Rosenhof. Handwerk, Musik und Tanz laden zum Schauen, Mitmachen, Verweilen ein. Kulinarisches der Länder lädt ein, mit bisher Unbekannten ins Gespräch zu kommen.
Ein Projekt vom: Bürgerhaus City e.V.

Jung, laut, sichtbar – Poetry Slam Workshop für Schüler*innen in der Region
Jeweils ein Poetry Slam Schulworkshop in Mittweida, Zwickau und Chemnitz soll motivieren, eine junge Generation sicht- und hörbar zu machen. Ein Poetry Slam in Chemnitz, bei dem interessierte Schüler*innen aus den Workshops auftreten können, rundet das Projekt ab.

Ein Projekt von: Erik Leichter

Physik und Sensorik
Im Modul „Physik und Sensorik“ an der TU Chemnitz werden Ideen zu Mensch-Technik-Beziehungen im Bereich Kunst praktisch umgesetzt. Diese Projekte sollen auf der Maker Fair und an der TU Chemnitz vorgestellt werden: aus dem Hörsaal heraus an die Öffentlichkeit.

Ein Projekt der: TU Chemnitz, Fachbereich Physik, Prof. Dr. Ulrich Schwarz

Jazz am Trinkbrunnen - Jazzmusiker*innen für Umwelt- und Klimaschutz
Es findet ein Jazzkonzert zusammen mit einem Mitmachstand zum Thema Klimaschutz, Verpackungsmüll und Leitungswasser an einem Trinkbrunnen in
Chemnitz statt. Musik und Umweltkommunikation gehen hier in der Kulturhauptstadt Europas 2025 Hand in Hand.

Ein Projekt des: a tip: tap e. V.

Ausstellung zu Migration und Flucht
Die Ausstellung Flucht und Migration zeigt mit Infotafeln, Kollagen und Kreativarbeiten von Geflüchteten aus Freiberg, was es bedeutet, ungewollt in fremden Ländern anzukommen. Dazu Ziel: der Stadtbevölkerung die Hintergründe der eigenen Nachbarn näher bringen und damit zu einer gelungenen Integration beitragen.

Ein Projekt der: Freiberger Agenda 21

Stadtgespräch
Neue Formate für Begegnungen und Gespräche – nicht weniger ist das Ziel. Umrahmt von der Fotoausstellung “Zwönitz früher und heute” werden durch Erzählcafés, Lesung und Quizabende gesellschaftsrelevante Themen für Menschen aller Altersgruppen erlebbar gemacht.

Ein Projekt des: Zwönitz Miteinander e.V.

Internationale Modellbaukunst in Marienberg zum Anfassen
Mit diesem Projekt sollen Kinder und Jugendliche aus Marienberg die Chance bekommen, gemeinsam mit einem tschechischen Modellbau-Künstler und
tschechischen Kindern in Marienberg kleine und vielleicht auch große Modellkunstwerke zu schaffen.

Ein Projekt des: Kultur & Natur Erzgebirge e.V.

Speak out loud! - Migrantische Redaktion für Chemnitz
Menschen mit Migrationshintergrund sollen aktiv an der Programmgestaltung von Radio T mitwirken. Durch die Bildung einer eigenständigen Redaktion können sie ihre Interessen und Perspektiven öffentlich machen.

Ein Projekt von: Radio T

Wandergesellen als Botschafter auf den Straßen Europas
Wenn Wandergesellen ihr Bündel schnüren, dann wäre es doch schön, sie wären zugleich Botschafter der Kulturhauptstadt Europas. Durch einen speziellen Druck und die Überreichung dieser durch die Bürgermeister:innen der Kulturregion kann die Einladung ausgesprochen werden, sich als Maker einzubringen.

Ein Projekt von: Thomas Heidenreich

ZWISCHENWELTEN
In dem Projekt geht es darum, eine digitale Ausstellungsplattform für Künstler:innen aus und rund um Chemnitz aufzubauen. Diese soll mit einer Veranstaltung, mit kleinem Kunstmarkt und kleiner Ausstellung, im Weltecho eröffnet werden.

Ein Projekt von: Linus Grösel


Kontakt

Mareike Holfeld

Leitung Kommunikation „Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH“

Telefon: +49 371 33563110

E-Mail:
mareike.holfeld@chemnitz2025gmbh.de

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PRESSEMITTEILUNG

PURPLE PATH [extended]: Silbermann SoundWalk am 14. Januar 2023. Ein Tag – 32 Kurzkonzerte an Silbermann-Orgeln – 13 Organist:innen – 11 Livestreams – eine Klangspur

Meisterhafte Orgeln und ein einzigartiger silberner Klang – dafür steht der Name Gottfried Silbermann. Vor 300 Jahren erschuf er mit seinen Instrumenten rund um Freiberg eine Orgellandschaft, die bis heute ihresgleichen sucht. Er ist einer der historischen Macher der Kulturregion. Am 14. Januar 2023, Silbermanns 340. Geburtstag, verbinden sich zum ersten Mal 32 historische Silbermann-Orgeln zu einem großen Klang-Netzwerk: dem Silbermann SoundWalk. Den ganzen Tag über erklingen nacheinander alle vollständig erhaltenen Silbermann-Orgeln in Sachsen, Brandenburg, Thüringen und sogar Bremen. Darunter sind viele Instrumente, die sonst nur selten zu erleben sind. 13 Organistinnen und Organisten aus zahlreichen europäischen Ländern laden zu 20-minütigen Kurzkonzerten ein. Der Eintritt ist frei!

Wer mag, kann der Klangspur auf einer der sechs vorgedachten Routen folgen oder sich selbst eine Tour zusammenstellen. Immer zur vollen Stunden wird ein Konzert zusätzlich per Livestream bei YouTube und Facebook übertragen. So kann der Silbermann Soundwalk als hybride Klangspur in aller Welt im Internet live miterlebt werden. Los geht’s um 10 Uhr in Ringethal. Das Abschlusskonzert findet um 20 Uhr an Silbermanns wichtigster und berühmtester Orgel statt, der Großen Domorgel in Freiberg von 1714.

Der Silbermann SoundWalk ist ein Projekt der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft und findet in Kooperation mit der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH statt. Er ist Teil des Projektes PURPLE PATH [extended] und eröffnet damit als erste Veranstaltung 2023 das neue Veranstaltungsjahr des PURPLE PATH. Unterstützt wird der SoundWalk von „SO GEHT SÄCHSISCH.“

Weitere Informationen, der Zeitplan und die Touren findet man unter www.silbermann.org/soundwalk.

Für mediale (Vor-)Berichterstattung werden seitens der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft gerne Interviews organisiert. Auch Bildmaterial kann zur Verfügung gestellt werden. Bitte wenden Sie sich dafür an Claudia Kallmeier unter medien@silbermann.org, Tel. 0179 3289166.

Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September 2022 im Bahnhof Flöha eingeweiht. Das Werk Wildschweine des Künstlers folgte am 5. November in Ehrenfriedersdorf. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath. Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

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PRESSEMITTEILUNG

Das Fabmobil kommt nach Lößnitz

Das Fabmobil ist ein mit Digitaltechnik und Werkzeugmaschinen ausgestatteter Doppeldeckerbus und bietet Workshops und Kurse insbesondere für Kinder und Jugendliche an. Ziel des Fabmobils ist es, kreative Technologien wie 3D Druck, Hacking, Robotik und Programmierung in den ländlichen Raum zu bringen. Das Fabmobil öffnet seine Türen für die Öffentlichkeit am 20. Dezember 2022 von 17 bis 20 Uhr auf dem Marktplatz in Lößnitz.

Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen und 3D-Drucker, Lasercutter & Co. kennenzulernen. Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Makers, Business & Arts Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Die Initiative für einen Makerhub im ehemaligen Milchhof ist an dem Tag mit vor Ort.

HINTERGRUND

In Lößnitz entsteht einer von acht Makerhubs in der Kulturregion rund um die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. In den Räumen des ehemaligen Milchhofs am Markt entsteht eine Fläche für gemeinschaftliche Kunstproduktion und Ausstellungen, andererseits ein Raum, in dem Bürgerinnen und Bürger ganz individuelle Projekte mit digitalen Technologien umsetzen können. Der Makerhub soll auch als außerschulischer Lernort etabliert werden. Zum Tag der Offenen Tür am 3. November 2022 brachten rund 50 Interessierte Ihre Ideen ein, wie der Ort künftig ausgestaltet werden kann.

KONTAKT

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Christof Schulze von der Initiative für einen Makerhub in Lößnitz christofschulze@gmx.de
01511 / 80 17 770

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PRESSEMITTEILUNG

In Neukirchen bekommen kulinarische Ideen ein neues Zuhause. Die Gemeinde und das Chemnitz 2025 Flagship-Programm Makers, Business & Arts laden Medienvertreter ein zur Präsentation der Pläne für das Netz-WERK am 29. November 2022, 16:15 Uhr.

In einem ehemaligen Autohaus in Neukirchen entsteht im Zuge der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz2025 einer von acht Makerhubs in der Kulturregion. Mit der Idee für einen kulinarischen Makerhub überzeugte die Gemeinde Mitte des Jahres die Jury. In einem gemeinsamen Workshop entwickeln Partnerinnen und Partnern aus Gastronomie, Inneneinrichtung und Veranstaltungsbranche Nutzungsszenarien für den Standort und definieren gemeinsam, wie das Netz-WERK ausgestattet werden soll und welche kulinarischen und künstlerischen Formate sich dort am besten umsetzen lassen. Die Grundidee: gemeinsame Kochevents stiften Gemeinschaft, die verarbeiteten Produkte kommen dabei überwiegend aus der Region. Kulturelle Veranstaltungen bereichern den Standort.

Medienvertreter sind eingeladen zur Ergebnispräsentation am 29. November 2022 um 16.15 Uhr in das ehemalige VW-Autohaus im Gewerbegebiet Neukirchen / Erzgeb., Zum Gewerbepark 1, 09221 Neukirchen/Erzgebirge

Hinweis: Zufahrt ortsauswärts über Toreinfahrt nach der Querstraße “Frischer Wind”. Der Bürgermeister der Gemeinde, Sascha Thamm, nimmt ganztags am Workshop teil.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

KONTAKT
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

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Die CWE als Markeninhaberin des Logos Chemnitz2025 hat in Abstimmung mit der Kulturhauptstadt GmbH die Partei die Basis - Kreisverband Chemnitz zur Unterlassung aufgefordert. Hintergrund ist die Verwendung des Logos auf den Internetseiten des Kreisverbands www.diebasis-chemnitz.de. Unter anderem wird für die Teilnahme an den Montagsdemonstrationen geworben. Hier sehen beide Unternehmen in Ihrer Verantwortung für die Kulturhauptstadt-Kommunikation eine Vereinnahmung für politische Ziele der Partei „die Basis".

„Wir ziehen mit unserem Vorgehen als Markeninhaberin erstmals eine Grenze, wo wir den Einsatz des Chemnitz2025-Logo nicht mehr mittragen. Es darf zu keinem Zeitpunkt der Eindruck entstehen, dass die Kulturhauptstadt in Zusammenhang mit den aktuell stattfindenden Montagsdemonstrationen für politische Zwecke instrumentalisiert wird." so Sören Uhle, Chef der CWE, die im Zuge der Bewerbung zur Kulturhauptstadt die Marke beim zuständigen Marken- und Patentamt angemeldet haben.

Stefan Schmidtke, Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Chemnitz2025 GmbH, als Nutzerin des Logos, ergänzt: „Das Logo der Kulturhauptstadt steht für das Programm der Kulturhauptstadt. Die Kulturhauptstadt GmbH stellt sich klar gegen jede Vereinnahmung. Wir nutzen alle Rechtswege, um das entstehende Programm zu schützen."

Für Rückfragen stehen Ihnen

die CWE telefonisch unter 0371 - 3660 200 oder via E-Mail an office@cwe-chemnitz.de
die KHS Chemnitz2025 GmbH unter 0371 - 243513 60 oder via E-Mail an team@chemnitz2025gmbh.de zur Verfügung.

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PRESSEMITTEILUNG

Hoheneckerinnen sprechen: Ein Abend mit Eva-Maria Cramer und Gabriele Stötzer im Kulturhauptstadt
Einladung zum Pressegespräch vorab am 30. November 2022 um 18 Uhr

Ein Gesprächsabend am 30. November 2022 gibt zwei ehemaligen gefangenen Frauen das Wort. Die Religionspädagogin Eva-Maria Cramer und die Künstlerin Gabriele Stötzer sprechen ab 19 Uhr über ihre Zeit in der Frauenhaftanstalt Hoheneck. Das Gespräch mit ihnen berührt Fragen nach den Auswirkungen, die eine systema-tisch aufgebaute Zersetzung von Menschen für eine ganze Gesellschaft haben. Auch nimmt es biografische Abschnitte der politischen Gefangenen wahr, um sensibler und achtsamer für die Langzeitwirkung der Mechanismen von Repression zu werden. Und es geht um die Fragen: Was geschieht mit Vertrauen und Zusammenhalt in einer Ge-sellschaft, deren Miteinander selbst zum Instrument der Einschüchterung gemacht wird? Können Kunst und Kultur die vielfachen Gewalterfahrungen in einer Diktatur be-wältigen helfen?

Die ehemalige Frauenhaftanstalt Hoheneck liegt am PURPLE PATH, der Chemnitz und die Region mit Kunstinterventionen und -installationen verbindet. Das Gespräch ist kostenfrei und findet im Headquarter der Kulturhauptstadt (Schmidtbank-Passage, Hartmannstraße 5 in 09111 Chemnitz) statt.

Es ist eine Veranstaltung der Kulturhaupt-stadt Europas Chemnitz 2025 GmbH und der Arbeitsstelle Kirchen in der Kulturhaupt-stadtregion in Kooperation mit dem Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED – Diktatur e.V.

Vertreter:innen der Medien sind eingeladen, am 30. November 2022 bereits um 18 Uhr in das Headquarter der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 (Hart-mannstrae 5, 09111 Chemnitz) zu kommen. www.verfolgteddrfrauen.de Dort findet vorab ein Presse-Gespräch mit den Protagonistinnen des Abends, Frau Cramer, Frau Stötzer und Frau Helber, statt.
Um Anmeldung dafür wird gebeten bei Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu

Über die Protagonistinnen
Eva-Maria Cramer studierte Anfang der 1970er am Theologischen Seminar in Leipzig und arbeitete anschließend für mehrere Jahre mit Kindern und Jugendlichen in der Kirchgemeinde Glauchau. Ab 1976 unterstützte sie den kleinen Familienbetrieb ihres Mannes – eine Kürschnerei. Sie entwarf Kleidungs-Modelle, mit denen die Firma nati-onale und internationale Preise zur Leipziger Pelzmesse gewann. Ende der 1970er Jahre wurde sie Kinderwunschpatientin bei einem Arzt in Zwickau. Trotz Operationen blieb sie kinderlos. Nach einigen Jahren stellte Ehepaar Cramer einen Antrag auf Adoption. Damit begannen hoch-kriminelle Zersetzungsmaßnahmen durch die Staats-sicherheit. Nach einer unerwarteten Schwangerschaft rissen die staatlichen Behörden ihren Sohn im Alter von 6 Monaten per Zwangsadoption aus der Familie. Gleichzeitig wurde Eva-Maria Cramer verhaftet und von Mai 1984 bis Frühjahr 1985 in Untersu-chungshaft in Zwickau und anschließend bis Herbst 1987 in der Frauenhaftanstalt Ho-heneck inhaftiert. Der gemeinsame Familienbetrieb war liquidiert und enteignet wor-den. Seit 1990 arbeitet Eva-Maria Cramer als Religionslehrerin und Gemeindepäda-gogin in Glauchau.
Gabriele Stötzer wirkte in den 1980ern als Mittelpunkt und Vordenkerin einer alterna-tiven Kunstszene in Erfurt. Von der STASI beobachtet und behindert schlüpfte sie bis zur Wende doch immer wieder unter den Zersetzungsversuchen hinweg. Sie hatte in ihrer Haftzeit 1977 in Erfurt und auf Burg Hoheneck das Wesen von Stasi und DDR erfahren und durchschaut. Am 4.Dezember 1989 war sie erste Mitinitiatorin der Beset-zung der STASI Zentrale in Erfurt. Seitdem wirkt Gabriele Stötzer als Künstlerin. Ihr Werk umfasst Zeichnungen, Filme, Fotokollagen, Gedichte, Installationen und Ob-jekte. Sie setzte sich vor allem mit der Rolle der Frau in der Kunst auseinander. Für ihr bürgerrechtliches Engagement in der DDR und für ihre künstlerische Auseinanderset-zung mit der Haft- und Diktaturerfahrung wurde ihr im Jahr 2013 das Bundesverdienst-kreuz verliehen.
Konstanze Helber ist Vorsitzende des Forums für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED-Diktatur e. V. Das Forum sammelt und organisiert die ehemals inhaftierten Frauen und bringt sich aktiv in die Gestaltung der bald entstehenden Ge-denkstätte der Frauenhaftanstalt Hoheneck ein. Näheres dazu findet man unter www.verfolgteddrfrauen.de.

Programm
Gruß der Europäischen Kulturhauptstadt
Stefan Schmidtke, Geschäftsführung /Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH
Grußwort an die Europäische Kulturhauptstadt
Konstanze Helber, Vorsitzende des Forums für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED-Diktatur e.V.
KAPUTT – HOHENECK
Alexander Lahl, Volker Schlecht, D 2016, Doku-Animation
Der mehrfach ausgezeichnete animierte Kurzfilm basiert auf Interviews mit zwei Frauen, die in der DDR-Frauenhaftanstalt Hoheneck inhaftiert waren und dort Will-kür, Gewalt und Demütigungen ausgesetzt waren. Der minimalistische, monochrome Stil verstärkt die schmerzhaften Erfahrungen der beiden Off-Erzählerinnen.
Es hat alles nichts genützt – die hatten ihren Plan
Kulturhauptstadt-Pfarrer Pfarrer Holger Bartsch spricht mit der ehemals inhaftierten Religionspädagogin Eva-Maria Cramer über Zwangsadoption und Inhaftierung.
Biermann, Hoheneck, Pujas und runde Tische.
Alexander Ochs, der Kurator des PURPLE PATH erklärt, was das alles in der Kulturregion zu suchen hat.
Initiieren Schmerzen Kunst?
Holger Bartsch spricht mit der Künstlerin Gabriele Stötzer über ihren Gefängnisauf-enthalt in Hoheneck. Alexander Ochs stellt die Frage, ob aus Schmerzen Kunst entstehen kann.

Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begrün-dete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstle-rinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PUR-PLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht. Es folgten zudem am 5. November die Wildschweine von Carl Emanuel Wolff am Sauberg in Ehrenfriedersdorf. Doch nicht nur Kunstwerke säumen den PURPLE PATH, auch Ge-sprächsrunden, Workshops und Veranstaltungen der Begegnung begleiten den Pro-zess bis ins Jahr 2025. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.
Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“. Die Veranstaltung „Hoheneckerinnen sprechen“ findet in Vorbereitung auf die Installation von Young Jae Lee im Jahr 2025 statt.
Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

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PRESSEMITTEILUNG

Workshop im Innovationsquartier Mittweida ebnet Wege für neue Kooperationen zwischen Mittelstand, Kreativwirtschaft und Makerszene. TeleskopEffekt GmbH und das Chemnitz 2025 Flagship-Programm Makers, Business & Arts laden Medienvertreter ein zur Präsentation der Workshopergebnisse am 24. November 2022, 15:45 Uhr.

Im Innovationsquartier der TeleskopEffekt GmbH in Mittweida entsteht im Zuge der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 einer von acht Makerhubs in der Kulturregion. Mit der Idee für einen Cross Innovation Hub überzeugte das Team des Unternehmens, einer Tochtergesellschaft der Volksbank Mittweida, Mitte des Jahres die Jury.

Im Workshop erarbeiten Innovationsexperten, Unternehmensvertreter und Akteure aus der Kreativwirtschaft konkrete Formate, um die lokale und regionale Wirtschaft mit der Kreativ- und Makerszene in Innovationsprozesse zu verwickeln. Medienvertreter sind eingeladen zur Ergebnispräsentation am 24. November 2022 um 15.45 Uhr in die Räume der Teleskopeffekt GmbH, Bahnhofstraße 32, 09648 Mittweida.
Der Oberbürgermeister der Stadt Mittweida ist für den Termin angefragt.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

KONTAKT:
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

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PRESSEINFORMATION

Festplatz in Euba kurz vor Fertigstellung: Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 – Einweihung mit Pyramidenanschieben am 26. November

Am Samstag, den 26. November, 17 Uhr wird im Beisein von Baubürgermeister Michael Stötzer der neue Festplatz in Euba als einer von 17 öffentlichen Plätzen, die im Zuge der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 umgesetzt werden, feierlich eröffnet. Dies findet anlässlich des traditionellen Pyramidenanschiebens und des Weihnachtsmarkts statt. Die öffentlichen Plätze sind Teil der Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, wobei acht von Bürgerplattformen und acht weitere von den Ortschaften initiiert werden.

Vertreter:innen der Medien sind ebenfalls eingeladen. Die Örtlichkeit befindet sich hier:https://goo.gl/maps/TGCfGPhNT o3mrVHP7.

Anfang September begann der Bau zunächst planmäßig. Die ungewöhnliche Kälte und der langanhaltende Regen führten jedoch zu Kostensteigerungen und Verzögerungen im Bauablauf. Aufgrund der derzeitigen Engpässe ist konnte bis noch kein Stromanschluss erfolgen, da der Stromanschlusskasten nicht lieferbar ist. Mit viel Engagement und engem Austausch von Ortschaftsrat und Tiefbauamt sowie dem städtischen Tiefbauhof wurden dennoch die Voraussetzungen für die Eröffnungsveranstaltung geschaffen, die 14 Uhr beginnt.

Der Festplatz ist mit 3.000 Quadratmetern und mit einem Ausmaß von 50 mal 60 Metern mit zwei Zufahrten angelegt. Der Oberbau der Festplatzfläche wurde bis auf die Deckschicht fertiggestellt sowie ein Ständer für den Weihnachtsbaum eingebracht.

Die Fertigstellung der Entwässerungsrinnen, der Oberfläche (Deckschicht) und die Erschließung des bereits aufgestellten WC-Containers erfolgen nach dem Weihnachtsmarkt. Außerdem sind Baumpflanzungen an den beiden Feldseiten sowie an der Straßenseite vorgesehen, um den Platz einzurahmen. Die komplette Fertigstellung des Platzes ist für das Frühjahr 2023 geplant. Aktuell wird mit Gesamtkosten von rund 230.000 Euro gerechnet.

PRESSEMITTEILUNG
Neue Ausschreibungsrunde von Mikroprojekten, Projektideen können bis zum 16. Dezember eingereicht werden
Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH schreibt die nächste Runde der Mikroprojekte aus. Bei diesem Bürger:innenbeteiligungsprojekt werden kreative Vorhaben in der Stadt Chemnitz und der Kulturregion gesucht, die gemäß den strategischen Zielen und Projektindikatoren aus dem Bid Book II die Europäische Kulturhauptstadt 2025 im besten Sinne bewegen.
Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen können bis zum 16. Dezember 2022 ihre Projektideen für die aktuelle Runde digital über eine Plattform auf
http://chemnitz2025.de/mikroprojekte einreichen. Es wird zudem zwei Informationsveranstaltungen geben, bei der Interessierte ihre Fragen an Mitglieder der Jury und des Projektteams stellen können. In Chemnitz wird der Termin voraussichtlich in der KW 49 stattfinden, für die Kulturregion konnte bereits
ein Termin gefunden werden: 30. November, 17 Uhr in der Stadthalle Oelsnitz, Rathausplatz 3, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge.
Mikroprojekte können mit einer Summe von jeweils bis zu 2.500 Euro unterstützt werden. Projekte mit einer gut ersichtlichen europäischen Dimension können bis zu 3.000 Euro erhalten. Ein eigener Beitrag zur Finanzierung wird nicht vorausgesetzt. Die Mikroprojekte müssen – beginnend ab Februar – im ersten Halbjahr 2023 umgesetzt werden. Die Jury tagt Anfang Januar zu den eingereichten Projekten und wird im Anschluss die Projekte bekannt geben, die finanziell unterstützt werden. Die eingereichten Projekte werden auf Grundlage der strategischen Ziele und Projektindikatoren aus dem Bid Book II bewertet. Diese wurden vereinfacht und im Handbuch Chemnitz 2025 in fünf Kriterien, den sogenannten fünf C‘s, zusammengefasst. Jedes Mikroprojekt muss sich mit mindestens einem der Kriterien der fünf C‘s beschäftigen.
In Ausnahmefällen ist nach Rücksprache die Einreichung der Projekte auch per Post oder per E-Mail möglich. Dann müssen alle Unterlagen (ein Formular ist als PDF zu finden auf http://chemnitz2025.de/mikroprojekte) per E-Mail an mikroprojekte@chemnitz2025.de oder an folgende Adresse gesandt werden:
Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
Informationen zum Handbuch, zur Jury, zu den Kriterien sowie Hinweise zur Europäischen Dimension und der Link zur Einreichungsplattform sind zu finden unter: http://chemnitz2025.de/mikroprojekte.
Fragen zu den Mikroprojekten und dem Verfahren beantwortet Jan Pietschmann, Tel. 0176 465 057 45, E-Mail: mikroprojekte@chemnitz2025.de.
PRESSEMITTEILUNG
Präsentation der Workshopergebnisse im Makerhouse Schneeberg im Rahmen des Flagship-Programms Makers, Business & Arts der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: 11. November 2022, 15 bis 16 Uhr in Schneeberg
Mit dem Makerhouse Schneeberg entsteht in der Bergstadt einer von acht Makerhubs in der Kulturregion um die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Die Stadt Schneeberg bewarb sich Mitte des Jahres erfolgreich in einem Juryprozess. Die Vision: Im Zentrum von Schneeberg entsteht direkt neben dem künftigen Welterbezentrum am Fürstenplatz auf vier Etagen ein Ort mit Werkstätten, neuen Technologien, Residenzräumen für junge Designer:innen und einer Galerie. Auch ein Café als Austausch- und Begegnungsort ist geplant.
Am 11. November treffen sich Unterstützer des Projekts aus Stadtverwaltung, der Fakultät für Angewandte Kunst, Absolventinnen und Absolventen der Hochschule mit Experten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und erarbeiten gemeinsam konkrete Ideen für die Ausgestaltung der Räume. Die Stadt Schneeberg und das Makers, Business & Arts Programm laden Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich ein zur Präsentation der Workshopergebnisse am 11. November 2022, 15 bis 16 Uhr, Fürstenplatz 1, 08289 Schneeberg.
Der Bürgermeister der Stadt und Stadträte der sind ebenfalls zu dem Termin eingeladen.
Wir bitten um Anmeldung für Medienvertreter:innen bis zum 10. November 2022 per E-Mail an: frieda.pirnbaum@kreatives-sachsen.de
HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u. a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.
KONTAKT
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

PRESSEMITTEILUNG

WE PARAPOM! Europäische Parade der Apfelbäume: „Versammlungsorte“ entstehen – Pflanzungen im Apfelpark Hilbersdorf und in Kleinolbersdorf an der Apfelallee

Nach ersten Apfelbaumpflanzungen im Herbst 2021 und im Frühjahr 2022 entlang der Europäischen Parade-Route der Apfelbäume startet im Herbst 2022 ein weiterer Teil des Flagship-Projektes der Kulturhauptstadt Europas 2025: Erste „Versammlungsorte“ für Apfelbäume werden entstehen. Dabei handelt es sich um Plätze, an denen Bäume von vielen Beteiligten gemeinsam und in großer Anzahl gepflanzt werden.

Entlang der „Parade-Route“ sollen sich so in Zukunft die Apfelbäume im bildlichen Sinne „versammeln“ – so wie die Menschen vor dem Abmarsch zu einer Parade. Die Pflanzungen der „Versammlungsorte“ sind ein Baustein des entstehenden Beteiligungsprogramms für Natur- und Obstbaubegeisterte.
Am Samstag, den 12.11.2022 pflanzen zwei erste Klassen des Chemnitzer Schulmodells auf den Flächen des BUND in Hilbersdorf insgesamt 50 Bäume. Die erste Pflanzung beginnt um 9:00 Uhr und die zweite um 11:00 Uhr, mit jeweils 25 Schüler:innen. Die Pflanzungen werden von den Regionalgruppen des BUND und NABU betreut.
Standort: Dresdner Straße, stadtauswärts, Höhe KGV Zum Fuchsberg e.V.
Genaue Koordinaten: 50.85744914569111, 12.959821663774937

Die zweite Pflanzung findet am Samstag, den 19.11.2022 um 9:00 Uhr in Kleinolbersdorf auf der Apfelallee im Bereich Ferdinandstraße bis Querweg statt. Dort pflanzen Kinder der Grundschule Kleinolbersdorf und Kinder der Jugendfeuerwehr.
Standort: Von der Ferdinandstraße aus biegt man in den Eubaer Weg; auf Höhe „Zum Adelsberg“ biegt man rechts in den Querweg ab und dort beginnt an der nächsten Möglichkeit rechts die Apfelallee.
Genaue Koordinaten: 50.806154875270835, 13.011541505762859

Die Pflanzungen am zweiten Versammlungsort sind von Stadtrat Jürgen Leistner initiiert. Er unterstützt das Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Hintergrundinformationen zu WE PARAPOM!
WE PARAPOM! ist ein prozessorientiertes Kunstprojekt, das sich durch die gesamte Stadt zieht und von der Künstlerin Barbara Holub kuratiert wird. Es ist ein Flagship-Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025. Im Herbst 2021 wurden am Terra Nova Campus auf dem Sonnenberg und an der Albert-Einstein-Schule in Markersdorf die ersten Apfelbäume entlang der entstehenden Route der Europäischen Parade der Apfelbäume gepflanzt. Weitere Pflanzungen folgten im Frühjahr 2022 am Sen Vital Senioren- und Pflegezentrum Niklasberg und im Falkepark. Für das Frühjahr 2023 sind weitere Pflanzungen entlang der Parade in Gablenz und im Yorkgebiet geplant.

WE PARAPOM! pflanzt in einem langfristig angelegten Prozess gemeinsam mit den Chemnitzer:innen paarweise Apfelbäume. Dadurch soll bis 2025 (und darüber hinaus) eine wachsende Gemeinschaft entstehen, die sich über Baumpflanzungen miteinander verbindet. Es finden zusätzlich zur Parade der Apfelbäume auch weitere Pflanzungen statt, die nicht direkt an der Route liegen. Diese sogenannten Versammlungsorte sind im übertragenen Sinne Plätze, an denen sich die Bäume sammeln.

Kontakt
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Katja Manz, Teamleitung „Beteiligungsformate für die Stadtgesellschaft“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH unter: katja.manz@chemnitz2025gmbh.de

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EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Öffentliche Auftakt-Präsentation des Projektes Bergmann + Engel am 3. November 2022 ab 16 Uhr im Garagen-Campus Chemnitz

Bereits im 16. Jahrhundert diente die aus Zinn gefertigte Figur des Bergmanns als Kerzenständer in den Kirchen des Erzgebirges. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Weihnachtsfest zum Lichterfest und dem Bergmann ein weiblicher Engel an die Seite gestellt. Seither gehört das Paar zur kulturell-spirituellen Grundausstattung des Erzgebirges und darüber hinaus.

Auch im Judentum und im Islam bilden Engel, Berg und Licht einen spirituellen „Dreiklang“. Das hebräische mal’akh bezeichnet ebenso wie das arabische mal’ak einen „Boten“ oder „Gesandten“, der als Lichterscheinung, bisweilen in Menschengestalt, auf Bergen wie Berg Sinai oder Berg Hira Offenbarungen und Gesetze überbringt.

Die in Berlin lebende Bildhauerin Christina Doll, eine Künstlerin mit urgroßväterlichen Wurzeln im sächsischen Freiberg, fasst das Thema neu: Ihr Engel trägt die Züge einer vom Down-Syndrom Betroffenen, ihr Bergmann folgt einer figürlichen Idee Lucas Cranachs ebenso wie einer Fotografie eines Wismut-Kumpel aus der Sammlung des Haus Aktivist in Bad Schlema. Der regionale Bezugskreis schließt sich, indem die Künstlerin eine Edition der Skulpturen aus verschiedenen, im Erzgebirge geförderten Materialien anfertigt.

Ab dem Kulturhauptstadtjahr 2025 sollen sich Engel und Bergmann auf Dauer in sakralen und profanen Räumen, von der großen Lichtkirche bis zum angesagten Döner-Imbiss präsentieren. Zum Projektauftakt stellt Christina Doll das Figurenpaar am 3. November 2022 ab 16 Uhr Interessierten im Gargen-Campus (Zwickauer Straße 164, 09116 Chemnitz) vor. Unabhängig ihrer Konfession, des religiösen Glaubens oder nicht-Glaubens sind Menschen eingeladen, an dem Nachmittag zusammenzukommen und neben der Projektvorstellung auch einen Film und eine Ausstellung anzusehen. Die Künstlerin ist anwesend, Verteter:innen der Medien sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen und mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen.

Hintergrundinformationen Prayers + Angels und PURPLE PATH

Das Projekt Engel + Bergmann ist Teil des Programms Prayers + Angels, welches wiederum Teil des PURPLE PATH ist. Insgesamt 38 Kommunen und viele ihrer Kirchen, aber auch jüdische, muslimische und andere Glaubensgemeinschaften beteiligen sich mittlerweile daran. Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht. Das Werk Wildschweine des Künstlers folgt am 5. November in Ehrenfriedersdorf. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

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PRESSEMITTEILUNG

MUSEUM CIRCLE – Ein großes Gespräch am Mittwoch, den 9. November 2022 in Hohenstein-Ernstthal

Über fünfzig Museen und Galerien, große und kleine, kommunale und staatliche, private und privat initiierte befinden sich in Chemnitz und den 38 Kommunen am PURPLE PATH. Was tun sie, was planen sie für das Jahr 2025 und die Jahre bis dahin? Wo gibt es gemeinsame Themen und wie vernetzen sie sich unter dem Dach der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz im Jahr 2025? Wie machen sie sich fit für Europa, und wie hilft die Kulturhauptstadt den guten Ruf der sächsischen Museen in alle Welt zu tragen?

Gemeinsam geht es um die Fragen: Wo können die Teams der Kulturhauptstadt, wo kann das neue ‚Regionalmanagement‘ helfen? Wie kann die Zusammenarbeit verdichtet und dann in ganz Europa kommuniziert werden?

Am 9. November 2022 sind alle Museen und Interessierten herzlich nach Hohenstein-Ernstthal eingeladen. Kurze Vorträge bestimmen zwischen 9 und 12.30 Uhr das Programm im Hotel DREI SCHWANEN. Unter anderem werden mit dabei sein:

  • Marina Palm vom Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal
  • Dr. Barbara Wiegand-Stempel vom Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna
  • Andrea Weigel von der Historischen Schauweberei Braunsdorf/Niederwiesa
  • Dr. Jens Beutmann, Kurator für “Bergbau” am smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
  • Claudia Großkopp, Straßenbahnmuseum Chemnitz
  • Josephine Hage, Kuratorin des Flagship-Projektes „Makers, Business & Arts“
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH

Ab 13 Uhr gibt es die Möglichkeit einer Führung durch die Sonderausstellung „Tradition bis Moderne XII – Exzellenzschau für Textilkunst“ im TEXTIL- UND RENNSPORTMUSEUM (Antonstrasse 6, 09337 Hohenstein-Ernstthal).

Bitte melden Sie sich an bei: Marina Palm, info@trm-hot.de.

Eine Veranstaltung der Stadt Hohenstein-Ernstthal und ihres Oberbürgermeisters Lars Kluge, des Textil- und Rennsportmuseums Hohenstein-Ernstthal und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Hintergrundinformationen PURPLE PATH

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht. Das Werk Wildschweine des Künstlers folgt am 5. November in Ehrenfriedersdorf. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath. Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH".

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Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

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PRESSEMITTEILUNG

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: Zwei Jahre nach Titelgewinn beginnt neue Phase

Ausschreibung für Projektideen zur Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie – Stadt Chemnitz bildet Koordinierungsstab


Morgen jährt sich die Vergabe des Titels Kulturhauptstadt Europas 2025 an Chemnitz. Heute geht der Prozess einen weiteren Schritt: Mit der Teamvorstellung und Bekanntgabe der Ausschreibung für Projektideen zur Erfüllung des Programms Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie des Bewerbungsbuchs durch die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Parallel wird weiter an Einzelprojekten aus dem Buch gearbeitet.

Oberbürgermeister Sven Schulze: „Ich danke all denen, die an den verschiedenen Phasen, die wir in den vergangenen sechs Jahren durchlaufen haben, beteiligt waren. Vielfältige Aktionen zeigten schon jetzt, wie sich die Kulturhauptstadt Europas 2025 anfühlen kann.“ Einige Beispiele aus diesem Jahr: Am Purple Path haben in der Kulturregion die ersten Kunstwerke ihren Platz gefunden und die ersten Maker Hubs, Orte des Austauschs der Macherinnen und Macher, haben begonnen zu arbeiten. Mit dem KOSMOS Festival feierten 50.000 Besucher:innen das Festival für Demokratie. Bei der Makers United in der Stadthalle trafen sich große und kleine Macher:innen zum Tüfteln und Ausprobieren. Der European Peace Ride rollte als Friedensbotschafter durch Polen, Tschechien und Deutschland. An der Hartmannfabrik, Sitz des Welcome Centers und der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie in 2025,
lässt sich der Baufortschritt beobachten.

Nun beginnt die vertiefte Arbeit der Programmentwicklung. Oberbürgermeister Sven Schulze: „Ich vertraue dem Team der Kulturhauptstadt GmbH, dass es
die Pläne umsetzen und ein fruchtbares Programm mit europäischer Sichtbarkeit produzieren wird, das die Stadt und die Region in ihren vielen Facetten einbezieht. Getreu nach unserem Motto „C the Unseen“. Jetzt, da eine neue Phase der Produktion und der Beteiligung beginnt, wünsche ich den beiden Geschäftsführern, Andrea Pier und Stefan Schmidtke, sowie den Kuratoren, Experten und Produzenten – also dem gesamten Team bei ihrer Arbeit und den zu treffenden Entscheidungen Erfolg, Kraft und Durchhaltevermögen.“

Die Stadt Chemnitz unterstützt den Prozess in Form eines Koordinierungsstabes im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters, der für das Programm der Kulturhauptstadt etabliert wurde. Unter der Leitung von Kulturbetriebsleiter Ferenc Csák leistet die Stadt alle nötigen und möglichen Unterstützungen für die GmbH bei der Realisierung des Gesamtvorhabens „Kulturhauptstadt“. Dabei arbeiten die notwendigen Akteure aller Dezernate der Verwaltung, aber auch der städtischen Unternehmen und weiterer am Projekt Beteiligter zusammen. Aufgabe des Stabes ist zudem, die sogenannte „Legacy“, das Erbe des Kulturhauptstadt-Prozesses, weiter über das eigentliche Titeljahr hinaus so nachhaltig wie möglich zu sichern.

PRESSEMITTEILUNG

Chemnitz, den 27. Oktober 2022

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH kündigt Ausschreibungen für Projektideen der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie an –
Infoveranstaltung am 3. November 


Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH hat heute in einem Pressegespräch sechs neue Ausschreibungen für Projekte der Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie vorgestellt. Während die elfte Runde der erfolgreichen Mikroprojekte noch in diesem Jahr startet, werden alle weiteren Ausschreibungen ab 2023 beginnen.

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH arbeitet an der Umsetzung und Gestaltung des europäischen Kulturhauptstadtprogramms, das im Bewerbungsbuch Bidbook II (https://chemnitz2025.de/bidbook/) abgebildet ist. Mit dem öffentlichen Ausschreibungsverfahren, den Open Calls, erweitert die GmbH nun gezielt die bereits vorliegenden Projektideen. Sie eröffnet damit die Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie und lädt somit vielfältige Akteur:innen aus Kultur und Zivilgesellschaft ein, Teil der Programmgestaltung für das Kulturhauptstadtjahr zu sein.


Unter dem Motto „C the Unseen“ setzt die GmbH schwerpunktmäßig Aktivitäten in Soziokultur, Kunst, Tüftler:innen- und Macher:innenkultur, Ernährungs- und Esskultur, Umwelt, Nachhaltigkeit, Kinder-, Jugend- und Seniorenaktivitäten sowie zahlreichen weiteren Gesellschafts- und Kulturbereichen um. Dazu führt sie regionale und überregionale Akteur:innen aus Chemnitz mit den 38 Partnerkommunen in den Regionen Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau sowie internationale Partner:innen zusammen. 


Folgende Ausschreibungen werden in den Jahren 2023 und 2024 veröffentlicht:

AUSSCHREIBUNGEN / OPEN CALLS 2023

Mikroprojekte - Chemnitz und Region (Ausschreibung Nr. 02/22)
Die Ausschreibungen der Mikroprojekte geht am 15.11.2022 in die elften Runde. Nähere Informationen gibt es unter https://chemnitz2025/mikroprojekte

Beginn der Einreichung: 15.11.2022

Soft Skills Akademie I - Kapazitätsaufbau und Vernetzungsprogramm für Projektideen (Ausschreibung Nr. 01/23) und Soft Skills Akademie II - Zivilgesellschaftliche Pilotprojekte (Ausschreibung Nr. 02/23)
Mit der Ausschreibung Soft Skills Akademie - Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie sind Akteur:innen aufgerufen, verschiedene kulturelle oder künstlerische Vorhaben vorzustellen, die an der Schnittstelle zu zivilgesellschaftlichem Engagement liegen. Diese können sich noch im Planungsmodus befinden (Ausschreibung 1: Projektidee) oder sofort umsetzungsbereit sein (Ausschreibung 2: Pilotprojekte).

Beginn der Einreichung Soft Skills Akademie I: Januar 2023
Beginn der Einreichung Soft Skills Akademie II: Mai 2023

CZ-PL-D - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partner:innen in Tschechien, Polen, Deutschland (Ausschreibung Nr. 03/23)
Akteur:innen in den an Sachsen angrenzenden Nachbarländern Deutschlands, in der Tschechischen Republik und in Polen, werden im Programm der Kulturhauptstadt Europas 2025 eine prominente Rolle spielen – mit dem Ziel der Stärkung und Verstetigung des kulturellen und künstlerischen Austauschs. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH fördert in einem zweistufigen Verfahren bi- oder trilaterale Kooperationsprojekte – mit dem Ziel der Umsetzung im Kulturhauptstadtjahr 2025.

Beginn der Einreichung: Januar 2023


Generationen feiern: Projekte für junge und ältere Menschen (Ausschreibung Nr. 04/23)
Der Open Call „Generationen feiern!“ des Teams Generation sucht Projekte, die Themen einzelner Generationen aufgreifen, Generationen vereinen und dabei
Antworten auf europäische Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Fachkräftemangel und Vereinsamung finden. Gesucht werden lokale Projekte mit europäischen Partner:innen oder europäische Projekte mit lokalen Partnern unter Beteiligung jugendlicher oder älterer Menschen in der Projektentwicklung.

Beginn der Einreichung: März 2023


Urbane Populärkultur (Ausschreibung Nr. 05/23)
Die Ausschreibung „Urbane Populärkultur“ schließt eine Lücke zwischen dem Kunst- und Kulturprogramm und der wenig sichtbaren Populärkultur in Chemnitz. Durch die Projekteinreichungen werden bisher wenig in der Stadtöffentlichkeit auftauchende Akteur:innen einer jungen europäischen, zeitgenössischen Populärkultur wahrnehmbar. Wir geben den Projekteinreicher:innen eine Stimme und machen Nischen sichtbar.

Beginn der Einreichung: voraussichtlich November 2023

Infoveranstaltung
Alle Interessierten sind eingeladen, sich am 3. November 2022 ab 19 Uhr im Kulturhauptstadt-Büro in der SchmidtBank-Passage, Hartmannstraße 3a, konkreter zu dem Thema zu informieren. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH stellt die Open Calls der Öffentlichkeit spezifisch vor und steht für Fragen zur Verfügung. Für diese Veranstaltung ist aus Kapazitätsgründen eine Registrierung notwendig: https://ausschreibungenchemnitz2025.eventbrite.de. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 150 Personen begrenzt.


Kontakt für inhaltliche Fragen:
Steffen Biernath, Projektentwickler in der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH:
steffen.biernath@chemnitz2025gmbh.de

PRESSEMITTEILUNG
Offene Türen im Makerhub Lößnitz im Rahmen des Flagship-Programms Makers, Business & Arts der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: 3. November 2022, 15 bis 18 Uhr in Lößnitz

Unter dem Motto “Gesellschaft lokal, regional, europäisch verbinden“ entsteht in Lößnitz einer der acht Makerhubs in der Kulturregion. Der künftige Makerhub öffnet am 3. November seine Türen. Das Makers, Business & Arts Programm lädt herzlich ein, sich in die Ausgestaltung des Ortes einzubringen und Ideen für künftige Formate zu entwickeln. Eine Lößnitzer Projektgruppe bewarb sich Mitte des Jahres erfolgreich als einer von acht regionalen Standorten für einen Makerhub in der Kulturregion. Die Vision der Projektgruppe: in Lößnitz entsteht ein Ort, der einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit gibt, Ideen zu
Produkten zu entwickeln, sich mit digitalen Technologien auszuprobieren, voneinander zu lernen und die Vernetzung zwischen Schulen, Kunst, Wirtschaft und Kreativen zu fördern.

Auf zwei Etagen im ehemaligen Milchhof am Markt entsteht einerseits ein Ort für gemeinschaftliche Kunstproduktion und Ausstellungen, andererseits ein Raum, in dem Bürgerinnen und Bürger ganz individuelle Projekte mit digitalen Technologien umsetzen können. Der Makerhub wird in Lößnitz auch eine wichtige Funktion als außerschulischer Lernort einnehmen.

Mit welchen Geräten und Technologien soll der künftige Makerhub ausgestattet werden? Welche Veranstaltungen und Workshops wünschen sich Bürgerinnen und Bürger, Jugendliche und Unternehmen aus Lößnitz und der Region für ihren künftigen Makerhub? Zu diesen Fragen können sich Interessierte mit ihren eigenen Ideen einbringen am 3. November 2022, 15 bis 18 Uhr im ehemaligen Milchhof, Marktplatz 14, 08294 Lößnitz.

Inspiration geben an dem Tag verschiedene Maker- und Mitmachangebote. So können Gäste gemeinsam mit dem Chemnitzer Holzkombinat das erste Möbelstück für den Makerhub bauen. Auch die Dresdner Mitmachwerkstatt Rosenwerk und der Verein Vector Point laden an dem Tag zu Mitmachangeboten ein.

Wir bitten um Anmeldung für Medienvertreter:innen bis zum 2. November 2022 per E-Mail an: frieda.pirnbaum@kreatives-sachsen.de.


HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen. Zur Projektgruppe in Lößnitz gehören Vertreter:innen aus Unternehmen, dem Bildungsbereich, Wohnungsgesellschaft, Verwaltung, Kunst- und Kreativszene und Zivilgesellschaft.

KONTAKT:
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des Makers,
Business & Arts Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de ///
0160 90 322 771

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Doppeleröffnung: Einweihung Kunstwerk „Wildschweine“ von Carl Emanuel Wolff am PURPLE PATH und Ausstellungseröffnung „Ehrenfriedersdorfer Bergbau im Spiegel der Kunst“ in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Pressegespräch vorab, 5. November 2022, um 14:30 Uhr
Am 5. November 2022 wird mit gleich zwei künstlerischen Highlights der PURPLE PATH in der Kulturregion fortgeführt. Ab 15 Uhr geht es in Ehrenfriedersdorf los - der Kurator des PURPLE PATH, Alexander Ochs, führt durch das Programm.
Wildschweine gehören zum Gründungsmythos des Bergbaus in Ehrenfriedersdorf, denn es heißt: dort wo sie den Boden auf Futtersuche zerwühlten, kam Zinnstein zum Vorschein. Die Geschichte gab dem Ort der späteren Zinngrube den Namen Sauberg, und hier lassen sich nun Carl Emanuel Wolffs Bronze-Wildschweine nieder. Der 1957 in Essen geborene Bildhauer Carl Emanuel Wolff ist ein Kind des Ruhrgebiets. Er studierte bei Gotthard Graubner an der Kunstakademie Düsseldorf, vertrat Deutschland schon 1986 bei der Bienal de São Paulo und wurde in zahlreichen Museen wie dem Lehmbruck Museum Duisburg ausgestellt. Für dieses entstand die erste Gruppe seiner aus Bronze gegossenen Wildschweine.

Das Museum in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf (Am Sauberg 1) präsentiert sich mit der umfangreichen Sonderausstellung „Ehrenfriedersdorfer Bergbau im Spiegel der Kunst“. Knapp 50 Werke thematisieren die künstlerische Auseinandersetzung mit ganz unterschiedlichen Facetten des Bergbaus. Dabei liegt der Fokus auf der Fragestellung, wie sich historische, biografische, emotionale Bindungen und Verbindungen in den Werken der präsentierten Künstlerinnen und Künstler widerspiegeln.

Um 15 Uhr begrüßt vor dem Museum Silke Franzl, die Bürgermeisterin der Stadt Ehrenfriedersdorf, die Gäste und Prof. Matthias Flügge führt in die Arbeit des
Künstlers Carl Emanuel Wolff ein. In der Schachthalle sprechen Conrad Clemens, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund und Sven Schulze, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, die Grußworte. Im Museum führt Betina Meißner, Historikerin und Kuratorin, anschließend in die Sonderausstellung ein. Zurück in der Schachthalle spricht Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH, seinen Dank aus. Der Künstler Prof. Carl Emanuel Wolff ist anwesend. Es singen und spielen Reiner Walther und Dieter Gronau sowie der Bergmännische Musikverein Ehrenfriedersdorf e.V.

Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, am 5. November 2022 bereits um 14.30 Uhr bei einem Pressegespräch (Zinngrube Ehrenfriedersdorf, Am Sauberg 1, Eingangsbereich des Museums) mit dem Künstler Prof. Carl Emanuel Wolff sowie weiteren Akteur:innen der Projekte in einen Austausch zu kommen.


Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Carl Emanuel Wolff, Wildschweine, Courtesy: Carl Emanuel Wolff, Foto (Name Fotograf:in).
Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.
KONTAKT
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886
EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH

Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH stellt Beteiligungsverfahren für weitere Projektideen vor

Am Donnerstag, den 27. Oktober, 11 Uhr lädt die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH Medienvertreter:innen zum Pressegespräch in das Kulturhauptstadt-Büro in der SchmidtBank-Passage, Hartmannstraße 3a, 09111 Chemnitz, ein.
Thema ist die Vorstellung des öffentlichen Beteiligungsverfahrens (Open Calls) für neue Projektideen für das Kulturhauptstadtjahr 2025, die die vorliegenden Projektideen aus dem Bid Book II gezielt erweitern und somit vielfältige Akteure aus Kultur und Zivilgesellschaft in die Programmgestaltung einbinden sollen.

Die kaufmännische Geschäftsführerin Andrea Pier und der Geschäftsführer Programm, Stefan Schmidtke informieren mit dem Team der Projektentwickler:innen über das öffentliche Ausschreibungsverfahren, die themenspezifischen Open Calls und die geplanten Bewerbungszeiträume.
Die Ausschreibungsverfahren lehnen sich in starker inhaltlicher Anbindung an die im Bewerbungsbuch Bid Book II präsentierten vier Hauptprogrammlinien an: 

Generous Neighbours – Gelebte Nachbarschaft

Eastern State of Mind – Osteuropäische Identität

Makers2 – Region der Macher:innen

It’s moving! – In Bewegung!

In den Jahren 2023 und 2024 geht die GmbH daran, der Öffentlichkeit einzelne Themenschwerpunkte und mit ihnen verbundene Ausschreibungen anzubieten.
Die Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit ist für den 3. November, 19 Uhr im Kulturhauptstadt-Büro geplant. (Die Anmeldung dafür ist ab 28.10.2022 auf der Websitewww.chemnitz2025.demöglich.)
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Im Jahr 2025 werden Chemnitz und die Region mit 38 Kommunen aus Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau Kulturhauptstadt Europas sein. Mit der Umsetzung der im Bewerbungsbuch Bid Book II abgebildeten Projektideen ist die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH betraut (
https://chemnitz2025.de/bidbook/). Sie plant und steuert alle Programmaktivitäten des Kulturhauptstadtjahres.

Unter dem Motto „C the Unseen“ setzt die GmbH schwerpunktmäßig Aktivitäten in Soziokultur, Kunst, Unternehmenskultur, Baukultur, Ernährungs- und Esskultur, Umwelt, Nachhaltigkeit, Kinder-, Jugend- und Seniorenaktivitäten, sowie zahlreichen weiteren Gesellschafts- und Kulturbereichen um. Dazu führt sie regionale und überregionale, sowie internationale Partner zusammen.

Baubeginn in der Stadtwirtschaft

Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025

Am kommenden Montag beginnen die ersten Bau- und Sanierungsarbeiten am Haus A auf dem Gelände des Maker Hubs „Stadtwirtschaft” am südlichen Sonnenberg. Das Areal ist eine der Interventionsflächen der Stadt Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und soll Stätte der Begegnung und des Austauschs von Kultur, Kunst, Bildung und kreativer Produktion werden.

Der Großteil der Bausubstanz des zentral befindlichen Hauses A wird niedrigschwellig saniert. Aufgrund des schlechten Zustands müssen jedoch zunächst die Gebäudekomplexe 5 und 6 in Holzbauweise zurückgebaut werden. Ein ungedämmtes Dach und einfach verglaste Holzfenster haben dort einen Verfall über die Jahre begünstigt, der Bereich wurde bis 1997 nur noch als Lager genutzt. Diese Gebäudeteile weichen dem Neubau einer Kiezkantine. Sie wird in der
Funktion eines Verteilergebäudes und als Stadtteiltreff die Verweil- und Aufenthaltsqualität auf dem Gelände erheblich steigern.

Zudem wird oberhalb der Kantine zusätzlich eine Brückenkonstruktion mit Treppe zwischen der Jakobstraße und dem Neubauteil integriert. Sie wird den barrierefreien Zugang und Ausblick für alle Besucher:innen auf das Gelände ermöglichen und auch den künftigen großen Veranstaltungsraum erschließen.

Der einstige Betriebshof der alten Stadtreinigungsanlage, kurz Stadtwirtschaft, wurde um 1891 errichtet und bis 1997 vom Stadtreinigungsbetrieb genutzt. Danach lag er lange Zeit weitgehend brach oder wurde nur teilweise genutzt. Das Haus D an der Jakobstraße wird seit der Sanierung mit EU-Mitteln 2019 bereits durch Kreative genutzt.

Die Bauarbeiten an Haus A werden voraussichtlich bis Ende 2023 andauern. Die Planung obliegt den Architekten des Planungsbüros GEORGI architektur + stadtplanung GmbH. Die städtische Kommunalbau Chemnitz GmbH unterstützt den Auftraggeber Stadt. Die Gesamtkosten für den Bau von Haus A betragen 4,9 Millionen Euro. Davon stammen knapp 2,6 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln. Für die baulichen Veränderungen von Flächen und Gebäuden, die Beteiligungen der Nutzer und die Entwicklung des Betreibermodells in der Stadtwirtschaft sind insgesamt 7,1 Millionen Euro veranschlagt. Es kommen dabei weitere Fördermittel zum Einsatz.


Hintergrund Stadtwirtschaft

Der künftige Kreativhub Stadtwirtschaft besteht aus fünf Gebäudeteilen mit insgesamt 6.000 Quadratmetern Nutzfläche und ist durch drei Höfe miteinander verbunden. Seit dem 1. August 2022 ist das Kreative Chemnitz, Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Chemnitz und Umgebung e. V., für diese Interventionsfläche von der Stadt Chemnitz als Umsetzungspartner für das Entwicklungsszenario beauftragt worden. Die umfangreich geplanten Workshops zur Gestaltung der Höfe, der Nutzerkonzepte, Vermietung an kreative Macher und die künftige nutzergetragene Betreibung der Stadtwirtschaft ist 2021 vom Bund als Nationales Projekt des Städtebaus ausgewählt worden. Die Umsetzungspartnerschaft wird daraus gefördert.

Grundlage ist das vom Stadtrat beschlossene Entwicklungsszenario von KAPOK Berlin für die Stadtwirtschaft als Rahmen für einen jungen Makerspace, der sich nachhaltig auf die Belebung des Stadtteiles auswirken und Treffpunkt für kreative europäische Macher sein soll. Dabei erfolgt auch die Vernetzung mit den in der Region entstehenden Maker Hubs.

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Vorstellung und Begehung der „Stadtwirtschaft“ – Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas 2025

Einladung für Medienvertreter:innen: am 20. Oktober, 11 Uhr, Stadtwirtschaft, Jakobstraße 46

Am Donnerstag, dem 20. Oktober, 11 Uhr, sind Vertreter:innen der Medien zu einem Pressetermin in der Stadtwirtschaft“, einer Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, eingeladen. Baubürgermeister Michael Stötzer und Projektleiterin Grit Stillger vom Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz sowie Frank Müller und Paul Marcion vom Umsetzungspartner Kreatives Chemnitz e. V. werden das Projekt, anstehende bauliche Veränderungen und das Gelände vorstellen. Der ehemalige Betriebshof der alten Stadtwirtschaft an der Jakobstraße 46 ist eine von insgesamt acht Interventionsflächen für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Er wird als Stätte der Begegnung und des kreativen Austauschs von Kultur, Kunst, Bildung und Produktion als Makerspace voll synergetischer Effekte für Start-ups, Bürger:innen und Kreative partizipativ wiederbelebt.  Zur weiteren Entwicklung sind umfangreiche Workshopverfahren gemeinsam mit Nachbarschaften und Interessengruppen geplant. Die zukünftige „Stadtwirtschaft“ besteht aus drei Höfen mit knapp
6.000 Quadratmetern, die fünf Gebäude miteinander verbinden.

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EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Workshop zum Kompetenzzentrum Textil im Esche-Museum im Rahmen des Flagship- Programms Makers, Business & Arts der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025: 14. Oktober 2022, 10 bis 17 Uhr in Limbach-Oberfrohna

Im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna entsteht im Zuge der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 einer von acht Makerhubs in der Kulturregion. Mit der Idee für ein textiles Kompetenzzentrum überzeugte das Museum Mitte des Jahres die Jury.

Mit dem Textile Hub soll im Esche-Museum ein Kompetenzzentrum „Textil“ mit Schwerpunkt auf Strickerei und Konfektion entstehen und damit eine Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung, Industrie, Design und Produktion. Der “Textile Hub” spricht Textilprofis, Gestalter:innen, Entwickler:innen, Studierende, Forschende, Start-ups, sowie Unternehmen an und bietet Möglichkeiten für Prototyping, die Produktion von Kleinserien, künstlerische Produktion, Vernetzung und Austausch sowie Präsentation. Die Jury würdigte den Ansatz, da er das reiche Textilerbe in der Region erlebbar macht. Sie regt eine starke Vernetzung mit weiteren Textil- Standorten in der Region an, um europäisch Strahlkraft zu entfalten und traditionelle Techniken mit neuesten Technologien zu verknüpfen.

Wie genau das Kompetenzzentrum technisch ausgestaltet werden kann und welche Angebote es dort geben soll – das sind die zentralen Fragestellungen eines Workshops am 14. Oktober 2022, 10 bis 17 Uhr im Esche-Museum, Sachsenstraße 3, 09212 Limbach-Oberfrohna. Am Workshop nehmen Mitarbeiterinnen des Museums, Designerinnen, Textilkünstlerinnen und Textilunternehmen teil.

Auskünfte zu den Plänen für Medienvertreter:innen geben

  • Barbara Wiegand-Stempel, Leiterin des Esche-Museums und
  • Josephine Hage, Kuratorin Makers, Business & Arts, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms

Der Oberbürgermeister von Limbach-Oberfrohna, Gerd Härtig, besucht den Workshop um 11.30 Uhr.

Wir bitten um Anmeldung für Medienvertreter:innen mit einer Angabe, in welchem Zeitraum Sie voraussichtlich vorbeikommen bis zum 13. Oktober 2022 per E-Mail an: frieda.pirnbaum@kreatives-sachsen.de

HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Makers, Business & Arts

Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz2025. Mit dem Programm werden u.a. acht, durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln. Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

KONTAKT

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, die Kuratorin des MAKERS, BUSINESS & ARTS Programms, unter: josephine.hage@kreatives-sachsen.de /// 0160 90 322 771

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PRESSEMITTEILUNG

Workshops Made by MAKERS am PURPLE PATH: United Flags nähen mit der Künstlerin Anja Schwörer

Einladung für Medienvertreter:innen zum Gespräch und für Fotos

Überall auf dem PURPLE PATH sollen schön gestaltete Fahnen wehen, an denen Menschen aus Chemnitz und der Kulturregion mitgewirkt haben. Die Künstlerin Anja Schwörer lädt deshalb am 22. und 23. Oktober 2022 zu den Workshops „United Flags“ ein, bei denen Fahnen genäht werden. Dabei geht es auch um die Theorie: Wie sind Fahnen aufgebaut? Welche Symbole, welche abstrakten Formen und Zeichen kommen vor und was ist ihre Bedeutung? Inspiriert von bekannten und beliebten Fahnen werden eigene Designs entworfen. Dabei dürfen die Stadtfarben und Wappen der Gemeinden am PURPLE PATH natürlich als Orientierung dienen. Die in den Workshops genähten Fahnen werden in den nächsten Monaten am PURPLE PATH präsentiert. Sie schmücken das Stadtbild und haben Signalwirkung: Sie heißen uns und die Besucherinnen und Besucher aus aller Welt willkommen.

Die Künstlerin Anja Schwörer, 1971 geboren, studierte von 1997 bis 2003 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, ihr zentrales Medium sind Textilien. Die ersten Flaggen präsentierte sie 2020 im Berliner Projekt ‚Flaggship‘. 2022 war sie in die Ausstellung ‚Future/Memory‘ im Culture Exhibition Center der Kulturhauptstadt Kaunas 2022 eingeladen.

Eine Teilnahme ist auch spontan möglich und die Workshops werden kostenfrei angeboten. Am 22. Oktober 2022 findet dieser von 15 bis 18 Uhr im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna (Sachsenstraße 3, 09212 Limbach-Oberfrohna) statt. Eine Anmeldung unter eschemuseum@limbach-oberfrohna.de oder 03722 93039 ist gewünscht. Am 23. Oktober 2022 findet der Workshop dann von 15 bis 18 Uhr in der Historischen Schauweberei Braunsdorf (Inselsteig 16, 09577 Niederwiesa) statt. Eine Anmeldung wird hier erbeten unter tourismus-kultur@niederwiesa.de oder 037206 899800.

Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, bei beiden Terminen vorbei zu schauen. Am 22. Oktober gibt es eine halbe Stunde vor dem Workshop, also um 14.30 Uhr, bereits die Möglichkeit, mit den Akteur:innen zu sprechen.

Anwesend sind:

  • Anja Schwörer, Künstlerin
  • Gerd Härtig, Oberbürgermeister Limbach-Oberfrohna
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Gabriele Pabstmann, stellvertretende Leiterin des Esche-Museums

In der Historischen Schauweberei Braunsdorf sind am 23. Oktober mit dabei:

  • Anja Schwörer, Künstlerin
  • Raik Schubert, Bürgermeister Niederwiesa
  • Andrea Weigel, Leiterin der Historischen Schauweberei Braunsdorf

Über das Esche-Museum Limbach-Oberfrohna

Das Esche-Museum will sich entwickeln und hat mit dem Label „Maker Hub Textile“ eine Perspektive gefunden, das historische Erbe, das materiell und immateriell hier gepflegt wird, für Gegenwart und Zukunft fruchtbar werden zu lassen. Hier soll ein Kompetenzzentrum Textil mit Schwerpunkt auf Wirkerei und Strickerei entstehen, das Laien wie Profis die Möglichkeit gibt, sich auszutauschen, auszuprobieren, zu machen und sich anregen zu lassen. Das Maker Hub Textile soll eine Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung, Industrie, Design und Produktion sein, die im Bewusstsein der Stadt und der Region einen zentralen Stellenwert einnimmt und als Identifikationspunkt in Sachen textiles Bewusstsein dient. Die aktuellen Öffnungszeiten sind: Di, Mi, Fr 13-17 Uhr, Do 13-19 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr.

Über die Schauweberei Braunsdorf

Die Historische Schauweberei Braunsdorf ist ein technisches Museum und Denkmal der Architektur und Produktionsgeschichte. In teilweise noch original eingerichteten Produktionssälen werden die verschiedenen Prozesse der aufwendigen Herstellung als Weg vom Garn zum fertigen Gewebe präsentiert. Besucher können erleben, wie historische Webmaschinen tausende Einzelfäden in feine Biedermeierstoffe verwandeln - exakt gesteuert von den Vorgängern heutiger Computer. Lebendige Industriekultur am Originalstandort begeistert jährlich viele Gäste von nah und fern.

Hintergrundinformationen PURPLE PATH

Bis zumJahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr und wurde am 23. September im Bahnhof Flöha eingeweiht.

Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath. ‚United Flags‘ ist eine Veranstaltung im Rahmen des PURPLE PATH, einem Flagship des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.

Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

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PRESSEMITTEILUNG

13. Oktober 2022, 19 Uhr, Propsteikirche St. Johannes Nepomuk, Hohe Str. 2

7. Europäische Bergpredigt mit Bischof Tomáš Holub, Pilsen: Was nun, Europa? - Herausforderung Kirche aus tschechischer Sicht

Bischof Tomáš Holub (55) leitet das katholische Nachbarbistum Pilsen. Er ist ein international gefragter Gesprächspartner zu Themen der Gesellschaft, Ethik und Religion. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Nachbarn versteht er als einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Zur 7. Europäischen Bergpredigt am 13. Oktober 2022 wird Holub aus seiner Perspektive und Erfahrung provozierende Fragen an Europa stellen und dazu in Dialog treten.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Europäischen Bergpredigten“, die seit Dezember letzten Jahres den Weg zum europäischen Kulturhauptstadtjahr 2025 hin begleiten. Mit Holub, der exzellent deutsch spricht, werden die Europäischen Bergpredigten erstmals auch von der Herkunft des Referenten her wirklich europäisch.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des ökumenischen Kuturhauptstadtstammtischs mit dem Agricolaforum der Katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen und wird musikalisch gerahmt von Kantor Matthias Böhm an der Jehmlich-Orgel der Propsteikirche. Bischof Tomáš Holub steht auch vor und nach der Veranstaltung für Gespräche bereit.

Die Europäischen Bergpredigten sind Teil des BidBook-Projektes „Prayers + Angles“. In diesem entwickelt die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 ein eigenes Programm für christliche, jüdische, islamische und andere Glaubensgemeinschaften.

Kontakt

Propst Benno Schäffel, Benno.Schaeffel@hmt-c.de
Katholische Pfarrei Hl. Mutter Teresa Chemnitz, Hohe Str. 1, 09112 Chemnitz

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EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

2. Makers Day, 5. Oktober 2022, 10 bis 18 Uhr in Neukirchen/Erzgebirge, Zum Gewerbepark 1, 09221 Neukirchen (ehemaliges VW Autohaus)

Pressegespräch vorab am 28. September 2022, 13 Uhr, online

Nicht hätte, könnte, müsste, sondern MACHEN, das ist das Motto des 2. Makers Day am 5. Oktober 2022 in Neukirchen/Erzgebirge. Die Gäste des Tages packen statt Anzug und Kostüm lieber die Arbeitshandschuhe ein. Zusammen mit dem Chemnitzer Holzkombinat entsteht ein Hochbeet und im Holzbackofen backen die Gäste Streuobstapfelkuchen. Auf der Hauptbühne wird es bunt, denn von Anton Günther bis hin zur Blockchain-Technologie ist alles vertreten. Zum Online-Pressegespräch am Mittwoch, den 28. September um 13 Uhr sind Medienvertreter:innen herzlich eingeladen.


Das Programm des 2. Makers Day wird vorgestellt durch:

Sascha Thamm, Bürgermeister Neukirchen

Bernd Birkigt, Vorsitzender Förderverein – FreundInnen der europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.

Josephine Hage, Kuratorin Makers, Business & Arts,
Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms

Einwahl über dem folgenden Zoom-Link:
https://us06web.zoom.us/j/83879547737?pwd=RXF0Z2x2eGhlQlViaXZ2dFpqS1RoQT09

Meeting-ID: 838 7954 7737 Kenncode: 317601

Wir bitten um kurze Anmeldung
zur Pressekonferenz am 28. September 2022

zum Makers Day am 5. Oktober 2022

per E-Mail an Frau Carolina Bernstein:
tourismusmanagement@jahnsdorf-erzgeb.de .

Veranstalter des 2. Makers Day sind die Gemeinde Neukirchen, die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH mit dem Flagship-Programm Makers, Business & Arts, KREATIVES SACHSEN sowie der Förderverein – FreundInnen der europäischen Kulturregion 2025.

Die Veranstaltung wird unterstützt
aus Mitteln aus dem Sonderprogramm Kulturland 2022. Sachsen als Bühne der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, gefördert durch die Sächsische
Staatsministerin für Kultur und Tourismus

durch Eins Energie in Sachsen GmbH & Co. KG

durch envia Mitteldeutsche Energie AG

und das Regionalmanagement Erzgebirge

HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Das Makers, Business & Arts Programm ist eines von vier Flagship Projekten der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Mit dem Programm werden u. a. acht durch eine Jury ausgewählte Initiativen dabei unterstützt, Makerhubs in der Kulturregion zu entwickeln.
Die Makerhubs sind Orte, in denen Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmer:innen, der Fachkräftenachwuchs von morgen und Macher:innen aus aller Welt aufeinander treffen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu erschaffen.

Informationen zu den Makerhubs finden Sie unter https://chemnitz2025.de/makerhubs-fuer-die-kulturregion/

KONTAKT:
Für weitere Auskünfte zur Veranstaltung Makers Day wenden Sie sich gerne an Josephine Hage, Kuratorin des Makers, Business & Arts Programms unter:

josephine.hage@kreatives-sachsen.de
// 0160 – 90 322 771

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EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Einweihung Kunstwerk Tanja Rochelmeyer am PURPLE PATH: 23. September 2022, 17 Uhr im Bahnhof Flöha

Einladung zum Pressegespräch vorab am 23. September 2022, 11 Uhr

In den 1990er-Jahren wurde das Bahnhofsgebäude in Flöha geschlossen und mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. In Vorbereitung der Europäischen
Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 wird der Bahnhof renoviert und zum Kunstort entwickelt. 
Mit Unterstützung der Deutschen Bahn und der Gemeinde Flöha schuf die in Berlin lebende Künstlerin Tanja Rochelmeyer zwei je gut 100 Meter lange Wandbilder in der Unterführung und den Aufgängen zu den Bahngleisen. Dies ist der Anfang der Transformation des Bahnhofes. 38 farbige Tafeln stehen für die 38 Kommunen am PURPLE PATH. Rhythmisch wiederholen sich die Motive. Die Künstlerin gab ihrer Arbeit den Titel Glance, was übersetzt so viel bedeutet wie „einen flüchtigen Blick auf
etwas werfen“.

Zum Pressegespräch am Freitag, den 23. September um 11 Uhr im Bahnhof Flöha (Bahnhofstraße 2A, 09557 Flöha) sind Medienvertreter:innen herzlich
eingeladen.
Anwesend sind:
Volker Holuscha, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Flöha

Tanja Rochelmeyer, Künstlerin des Werkes Glance

Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms

Die Übergabe des Werks an die Öffentlichkeit im Bahnhof Flöha (Bahnhofstraße 2A, 09557 Flöha) findet am 23. September um 17 Uhr statt. Die Künstlerin wird anwesend sein. Es sprechen Volker Holuscha, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Flöha, Michael Stötzer, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Chemnitz, Dirk Neubauer, Landrat des Landkreises Mittelsachsen, sowie Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, und Stefan Schmidtke,
Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH.

Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Tanja Rochelmeyer, Glance, 2022 Courtesy Tanja Rochelmeyer, Foto (Name Fotograf:in). 

Hintergrund Bahnhof Flöha

Das Bahnhofsgebäude in Flöha befindet sich derzeit in Privatbesitz. Der Tunnel und der Zugang zu den Gleisen sind im Besitz der Deutschen Bahn. Diese wird 
hier in den nächsten Jahren viel in die Logistik investieren. Die Deutsche Bahn engagiert sich damit zum ersten Mal entlang des PURPLE PATH in der Kunst. Die Arbeiten am Bahnhof selbst wurden im Jahr 1862 nur gegen Protest begonnen und doch hat er sich etablieren können. Jetzt wird er zum
Kunstbahnhof und soll bis ins Jahr 2035 stetig weiterentwickelt werden.
Hintergrundinformationen PURPLE PATH
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Bis zum 10. September 2023 wird zudem die Arbeit Petrified Wood Circle von Richard Long in der St. Jakobi Kirche in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk von Tanja Rochelmeyer ist das vierte entlang des PURPLE PATH in diesem Jahr. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter
www.chemnitz2025.de/purplepath. Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

Kontakt
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des
PURPLE PATH, unter:
ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

MEDIENINFORMATION

Neue Projekte entlang des PURPLE PATH vom 16. bis 18. September:

16. bis 17. September – Mittweida: Die dritte Generation. Deutschland. Neue Heimat

17. September – Annaberg-Buchholz: Der Annaberger Impuls! Ein Bildhauer-Symposium

18. September – Lößnitz: Schiefe(r)Kultur am Tag der Friedhofskultur

Mittweida – Hochschule Mittweida

Vorbereitung zur Ausstellung „Die dritte Generation. Diesmal bleibt der Koffer hier“ für das Kulturhauptstadtjahr 2025 Antisemitismus und Rassismus erleben in Deutschland aktuell eine Renaissance nicht zu erwartenden Ausmaßes. Und dennoch ließen sich gerade in den letzten Jahren viele junge Juden der sogenannten Enkelgeneration in Deutschland und speziell in Berlin nieder. Auf Einladung des israelischen, in Berlin lebenden Foto-Künstlers Benyamin Reich treffen sie sich nun am 16. und 17. September in Mittweida und beraten gemeinsam mit dem Mittweidaer Historiker Dr. Jürgen Nitsche die Inhalte der Ausstellung Die dritte Generation. Diesmal bleibt der Koffer hier, die 2025 in Mittweida eröffnet werden soll.

Begleitet von einer öffentlich zugänglichen Schabbat-Feier und einer Tanz-Performance umkreisen die Teilnehmenden kulturelle, spirituelle und politische Fragestellungen zu ihrem Leben in Deutschland. Neben Benyamin Reich nehmen rund dreißig jüdische Gäste teil, darunter die Künstlerin Roey Victoria Heifetz, die Schriftsteller und Essayisten Dory Manor und Moshe Sakal, der Rabbiner und Autor Netanel Olhoeft, der Historiker und FAZ-Autor Simon Strauß sowie der Tänzer Shai Ottolenghi und der Musiker Ronen Shifron.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich; Veranstalter sind die Stadt Mittweida und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Um Anmeldung bei Daniel Dost: unter dost@c2025.eu wird gebeten.

Annaberg-Buchholz – Waldschlösschen Park Der Annaberger Impuls! Das Fest zum Bildhauer-Symposium

Häufig kommt die Frage nach der Beteiligung sächsischer Künstler:innen am PURPLE PATH auf. Der vom Buchholzer Künstler Jörg Seifert initiierte Workshop Der Annaberger Impuls! gibt darauf eine erste Antwort: Neun Bildhauer:innen aus Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Augustusburg, Glauchau, Kürbitz, Oederan und Streckewald treffen sich für zehn Tage im Wald und schaffen Kunstwerke, schnitzen, hauen und sägen Skulpturen aus Holz. Die so entstandenen Kunst-Stücke werden im Rahmen eines großen

Bürger- und Kinderfestes am 17. September, ab 15 Uhr im Waldschlösschenpark präsentiert und später in den Skulpturenparcours am PURPLE PATH integriert. Beim Fest spielen u. a. die Jazzmusiker Alfons Weber & Friends sowie Alexander Krohn und seine Band Britannia Theatre aus Berlin.

Eine Veranstaltung von Kunstkeller Annaberg e. V. und den Co-Organisatoren Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz, Pro Buchholz, Freiwillige Feuerwehr Buchholz, Kirchgemeinde, Anna + Sascha e. V. und Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH.

Lößnitz – Hospitalkirche St. Georg

Schiefe(r)Kultur am Tag der Friedhofskultur Im 19. Jahrhundert wurde in Lößnitz Schiefer abgebaut, in der Sonne schwarz glänzende Dächer zeugen ebenso davon wie verwitterte aus Schiefer gefertigte Grabsteine auf dem Friedhof hinter der Lößnitzer Hospitalkirche St. Georg. Diese soll bis 2025 zur Kunstkirche transformiert werden und die raumgreifende Arbeit Universe in a Pearl der dann 81-jährigen Künstlerin Rebecca Horn aufnehmen. Erste Schritte dahin sind der partielle Rückbau der Kirchenbänke, die Unterzeichnung einer Charta sowie die Schaffung und die Einweihung einer Tafel zum Immateriellen UNESCO Welterbe Friedhofskultur. Im Rahmen eines Gottesdienstes hält Hannes Langbein am Sonntag, dem 18. September 2022, um 15 Uhr in der Hospitalkirche St. Georg eine künstlerische Predigt. Langbein ist Pfarrer, Direktor der Stiftung St. Matthäus B erlin, Kunstbeauftragter der EKBO und Präsident der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche artheon.

Hintergrundinformationen

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen.

Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH gibt es unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Alexander Ochs, den Kurator des PURPLE PATH, unter:

ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN


Der PURPLE PATH am Jakobsweg – Richard Long am PURPLE PATH /
Ausstellungseröffnung in der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi mit Kunstwerk
von Richard Long als dritte Intervention auf dem PURPLE PATH /
Einladung zum Pressegespräch am 9. September 2022, 11 Uhr


Am 11. September 2022 findet das nächste Projekt auf dem PURPLE PATH statt: Nach einem Gottesdienst um 11 Uhr durch die Pfarrerin der Kirchgemeinde St. Jakobi-Kreuz, Dorothee Lücke, sowie den Kulturhauptstadt-Pfarrer Holger Bartsch, wird in der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi ab 12 Uhr mit einer säkularen Vernissage die Ausstellung des Werks Petrified Wood Circle des britischen Künstlers Richard Long eröffnet. Susanne Schaper, Stadträtin und Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Chemnitz und MdL, Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, wird ein Grußwort halten. Alexander Ochs, der Kurator des PURPLE PATH, ergänzt die Eröffnung durch einleitende Worte zu Werk und Künstler.

Zum Pressegespräch vorab, am Freitag, den 9. September 2022, um 11 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi (Jakobikirchplatz 1, 09111 Chemnitz) sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Vor Ort sind:

Dorothee Lücke, Pfarrerin Kirchgemeinde St. Jakobi-Kreuz
Holger Bartsch, Pfarrer für Chemnitz - Europäische Kulturhauptstadt 2025

Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des
Kulturhauptstadt-Programms


Um eine Anmeldung bei Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, wird gebeten:
ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886


Dies ist der Anfang einer künstlerischen Serie, die sich bis in das Jahr 2025 durch zahlreiche Pilgerkirchen zwischen Freiberg und Zwickau ziehen und den Sächsischen Jakobsweg auch durch die Kunst mit dem PURPLE PATH verknüpfen wird. Die Ausstellung des Werkes von Richard Long ist Teil des Bid Book-Projektes „Prayers + Angels“, welches insbesondere das Ziel hat, verschiedene Glaubensgemeinschaften zusammenzubringen.

Der Künstler Richard Long wurde 1945 geboren und war in den Jahren 1972 sowie 1982 als ein Vertreter der Landart bei der weltweit wichtigsten Ausstellung, der documenta in Kassel, vertreten. Der mit dem Turner Preis London und dem Kunstpreis Aachen ausgezeichnete Long legte 1967 mit A Line Made by Walking seine erste Arbeit vor. Er trat mit seinen Füßen einen Pfad in eine Wiese und erklärte diese zur Kunst. Seither widmete der Künstler seine Arbeit der Natur und oft auch ihrer Rettung. Das kreisrunde Werk Petrified Wood Circle (2000) besteht aus vor Millionen Jahren versteinertem Zedern- und Rotholz und findet seinen Platz vor dem spätgotischen Flügelaltar im Chor der Kirche. Von hier, aus der Hauptkirche St. Jakobi in Chemnitz, führt der Pilgerweg in die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2000 Santiago de Compostela, in der Richard Long am Ende des Pilgerweges das Kunstwerk Camino – Hands schuf. Das Werk wird in Chemnitz bis zum 10. September 2023 zu sehen sein.


Hinweis: Fotoaufnahmen des Kunstwerks bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Richard Long, Petrified Wood Circle, Courtesy Privatsammlung, Berlin. Foto: (Name Fotograf:in)


Hintergrundinformationen:

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine
Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt. Am 3. September folgte mit der Skulptur Stack des Künstlers Tony Cragg der zweite Baustein des PURPLE PATH in Aue-Bad Schlema. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.


Partner der Veranstaltungen entlang des PURPLE PATH sind
der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“.

EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Tony Cragg mit Skulptur Stack zweite Skulptureneinweihung auf dem PURPLE PATH – Flagship-Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 in der Region

Am 3. September 2022 findet in Aue-Bad Schlema mit der Skulptureneinweihung Stack des Künstlers Tony Cragg das zweite Kunstwerk auf dem PURPLE PATH seinen Platz. Der PURPLE PATH ist eines der Flagship-Projekte der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und bezieht dabei insbesondere die Kulturregion ein.

Für die Große Kreisstadt Aue-Bad-Schlema hat die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH gemeinsam mit Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, den weltweit aktiven Künstler Tony Cragg gewinnen können. Der 1949 in Liverpool geborene Künstler wurde sehr früh zu großen Ausstellungen wie der documenta 7 und 8, der Biennale di Venezia, der Biennale de São Paulo und Biennale of Sydney eingeladen. Tony Cragg präsentiert seine fast vier Meter hohe Bronze-Skulptur Stack, deren Form an die Darstellung aufgeworfener Erde auf der mittleren Tafel des Annaberger Bergaltars erinnern könnte. Im Kurpark Bad Schlema befindet sich die Skulptur in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Wismut-Schacht 7b.

Zur öffentlichen Veranstaltung der Skulptureneinweihung um 16 Uhr im Kurpark Bad Schlema, Richard-Friedrich-Straße 18 in Aue-Bad Schlema, sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Die Skulptur wird offiziell eingeweiht von:

  • Heinrich Kohl, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema
  • Ralph Burghart, Bürgermeister für Personal, Finanzen, Organisation der Stadt Chemnitz
  • Bernd Birkigt, Vereinsvorsitzender Förderverein - FreundInnen der europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e. V.
  • Michael Paul, Geschäftsführer Technisches Ressort der Wismut GmbH
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Es spielt das Bergmannsblasorchester Aue-Bad Schlema e.V.

Ab 15.30 Uhr besteht für Medienvertreter:innen bereits die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit einigen Akteur:innen.

Ab Donnerstag,1. September werden unter folgendem Link Bildaufnahmen der aufgebauten Skulptur zur freien Verwendung abrufbar sein:
https://www.dropbox.com/sh/l4g1i67xir0rc6z/AABQLEBdghgMaYJU9m7uCk6Wa?dl=0

Hinweis: Fotoaufnahmen der Skulptur bitte mit folgendem Bildnachweis versehen: Courtesy Galerie Buchmann Berlin und Tony Cragg, Foto (Name des Fotografen).

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:

Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein Skulpturen-,
Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen. Die Eröffnung des PURPLE PATH fand am 13. August 2022 in Thalheim/Erzgebirge mit der Einweihung der Skulpturengruppe Include me out von Friedrich Kunath statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie unter www.chemnitz2025.de/purplepath.

Partner der Veranstaltungen sind der Förderverein „FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 e.V.“ und „SO GEHT SÄCHSISCH“ .

KONTAKT:

Für Rückfragen steht Ihnen Alexander Ochs, Kurator PURPLE PATH, zur Verfügung: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

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EINLADUNG FÜR MEDIENVERTRETER:INNEN

Auftakt zur Errichtung des PURPLE PATH – Flagship-Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025 in der Region
Am 13. August 2022 findet in der Stadt Thalheim/Erzgebirge mit der Skulptureneinweihung „Include me out“ des Künstlers Friedrich Kunath der Auftakt des PURPLE PATH statt. Der PURPLE PATH ist eines der Flagship-Projekte der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und bezieht dabei insbesondere die Kulturregion ein.

Für Thalheim/Erzgebirge hat die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH gemeinsam mit Alexander Ochs, dem Kurator des PURPLE PATH, den international renommierten Bildhauer und Maler Friedrich Kunath eingeladen. Der 1976 in Karl-Marx-Stadt geborene Künstler präsentiert vor der vom Thalheimer Textil-Fabrikanten Bruno Neukirchner errichteten Villa eine siebenteilige Skulpturengruppe mit dem Titel "Include me out“.
Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung des PURPLE PATH um 15 Uhr im Buntsockenpark an der Villa Neukirchner, Robert-Koch-Straße 5A in Thalheim/Erzgebirge, sind Vertreter:innen der Medien herzlich eingeladen. Vor Ort warten einige Aktionen auf die Besucher:innen.

Die Skulptur wird offiziell eingeweiht von:

  • Staatssekretär Prof. Thomas Popp, Beauftragter der Staatsregierung für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, in Vertretung des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer
  • Dagmar Ruscheinsky, Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport
  • Nico Dittmann, Bürgermeister der Gemeinde Thalheim/Erzgebirge
  • Sylvia Schlicke, Gemeinnützige Stiftung Tholm, Thalheim/Erzgebirge
  • Alexander Ochs, Kurator des PURPLE PATH, Flagship-Projekt des Kulturhauptstadt-Programms
  • Stefan Schmidtke, Geschäftsführer Programm, Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH

Ab 14.30 Uhr besteht für Medienvertreter:innen bereits die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Künstler Friedrich Kunath und weiteren Akteur:innen.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:
Bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus wird der PURPLE PATH, ein großer Skulpturen-, Kunst- und Macherweg, entstehen. Dabei schafft der Lila Pfad eine Verbindung, denn der Kunstweg aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler:innen verbindet Städte und Gemeinden und entfaltet eine europäisch begründete Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung. Schon heute sind Künstlerinnen und Künstler aus weit mehr als 40 Nationen eingeladen.
Weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen des PURPLE PATH finden Sie im beigefügten Booklet und unter www.chemnitz2025.de/purplepath.
Partner der Veranstaltungen sind der Förderverein – FreundInnen der Europäischen Kulturregion Chemnitz 2025 und „SO GEHT SÄCHSISCH“.
Die Präsentation findet im Rahmen des internationalen Kunstfestivals BEGEHUNGEN 22 im Thalheimer Erzgebirgsbad statt (www.begehungen-festival.de)

KONTAKT:
Für Rückfragen steht Ihnen Alexander Ochs, Kurator PURPLE PATH, zur Verfügung: ochs@c2025.eu // 0160 – 96996886

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Format als „Best Practice“ ausgezeichnet
Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 sind die Mikroprojekte eine echte Erfolgsgeschichte in Chemnitz. Im Jahr 2017 während des Bewerbungsprozesses initiiert, konnte diese Kleinprojektförderung stetig weiterentwickelt werden und ist inzwischen fest in das Kulturhauptstadtprogramm integriert. Mit Abschluss dieser insgesamt zehnten Runde konnten bislang mehr als 120 Mikroprojekte mit einer Gesamtfördersumme von 270.000 Euro finanziell unterstützt werden. Auch für die nächsten Jahre ist die Finanzierung eingeplant, so soll es bis 2025 zweimal jährlich weitere Projektrunden geben.

19 neue Mikroprojekte für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
In der zehnten Runde der Mikroprojekte sind zum Bewerbungsschluss am 30. Juni 2022 erneut mehr als 100 Projektideen eingereicht worden. Die unabhängige Jury, die sich aus verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Stadt und der Kulturregion zusammensetzt, hat in mehreren Sitzungen die Projekte ausgewählt, die die Bewertungskriterien am besten getroffen haben. Diese sollen nun in der zweiten Jahreshälfte 2022 umgesetzt werden. Es werden 19 Projekte mit einer
Gesamtfördersumme von 45.000 Euro unterstützt. Mehr Informationen dazu: www.chemnitz2025.de/mikroprojekte2022.
Gemäß dem Ansatz „im Kleinen Großes bewirken” zeigen eine Vielzahl von Projekten in allen Stadtteilen von Chemnitz und der Kulturregion, wie echtes Machertum funktioniert, Europa sichtbar gemacht werden kann und wie gelebte Vielfalt aussieht. Dabei wurden schon die unterschiedlichsten Veranstaltungsformate, wie Stadtrundgänge, Workshops, Filmprojekte, Ausstellungen, Musik- und Tanzaufführungen, Infotafeln, Picknicks und Druckerzeugnisse realisiert, die die zahlreichen Facetten des Kulturbegriffs aufzeigen. Alle Projekte haben einen positiven Einfluss auf Chemnitz und/oder die Kulturregion und sind teils durch eine gut ersichtliche europäische Dimension gekennzeichnet. Es können sich Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen bewerben und mit einer Summe von bis zu 3.000 Euro finanziell unterstützt werden. Mehr Informationen dazu: www.chemnitz2025.de/mikroprojekte.
In den vergangenen fünf Jahren konnte durch das Engagement der Stadt Chemnitz und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH das Projektetat deutlich wachsen, das mit einer gestiegenen Anzahl an geförderten Projekten pro Runde einhergeht. Auch stiegen die eingereichten Projektideen zuletzt deutlich an, das zeigt: Das Förderprogramm wird gut angenommen und ist weitreichend bekannt. Seit dieser Runde wird ein digitales Bewerbungstool genutzt, das die Antragstellung deutlich vereinfacht hat. Zudem sind Akteurinnen und Akteure aus der Kulturregion um Chemnitz explizit eingeladen, sich zu beteiligen und es konnten schon zahlreiche Projektideen, von einem Jodelworkshop in Brockendorf bis hin zu einem Socken-Straßenfest in Jahnsdorf, umgesetzt werden.
Mikroprojekte als „Best Practice” ausgezeichnet
Die Idee und Umsetzung der Mikroprojekte ist von „stadtimpulse”, dem bundesweiten Projektpool für Innenstadt, Handel und städtisches Leben, kürzlich ausgezeichnet worden. Damit ist es ein Best Practice Beispiel des Jahres 2022 und zeigt, wie aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Stadtgestaltung gelingen und dies neue Impulse setzten kann, um eine Stadt nachhaltig kulturell zu bereichern. Mehr Informationen dazu: www.unsere-stadtimpulse.de/project/mikroprojekte

Folgende Projekte werden in der zehnten Runde der Mikroprojekte finanziell gefördert:

1. Kunst und Kuchen
Eine Vielzahl an handwerklichen Fähigkeiten, wie Klöppeln, Sticken, Fermentieren oder Einmachen von Lebensmitteln geraten immer mehr in Vergessenheit. Doch mit Mitmach-Angeboten und Workshops, insbesondere für Kinder und Menschen mit psychischen Erkrankungen, will das Förderzentrum Barbara-Uttmann-Haus Elterlein e.V. in Annaberg-Buchholz zeigen, wie viel Nachhaltigkeit in diesen alten Techniken steckt.

2. Spaziergang über den Tellerrand hinaus
Bei einer kulinarischen Stadtführung durch Chemnitz laden internationale Gastgeberinnen und Gastgeber ein, mehr über ihre kulturellen und persönlichen Hintergründe zu erfahren.

3. Interkulturelles Picknick
Der Park des Ritterguts Olbernhau öffnet seine Pforten für ein großes Picknick. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Olbernhau sowie der tschechischen Nachbargemeinden sind eingeladen, dabei zu sein und sich bei Spiel, Spaß und Musik kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

4. Infotafel „neuer Wald“
In den vergangenen Jahren musste in Chemnitz-Einsiedel einiges an Waldfläche zwangsgerodet werden. Inzwischen hat die Wiederaufforstung eines Mischwalds und einer Wiederbelebung des Ökosystems begonnen. Eine große Informationstafel und ein Insektenhotel sollen einladen, mehr über den Lebensraum Wald zu erfahren.

5. Internationale Kunst im Schloss Wildeck zum Anfassen
Europäische Macherinnen und Macher laden Kinder und Jugendliche aus Zschopau ein, ihre Leidenschaft für das kreative Schaffen kennenzulernen, gemeinsam kreativ zu werden und das Miteinander in Europa zu erleben.

6. Zu Besuch in der Horrorvilla von Graf Dracula
Ende Oktober, zu Halloween, öffnet sich in der Villa des Jungendhauses Punkt West e. V. in Chemnitz-Rabenstein eine Welt für alle Kunstinteressierten, Theater- und Gruselfreundinnen und Gruselfreunde.

7. Kurzzeitladen in Oelsnitz/Erzgebirge
Den Leerstand in Oelsnitz sinnvoll mit neuem Leben füllen: Der Kurzzeitladen lädt regionale Händler und Künstlerinnen und Künstler ein, versuchsweise und unkompliziert einen eigenen Laden zu betreiben, sowie Workshops und Mitmachaktionen durchzuführen.

8. Gespiegelt erkennt (man) sich besser
Auszubildende aus der Kulturregion und der rumänischen Bergbauregion Retrosani lernen sich in diesem Austauschprojekt kennen, und helfen beim Aufbau sozialer Projekte. Dabei reflektieren sie einander und revidieren eigene, meist falsche Fremdbilder.

9. So eine Saftwirtschaft!
Über die Plattform „Solidarische Saftwirtschaft”, die sich gerade im Aufbau befindet, sollen Besitzerinnen und Besitzer von Obstbäumen und Streuobstwiesen, motivierte Erntehelferinnen und Erntehelfer sowie Mostereien zusammengebracht werden, um koordiniert zusammenarbeiten zu können.

10. (K)Eine Einheit – Wie die GenZ über den Osten denkt
Über das Gefühl innerer Zerrissenheit zwischen westlich und östlich geprägten Idealen und von Perspektiven(losigkeit) im Osten: Das Filmprojekt zeigt Perspektiven auf ein geeintes Deutschland von jungen Menschen, welche die Teilung nie kannten.

11. Carl Friedrich Tango – unerhört!
Unterwegs auf den Spuren des Bandoneons: Die Klänge des in Chemnitz entwickelten Tasteninstruments werden digital aufgearbeitet und mit energiereicher, moderner Tangomusik kombiniert. Das Ergebnis dieses musikalischen Crossovers wird im Garagen-Campus zur Aufführung kommen.

12. Make Bubbles not Troubels – Riesenseifenblasen zum Mitmachen
Riesenseifenblasen faszinieren und laden zum Staunen ein. In gemütlicher Atmosphäre und verbunden mit einem Picknick wird die Schlossteichinsel so zu einem Ort der Begegnung.

13. T-move(s)
Die Textilproduktion hat in Chemnitz und der Kulturregion eine lange Tradition. Mit dem Begegnungsprojekt soll zu einem Erfahrungsaustausch und Gespräch über die früheren, aktuellen und zukünftigen Arbeitsprozesse in diesem Handwerk eingeladen werden.

14. Speeddating „Solidarity City/Stadt für Alle”
Wie kann es gelingen, Chemnitz zu einer Stadt der Vielfalt und zu einem Zuhause für alle zu machen? Dieses Projekt möchte verbinden und für Chemnitzerinnen und Chemnitzer mit und ohne Migrationshintergrund eine Austausch- und Diskussionsplattform schaffen.

15. Mittelpunkt von Chemnitz
Wo liegt eigentlich der geographische Mittelpunkt von Chemnitz? Schülerinnen und Schüler des Chemnitzer Schulmodells haben diesen berechnet. Der Flächenschwerpunkt soll nun mit einer Stele sichtbar gemacht werden.

16. Chemnitz Untold
C the Unseen – tell the untold. Das Projekt erzählt mit Videos, Bildern, Texten und einem Podcast aus dem Leben von Menschen mit internationaler Geschichte und zeigt uns ihre Ideen für Chemnitz. Neben digitalen Formaten fand auf dem Festival KOSMOS 2022 bereits eine erste Fotoausstellung des Projekts statt.

17. Die gute Geschichte
Oberwiesenthal gilt als eine diskussionsfreudige Stadt. Das sind die Geschichten, die uns erzählt wurden und die wir glauben. Doch es geht auch anders: Die großen und kleinen Stories von Aktivistinnen, Aktivisten und Menschen, die das Leben am Berg positiv mitgestalten, sollen in einem Film gezeigt werden.
18. Das zweite Leben
Eine Fotografie-Ausstellung lädt ein, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung und ihr neues Leben in Chemnitz kennenzulernen. Wie haben sie es geschafft, sich ein eigenes Unternehmen aufzubauen und wofür engagieren sie sich in der Zivilgesellschaft?

19. VRliebt (in) Chemnitz
Mittels digitaler Virtual Reality Technologie an Chemnitzer Lieblingsort reisen – für mobilitätseingeschränkte Chemnitzerinnen und Chemnitzern wird das bald möglich. Ganz nebenbei verbinden sich dabei die Welten von jungen und technikaffinen Freiwilligen mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die zumeist aufgrund ihres Alters nicht mehr uneingeschränkt mobil sind.

KONTAKT
Fragen zu den Mikroprojekten beantwortet bei der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH:
Jan Pietschmann
Telefon: 0371 24351362; mobil: 0176 465 057 45
E-Mail: mikroprojekte@chemnitz2025.de

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Thema: Wie kann Kunst neue und verloren gegangene Qualitäten in unserem Alltagsleben aktivieren?
Das Kunstprojekt „WE PARAPOM! – Europäische Parade der Apfelbäume“ ist eines der ersten sichtbaren Projekte im Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. In einer Achse quer durch die Stadt und über Grundstücksgrenzen hinweg sollen bis zu 4.000 Bäume
verschiedener europäischer Apfelsorten gepflanzt werden.

Im Rahmen ihrer Recherchen zur Entwicklung eines Kunstprojektes/einer künstlerischen Intervention für WE PARAPOM! werden am Samstag, dem 2. Juli, die Künstler:innen Zbyněk Baladrán, Amica Dall/Assemble, Paul Rajakovics/transparadiso und Apolonija Šušteršič ihre Arbeitsweisen sowie ausgewählte Projekte vorstellen. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr im ehemaligen EDEKA-Markt/Kaufhalle (Bahnhofstraße 62, 09111 Chemnitz) statt.

Im anschließenden Austausch mit dem Publikum sind kulturelle Akteur:innen der Stadt, alle interessierten Chemnitzer:innen und Gäste eingeladen, Themen für WE PARAPOM! vorzuschlagen und diese – mit Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen in Chemnitz – gemeinsam mit den anwesenden Künstler:innen und der Stadtethnologin Kathrin Wildner zu diskutieren. Der Austausch von unterschiedlichen Sichtweisen auf die Stadt, von Erfahrungen und Wünschen eröffnet neue Visionen, die das „Nicht-Machbare“ hinter sich lassen und das Unmögliche anstreben.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Kunstaktion MOVING GARDEN von Maider López (www.movinggarden.de) zu besuchen. Treffpunkt dafür ist 18:30 Uhr an der Brückenstraße.

HINTERGRUND:
Die Apfelbaum-Pflanzungen werden bis 2025 fortlaufend von künstlerischen Interventionen begleitet. Diese greifen aktuelle gesellschaftliche Themen wie Migration, Arbeitsbedingungen, Ökologie, Bodenversiegelung, Hinterfragung der Repräsentation von Macht auf und regen Diskussionen zur aktuellen Situation der Demokratie und einem neuen Engagement der Zivilgesellschaft für eine aktive demokratische Teilhabe an. Das Projekt wird kuratiert von der Künstlerin Barbara Holub. Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.chemnitz2025.de und www.weparapom.eu

KONTAKT:
Presseanfragen zur Veranstaltung bitte an:
Frau Julia Kurz – Ansprechpartner Projekt WE PARAPOM!
julia.kurz@chemnitz2025gmbh.de

PROGRAMM
Ort: ehemaliger EDEKA-Markt/Kaufhalle, Bahnhofstraße 62, 09111 Chemnitz
14.00 –14.30 Uhr: Apolonija Sustersic, Oslo/Ljubljana
14.30–15.00 Uhr: Paul Rajakovics (transparadiso), Wien
15.00–15.15 Uhr: Kaffee-Pause
15.15–15.45 Uhr: Zbynek Baladran, Prag
15.45–16.15 Uhr: Amica Dall (Assemble), Barcelona/London
16.15–17.00 Uhr: Diskussion moderiert von Kathrin Wildner, Berlin

VORTRÄGE

Apolonija Šušteršič
Nachbar:innen & Bürger:innen
Apolonija Šušteršič wird ihre Praxis vorstellen und über das laufende Projekt NEIGHBOURS & CITIZENS sprechen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Konzept der „Nachbar:innen“ und die Rolle der „Bürger:innen“. Dabei werden die Geschichte und die Zukunft unserer Gesellschaft hinterfragt sowie die Frage nach einer gerechten Vergangenheit und Zukunft in unserer unmittelbaren Nachbarschaft thematisiert. Das Projekt ist eine Übung in Zusammenarbeit, Solidarität und der
Sorge für die unmittelbare Umgebung. Apolonija Šušteršič ist Künstlerin und Architektin und unterrichtete an der Nationalen Kunstakademie Oslo, an der sie das Programm Kunst und öffentlicher Raum leitete. Ihre forschungsbasierte Praxis ist so angelegt, dass sie verschiedene Bereiche der räumlichen Praxis und der kritischen Theorie mit Projekten verbindet, die die Zusammenarbeit zwischen Individuen oder Gruppen aktivieren sollen. Sie schafft Prozesse des Engagements und Plattformen für Aktionen, bei denen Menschen ihren Sinn für Handlungsfähigkeit wiederfinden können, indem sie sich an der Arbeit mit Raum und Ort beteiligen. Ausstellungen u.a.: Tirana Biennale 3, Tirana; 12. Architektur Biennale, Venedig, und Gwangju Biennial. Mehr Informationen: www.apolonijasustersic.com

Paul Rajakovics (transparadiso)
Direkter Urbanismus: Künstlerisch-urbanes Handeln für Stadt und Gesellschaft
Das transdisziplinäre Handeln von transparadiso ist geprägt von der Methode des direkten Urbanismus, in dem künstlerisch-performative Aktionen und urbane Interventionen eingesetzt werden, um die zunehmend unplanbaren Herausforderungen von Stadtentwicklung zu adressieren – für eine sozial engagierte Gesellschaft. transparadiso arbeitet an der Verschiebung von Grenzen und schafft dafür Situationen, für die sie künstlerische Strategien wie Wunschproduktion, antizipatorische Fiktion oder Makro-Utopie einsetzen. Anhand der Projekte Commons kommen nach Liezen, Times of Dilemma und Harbour for Cultures zeigt Paul Rajakovics, wie Grenzen zwischen Volkskultur und Hochkultur aufgebrochen werden und wie sich Kunstprojekte wirtschaftsliberalen Interessen widersetzen
können. Paul Rajakovics ist Architekt, Urbanist und Künstler. 1999 gründete er transparadiso mit Barbara Holub als transdisziplinäre Praxis zwischen Architektur, Städtebau, Kunst und urbanen Interventionen und ist Redaktionsmitglied der dérive-Zeitschrift für Stadtforschung. Er lehrt u.a. an der TU Wien und realisierte Workshops u.a. an der Universidad Católica/Valparaíso, London Metropolitan University und IUAV Venezia. Preise und Stipendien: Schindler Stipendium/Los Angeles, 2004, Otto-Wagner-Städtebaupreis 2007, Österreichischer Kunstpreis 2018 für bildende Kunst. Partner des EU-Projekts SPACEX (Spatial Practices in Art and Architecture for Empathetic Exchange, 2022-2025). Mehr Informationen: www.transparadiso.com

Zbyněk Baladrán
Die Grenzen der Zusammenarbeit
Was sind die Grenzen der Zusammenarbeit? Ist individuell konzipierte Kunst noch ein Ausdruck gesellschaftlicher Wünsche und Leidenschaften? Haben nicht das Internet, die Massenmedien und die Konzerne diese Rolle übernommen? Der Vortrag ist eine Beschreibung der Praxis des Künstlers an der Grenze zwischen Kunst- und Wissensproduktion und ein Versuch, Aktivitäten zu artikulieren, nachdem die Postmoderne endete und nichts Anderes begann. Zbyněk Baladrán ist Autor, bildender Künstler, Kurator und Ausstellungsarchitekt. In seinen Arbeiten untersucht er die Gebiete, die von dem Teil der Zivilisation besetzt sind, den wir als westlich bezeichnen. Mit ähnlichen Methoden wie Ethnographen, Anthropologen und Soziologen gräbt dieser posthumanistische „Archäologe“ die Überreste der nicht allzu fernen Vergangenheit aus, wobei er insbesondere die gesellschaftlichen Systeme im Zusammenhang mit dem Erbe der politischen Linken untersucht. Er studierte Kunstgeschichte an der Fakultät für Kunst der Karlsuniversität und Neue Medien an der Akademie der Schönen Künste in Prag. Im Jahr 2001 war er Mitbegründer von Display - Association for Research and Collective Practice, wo er als Kurator und Organisator tätig ist. Er nahm an Ausstellungen wie der Manifesta 5 in Donostia/San Sebastian (2004), der 11. Lyon Biennale, der 56. La Biennale di Venezia (2013) und im MoMA (2015) teil. Er wird von der Galerie Jocelyn Wolff in Paris, der Galerie Gandy in Bratislava, Hunt Kastner in Prag und der Genossenschaft Salvator Rosa vertreten. Mehr Informationen: www.zbynekbaladran.com

Amica Dall (Assemble)
Arbeite niemals mit Kindern oder Tieren
Amica Dall wird einen kurzen Überblick über ihre Arbeit mit Kindern geben und einige der theoretischen und kulturellen Rahmenbedingungen beschreiben, die diese Arbeit unterstützen, beleben und ermöglichen. Die Arbeit mit Kindern wird oft als ein sozialer Akt oder als eine Art des „Zurückgebens“ verstanden. Amica Dalls Arbeit basiert stattdessen auf einer gegenteiligen Dynamik, in der die kreativen, politischen und sozialen Erkenntnisse von Kindern die treibende Kraft sind und neue Möglichkeiten bieten, sich der Welt zu nähern und in ihr zu handeln. Amica Dall ist interdisziplinäre Praktikerin und Gründungsmitglied von Assemble, Gründerin von Assemble Play, Gründungstreuhänderin des Baltic Street Adventure Playground/Glasgow, und von Theatrum Mundi, London/Paris. Sie ist Expertin für partizipative Praktiken für die Einbeziehung von Kindern in Organisations- und Designprozesse und für die Gestaltung von Spiel- und Lernräumen. Sie lehrte u.a. an der Architecture Association (2018-21), der Bartlett School of Architecture (2019-2021) sowie der Kingston School of Art (2018-19) und war als Gastdozentin am Dirty Art Depart, Sandberg Institute Amsterdam sowie am Royal College of Art/ London tätig. Derzeit lehrt sie im Bereich/Fachgebiet „Situated Practice“ an der Bartlett School of Architecture, führt Design- und Forschungsprojekte durch und arbeitet als Designerin, Kuratorin und gelegentliche Pädagogin bei Banana Mountain, einer unabhängigen Lerngemeinschaft für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren, wo sie auch ein AIR-Programm für Künstler:innen, die mit Kindern arbeiten, leitet. 2015 erhielt Assemble Play den Turner Prize. Mehr Informationen: www.assemblestudio.co.uk

Im Anschluss an die Künstler:innen-Talks findet eine Abschluss-Diskussion statt, moderiert von Kathrin Wildner, Berlin

Kathrin Wildner forscht als Stadtethnologin in New York, Mexiko-Stadt, Istanbul und anderen urbanen Konglomerationen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ethnographische Methoden der Raumanalyse, Theorien des öffentlichen Raumes, transnationaler Urbanismus und künstlerische Praktiken. Sie ist an zahlreichen internationalen Projekten, Publikationen und Ausstellungen beteiligt, Gründungsmitglied der Gruppe „metroZones“ und wissenschaftlich-künstlerische Koordinatorin des Forschungs- und Ausstellungsprojektes „Global Prayers. Befreiung und Erlösung in Megastädten“. Von 2013 bis 2015 war sie Gastprofessorin im Masterstudiengang Raumstrategien der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Von 2012 bis 2021 hatte sie die Professur für Kulturtheorie und Kulturelle Praxis an der HafenCity Universität Hamburg inne.

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